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	<title>SPD Geschichtswerkstatt - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Volkhard_Hanns&amp;diff=65989</id>
		<title>Volkhard Hanns</title>
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		<updated>2026-04-12T08:01:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Partei &amp;amp; Politik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Vorname = Volkhard&lt;br /&gt;
|Nachname = Hanns&lt;br /&gt;
|Titel =&lt;br /&gt;
|geboren = 19700906&lt;br /&gt;
|Geburtsort = Mühlhausen&lt;br /&gt;
|gestorben =&lt;br /&gt;
|Sterbeort =&lt;br /&gt;
|Geschlecht = Mann&lt;br /&gt;
|Foto = Volkhard Hanns 2023.png&lt;br /&gt;
|Landesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|stellvLandesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|LandesvorstandBeisitz = 0&lt;br /&gt;
|Schatzmeister = 0&lt;br /&gt;
|Fraktionsvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|MP = 0&lt;br /&gt;
|Spitzenkandidatur = 0&lt;br /&gt;
|MdB = 0&lt;br /&gt;
|MdBWahlperioden =&lt;br /&gt;
|MdL = 0&lt;br /&gt;
|MdLWahlperioden =&lt;br /&gt;
|MdEP = 0&lt;br /&gt;
|MdEPWahlperioden =&lt;br /&gt;
|LandesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|LandesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|Homepage =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Volkhard Hanns&#039;&#039;&#039;, * [[6. September]] [[1970]] in Mühlhausen/Thür.; Lehrer. Er ist SPD-Mitglied seit [[2002]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben &amp;amp; Beruf ==&lt;br /&gt;
Volkhard Hanns wuchs nicht weit von seiner Geburtsstadt Mühlhausen auf. Dort und in Leipzig sammelte verschiedene berufliche Erfahrungen: Wehrdienst, Gleisbauer, Wachmann, Flughafenmitarbeiter. Seit [[1996]] ist er im schleswig-holsteinischen Schuldienst; zur Zeit unterrichtet er in Gettorf, wo er versucht, kommunalpolitische Bildung in seinen Unterricht zu integrieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Weber, Greta: &#039;&#039;Wenn Schüler Kommunalpolitiker treffen&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, Regionalausgabe Eckernförde, 11.3.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1997]] wohnt er in Pries-Friedrichsort. Er ist verheiratet; er und seine Frau haben zwei Kinder.  &lt;br /&gt;
Er liebt nach eigenem Bekunden Musik und spielt gern Gitarre und Klavier. Außerdem ist er Buchautor. Das Jugendbuch &#039;&#039;Drachenberg - Im unterirdischen Land&#039;&#039; erschien [[2023]]; es entstand aus &amp;quot;fantastischen&amp;quot; Geschichten über Zwerge, Drachen und Unterwelten, die er früher seinen mittlerweile halbwüchsigen Kindern erzählte. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Dabei geht es um verschiedene wichtige Themen wie Liebe, Freundschaft, familiäre Probleme und wie man von Krieg und Hass wieder zurückfindet.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Weber, Greta: &#039;&#039;&amp;quot;Manche Bücher gehören auf den Markt&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, Regionalausgabe Eckernförde, 26.9.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;   &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Partei &amp;amp; Politik ==&lt;br /&gt;
Im April [[2002]] schloss sich Volkhard Hanns der SPD an. Schon im September wurde er Mitglied des Ortsbeirates Pries/Friedrichsort, ab Januar [[2007]] dessen stellvertretender Vorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der [[Kommunalwahl 2008]] vertritt er seinen Wahlkreis in der [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Ratsversammlung]]. Er wurde, wie auch [[Kommunalwahl 2013|2013]] und [[Kommunalwahl 2018|2018]], direkt gewählt. Viele Jahre war er jugendpolitischer Sprecher der Fraktion; heute ist er finanzpolitischer Sprecher sowie Mitglied im Fraktionsvorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er plädiert für eine kinderfreundliche Politik und möchte das Kieler Schulangebot, Kitas und Schulkindbetreuung bedarfsgerecht ausgebaut sehen, nicht zuletzt natürlich in seinem Wahlkreis. Darüber hinaus muss für ihn eine wohnortnahe Versorgung in den Stadtteilen erhalten werden. Er wünscht sich eine kluge Umwelt- und Verkehrspolitik, die noch stärker die Verkehre als Gesamtsystem begreift, statt einzelne Verkehrsarten gegeneinander auszuspielen. Vor allem darf der Kieler Norden im ÖPNV nicht abgehängt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturelle und soziale Einrichtungen verbessern für ihn die Lebensqualität deutlich, etwa die Festung Friedrichsort, für die er sich endlich eine Perspektive wünscht, und das Jugenddorf Falkenstein, dessen weiterer Betrieb nach der Sanierung weiterentwickelt und gesichert werden muss. In seinem Wahlkreis sieht er wichtige Zukunftsprojekte, auch für die ganze Stadt: Die Entwicklung des Industrie- und Gewerbegebiets „StrandOrt“, das Gelände des Britischen Yacht-Clubs und das ehemalige MFG-5-Gelände, wo sich Wohnen, Arbeit und Leben so gut verbinden lassen wie kaum irgendwo in Kiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sieht sich als &amp;quot;die Stimme unserer Stadtteile im Rat und will es weiter bleiben&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Die letzten drei Absätze nach &#039;&#039;[https://www.spd-kiel.de/personen/volkhard-hanns-2/ Volkhard Hanns stellt sich vor]&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der [[Kommunalwahl 2023]] trat Volkhard Hanns erneut im Wahlkreis 24 (Holtenau/Friedrichsort) an. Den Wahlkreis konnte er nicht direkt gewinnen, ist aber über die Liste weiterhin im Rat vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolgerin von [[Christina Schubert]] wurde er im März [[2026]] einstimmig zum Vorsitzenden der SPD-Ratsfraktion gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Pressemitteilung der SPD-Ratsfraktion v. 08.04.2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
*SPD Kiel: &#039;&#039;[https://www.spd-kiel.de/personen/volkhard-hanns-2/ Volkhard Hanns stellt sich vor]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Ratsinformationssystem: [https://kommunalpolitik.kiel.de/bi/kp020.asp?KPLFDNR=280 Volkhard Hanns]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverein Kiel-Pries/Friedrichsort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverein Kieler Norden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Christina_Schubert&amp;diff=65988</id>
		<title>Christina Schubert</title>
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		<updated>2026-04-12T07:57:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Leben &amp;amp; Beruf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Vorname = Christina&lt;br /&gt;
|Nachname = Schubert&lt;br /&gt;
|Titel = Dr. &lt;br /&gt;
|geboren = 19901228&lt;br /&gt;
|Geburtsort = Hamburg&lt;br /&gt;
|gestorben =&lt;br /&gt;
|Sterbeort =&lt;br /&gt;
|Geschlecht = Frau&lt;br /&gt;
|Foto = Christina Schubert.jpg&lt;br /&gt;
|Landesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|stellvLandesvorsitz = 1&lt;br /&gt;
|LandesvorstandBeisitz = 0&lt;br /&gt;
|Schatzmeister = 0&lt;br /&gt;
|Fraktionsvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|MP = 0&lt;br /&gt;
|Spitzenkandidatur = 0&lt;br /&gt;
|MdB = 0&lt;br /&gt;
|MdBWahlperioden = &lt;br /&gt;
|MdL = 0&lt;br /&gt;
|MdLWahlperioden =&lt;br /&gt;
|MdEP = 0&lt;br /&gt;
|MdEPWahlperioden =&lt;br /&gt;
|LandesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|LandesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|Homepage = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Christina Marie Schubert&#039;&#039;&#039;, * [[28. Dezember]] [[1990]] in Hamburg; Lehrerin, Digitalisierungsberaterin. Sie ist SPD-Mitglied seit [[2015]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben &amp;amp; Beruf==&lt;br /&gt;
Christina Schubert zog [[2011]] zum Studium nach [[Kreisverband Kiel|Kiel]]. Sie studierte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Latein, Geschichte und Italienisch. [[2014]] machte sie den Bachelor of Arts, [[2017]] den Master of Education in Latein und Geschichte, [[2022]] wurde sie promoviert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[2012]] bis [[2017]] war sie studentische Mitarbeiterin am Institut für Klassische Altertumskunde, [[2017]]/[[2018|18]] Schulbegleiterin an der [[Toni Jensen|Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule]] in Kiel-Dietrichsdorf, ab März [[2018]] Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Pädagogischen Institut der CAU. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2022 Christina Schubert in ihrem Kleingarten.png|mini|left|Christina Schubert in ihrem neuen Kleingarten, 2022]]&lt;br /&gt;
Nach ihrer Promotion absolvierte sie [[2022]]/[[2023]] das Lehramtsreferendariat an der Jungmannschule in Eckernförde und arbeitete bis [[2024]] an der Heinrich-Heine-Schule in Heikendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Februar [[2024]] ist sie als Geschäftsfeldentwicklerin Digitalisierung der kommunalen Daseinsvorsorge bei Dataport AöR tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ratsversammlung der Landeshauptstadt Kiel wählte sie am [[19. März]] [[2026]] zur Dezernentin (hauptamtliche Stadträtin) für Bildung, Jugend und Kultur. Ihre Funktion als Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion und ihr Ratsmandat hat sie zum [[31. März]] [[2026]] niedergelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Pressemitteilung der SPD-Ratsfraktion v. 08.04.2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrem Partner lebt sie am Ravensberg in Kiel. Als Freizeitinteressen nennt sie Laufrunden an der Kiellinie, ihren Kleingarten und Reisen in den Ferien.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD Kiel: [https://www.spd-kiel.de/personen/christina-schubert-2/ Christina Schubert stellt sich vor], abgerufen 27.2.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Partei &amp;amp; Politik==&lt;br /&gt;
Im Juni [[2015]] trat Christina Schubert im [[Kreisverband Kiel]] in die SPD ein und engagierte sich zunächst bei den [[Jusos Kiel|Kieler Jusos]]. Von [[2016]] bis [[2018]] gehörte sie dem [[Jusos Kiel - Kreisvorstände|Juso-Kreisvorstand]] an. &lt;br /&gt;
[[Datei:Christina Schubert und Olaf Scholz 2017.jpg|mini|right|Christina Schubert mit Olaf Scholz im Landtagswahlkampf 2017]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2017]] wurde sie Beisitzerin im [[Kreisverband Kiel - Vorstände|Kreisvorstand der Kieler SPD]] und war vom Juni [[2018]] bis zu ihrem Ausscheiden im Juni [[2023]] stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom April [[2021]] bis Mai [[2025]] gehörte sie als Besitzerin dem [[Landesvorstand]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Kieler Nachrichten v. 5 Februar 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[Landesparteitag 2026, Büdelsdorf|Landesparteitag 2026]] wurde Christina Schubert zur stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt. Ursprünglich hatte sich auch [[Nina Scheer]] auf das Amt beworben, jedoch ihre Kandidatur kurzfristig zurückgezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommunalpolitik===&lt;br /&gt;
[[2017]] war Christina Schubert Mitglied im Ortsbeirat Schreventeich-Hasseldieksdamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Christina Schubert LPT HL 2023.jpg|alternativtext=Christina Schubert am Redepult vor SPD-Rückwand|links|mini|Christina Schubert auf dem Landesparteitag in Lübeck, 2023]]&lt;br /&gt;
In der [[Kommunalwahl 2018]] wurde sie für den Wahlkreis [[Ortsverein Kieler Mitte|Brunswik/Adolfplatz]] in die [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Kieler Ratsversammlung]] gewählt. Seit [[2022]] war sie deren stellvertretende Vorsitzende, außerdem Sprecherin für Wirtschaft und Digitalisierung sowie für Hochschulpolitik. Sie vertrat die SPD-Fraktion im Wirtschaftsausschuss und im Innen- und Umweltausschuss, war Vorsitzende des Aufsichtsrats der Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft mbH (KiWi), Mitglied im Aufsichtsrat der Kieler Verkehrsgesellschaft mbH, der Kieler Innovations- und Technologiezentrum GmbH (KiTZ) sowie Mitglied im Aufsichtsrat und im Kuratorium der Wissenschaftszentrum Kiel GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Kommunalwahl 2023]] trat sie als Spitzenkandidatin der SPD an, außerdem im Wahlkreis 22 ([[Ortsverein Elmschenhagen/Kroog|Elmschenhagen-Nord]]). Sie zog über die Liste wieder in die Ratsversammlung ein&amp;lt;ref&amp;gt;Der Landeswahlleiter: [https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_wahlkreis_0100202.html Gemeindewahlen 14. Mai 2023, Kiel, Wahlkreis 2. Amtliches Endergebnis]&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde zur [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Fraktionsvorsitzenden]] gewählt. Dort ist sie seither Wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin, Mitglied im Hauptausschuss und im Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung. Sie vertritt die Stadt in der Mitgliederversammlung und als stellvertretendes Mitglied im Vorstand des Städtetags Schleswig-Holstein. Außerdem vertritt sie die Interessen der Kielerinnen und Kieler im Aufsichtsrat der Stadtwerke Kiel AG, der Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft mbH und im Verwaltungsrat der Förde Sparkasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landes- und Bundesebene===&lt;br /&gt;
Im Wahlkampf zur [[Landtagswahl 2017]] verstärkte Christina Schubert als Mitarbeiterin des Landesverbands das Social-Media-Team und berichtete mit einem regelmäßigen Vlog auf YouTube aus dem Wahlkampf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/@christinaschubert6653 Vlog-Account von Christina Schubert]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Landtagswahl 2022]] bewarb sie sich um die Nominierung zur Landtagskandidatin im Wahlkreis Kiel-Nord. Am [[1. August]] [[2021]] unterlag sie dem Mitbewerber [[Benjamin Walczak]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[22. September]] [[2024]] wurde Christina Schubert von der SPD zur Kandidatin für die [[Bundestagswahl 2025]] im Wahlkreis 5 (Kiel, Kronshagen, Altenholz) nominiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyer, Gunda: &#039;&#039;SPD schickt Christina Schubert ins Rennen&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 23.9.2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie löste [[Mathias Stein]] ab, der nicht wieder kandidierte.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[https://www.kn-online.de/lokales/kiel/spd-in-kiel-mathias-stein-tritt-nicht-zur-bundestagswahl-2025-an-J2XXKE4PSNFKRAVELV6NEH6YQY.html SPD-Kreisparteitag in Kiel: Mathias Stein kandidiert nicht für die Bundestagswahl 2025]&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 13.7.2024 (Bezahlschranke)&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie konnte den Wahlkreis nicht gewinnen; aufgrund des veränderten Wahlrechts, das eine Verkleinerung des Bundestages bewirken sollte, erhielt sie auch über die Landesliste kein Mandat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
*Website: [https://www.christinaschubert.de/ christinaschubert.de]&lt;br /&gt;
*Ratsinformationssystem der Stadt Kiel: [https://www.kiel.de/de/politik_verwaltung/ratsversammlung/infosystem/kp020?KPLFDNR=771 Christina Schubert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverein Kieler Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jusos Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jusos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesvorstand 2021-2023]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesvorstand 2023-2025]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Rolf_Rabusch&amp;diff=65940</id>
		<title>Rolf Rabusch</title>
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		<updated>2026-04-04T15:42:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Vorname = Rolf &lt;br /&gt;
|Nachname = Rabusch&lt;br /&gt;
|Titel =&lt;br /&gt;
|geboren = 19360420&lt;br /&gt;
|Geburtsort = Lentföhrden&lt;br /&gt;
|gestorben = 20260331&lt;br /&gt;
|Sterbeort = Kiel&lt;br /&gt;
|Geschlecht = Mann&lt;br /&gt;
|Foto = Rolf Rabusch 2019.JPG&lt;br /&gt;
|Landesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|stellvLandesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|LandesvorstandBeisitz = 0&lt;br /&gt;
|Schatzmeister = 0&lt;br /&gt;
|Fraktionsvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|MP = 0&lt;br /&gt;
|Spitzenkandidatur = 0&lt;br /&gt;
|MdB = 0&lt;br /&gt;
|MdBWahlperioden = &lt;br /&gt;
|MdL = 0&lt;br /&gt;
|MdLWahlperioden =&lt;br /&gt;
|MdEP = 0&lt;br /&gt;
|MdEPWahlperioden =&lt;br /&gt;
|LandesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|LandesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rolf Rabusch&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Eintrag beruht auf Erinnerungen von Rolf Rabusch und Waltraud Rabusch, geb. Dabelstein, aufgezeichnet nach Gesprächen im September [[2019]] von [[Bernd Löwner]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, * [[20. April]] [[1936]] in Lentföhrden, Kreis Segeberg, † 31. März [[2026]]&amp;lt;ref&amp;gt;Traueranzeige Kieler Nachrichten v. 4. April 2026, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;; Maler. Mitglied der SPD seit dem [[1. März]] [[1958]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Rolf Rabusch stammt aus einer sozialdemokratisch orientierten Familie. Sein Großvater war Maurerpolier und 1. Vorsitzender der [[Ortsverein Bad Bramstedt|SPD in Bad Bramstedt]], Mitglied der Gewerkschaft und des [[Arbeiter-Samariter-Bund]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Mutter, [[Frieda Rabusch]], geb. Wulf, gehörte während der Weimarer Republik der [[SAJ|Sozialistischen Arbeiterjugend]] an. Sein Vater, Tagelöhner auf dem Gut Wildenhorst in Rastorf, Kreis Plön, wurde bereits am [[1. September]] [[1939]] zur Wehrmacht eingezogen und starb im 2. Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rastorfer Passau besuchte Rolf Rabusch eine einklassige Volksschule. Dort hat er nach seinen eigenen Worten so gut wie nichts gelernt. Schreiben, Lesen und Rechnen hat ihm im Wesentlichen seine Mutter beigebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai [[1946]] musste die Familie nach Kiel-Elmschenhagen umziehen. Nach Beendigung der Schule besuchte Rolf Rabusch zunächst das Jugendaufbauwerk, dann machte er eine Lehre als Maler. Bereits als Lehrling trat er der Gewerkschaft Bau Steine Erden bei. Später, nach dem Wechsel in den öffentlichen Dienst erfolgte der Übertritt zur ÖTV, heute Ver.di.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Kontakte seiner Mutter in Elmschenhagen zu [[Hermann Köster]] wurde er [[1947]] Mitglied der [[Falken]]. Sein Großvater ermunterte ihn zu diesem Schritt und erklärte ihm, das wichtigste Lied, das er lernen müsse, sei &amp;quot;Wenn wir schreiten Seit an Seit&amp;quot;, und er solle nie vergessen: &amp;quot;Du bist ein Arbeiterkind, sei stolz darauf&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Rabusch entwickelte sich zu einem aktiven Falkenmitglied. Er nahm als Gruppenleiter und später als technischer Leiter an vielen Falken-Zeltlagern teil, z.B. [[1957]] in Triberg im Schwarzwald. Dafür nahm er sogar die Drohung einer Kündigung durch seine Firma in Kauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1980]] nahm Rolf Rabusch zum letztenmal an einem Falken-Lager teil, diesmal als technischer Leiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein [[2005]] verstorbener Sohn [[Hans-Werner Rabusch]] setzte aber die Arbeit des Vaters bei den Falken fort. Zu dessen Gruppenmitgliedern gehörte zeitweise [[Mathias Stein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[1981]] an engagierten sich Rolf Rabusch und seine Frau Waltraud bei den Strandfahrten der Kieler [[AWO]] nach Falckenstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Naturfreunde]] wurden ab [[1985]] ihr neues Betätigungsfeld, angeregt durch [[Hans Wind]]. Rolf Rabusch war viele Jahre Hauptwanderleiter der Ortsgruppe Kiel der [[Naturfreunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei &amp;amp; Politik ==&lt;br /&gt;
Im [[Ortsverein Kiel-Elmschenhagen/Kroog]] wurde Rolf Rabusch als Kreisparteitagsdelegierter gewählt; nach dem Umzug aufs Ostufer gehörte er dem Vorstand vom [[Ortsverein Ellerbek/Wellingdorf]] bzw. [[Ortsverein Kiel-Ellerbek]] an. Bis zur Neuwahl des OV-Vorstands am [[2. März]] [[2023]] war er für die Ortsvereinskasse zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturfreunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Kieler_Arbeiter-_und_Matrosenaufstand&amp;diff=65854</id>
		<title>Kieler Arbeiter- und Matrosenaufstand</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Kieler_Arbeiter-_und_Matrosenaufstand&amp;diff=65854"/>
		<updated>2026-03-29T14:20:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Nach dem Neubeginn */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Revolutionspostkarte, anonym, 1918.JPG|mini|Revolutions-Postkarte, 1918]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Kieler Arbeiter- und Matrosenaufstand&#039;&#039;&#039;, der am [[3. November]] [[1918]] begann, entwickelte sich in den folgenden Tagen zur [[Novemberrevolution]], die zum Ende des Kaiserreiches und zur Einführung der ersten Demokratie in Deutschland führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1914]] war Deutschland im Ersten Weltkrieg. Über die unterschiedliche Haltung dazu war die SPD [[1917]] in die Mehrheits-SPD ([[MSPD]]) und die Unabhängige SPD ([[USPD]]) zerbrochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hunderttausende starben im Krieg und die Versorgung mit Lebensmitteln in der Heimat wurde immer schlechter. Ab [[1916]] wurde immer wieder gegen den Krieg gestreikt. Ende [[1917]] kam es zur sozialistischen Revolution in Russland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[25. Januar]] [[1918]] erreichte der [[Januarstreik]], die Streikbewegung gegen den Krieg, die sich vor allem in den Rüstungsbetrieben seit Anfang des Jahres entwickelte, auch [[Kreisverband Kiel|Kiel]]. Die Belegschaft der Torpedowerkstatt in [[Ortsverein Pries/Friedrichsort|Friedrichsort]] legte die Arbeit nieder, weil mehrere Vertrauensleute zum Militär einberufen worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: &amp;quot;[http://www.kurkuhl.de/docs/januarstreik-1918_kuhl_2018.pdf Januarstreik 1918]&amp;quot;, 14.1.2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Streik blieb ergebnislos - aber er zeigte [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD)|USPD]] und [[MSPD]], dass man in dieser Art Aktionen gut zusammenarbeiten kann und sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September [[1918]] erkannte die deutsche Militärführung die Lage aus aussichtslos. Die Regierung ersuchte Anfang Oktober [[1918]] die Alliierten um einen Waffenstillstand. Gegen den Willen der Regierung plante die Marineführung eigenmächtig eine Selbstmordschlacht gegen die britische Marine. Als sich diese Pläne Ende Oktober bei den Matrosen in Wilhelmshaven herumsprachen, meuterten diese. Um die Meuterei unter Kontrolle zu bringen, wurde der Teil der Flotte, der am stärksten betroffen schien, am [[31. Oktober]] von Wilhelmshaven nach Kiel verlegt. Damit wurde jedoch die Revolte nach Kiel importiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kiel war seit [[1871]] Reichskriegshafen und innerhalb von knapp 50 Jahren von 30.000 auf 243.000 EinwohnerInnen angewachsen. 50.000 davon waren Militär. Die Hälfte der unter dem Drei-Klassen-Wahlrecht Wahlberechtigten wählte SPD. Tausende waren als Arbeiter in Gewerkschaften organisiert. Bereits bei den Streiks von [[1917]] waren in der Stadt zwischen 17.000 und 26.000 Menschen auf die Straße gegangen. Im Januar [[1918]] hatten unter Führung der USPD 30.000 Kieler Arbeiter für Friedensverhandlungen demonstriert. Der Boden für einen Aufstand war bereitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Colmorgen / Liesching: &#039;&#039;Denkmal&#039;&#039;, S. 249&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verlauf==&lt;br /&gt;
===Freitag, 1. November===&lt;br /&gt;
In Kiel angekommen, kontaktierten die revoltierenden Matrosen andere Truppenteile, Gewerkschaften und Politiker der MSPD und der USPD. Gut 250 Matrosen des III. Geschwaders trafen sich im [[Gewerkschaftshaus Kiel|Gewerkschaftshaus]]. Ihr Ziel war zunächst nur die Freilassung der bei der Ankunft in Kiel in Haft gesetzten Kameraden. Gemeinsam riefen sie zu einer Demonstration am [[3. November]] auf. In den folgenden Tagen wurde das [[Gewerkschaftshaus Kiel|Gewerkschaftshaus]], in dem auch [[Bezirksverband]] und die [[Sozialdemokratischer Verein Groß-Kiel|Kieler SPD]] ihre Geschäftsstellen hatten, zum Zentrum des Aufstands. Der Kieler Sozialdemokrat und Chefredakteur der &#039;&#039;[[Schleswig-Holsteinische Volkszeitung|Schleswig-Holsteinischen Volkszeitung]]&#039;&#039;, [[Bernhard Rausch]], schrieb Ende [[1918]]:&lt;br /&gt;
{{Ort&lt;br /&gt;
 |Name = Gewerkschaftshaus&lt;br /&gt;
 |Straße = &lt;br /&gt;
 |Nr =   &lt;br /&gt;
 |PLZ = &lt;br /&gt;
 |Ort = &lt;br /&gt;
 |Homepage = &lt;br /&gt;
 |LatLon = 54.326998656852,10.132104651789&lt;br /&gt;
 |Foto = Fotos 3312.jpg&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Das große Kieler Gewerkschaftshaus war im Nu zu einer lauten Kaserne geworden, in der es von fröhlichen Blaujacken wimmelte. In den stillen Räumen und Versammlungssälen, in denen früher nur die Waffen des Geistes geschärft worden waren, rasselten jetzt Gewehre, Karabiner, Pistolen, Maschinengewehre und Munition, womit die Matrosen ausgerüstet wurden, die noch nicht bewaffnet waren. Und in den Bureauräumen, in denen jahrelang ein stiller Bienenfleiß fein säuberlich gebaut hatte, und in denen sich jetzt vorübergehend allerhand Kommitees einnisteten, herrschte bald ein geniales Durcheinander von Zetteln, Kaffeetassen, Schreibmaschinen, Waffen, so daß sich manch alter ehrlicher Klassenkämpfer bedenklich hinter den Ohren kraulte.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Rausch: &#039;&#039;Springquell&#039;&#039;, S. II-19&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sonnabend, 2. November===&lt;br /&gt;
Eine Versammlung an diesem Tag wurde durch die Polizei verhindert, die das [[Gewerkschaftshaus Kiel|Gewerkschaftshaus]] abriegelte. Statt dessen trafen sich 500 bis 600 Aufständische um 19 Uhr auf dem Großen Exerzierplatz im Vieburger Gehölz. Im Vergleich zum Vortag hatte sich die Zahl der Anwesenden bereits verdoppelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier forderten die Redner vor allem die Freilassung der Gefangenen. Der Oberheizer [[Karl Artelt]], Mitglied der [[USPD]], ging als einziger Redner weiter; er rief zur &amp;quot;Niederkämpfung des Militarismus und Beseitigung der herrschenden Klasse&amp;quot; auf und suchte Verbindung mit [[Vertrauensperson|Vertrauensmännern]] der [[USPD]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: &amp;quot;[http://www.kurkuhl.de/de/novrev/zeitleiste.html Zeitleiste Kieler Matrosenaufstand]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Nacht wurden erste Flugblätter vervielfältigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sonntag, 3. November===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkrelief Matrosenaufstand Feldstraße skw klein.jpg|thumb|180px|right|Gedenk-Relief von Hilger Schmitz am Haus Feldstr. 5]]&lt;br /&gt;
Morgens wurden noch einmal Matrosen auf ihrem Schiff verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: &amp;quot;[http://www.kurkuhl.de/de/novrev/zeitleiste.html Zeitleiste Kieler Matrosenaufstand]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Gouverneur Wilhelm Souchon, militärisches und zivilies Oberhaupt von Kiel, forderte Hilfe aus Berlin an - unter anderem durch einen &amp;quot;hervorragenden sozialdemokratischen Abgeordneten&amp;quot;, weil er und sein Stab die Hauptgefahr in der politisch bewussten, gut organisierten und solidarischen Kieler Arbeiterschaft sahen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 17&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Versammlung um 17 Uhr auf dem Großen Exerzierplatz im Vieburger Gehölz nahmen schon 5000 bis 6000 Menschen teil, hauptsächlich Matrosen. Redner waren unter anderen der schon erwähnte [[Karl Artelt]] und der Vorsitzende des Kieler Gewerkschaftskartells, [[Gustav Garbe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach setzte sich ein Protestmarsch in Richtung auf das Arrestgefängnis an der Karlstraße in Bewegung. Am Bahnhof geriet eine Frau unter eine Straßenbahn und starb.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: &amp;quot;[http://www.kurkuhl.de/de/novrev/zeitleiste.html Zeitleiste Kieler Matrosenaufstand]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 19 Uhr erreichte der Zug die Karlstraße (heute Feldstraße), Ecke Brunswiker Straße. Die Militärführung wollte den Marsch stoppen und stationierte dort einen Zug Rekruten; dessen Kommandant, ein Leutnant, hatte Anweisung, &amp;quot;rücksichtslos von der Schusswaffe Gebrauch zu machen&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sieben Tote und 19 Verletzte waren das Ergebnis. Dies rief &amp;quot;in ganz Kiel eine ungeheure Empörung&amp;quot; hervor, die &amp;quot;zu einer breiten Solidarisierungswelle&amp;quot; und am nächsten Tag zu Arbeitsniederlegungen führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 15 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Garbe.jpg|thumb|180px|left|Gustav Garbe]]&lt;br /&gt;
[[1974]] erinnerte sich [[Gertrud Völcker]], die als 22-Jährige die Revolution miterlebt hatte, jedoch nicht an die Toten oder an revolutionäres Chaos, sondern an die Begeisterung der [[Sozialistische Arbeiterjugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] und an die Ordnung, mit der alles abgelaufen sei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R72520, Kiel, Novemberrevolution, Matrosenaufstand.jpg|mini|Arbeiter- und Matrosenaufstand in Kiel]]&amp;quot;Die Matrosen [...] zogen mit wehenden roten Fahnen durch die Straßen der Stadt. Die politisch bewußte Bevölkerung schloß sich ihnen an. Die Jugend war in ihrer Mitte, rote Fahnen schwingend und sozialistische Kampflieder singend. [...] Es wurden sehr schnell Arbeiter- und Soldatenräte gebildet, die die Machtausübung in ihre Hände nahmen und ordnend tätig wurden. Das Arbeitersekretariat [Völckers Arbeitsplatz im Gewerkschaftshaus] wurde Hauptquartier der Revolutions- oder Nachkriegsführer. Hier trafen sich zu Besprechungen der alte Gewerkschaftsführer [[Gustav Garbe]], der Arbeitersekretär [[Albert Billian]], der Parteiführer [[Wilhelm Poller]], Professor [[Gustav Radbruch]] und einige andere [...]. Eines Tages mußten Else Riechers, später [[Wilhelm Kuklinski|Else Kuklinski]], und ich mit unseren Schreibmaschinen aus dem Arbeitersekretariat in die Schiffs- und Maschinenbauschule umziehen, ins neu geschaffene Büro der Arbeiter- und Soldatenräte. Hier trafen wir verantwortungsbewußte aktive nette junge Soldaten an [...].&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Völcker: &#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;, S. 11 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bezirk|Bezirksvorsitzende]] der MSPD, [[Heinrich Kürbis]], reiste auf eigene Initiative nach Berlin und berichtete [[Philipp Scheidemann]], Staatssekretär in der Regierung von Max von Baden, über die Lage in Kiel.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt; Erste Matrosen verließen Kiel in Richtung auf ihre Heimatstädte und berichteten dort von den Ereignissen. In den folgenden Tagen gründeten sich in weiteren Städten [[Arbeiter- und Soldatenrat|Arbeiter- und Soldatenräte]], zunächst entlang der Küste, ab dem [[7. November]] auch im Binnenland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Montag, 4. November===&lt;br /&gt;
Als Reaktion auf die Toten vom Vortag rebellierten weitere Teile von Marine und Heer, Werftarbeiter legten die Arbeit nieder. Die Matrosen bewaffneten sich und bildeten einen ersten Soldatenrat, als dessen Sprecher [[Karl Artelt]] auftrat. Weitere Soldatenräte bildeten sich. Die Arbeiter beschlossen zur Unterstützung für den nächsten Tag den Generalstreik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Mittag standen alle Schiffe, der Hafen und die große Marine-Garnison unter dem Einfluss des Soldatenrats.&amp;lt;ref&amp;gt;Brandt, Peter in: Fischer, Rolf (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Gouverneur Souchon herbeigerufene Infanterie-Einheiten aus Rendsburg, Neumünster und Schleswig konnten nichts mehr ausrichten, sondern schlossen sich teilweise sogar dem Aufstand an.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: &amp;quot;[http://www.kurkuhl.de/de/novrev/zeitleiste.html Zeitleiste Kieler Matrosenaufstand]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertreter der Soldaten verhandelten mit dem Gouverneur über die Freilassung ihrer gefangenen Kameraden. Der Gouverneur traf sich auch erstmals mit Vertretern der Arbeiterschaft von SPD und USPD. Unter anderem war [[Parteisekretär]] [[Wilhelm Poller]] dabei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[[Rolf Fischer|Fischer, Rolf]]: &#039;&#039;Der Kieler Polizeipräsident Wilhelm Poller - eine biografische Skizze&#039;&#039; In: Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Band 90, Heft 3, Seite 128ff (2021)&amp;lt;/ref&amp;gt; Am frühen Abend hatten die Soldaten ihr Ziel erreicht und zogen im Triumphzug von der Garnison in der Wik zur Arrestanstalt in der Feldstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: &amp;quot;[http://www.kurkuhl.de/de/novrev/zeitleiste.html Zeitleiste Kieler Matrosenaufstand]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt stand ansonsten das Leben still, wie sich [[Martha Riedl]] erinnerte: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Die ganzen Geschäfte waren dicht. [...] Meines Erachtens war das auch richtig. Dann kamen irgendwelche Elemente gar nicht erst auf die Idee was zu plündern. Hunger hatten wir alle. Und die großen Geschäfte hatten auch zu. Das war das erste, die hatten alle dicht. Die haben alle runtergezogen und haben sich verkrochen, haben sich nicht hören und nicht sehen lassen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: &amp;quot;[http://kurkuhl.de/docs/riedl.pdf Audio- und Video-Interviews mit Martha Riedl (geb. Ehlers) über den Kieler Matrosenaufstand November 1918 und den Kapp-Putsch in Kiel März 1920]&amp;quot;, 10.3.1990, Abgetippt von Klaus Kuhl, Nov. 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt; [[Gustav Noske]] gewann bei seiner Ankunft einen anderen Eindruck: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Die Kieler Hauptstraßen waren noch belebter als es sonst zu dieser Abendstunde der Fall war. Den Eindruck, daß eine große Revolution begonnen habe, bekam man jedoch nicht. Männer und Frauen lachten, wenn mein fahnenschwingender Begleiter seinen Freiheitsruf ertönen ließ. Unbewaffnete Blaujacken flanierten wie sonst mit ihren Mädchen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Noske, Gustav: &#039;&#039;Von Kiel bis Kapp. Zur Geschichte der deutschen Revolution&#039;&#039; (Berlin 1920) S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Noske Portrait FA008102.jpg|thumb|right|180px|Gustav Noske, 1907]]Der MSPD-Militärexperte [[Gustav Noske]] und Staatssekretär Conrad Haußmann trafen um 19.30 Uhr in Kiel ein und wurden von den Aufständischen jubelnd am Bahnhof empfangen - ein Hinweis darauf, dass sie nicht gegen die Regierung revoltierten, sondern sich mit ihr im Einverständnis gegen die Marineführung sahen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 21 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Abend fand eine weitere Verhandlungsrunde zwischen Soldaten, militärischer Führung, [[Gustav Noske]] und Conrad Haußmann statt. [[Gustav Noske]] wies darauf hin, dass die Arbeiter im ganzen Reich in den Streik treten würden, falls weitere Truppen zur Eindämmung der Revolte herangezogen würden und es zum Blutvergießen komme; in diesem Fall würde sich für ihn eine weitere Erörterung erübrigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: [http://www.kurkuhl.de/docs/verhandlungsprotokoll_181104.pdf Verhandlungen im Gouvernement Kiel am 4. November 1918, 21:00 – 0:15 Uhr zwischen dem Gouverneur und weiteren Offizieren, dem Soldatenrat, dem Arbeiterrat, Vertretern der sozialdemokratischen Parteien und den von Berlin entsandten Vertretern der Regierung Haußmann und Noske, sowie weiterer Personen], Dezember 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;14 Kieler Punkte&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Soldatenrat beschloss einen Forderungskatalog, der am nächsten Tag auch in der &#039;&#039;[[Schleswig-Holsteinische Volkszeitung|Schleswig-Holsteinischen Volkszeitung]]&#039;&#039; veröffentlich wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Freilassung sämtlicher Inhaftierten und politischen Gefangenen.&lt;br /&gt;
#Vollständige Rede- und Pressefreiheit.&lt;br /&gt;
#Aufhebung der Briefzensur.&lt;br /&gt;
#Sachgemäße Behandlung der Mannschaften durch Vorgesetzte.&lt;br /&gt;
#Straffreie Rückkehr sämtlicher Kameraden an Bord und in die Kasernen.&lt;br /&gt;
#Die Ausfahrt der Flotte hat unter allen Umständen zu unterbleiben.&lt;br /&gt;
#Jegliche Schutzmaßnahmen mit Blutvergießen haben zu unterbleiben.&lt;br /&gt;
#Zurückziehung sämtlicher nicht zur Garnison gehöriger Truppen.&lt;br /&gt;
#Alle Maßnahmen zum Schutze des Privateigentums werden sofort vom Soldatenrat festgesetzt.&lt;br /&gt;
#Es gibt außer Dienst keine Vorgesetzten mehr.&lt;br /&gt;
#Unbeschränkte persönliche Freiheit jedes Mannes von Beendigung des Dienstes bis zum Beginn des nächsten Dienstes.&lt;br /&gt;
#Offiziere, die sich mit den Maßnahmen des jetzt bestehenden Soldatenrates einverstanden erklären, begrüßen wir in unserer Mitte. Alles Übrige hat ohne Anspruch auf Versorgung den Dienst zu quittieren.&lt;br /&gt;
#Jeder Angehörige des Soldatenrates ist von jeglichem Dienste zu befreien.&lt;br /&gt;
#Sämtliche in Zukunft zu treffenden Maßnahmen sind nur mit Zustimmung des Soldatenrates zu treffen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Schleswig-Holsteinische Volkszeitung&#039;&#039;, 5.11.1918&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Die 14 Punkte des Forderungskatalogs, den die Kieler Soldatendeputierten für verbindlich erklärten, waren gerade in ihrer Unklarheit und in ihrer Beschränkung auf die Sphäre des Militärischen ein authentischer Ausdruck der spontanen Massenbewegung.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Brandt, Peter in: Fischer, Rolf (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dienstag, 5. November===&lt;br /&gt;
Rote Fahnen wurden gehisst, die gesamte Kieler Arbeiterschaft trat in den Generalstreik. Am frühen Morgen bildete sich ein erster Arbeiterrat.&amp;lt;ref&amp;gt;Dähnhardt: &#039;&#039;Revolution&#039;&#039;, S. 91 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm gehörten 14 Vorstandsmitglieder von SPD und [[USPD]] sowie der Vorsitzende des Gewerkschaftkartells, [[Gustav Garbe]], als Vorsitzender an. Der Arbeiterrat entsandte Beigeordnete in die Verwaltung zu deren Überwachung und übernahm selbst das Ernährungsamt. Einer der Beigeordneten war [[Eduard Adler]] - seine Ernennungsurkunde war ein handgeschriebener Zettel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Im Name des Arbeiterrates bestimme ich, daß die Stadtverwaltung, abgesehen von der Neuregelung der Lebensmittelverhältnisse, in der bisherigen Weise unter Abhängigkeit vom Arb.-Soldatenrat selbstständig zu arbeiten hat. Als Beigeordnterer des Oberbürgermeisters funktioniert stellv[ertretender] Stadtv[erordneten-]Vorsteher Adler. Kiel, den [[5. November]] [[1918]], G. Garbe.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus in: Fischer, Rolf (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Heinrich Kürbis]] wurde als Beigeordneter zum Oberpräsidenten von Schleswig-Holstein delegiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus in: Fischer, Rolf (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Soldatenrat und Arbeiterrat gab es keine formale Zusammenarbeit. Während sich der eine um militärische Fragen kümmerte, übernahm der andere zivile Aufgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Geckeler, Christa: &#039;&#039;&amp;quot;[https://www.kiel.de/de/bildung_wissenschaft/stadtarchiv/erinnerungstage.php?id=94 Matrosenaufstand in Kiel: Beginn der deutschen Revolution]&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kriegsschiffe im Hafen hissten statt der kaiserlichen Kriegsfahne rote Fahnen. Die Soldaten verbreiteten ein Flugblatt: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;[[Datei:Kieler Matrosenaufstand - Aufruf des Gouverneurs.jpg|thumb|right|180px|Aufruf des Gouverneurs, mit dem die Lage beruhigt werden sollte]]&amp;quot;Kameraden! Der gestrige Tag wird in der Geschichte Deutschlands ewig denkwürdig sein. Zum ersten Male ist die politische Macht in die Hände der Soldaten gelangt. Ein Zurück gibt es nicht mehr! Große Aufgaben liegen vor uns. Aber damit sie erfüllt werden können, ist Einigkeit und Geschlossenheit der Bewegung notwendig!&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Jensen, Jürgen in: Fischer, Rolf (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Beschlüsse Soldatenrat Kiel 1918.jpg|links|mini|Beschlüsse Soldatenrat, 5.11.1918]]&lt;br /&gt;
Bei planlosen Schießereien wurden 10 Menschen getötet und 21 verletzt. Die Matrosen vermuteten, dass Offiziere aus den Häusern heraus auf die Aufständischen feuerten. Gouverneur Souchon versuchte das Töten durch einen Aufruf zu unterbinden. Er verpflichtete Offiziere, &amp;quot;Gewaltmaßregeln zu unterlassen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt; Prinz Heinrich, der in Kiel lebende Bruder des Kaisers, floh auf sein Landgut bei Eckernförde. Auch der Soldatenrat rief erneut dazu auf, unbedingt Ruhe und Ordnung zu bewahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt; Per Akklamation hatte sich zuvor [[Gustav Noske]] während einer Versammlung auf dem Wilhelmplatz zum Vorsitzenden des Soldatenrats wählen lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jensen, Jürgen in: Fischer, Rolf (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mittwoch, 6. November===&lt;br /&gt;
Die Lage in der Stadt beruhigte sich. Allerdings schien Kiel isoliert zu sein. Unsicherheit machte sich breit. Bei einer Matrosenversammlung im Vergnügungslokal &amp;quot;Schloßhof&amp;quot; in der Holtenauer Straße versuchte [[Gustav Noske]] die Soldaten davon zu überzeugen, wieder zur ursprünglichen Ordnung zurückzukehren. Die Regierung würde sich auf politische Reformen einlassen und man könne auch über eine Amnestie reden. [[Gustav Garbe]] aber stellte sich gegen seinen Berliner Genossen an die Seite der Matrosen und machte deutlich, dass es sich nicht um eine von außen nach Kiel gebrachte Bewegung handle, sondern dass große Teile der Kieler Bevölkerung sie zu ihrer eigenen Sache gemacht hätten. Ein eindrucksvoller Schulterschluss zwischen Arbeitern und Matrosen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus in: Fischer, Rolf (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Donnerstag, 7. November===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufruf Kieler Arbeiter und Soldatenrat.jpg|thumb|180px|left|Aufruf des Kieler Arbeiter- und Soldatenrates an die Schleswig-Holsteinische Bevölkerung]]&lt;br /&gt;
[[Gustav Noske]] ließ sich vom Soldatenrat zum Gouverneur wählen. Der bisherige Gouverneur Admiral Souchon übergab das Amt und teilte dem Reichsmarineamt in einem Telegramm mit, dass dies die einzige Möglichkeit sei, Ruhe in den Aufstand zu bringen. Damit übergab der letzte Repräsentant des Kaisers das Kommando an einen Repräsentanten der Reichstagsmehrheit. Stolz erinnerte sich der neue Gouverneur später: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Zum erstenmal wohl in der Weltgeschichte war damit einem Mann, der nie Soldat gewesen war, das Kommando über rund 80000 Soldaten übertragen worden.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Noske, Gustav: &#039;&#039;Von Kiel bis Kapp. Zur Geschichte der deutschen Revolution&#039;&#039; (Berlin 1920) S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lothar popp mid-1920s.jpg|mini|Lothar Popp, 1920er]]&lt;br /&gt;
[[Lothar Popp]] übernahm von ihm den Vorsitz des Soldatenrates.&amp;lt;ref&amp;gt;Colmorgen / Liesching: &#039;&#039;Denkmal&#039;&#039;, S. 250&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Arbeiter- und Soldatenrat]] wandte sich mit einem Aufruf an die Bevölkerung Schleswig-Holsteins und kündigte an, eine provisorische Provinzialregierung zu bilden. Seine Bestrebungen gingen also deutlich über Kiel hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage in Kiel war damit weitgehend stabilisiert; der Fokus rückte nach Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freitag, 8. November===&lt;br /&gt;
Matrosen trugen seit dem [[3. November]] die revolutionäre Botschaft ins Land. In den Folgetagen gründeten sich Arbeiter- und Soldatenräte in zahlreichen norddeutschen Küstenstädten, ab dem [[7. November]] auch im Binnenland. Am Nachmittag des [[8. November]] traf in [[Ortsverein Neustadt|Neustadt in Holstein]] eine vierköpfige Abordnung des Kieler Arbeiter- und Soldatenrates auf einem Pferdewagen ein. Da niemand Widerstand leistete, übernahm sie Wache und Rathaus und schickte die Mannschaften der in der Stadt liegenden Landsturm-Kompanie für die nächsten 14 Tage nach Hause. In einer Arbeiterversammlung im &amp;quot;Tivoli&amp;quot; wurde dann am Abend ein [[Arbeiter- und Soldatenrat]] gebildet. Die Abgesandten aus Kiel sollen die Kriegskasse der Landsturmkompanie mitgenommen haben und nach [[Ortsverein Oldenburg|Oldenburg]] weitergezogen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD Neustadt: &#039;&#039;&amp;quot;1902-2003 | 100 Jahre SPD Neustadt in Holstein&amp;quot;&#039;&#039; (Neustadt, 2003)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sonnabend, 9. November===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausrufung Republik Scheidemann 1918.jpg|thumb|right|220px|Philipp Scheidemann ruft die Republik aus]]Mittags gegen 12 Uhr erscheint eine Abordnung der Revolutionäre bei der Dienstvilla des Oberpräsidenten von Schleswig-Holstein im [https://kiel-wiki.de/Schwanenweg Schwanenweg 24]. Der Sprecher der Gruppe ist der SPD [[Parteisekretär]] und ehrenamtliche Stadtrat [[Wilhelm Poller]]. Er erklärt dem Oberpräsidenten Friedrich von Moltke, dass der Kieler Arbeiterrat die Regierung im Lande übernehme und stellte ihm den [[MSPD]] Landesvorsitzenden [[Heinrich Kürbis]] zur Seite.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstand griff schnell auf andere Städte im ganzen Reichsgebiet über - bis er am [[9. November]] Berlin erreichte und mit der Ausrufung der Republik durch [[Philipp Scheidemann]] ([[MSPD]]) und der &amp;quot;sozialistischen Republik&amp;quot; durch [[Karl Liebknecht]] ([[Spartakusgruppe]]) seinen Höhepunkt fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Seite=Novemberrevolution}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gräber===&lt;br /&gt;
Die zivilen Opfer des Arbeiter- und Matrosenaufstandes wurden auf dem Parkfriedhof Eichhof bestattet, die militärischen auf dem Nordfriedhof. Die Anlage auf dem Eichhof mit ihrem zentralen Gedenkstein überlebte auf geradezu kuriose Weise die NS-Zeit; allerdings wurden im November [[1934]] SPD-Mitglieder verhaftet, während sie die Schrift des Gedenksteins erneuerten.&amp;lt;ref&amp;gt;Colmorgen, Eckhard / Liesching, Bernhard: &#039;&#039;[http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_03/Demokratische_Geschichte_Band_03_Essay18.pdf Ein Denkmal der Novemberrevolution 1918 in Kiel]&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Demokratische Geschichte&#039;&#039; 3(1988), S. 244&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab [[1945]] versammelte sich die SPD dort viele Jahre lang jeweils am Jahrestag zu Gedenkveranstaltungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Grabanlage Ruhestätte der Opfer der Revolution auf dem Eichhof-Friedhof.JPG|Grabanlage auf dem Eichhof-Friedhof für die Opfer der Revolution, des [[Spartakusaufstand]]es und des Kappputsches&lt;br /&gt;
Datei:Findling auf dem Eichhof-Friedhof mit der Inschrift Ruhestätte der Opfer der Revolution.jpg|Großer Findling in der Mitte der Grabanlage für die Revolutionsopfer, mit Inschrift: &amp;quot;Ruhestätte der Opfer der Revolution&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:Revolutionsgräber Eichhof.jpg|Namenssteine der zivilen Opfer der Revolution&lt;br /&gt;
Datei:Informationsstele auf dem Eichhof-Friedhof Ruhestätte der Opfer der Revolution.jpg|Informationsstele am Rande der Grabanlage für die Revolutionsopfer auf dem Eichhof-Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:Gräberfeld Z.JPG|Gräberfeld Z auf dem Nordfriedhof, für die militärischen Opfer (beider Seiten) der Revolution und andere Marineangehörige&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Gedenken==&lt;br /&gt;
===SPD-Parteitag 1927===&lt;br /&gt;
[[Datei:Info-Stele zum Kapp-Putsch.jpg|thumb|180px|right|Stele zum Kapp-Putsch in der Bergstraße Ecke Lorentzendamm]]Beim [[Reichsparteitag 1927, Kiel|Reichsparteitag 1927 in Kiel]] erinnerte der SPD-Vorsitzende [[Hermann Müller]] in seiner Eröffnungsrede an den Kieler Arbeiter- und Matrosenaufstand:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Als [[Carl Legien]] hier in Kiel tätig war, war Kiel eine aufstrebende Stadt. Es kam dann die Zeit des Niederganges, und wir wollen keine Stunde vergessen, daß wir diesen Niedergang unseres Vaterlandes den Verbrechern am Wiener Ballplatz [sic!] sowie ihren Berliner Helfershelfern verdanken, die Deutschland in diesen Weltkrieg hineingerissen haben. (Bravo!) Auch die in Berlin waren mitverantwortlich, und für diejenigen, die an dem Alten hängen, ist Kiel geradezu das Schreckenswort geworden, weil von Kiel das Signal zur deutschen Revolution ausging, weil hier zuerst im November [[1918]] Deutsche die Geduld verloren haben, nachdem sie jahrelang angelogen und mit einem Siegfrieden getäuscht worden waren, der dieser Welt von Feinden gegenüber niemals zu erreichen war. &lt;br /&gt;
Die Kieler Revolution war der Schritt Verzweifelter in eine dunkle Zukunft. Damals haben sich nicht nur im In-, sondern auch im Auslande Freunde Deutschlands oft ängstlich die Frage vorgelegt, ob Deutschland dem Chaos verfallen würde, ob im chaotischen Zustand das Reich auseinandergerissen werden könnte. Ich war am [[7. November|7.]] und [[8. November]] [[1918]], am vierten und am fünften Tage der Kieler Revolution, mit [[Hugo Haase]] zusammen, hier. Wer damals sah, wie die Kieler Sozialdemokratie bereit war, das Chaos zu vermeiden, der hat den Glauben an die deutsche Zukunft mit in die Revolution des [[9. November]] hinübergenommen. Es ist uns in schwerer Zeit gelungen, Neuland für den deutschen Wiederaufbau zu schaffen [...]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://library.fes.de/parteitage/pdf/pt-jahr/pt-1927.pdf Protokoll des Parteitags]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem Neubeginn===&lt;br /&gt;
Bereits [[1946]] erinnerte die SPD durch eine Veranstaltung an den Revolutionsgräbern auf dem Parkfriedhof Eichhof wieder an die Novemberrevolution, die Revolutionsopfer und die Opfer des Faschismus. Ob dies jedes Jahr wiederholt wurde, ist noch nicht ermittelt, aber das Bemühen blieb spürbar, dem negativen Bild der Revolution und der Beteiligten am linken und rechten Rand - dem Vorwurf, es sei keine &amp;quot;richtige&amp;quot; Revolution gewesen, ebenso wie der Abqualifizierung der Matrosen als &amp;quot;Meuterer&amp;quot; - entgegenzuwirken. Ab den späten 1970er Jahren ist dieses Anliegen in der SPD mit dem Namen von [[Rolf Johanning]] verbunden, etwa ab [[2008]] dann vor allem mit [[Rolf Fischer]], der die positivere Sichtweise auf die [[Novemberrevolution]] als Geburtsstunde der ersten Demokratie in Deutschland in Reden, Fachveranstaltungen und Stadtführungen offensiv vertrat. Wie sich spätestens zum 100. Jahrestag [[2018]] zeigte, hat mittlerweile ein erhebliches Umdenken stattgefunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund einer Analyse der Hamburger Verhältnisse wurde schon [[1971]] beispielhaft formuliert:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Es war nicht allein doktrinäre Intransigenz oder, wie man gemeint hat, politische Phantasielosigkeit, die die sozialdemokratische Opposition gegen den Rätegedanken hervorrief, sondern in weit stärkerem Maße, als es in den oft allzu theoretischen Erwägungen ihrer Kritiker wie ihrer damaligen politischen Gegner zum Ausdruck kommt, war die sozialdemokratische Haltung bestimmt von einer nüchternen Beurteilung der tatsächlichen Verhältnisse. Die sozialdemokratischen Führer erkannten, daß die Räte weder im Bürgertum noch in weiten Teilen der Arbeiterschaft - das Ergebnis der Wahlen zur Nationalversammlung bestätigte das - akzeptiert wurden und daß somit ein Eintreten für sie nur die Position ihrer Partei bei kommenden allgemeinen Wahlen schwächen konnte. Vor allem aber sahen sie in ihnen eine Gefährdung der Position der Gewerkschaften, die sie wegen ihrer engen Verbindung mit diesen nicht hinnehmen konnten, wollten sie nicht Struktur und Charakter ihrer Partei grundlegend ändern. Das vielfach dilettantische und konzeptionslose Vorgehen der Räteorgane sowie der doktrinäre Radikalismus der anfänglich in ihnen tonangebenden Kräfte konnte darüber hinaus die Abneigung gegen sie bei den führenden sozialdemokratischen Funktionären nur noch steigern.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Witt, Friedrich-Wilhelm: &#039;&#039;Die Hamburger Sozialdemokratie in der Weimarer Republik unter besonderer Berücksichtigung der Jahre 1929/30-1933&#039;&#039; (Diss., Verlag für Literatur und Zeitgeschehen, Hannover 1971), S. 24 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine &amp;quot;reale Chance, mit den Räten die Demokratisierung durchzusetzen&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Witt, Friedrich-Wilhelm: &#039;&#039;Die Hamburger Sozialdemokratie in der Weimarer Republik unter besonderer Berücksichtigung der Jahre 1929/30-1933&#039;&#039; (Diss., Verlag für Literatur und Zeitgeschehen, Hannover 1971), S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt;, habe weder in Hamburg noch im Reich bestanden.  Der Autor weist auch darauf hin, dass es die Sozialdemokraten niemandem recht machen konnten: Den Linken waren sie zu reformistisch, den Konservativen selbst in ihrem Bemühen, eine &amp;quot;vorsichtige und maßvolle Politik&amp;quot; mit Zugeständnissen an die alten bürgerlichen Kreise der Hansestadt zu verfolgen, zu radikal.&amp;lt;ref&amp;gt;Witt, Friedrich-Wilhelm: &#039;&#039;Die Hamburger Sozialdemokratie in der Weimarer Republik unter besonderer Berücksichtigung der Jahre 1929/30-1933&#039;&#039; (Diss., Verlag für Literatur und Zeitgeschehen, Hannover 1971), S. 27 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies dürfte in ähnlicher Weise auch für Kiel gegolten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige weitere Stationen auf dem Weg zur Neubewertung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[1968]] beging die SPD mit Kundgebungen an den Gräbern und im Kieler Schloß den 50. Jahrestag der Novemberereignisse.&lt;br /&gt;
*[[1978]] organisierte die SPD-Mitgliederzeitung [[Wir]] eine Großveranstaltung mit ca. 6.000 Besucherinnen und Besuchern anlässlich des 60. Jahrestages der Novemberrevolution. Die Veranstaltung am [[17. November]] fand in der Kieler Ostseehalle statt. Mit dabei war  der damalige Vorsitzende des Kieler Soldatenrates [[Lothar Popp]]. Das Plattenlabel TELDEC brachte über die Veranstaltung die Langspielplatte [[Notizen aus der Republik]] heraus.&lt;br /&gt;
*Seit [[1978]] informiert eine Gedenktafel am [[Gewerkschaftshaus Kiel|Kieler Gewerkschaftshaus]]: &amp;quot;In diesem Haus tagte Anfang November 1918 der Kieler Arbeiter- und Soldatenrat. Er gab den entscheidenden Anstoss zur Ausrufung der ersten deutschen Republik am [[9. November]] [[1918]] in Berlin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[[1982]] konnte das &amp;quot;Breuste-Denkmal&amp;quot; oder &amp;quot;Revolutionsdenkmal&amp;quot; eingeweiht werden. (Näheres siehe unten.)&lt;br /&gt;
*Anläßlich der Festveranstaltung &#039;125 Jahre SPD Schleswig-Holstein&#039; am [[10. September]] [[1988]] legte der Kreisvorsitzende [[Peter Andersen]] am Revolutionsdenkmal einen Kranz nieder.&lt;br /&gt;
*Am [[7. November]] [[1998]] schalteten die [[Kreisverband Kiel|Kieler SPD]] und die [[Landesverband|Landes-SPD]] eine gemeinsame Gedenkanzeige in den &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*Die [[AWO-Kreisverband Kiel|AWO Kiel]] ließ am Haus Feldstr. 5 (früher Karlstraße) ein Messingrelief mit dem Text anbringen: &amp;quot;Am [[3. November]] [[1918]] demonstrierten Matrosen und Arbeiter in Kiel gegen den Krieg, für Freiheit und Frieden und Brot. Gegen 19.00 Uhr erreichten sie diese Straßenecke. Eine Kompanie kaisertreuer Soldaten schoß in die Menge. Zurück blieben 7 Tote und 29 Verletzte. [...]&amp;quot; (Siehe Bild unter &amp;quot;3. November&amp;quot;, rechts)&lt;br /&gt;
*Zum 90. Jahrestag [[2008]] organisierte [[Rolf Fischer]] zusammen mit der [[Juso-Hochschulgruppen|Juso-Hochschulgruppe]] einen gut besuchten [[Rolf Fischer: 90. Jahrestag des Matrosenaufstandes 1918|Kongress zum Thema]] mit dem Historiker Prof. Dr. [[Peter Brandt]].&lt;br /&gt;
*Am [[3. November]] [[2012]] lud [[Rolf Fischer]] zu einer Fahrt zu den Orten der Revolution in Kiel ein.&lt;br /&gt;
*In den Jahren danach fand - unterstützt von der Stadtverwaltung und vielen interessierten Organisationen - jedes Jahr eine große Veranstaltung zur Revolution statt; die 100. Wiederkehr des Ereignisses wurde mit einem ganzjährigen, vielfältigen und von vielen organisierten Programm gefeiert.&lt;br /&gt;
*Ebenfalls [[2019]] wurde an der Feldstraße Ecke Harro-Schulze-Boysen-Weg eine Info-Stele über die Marine-Arrestanstalt, das Ziel des Demonstrationszuges vom [[3. November]] [[1918]], aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Novemberrevolution sie starben für ein besseres Deutschland.jpg|Zeichnung der Revolutionsgräber auf dem Eichhof mit Hinweis auf eine Gedenkveranstaltung am 9.11.1946&lt;br /&gt;
Datei:50 Jahre Novemberrevolution 2.jpg|Gedenkfeier 50. Jahrestag der Revolution 1968&lt;br /&gt;
Datei:50 Jahre Novemberrevolution 1.jpg|Gedenkfeier 50. Jahrestag der Revolution 1968; [[Jochen Steffen]] spricht&lt;br /&gt;
Datei:50 Jahre Novemberrevolution 3.jpg|Gedenkfeier 50. Jahrestag der Revolution 1968&lt;br /&gt;
Datei:Tafel am Kieler Gewerkschaftshaus skw.jpg|Gedenktafel von 1978 am Gewerkschaftshaus&lt;br /&gt;
Datei:Anzeige Kieler Nachrichten 07.11.1998.jpg|Gemeinsame Gedenkanzeige von Kieler und Landes-SPD zur Novemberrevolution 1918 am 7.11.1998&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkstein Eichhof.jpg|Klaus Kuhl und Rolf Fischer vor dem Gedenkstein auf dem Eichhof am 3.11.2012&lt;br /&gt;
Datei:Info-Stele Marine-Arrestanstalt.JPG|Die Infostele an der Feldstr. informiert über die Marine-Arrestanstalt und ihre Rolle in der Novemberrevolution&lt;br /&gt;
Datei:Titelseite Magazin zum 100. Jubiläum des Matrosenaufstandes.jpg|Titelseite des von der Landeshauptstadt Kiel im Mai 2018 herausgegebenen Magazins zum 100. Jubiläum des Matrosenaufstandes&lt;br /&gt;
Datei:Revolution 1918 Aufbruch in S-H.jpg|Flyer zur Wanderausstellung &amp;quot;Revolution 1918 Aufbruch in Schleswig-Holstein&amp;quot; eine Initiative des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
Datei:Festakt 100 Jahre Matrosenaufstand.jpg|Einladung des Landeshauptstadt Kiel zum Festakt &amp;quot;100 Jahre Kieler Matrosenaufstand&amp;quot; ins Gewerkschaftshaus. Bemerkensert: die Deutsche Marine war durch einen hochrangigen Offizier vertreten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das &amp;quot;Breuste-Denkmal&amp;quot;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Breuste-Denkmal 2014 skw.jpg|thumb|left|250px|Revolutionsdenkmal im Kieler Ratsdienergarten von Hans-Jürgen Breuste]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Breuste-Denkmal beleuchtet 08 2023.jpg|thumb|right|250px|Das beleuchtete Revolutionsdenkmal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inschrift auf dem Breuste-Denkmal.JPG|thumb|left|250px|Ein Zitat aus dem Theaterstück &amp;quot;Feuer aus den Kesseln &amp;quot; von Ernst Toller auf dem Denkmal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Infostele am Breuste-Denkmal mit Text.jpg|thumb|right|250px|Infostele neben dem Revolutionsdenkmal]]&lt;br /&gt;
Seit [[1982]] steht im Ratsdienergarten am Jensendamm das Denkmal &amp;quot;Wik&amp;quot; oder &amp;quot;Feuer aus den Kesseln&amp;quot;, eine Skulptur aus Granit und Cor-Ten-Stahl von [https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-J%C3%BCrgen_Breuste Hans-Jürgen Breuste]. Seit August [[2023]] wird es bei Dunkelheit von zwei Scheinwerfern angestrahlt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Für den Künstler sind die Granitsäulen ein Symbol der Macht, während die scheinbar im Boden versinkenden Stahlkörper die Auflösung des alten Staatsgefüges darstellen. Die alte Macht wird aus ihrer Verankerung gerissen, das Untere nach oben gekehrt.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/kiel_erkunden/kulturspuren/KulturSpuren_Matrosenaufstand/denkmal_wik.php Kulturspuren Matrosenaufstand: Denkmal Wik]&#039;&#039; auf den Seiten der Landeshauptstadt Kiel, abgerufen 11.11.2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Skulptur wurde zur Erinnerung an die Ereignisse vom November [[1918]] von der Stadt auf Beschluss der [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Ratsversammlung]] [[1978]] in Auftrag gegeben. Vorangegangen waren grundsätzliche Auseinandersetzungen über den Charakter des Arbeiter- und Matrosenaufstandes. [[1982]] weihte einer der Initiatoren, Kulturdezernent [[Rolf Johanning]], die Skulptur ein. Als einziges Mitglied der CDU-Fraktion - die dieses Denkmal bis zuletzt bekämpfte - nahm Stadtpräsident Eckart Sauerbaum an der Feier teil. Danach begann ein allmählicher Wandel hin zu einer positiveren Bewertung der Ereignisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Jahren treffen sich die Kieler Genossinnen und Genossen mit den Kolleginnen und Kollegen vom DGB zum Gedenken am [[9. November]] nicht mehr vor den Gräbern auf dem Eichhof, sondern am Revolutionsdenkmal, und legen zum Gedenken an die Opfer des Kampfes un´m die Demokratie in Deutschland einen Kranz nieder, in den letzten Jahren verbunden mit einer kleinen Veranstaltung. [[2017]] und [[2018]] lasen Mitglieder des [[Kreisverband Kiel - Arbeitskreis Geschichte|AK Geschichte der Kieler SPD]] dort zeitgenössische Texte zum Gedenken&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Carstens: &#039;&#039;[https://www.shz.de/regionales/kiel/appell-zu-frieden-und-freiheit-am-denkmal-fuer-die-matrosen-von-1918-id18287161.html Appell zu Frieden und Freiheit am Denkmal für die Matrosen von 1918]&#039;&#039;, sh.z, 9.11.2017, abgerufen 10.11.2017&amp;lt;/ref&amp;gt;.[[2019]] wurde das Denkmal symbolisch verhüllt. Während der Pandemie [[2020]] fand ein stilles Gedenken ohne großes Publikum statt; der AK Geschichte hatte rund um das Denkmal Plakate mit Forderungen aus der Revolution aufgestellt. [[2021]] wurde das Gedenken auf den [[8. November]] abends verlegt; das Denkmal war in den Farben Blau (statt Schwarz)-Rot-Gold beleuchtet, dazu las der AK Geschichte Texte von [[Ernst Toller]], [[Kurt Tucholsky]] und [[Alfred Döblin]]. [[2022]] fand die Gedenkveranstaltung wie bereits im Vorjahr wieder am Abend des [[8. November]] statt. Neben den Reden und der Kranzniederlegung von [[Gesine Stück]] und [[Frank Hornschu]] sang [[Gerd Sell]] zeitgenössische Lieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Peter Andersen bei einer Kranzniederlegung am Breuste-Denkmal 09 1988.jpg|Der SPD Kreisvorsitzende [[Peter Andersen]] legt am 10.9.1988 am Revolutionsdenkmal einen Kranz nieder&lt;br /&gt;
Datei:Gedenken am Rev.-Denkmal 09.11.2013.jpg|Gedenken am 9. November 2013&lt;br /&gt;
Datei:2019 Aktion Breuste-Denkmal Foto M Wöller.png|&amp;quot;Verhüllung&amp;quot; des Revolutionsdenkmals am 9.11.2019&lt;br /&gt;
Datei:2019 Breuste-Denkmal Foto skw.png|&amp;quot;Verhülltes&amp;quot; Revolutionsdenkmal am 9.11.2019&lt;br /&gt;
Datei:2020 Gedenken am Breuste-Denkmal.JPG|Gedenken am 9. November 2020&lt;br /&gt;
Datei:2021 Gedenken Breuste-Denkmal 322.png|Gedenken am 8. November 2021&lt;br /&gt;
Datei:2021 Gedenken Breuste-Denkmal 328.png|Gedenken am 8. November 2021 - Lesung&lt;br /&gt;
Datei:2021 Gedenken Breuste-Denkmal 333.png|Gedenken am 8. November 2021 - Kranzniederlegung&lt;br /&gt;
Datei:Nov.-Rev. Gedenken am Breuste-Denkmal am 08.11.2022.jpg|Gedenken am 8. November 2022&lt;br /&gt;
Datei:Frank Hornschu u. Gesine Stück am Rev.-Denkmal 9.11.2023.JPG|Gedenken am 9. November 2023&lt;br /&gt;
Datei: Kränze von SPD DGB u. IG Metall am Rev.-Denkmal 9.11.23.jpg|Die am 9. November 2023 niedergelegten Kränze von SPD/DGB und IG Metall&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier von SPD und DGB 9.11.24.jpg|Gedenkfeier von SPD und DGB am 9. November 2024&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier von SPD und DGB 9.11.24 II.jpg|Gedenkminute vor dem Revolutionsdenkmal von [[Frank Hornschu]], DGB, und [[Gesine Stück]], SPD, am 9. November 2024&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier von SPD und DGB am 9.11.25 1.jpg|Einladung zur Gedenkfeier am 9. November 2025&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier von SPD und DGB am 9.11.25 2.JPG|Gedenkfeier am 9. November 2025 von SPD und DGB am Breuste-Denkmal im Ratsdienergarten&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier von SPD und DGB am 9.11.25 3.JPG|Kranzniederlegung anläßlich der Gedenkfeier am 9. November 2025 am Breuste-Denkmal von der Co-Vorsitzenden der Kieler SPD [[Bianca Wöller]] und dem amtierenden DGB-Regionalgeschäftsführer [[Thomas Ritter]]    &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Platz der Kieler Matrosen===&lt;br /&gt;
Am [[1. November]] [[2013]] enthüllte Kulturdezernent [[Wolfgang Röttgers]] für die Landeshauptstadt Kiel auf dem &#039;&#039;Platz der Kieler Matrosen&#039;&#039; vor dem Kieler Hauptbahnhof eine Stele zur Erinnerung an die Revolution. Der Text lautet:&lt;br /&gt;
[[Datei:Stele Platz der Kieler Matrosen skw.jpg|thumb|right|250px|[[2013]] errichtete Stele auf dem &#039;&#039;Platz der Kieler Matrosen&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Das Ende des Deutschen Kaiserreiches im November 1918 nahm seinen Anfang in Kiel. Obwohl Deutschland den Ersten Weltkrieg bereits verloren hatte, sollte die Hochseeflotte im Oktober noch einmal in einen aussichtslosen Kampf geschickt werden. Teile der Besatzungen leisteten dagegen Widerstand. Was in Wilhelmshaven als Meuterei begann, wurde in Kiel zu einem breiten Aufstand. Hier verbündeten sich die aufständischen Matrosen mit der organisierten Arbeiterschaft.&lt;br /&gt;
Am 3. November marschierte ein bewaffneter Zug mit mehr als 5.000 Demonstranten durch Kiel. Am Bahnhof gab es ein erstes Todesopfer. An der Brunswiker Straße kam es zu einer Schießerei mit sieben Toten und 29 Verletzten. Das Blutvergießen führte zu einer breiten politischen Massenbewegung. Es wurde ein Arbeiter- und Soldatenrat gegründet, der revolutionäre Forderungen formulierte. Am 9. November erfasste die Revolution Berlin. Kaiser Wilhelm II. musste abdanken und der SPD-Politiker [[Philipp Scheidemann]] proklamierte die Geburt der Deutschen Republik, allgemein bekannt als die &#039;Weimarer Republik&#039;.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dazu gezeigte Foto hat sich mittlerweile als aus Berlin stammend herausgestellt, wenn darauf auch aus Kiel angereiste Einheiten zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der deutschen Bezeichnung wurde säuberlich vermieden, anzudeuten, &#039;&#039;welche&#039;&#039; Kieler Matrosen gemeint waren. Die englische Übertragung des Textes benennt den Platz dagegen klar als &#039;&#039;Kiel Mutiny Memorial Square&#039;&#039;. Weiter heißt es im englischen Text:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;The fall of the German Empire in November 1918 began in Kiel. Although Germany had effectively lost World War I, the High Seas Fleet was still ordered once more into a hopeless battle. Some of the sailors resisted. What began as a mutiny in Wilhelmshaven became a broad rebellion in Kiel, where the mutinying sailors were joined by organized trade unions. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
On the 3rd of November 1918, more than 5,000 demonstrators marched through Kiel. Fighting at the central station led to the movement&#039;s first victims. A shootout on Brunswiker Straße left seven dead and 29 injured. The bloodshed gave birth to a broad political mass movement. A workers and solidarity [sic!] council was founded, which formulated revolutionary demands. On the 9th of November, the revolution reached Berlin. Emperor Wilhelm II was forced to abdicate and Philipp Scheidemann proclaimed the birth of the &#039;German Republic&#039;, commonly known as the &#039;Weimar Republic&#039;.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sicher nicht einfach, ein so komplexes Geschehen angemessen und korrekt in 150 Wörter zu fassen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Auge, Oliver: &#039;&#039;Problemfall Matrosenaufstand. Kiels Schwierigkeiten im Umgang mit einem Schlüsseldatum seiner und der deutschen Geschichte&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Demokratische Geschichte&#039;&#039; 25(2014), S. 307-328&lt;br /&gt;
*Colmorgen, Eckhard / Liesching, Bernhard: &#039;&#039;[http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_03/Demokratische_Geschichte_Band_03_Essay18.pdf Ein Denkmal der Novemberrevolution 1918 in Kiel]&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Demokratische Geschichte&#039;&#039; 3(1988), S. 241-258&lt;br /&gt;
*[[Dirk Dähnhardt|Dähnhardt, Dirk]]: &#039;&#039;Revolution in Kiel. Der Übergang vom Kaiserreich zur Weimarer Republik 1918/19.&#039;&#039; (Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte 64, Neumünster 1978) ISBN 3-529-02636-0. (Zugleich: Kiel, Univ., Diss., 1977).&lt;br /&gt;
*[[Uwe Danker|Danker, Uwe]]: &#039;&#039;Revolutionsstadt Kiel. Ausgangsort für die erste deutsche Demokratie&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Demokratische Geschichte&#039;&#039; 25(2014), S. 285-306&lt;br /&gt;
*Beier, Gerhard: &#039;&#039;[[Carl Legien]], die Gewerkschaften und die Kieler Revolution&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte&#039;&#039; 67 (1980), S. 189-210&lt;br /&gt;
*Erdmann, Karl Dietrich: &#039;&#039;Rätestaat oder parlamentarische Demokratie? Neuere Forschungen zur Novemberrevolution 1918 in Deutschland&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte&#039;&#039; 68 (1981-1983), S. 182-200&lt;br /&gt;
*[[Rolf Fischer|Fischer, Rolf]] (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution. Beiträge zum Kongress der Kieler SPD zum 90. Jahrestag der Revolution 1918&#039;&#039; (Kiel 2009)&lt;br /&gt;
*[[Rolf Fischer|Fischer, Rolf]] (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&lt;br /&gt;
*[[Rolf Fischer|Fischer, Rolf]]: &#039;&#039;&amp;quot;Mit uns die neue Zeit!&amp;quot; [[Kreisverband Kiel|Kiels Sozialdemokratie]] im Kaiserreich und in der Revolution&#039;&#039; (Geschichte der Kieler Sozialdemokratie, Band II: 1900 - 1920) (Kiel 2013) ISBN 987-3-86935-196-4&lt;br /&gt;
*[[Rolf Fischer|Fischer, Rolf]] (Hrsg.): &#039;&#039;Sehnsucht nach Demokratie. Neue Aspekte der Kieler Revolution 1918&#039;&#039; (Kiel 2020), ISBN 9783869353906&lt;br /&gt;
*Hoop, Edward: &#039;&#039;[http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_03/Demokratische_Geschichte_Band_03_Essay20.pdf November 1918 – Die Revolution in Rendsburg]&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Demokratische Geschichte&#039;&#039; 3(1988), S. 269-275&lt;br /&gt;
*Kuhl, Klaus: &#039;&#039;Kiel und die Revolution von 1918. Das Tagebuch eines Werftingenieurs, verfasst in den Jahren 1917-1919&#039;&#039; (Berlin 2018) ISBN 9783631758571&lt;br /&gt;
*Pohl, Karl Heinrich: &#039;&#039;[http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_11/Demokratische_Geschichte_Band_11_Essay06.pdf Die Revolution von 1918/19 in Deutschland]&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Demokratische Geschichte&#039;&#039; 11(1998), S. 73-86&lt;br /&gt;
*[[Lothar Popp|Popp, Lothar]]/[[Karl Artelt|Artelt, Karl]]: &#039;&#039;Ursprung und Entwicklung der November-Revolution 1918&#039;&#039; (Kiel 1918, Neudruck in &#039;&#039;Zur Geschichte der Kieler Arbeiterbewegung&#039;&#039;, Kiel 1983, S. III-3 - III-30)&lt;br /&gt;
*Prinz, Ernst: &#039;&#039;Erinnerungen eines Kieler Architekten&#039;&#039; und &#039;&#039;Die Revolution in Kiel 1918 nach Tagebucheintragungen vom 6. November 1918&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte&#039;&#039; 57 (1970), S. 109-134&lt;br /&gt;
*Rackwitz, Martin: &#039;&#039;Kiel 1918. Revolution - Aufbruch zu Demokratie und Republik&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung 87 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Wachholtz Verlag, Hamburg/Kiel 2018) ISBN 978-3-529-05174-6&lt;br /&gt;
*[[Bernhard Rausch|Rausch, Bernhard]]: &#039;&#039;Am Springquell der Revolution. Die Kieler Matrosenerhebung&#039;&#039;, (Kiel 1918, Neudruck in &#039;&#039;Zur Geschichte der Kieler Arbeiterbewegung&#039;&#039;, Kiel 1983, S. II-3 - II-31)&lt;br /&gt;
*Schulte, Rolf: &#039;&#039;[http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_02/Demokratische_Geschichte_Band_02_Essay05.pdf Revolution in der Provinz: Eckernförde 1918]&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Demokratische Geschichte&#039;&#039; 2(1987), S. 93-114&lt;br /&gt;
*Siegfried, Detlef: &#039;&#039;Das radikale Milieu. Kieler Novemberrevolution, Sozialwissenschaft und Linksradikalismus 1917 - 1922&#039;&#039; (Wiesbaden 2004)&lt;br /&gt;
*[[Gertrud Völcker|Völcker, Gertrud]]: &#039;&#039;Erinnerungen. 50 Jahre Öffentlichkeitsarbeit. Teil I: Bis 1945&#039;&#039; (Unveröff. Typoskript, Kiel 1974) [Stadtarchiv Kiel]&lt;br /&gt;
*Wette, Wolfram: &#039;&#039;Gustav Noske und die Revolution in Kiel 1918&#039;&#039; (Heide 2010) ISBN 978-3-8042-1322-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/kiel_erkunden/kulturspuren/KulturSpuren_Matrosenaufstand/denkmal_wik.php Kulturspuren Matrosenaufstand: Denkmal Wik] auf den Seiten der Landeshauptstadt Kiel&lt;br /&gt;
*Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Kieler_Matrosenaufstand Kieler Matrosenaufstand]&lt;br /&gt;
*Gesellschaft für SH Geschichte: [http://www.geschichte-s-h.de/matrosenaufstand/ Matrosenaufstand]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Andere Orte der Revolution in Schleswig-Holstein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gesellschaft für SH Geschichte: [http://www.geschichte-s-h.de/bruno-toppf-praesident-fuer-drei-tage/ Insel Alsen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kieler Arbeiter- und Matrosenaufstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ereignis]]&lt;/div&gt;</summary>
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Einladung der Landeshauptstadt Kiel zum Festakt &amp;quot;100 Jahre Kieler Matrosenaufstand&amp;quot;.&lt;br /&gt;
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Scan: [[Bernd Löwner]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Scan: [[Bernd Löwner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
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Scan: Bernd Löwner&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Flyer zur Wanderausstellung &#039;&#039;Revolution 1918 Aufbruch in Schleswig-Holstein&#039;&#039;, herausgegeben 2018 vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scan: [[Bernd Löwner]]&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{CC-by-sa-4.0}}&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Nach dem Neubeginn */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Revolutionspostkarte, anonym, 1918.JPG|mini|Revolutions-Postkarte, 1918]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Kieler Arbeiter- und Matrosenaufstand&#039;&#039;&#039;, der am [[3. November]] [[1918]] begann, entwickelte sich in den folgenden Tagen zur [[Novemberrevolution]], die zum Ende des Kaiserreiches und zur Einführung der ersten Demokratie in Deutschland führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1914]] war Deutschland im Ersten Weltkrieg. Über die unterschiedliche Haltung dazu war die SPD [[1917]] in die Mehrheits-SPD ([[MSPD]]) und die Unabhängige SPD ([[USPD]]) zerbrochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hunderttausende starben im Krieg und die Versorgung mit Lebensmitteln in der Heimat wurde immer schlechter. Ab [[1916]] wurde immer wieder gegen den Krieg gestreikt. Ende [[1917]] kam es zur sozialistischen Revolution in Russland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[25. Januar]] [[1918]] erreichte der [[Januarstreik]], die Streikbewegung gegen den Krieg, die sich vor allem in den Rüstungsbetrieben seit Anfang des Jahres entwickelte, auch [[Kreisverband Kiel|Kiel]]. Die Belegschaft der Torpedowerkstatt in [[Ortsverein Pries/Friedrichsort|Friedrichsort]] legte die Arbeit nieder, weil mehrere Vertrauensleute zum Militär einberufen worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: &amp;quot;[http://www.kurkuhl.de/docs/januarstreik-1918_kuhl_2018.pdf Januarstreik 1918]&amp;quot;, 14.1.2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Streik blieb ergebnislos - aber er zeigte [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD)|USPD]] und [[MSPD]], dass man in dieser Art Aktionen gut zusammenarbeiten kann und sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September [[1918]] erkannte die deutsche Militärführung die Lage aus aussichtslos. Die Regierung ersuchte Anfang Oktober [[1918]] die Alliierten um einen Waffenstillstand. Gegen den Willen der Regierung plante die Marineführung eigenmächtig eine Selbstmordschlacht gegen die britische Marine. Als sich diese Pläne Ende Oktober bei den Matrosen in Wilhelmshaven herumsprachen, meuterten diese. Um die Meuterei unter Kontrolle zu bringen, wurde der Teil der Flotte, der am stärksten betroffen schien, am [[31. Oktober]] von Wilhelmshaven nach Kiel verlegt. Damit wurde jedoch die Revolte nach Kiel importiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kiel war seit [[1871]] Reichskriegshafen und innerhalb von knapp 50 Jahren von 30.000 auf 243.000 EinwohnerInnen angewachsen. 50.000 davon waren Militär. Die Hälfte der unter dem Drei-Klassen-Wahlrecht Wahlberechtigten wählte SPD. Tausende waren als Arbeiter in Gewerkschaften organisiert. Bereits bei den Streiks von [[1917]] waren in der Stadt zwischen 17.000 und 26.000 Menschen auf die Straße gegangen. Im Januar [[1918]] hatten unter Führung der USPD 30.000 Kieler Arbeiter für Friedensverhandlungen demonstriert. Der Boden für einen Aufstand war bereitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Colmorgen / Liesching: &#039;&#039;Denkmal&#039;&#039;, S. 249&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verlauf==&lt;br /&gt;
===Freitag, 1. November===&lt;br /&gt;
In Kiel angekommen, kontaktierten die revoltierenden Matrosen andere Truppenteile, Gewerkschaften und Politiker der MSPD und der USPD. Gut 250 Matrosen des III. Geschwaders trafen sich im [[Gewerkschaftshaus Kiel|Gewerkschaftshaus]]. Ihr Ziel war zunächst nur die Freilassung der bei der Ankunft in Kiel in Haft gesetzten Kameraden. Gemeinsam riefen sie zu einer Demonstration am [[3. November]] auf. In den folgenden Tagen wurde das [[Gewerkschaftshaus Kiel|Gewerkschaftshaus]], in dem auch [[Bezirksverband]] und die [[Sozialdemokratischer Verein Groß-Kiel|Kieler SPD]] ihre Geschäftsstellen hatten, zum Zentrum des Aufstands. Der Kieler Sozialdemokrat und Chefredakteur der &#039;&#039;[[Schleswig-Holsteinische Volkszeitung|Schleswig-Holsteinischen Volkszeitung]]&#039;&#039;, [[Bernhard Rausch]], schrieb Ende [[1918]]:&lt;br /&gt;
{{Ort&lt;br /&gt;
 |Name = Gewerkschaftshaus&lt;br /&gt;
 |Straße = &lt;br /&gt;
 |Nr =   &lt;br /&gt;
 |PLZ = &lt;br /&gt;
 |Ort = &lt;br /&gt;
 |Homepage = &lt;br /&gt;
 |LatLon = 54.326998656852,10.132104651789&lt;br /&gt;
 |Foto = Fotos 3312.jpg&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Das große Kieler Gewerkschaftshaus war im Nu zu einer lauten Kaserne geworden, in der es von fröhlichen Blaujacken wimmelte. In den stillen Räumen und Versammlungssälen, in denen früher nur die Waffen des Geistes geschärft worden waren, rasselten jetzt Gewehre, Karabiner, Pistolen, Maschinengewehre und Munition, womit die Matrosen ausgerüstet wurden, die noch nicht bewaffnet waren. Und in den Bureauräumen, in denen jahrelang ein stiller Bienenfleiß fein säuberlich gebaut hatte, und in denen sich jetzt vorübergehend allerhand Kommitees einnisteten, herrschte bald ein geniales Durcheinander von Zetteln, Kaffeetassen, Schreibmaschinen, Waffen, so daß sich manch alter ehrlicher Klassenkämpfer bedenklich hinter den Ohren kraulte.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Rausch: &#039;&#039;Springquell&#039;&#039;, S. II-19&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sonnabend, 2. November===&lt;br /&gt;
Eine Versammlung an diesem Tag wurde durch die Polizei verhindert, die das [[Gewerkschaftshaus Kiel|Gewerkschaftshaus]] abriegelte. Statt dessen trafen sich 500 bis 600 Aufständische um 19 Uhr auf dem Großen Exerzierplatz im Vieburger Gehölz. Im Vergleich zum Vortag hatte sich die Zahl der Anwesenden bereits verdoppelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier forderten die Redner vor allem die Freilassung der Gefangenen. Der Oberheizer [[Karl Artelt]], Mitglied der [[USPD]], ging als einziger Redner weiter; er rief zur &amp;quot;Niederkämpfung des Militarismus und Beseitigung der herrschenden Klasse&amp;quot; auf und suchte Verbindung mit [[Vertrauensperson|Vertrauensmännern]] der [[USPD]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: &amp;quot;[http://www.kurkuhl.de/de/novrev/zeitleiste.html Zeitleiste Kieler Matrosenaufstand]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Nacht wurden erste Flugblätter vervielfältigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sonntag, 3. November===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkrelief Matrosenaufstand Feldstraße skw klein.jpg|thumb|180px|right|Gedenk-Relief von Hilger Schmitz am Haus Feldstr. 5]]&lt;br /&gt;
Morgens wurden noch einmal Matrosen auf ihrem Schiff verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: &amp;quot;[http://www.kurkuhl.de/de/novrev/zeitleiste.html Zeitleiste Kieler Matrosenaufstand]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Gouverneur Wilhelm Souchon, militärisches und zivilies Oberhaupt von Kiel, forderte Hilfe aus Berlin an - unter anderem durch einen &amp;quot;hervorragenden sozialdemokratischen Abgeordneten&amp;quot;, weil er und sein Stab die Hauptgefahr in der politisch bewussten, gut organisierten und solidarischen Kieler Arbeiterschaft sahen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 17&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Versammlung um 17 Uhr auf dem Großen Exerzierplatz im Vieburger Gehölz nahmen schon 5000 bis 6000 Menschen teil, hauptsächlich Matrosen. Redner waren unter anderen der schon erwähnte [[Karl Artelt]] und der Vorsitzende des Kieler Gewerkschaftskartells, [[Gustav Garbe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach setzte sich ein Protestmarsch in Richtung auf das Arrestgefängnis an der Karlstraße in Bewegung. Am Bahnhof geriet eine Frau unter eine Straßenbahn und starb.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: &amp;quot;[http://www.kurkuhl.de/de/novrev/zeitleiste.html Zeitleiste Kieler Matrosenaufstand]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 19 Uhr erreichte der Zug die Karlstraße (heute Feldstraße), Ecke Brunswiker Straße. Die Militärführung wollte den Marsch stoppen und stationierte dort einen Zug Rekruten; dessen Kommandant, ein Leutnant, hatte Anweisung, &amp;quot;rücksichtslos von der Schusswaffe Gebrauch zu machen&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sieben Tote und 19 Verletzte waren das Ergebnis. Dies rief &amp;quot;in ganz Kiel eine ungeheure Empörung&amp;quot; hervor, die &amp;quot;zu einer breiten Solidarisierungswelle&amp;quot; und am nächsten Tag zu Arbeitsniederlegungen führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 15 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Garbe.jpg|thumb|180px|left|Gustav Garbe]]&lt;br /&gt;
[[1974]] erinnerte sich [[Gertrud Völcker]], die als 22-Jährige die Revolution miterlebt hatte, jedoch nicht an die Toten oder an revolutionäres Chaos, sondern an die Begeisterung der [[Sozialistische Arbeiterjugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] und an die Ordnung, mit der alles abgelaufen sei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R72520, Kiel, Novemberrevolution, Matrosenaufstand.jpg|mini|Arbeiter- und Matrosenaufstand in Kiel]]&amp;quot;Die Matrosen [...] zogen mit wehenden roten Fahnen durch die Straßen der Stadt. Die politisch bewußte Bevölkerung schloß sich ihnen an. Die Jugend war in ihrer Mitte, rote Fahnen schwingend und sozialistische Kampflieder singend. [...] Es wurden sehr schnell Arbeiter- und Soldatenräte gebildet, die die Machtausübung in ihre Hände nahmen und ordnend tätig wurden. Das Arbeitersekretariat [Völckers Arbeitsplatz im Gewerkschaftshaus] wurde Hauptquartier der Revolutions- oder Nachkriegsführer. Hier trafen sich zu Besprechungen der alte Gewerkschaftsführer [[Gustav Garbe]], der Arbeitersekretär [[Albert Billian]], der Parteiführer [[Wilhelm Poller]], Professor [[Gustav Radbruch]] und einige andere [...]. Eines Tages mußten Else Riechers, später [[Wilhelm Kuklinski|Else Kuklinski]], und ich mit unseren Schreibmaschinen aus dem Arbeitersekretariat in die Schiffs- und Maschinenbauschule umziehen, ins neu geschaffene Büro der Arbeiter- und Soldatenräte. Hier trafen wir verantwortungsbewußte aktive nette junge Soldaten an [...].&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Völcker: &#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;, S. 11 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bezirk|Bezirksvorsitzende]] der MSPD, [[Heinrich Kürbis]], reiste auf eigene Initiative nach Berlin und berichtete [[Philipp Scheidemann]], Staatssekretär in der Regierung von Max von Baden, über die Lage in Kiel.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt; Erste Matrosen verließen Kiel in Richtung auf ihre Heimatstädte und berichteten dort von den Ereignissen. In den folgenden Tagen gründeten sich in weiteren Städten [[Arbeiter- und Soldatenrat|Arbeiter- und Soldatenräte]], zunächst entlang der Küste, ab dem [[7. November]] auch im Binnenland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Montag, 4. November===&lt;br /&gt;
Als Reaktion auf die Toten vom Vortag rebellierten weitere Teile von Marine und Heer, Werftarbeiter legten die Arbeit nieder. Die Matrosen bewaffneten sich und bildeten einen ersten Soldatenrat, als dessen Sprecher [[Karl Artelt]] auftrat. Weitere Soldatenräte bildeten sich. Die Arbeiter beschlossen zur Unterstützung für den nächsten Tag den Generalstreik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Mittag standen alle Schiffe, der Hafen und die große Marine-Garnison unter dem Einfluss des Soldatenrats.&amp;lt;ref&amp;gt;Brandt, Peter in: Fischer, Rolf (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Gouverneur Souchon herbeigerufene Infanterie-Einheiten aus Rendsburg, Neumünster und Schleswig konnten nichts mehr ausrichten, sondern schlossen sich teilweise sogar dem Aufstand an.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: &amp;quot;[http://www.kurkuhl.de/de/novrev/zeitleiste.html Zeitleiste Kieler Matrosenaufstand]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertreter der Soldaten verhandelten mit dem Gouverneur über die Freilassung ihrer gefangenen Kameraden. Der Gouverneur traf sich auch erstmals mit Vertretern der Arbeiterschaft von SPD und USPD. Unter anderem war [[Parteisekretär]] [[Wilhelm Poller]] dabei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[[Rolf Fischer|Fischer, Rolf]]: &#039;&#039;Der Kieler Polizeipräsident Wilhelm Poller - eine biografische Skizze&#039;&#039; In: Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Band 90, Heft 3, Seite 128ff (2021)&amp;lt;/ref&amp;gt; Am frühen Abend hatten die Soldaten ihr Ziel erreicht und zogen im Triumphzug von der Garnison in der Wik zur Arrestanstalt in der Feldstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: &amp;quot;[http://www.kurkuhl.de/de/novrev/zeitleiste.html Zeitleiste Kieler Matrosenaufstand]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt stand ansonsten das Leben still, wie sich [[Martha Riedl]] erinnerte: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Die ganzen Geschäfte waren dicht. [...] Meines Erachtens war das auch richtig. Dann kamen irgendwelche Elemente gar nicht erst auf die Idee was zu plündern. Hunger hatten wir alle. Und die großen Geschäfte hatten auch zu. Das war das erste, die hatten alle dicht. Die haben alle runtergezogen und haben sich verkrochen, haben sich nicht hören und nicht sehen lassen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: &amp;quot;[http://kurkuhl.de/docs/riedl.pdf Audio- und Video-Interviews mit Martha Riedl (geb. Ehlers) über den Kieler Matrosenaufstand November 1918 und den Kapp-Putsch in Kiel März 1920]&amp;quot;, 10.3.1990, Abgetippt von Klaus Kuhl, Nov. 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt; [[Gustav Noske]] gewann bei seiner Ankunft einen anderen Eindruck: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Die Kieler Hauptstraßen waren noch belebter als es sonst zu dieser Abendstunde der Fall war. Den Eindruck, daß eine große Revolution begonnen habe, bekam man jedoch nicht. Männer und Frauen lachten, wenn mein fahnenschwingender Begleiter seinen Freiheitsruf ertönen ließ. Unbewaffnete Blaujacken flanierten wie sonst mit ihren Mädchen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Noske, Gustav: &#039;&#039;Von Kiel bis Kapp. Zur Geschichte der deutschen Revolution&#039;&#039; (Berlin 1920) S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Noske Portrait FA008102.jpg|thumb|right|180px|Gustav Noske, 1907]]Der MSPD-Militärexperte [[Gustav Noske]] und Staatssekretär Conrad Haußmann trafen um 19.30 Uhr in Kiel ein und wurden von den Aufständischen jubelnd am Bahnhof empfangen - ein Hinweis darauf, dass sie nicht gegen die Regierung revoltierten, sondern sich mit ihr im Einverständnis gegen die Marineführung sahen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 21 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Abend fand eine weitere Verhandlungsrunde zwischen Soldaten, militärischer Führung, [[Gustav Noske]] und Conrad Haußmann statt. [[Gustav Noske]] wies darauf hin, dass die Arbeiter im ganzen Reich in den Streik treten würden, falls weitere Truppen zur Eindämmung der Revolte herangezogen würden und es zum Blutvergießen komme; in diesem Fall würde sich für ihn eine weitere Erörterung erübrigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: [http://www.kurkuhl.de/docs/verhandlungsprotokoll_181104.pdf Verhandlungen im Gouvernement Kiel am 4. November 1918, 21:00 – 0:15 Uhr zwischen dem Gouverneur und weiteren Offizieren, dem Soldatenrat, dem Arbeiterrat, Vertretern der sozialdemokratischen Parteien und den von Berlin entsandten Vertretern der Regierung Haußmann und Noske, sowie weiterer Personen], Dezember 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;14 Kieler Punkte&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Soldatenrat beschloss einen Forderungskatalog, der am nächsten Tag auch in der &#039;&#039;[[Schleswig-Holsteinische Volkszeitung|Schleswig-Holsteinischen Volkszeitung]]&#039;&#039; veröffentlich wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Freilassung sämtlicher Inhaftierten und politischen Gefangenen.&lt;br /&gt;
#Vollständige Rede- und Pressefreiheit.&lt;br /&gt;
#Aufhebung der Briefzensur.&lt;br /&gt;
#Sachgemäße Behandlung der Mannschaften durch Vorgesetzte.&lt;br /&gt;
#Straffreie Rückkehr sämtlicher Kameraden an Bord und in die Kasernen.&lt;br /&gt;
#Die Ausfahrt der Flotte hat unter allen Umständen zu unterbleiben.&lt;br /&gt;
#Jegliche Schutzmaßnahmen mit Blutvergießen haben zu unterbleiben.&lt;br /&gt;
#Zurückziehung sämtlicher nicht zur Garnison gehöriger Truppen.&lt;br /&gt;
#Alle Maßnahmen zum Schutze des Privateigentums werden sofort vom Soldatenrat festgesetzt.&lt;br /&gt;
#Es gibt außer Dienst keine Vorgesetzten mehr.&lt;br /&gt;
#Unbeschränkte persönliche Freiheit jedes Mannes von Beendigung des Dienstes bis zum Beginn des nächsten Dienstes.&lt;br /&gt;
#Offiziere, die sich mit den Maßnahmen des jetzt bestehenden Soldatenrates einverstanden erklären, begrüßen wir in unserer Mitte. Alles Übrige hat ohne Anspruch auf Versorgung den Dienst zu quittieren.&lt;br /&gt;
#Jeder Angehörige des Soldatenrates ist von jeglichem Dienste zu befreien.&lt;br /&gt;
#Sämtliche in Zukunft zu treffenden Maßnahmen sind nur mit Zustimmung des Soldatenrates zu treffen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Schleswig-Holsteinische Volkszeitung&#039;&#039;, 5.11.1918&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Die 14 Punkte des Forderungskatalogs, den die Kieler Soldatendeputierten für verbindlich erklärten, waren gerade in ihrer Unklarheit und in ihrer Beschränkung auf die Sphäre des Militärischen ein authentischer Ausdruck der spontanen Massenbewegung.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Brandt, Peter in: Fischer, Rolf (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dienstag, 5. November===&lt;br /&gt;
Rote Fahnen wurden gehisst, die gesamte Kieler Arbeiterschaft trat in den Generalstreik. Am frühen Morgen bildete sich ein erster Arbeiterrat.&amp;lt;ref&amp;gt;Dähnhardt: &#039;&#039;Revolution&#039;&#039;, S. 91 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm gehörten 14 Vorstandsmitglieder von SPD und [[USPD]] sowie der Vorsitzende des Gewerkschaftkartells, [[Gustav Garbe]], als Vorsitzender an. Der Arbeiterrat entsandte Beigeordnete in die Verwaltung zu deren Überwachung und übernahm selbst das Ernährungsamt. Einer der Beigeordneten war [[Eduard Adler]] - seine Ernennungsurkunde war ein handgeschriebener Zettel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Im Name des Arbeiterrates bestimme ich, daß die Stadtverwaltung, abgesehen von der Neuregelung der Lebensmittelverhältnisse, in der bisherigen Weise unter Abhängigkeit vom Arb.-Soldatenrat selbstständig zu arbeiten hat. Als Beigeordnterer des Oberbürgermeisters funktioniert stellv[ertretender] Stadtv[erordneten-]Vorsteher Adler. Kiel, den [[5. November]] [[1918]], G. Garbe.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus in: Fischer, Rolf (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Heinrich Kürbis]] wurde als Beigeordneter zum Oberpräsidenten von Schleswig-Holstein delegiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus in: Fischer, Rolf (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Soldatenrat und Arbeiterrat gab es keine formale Zusammenarbeit. Während sich der eine um militärische Fragen kümmerte, übernahm der andere zivile Aufgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Geckeler, Christa: &#039;&#039;&amp;quot;[https://www.kiel.de/de/bildung_wissenschaft/stadtarchiv/erinnerungstage.php?id=94 Matrosenaufstand in Kiel: Beginn der deutschen Revolution]&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kriegsschiffe im Hafen hissten statt der kaiserlichen Kriegsfahne rote Fahnen. Die Soldaten verbreiteten ein Flugblatt: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;[[Datei:Kieler Matrosenaufstand - Aufruf des Gouverneurs.jpg|thumb|right|180px|Aufruf des Gouverneurs, mit dem die Lage beruhigt werden sollte]]&amp;quot;Kameraden! Der gestrige Tag wird in der Geschichte Deutschlands ewig denkwürdig sein. Zum ersten Male ist die politische Macht in die Hände der Soldaten gelangt. Ein Zurück gibt es nicht mehr! Große Aufgaben liegen vor uns. Aber damit sie erfüllt werden können, ist Einigkeit und Geschlossenheit der Bewegung notwendig!&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Jensen, Jürgen in: Fischer, Rolf (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Beschlüsse Soldatenrat Kiel 1918.jpg|links|mini|Beschlüsse Soldatenrat, 5.11.1918]]&lt;br /&gt;
Bei planlosen Schießereien wurden 10 Menschen getötet und 21 verletzt. Die Matrosen vermuteten, dass Offiziere aus den Häusern heraus auf die Aufständischen feuerten. Gouverneur Souchon versuchte das Töten durch einen Aufruf zu unterbinden. Er verpflichtete Offiziere, &amp;quot;Gewaltmaßregeln zu unterlassen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt; Prinz Heinrich, der in Kiel lebende Bruder des Kaisers, floh auf sein Landgut bei Eckernförde. Auch der Soldatenrat rief erneut dazu auf, unbedingt Ruhe und Ordnung zu bewahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt; Per Akklamation hatte sich zuvor [[Gustav Noske]] während einer Versammlung auf dem Wilhelmplatz zum Vorsitzenden des Soldatenrats wählen lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jensen, Jürgen in: Fischer, Rolf (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mittwoch, 6. November===&lt;br /&gt;
Die Lage in der Stadt beruhigte sich. Allerdings schien Kiel isoliert zu sein. Unsicherheit machte sich breit. Bei einer Matrosenversammlung im Vergnügungslokal &amp;quot;Schloßhof&amp;quot; in der Holtenauer Straße versuchte [[Gustav Noske]] die Soldaten davon zu überzeugen, wieder zur ursprünglichen Ordnung zurückzukehren. Die Regierung würde sich auf politische Reformen einlassen und man könne auch über eine Amnestie reden. [[Gustav Garbe]] aber stellte sich gegen seinen Berliner Genossen an die Seite der Matrosen und machte deutlich, dass es sich nicht um eine von außen nach Kiel gebrachte Bewegung handle, sondern dass große Teile der Kieler Bevölkerung sie zu ihrer eigenen Sache gemacht hätten. Ein eindrucksvoller Schulterschluss zwischen Arbeitern und Matrosen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus in: Fischer, Rolf (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Donnerstag, 7. November===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufruf Kieler Arbeiter und Soldatenrat.jpg|thumb|180px|left|Aufruf des Kieler Arbeiter- und Soldatenrates an die Schleswig-Holsteinische Bevölkerung]]&lt;br /&gt;
[[Gustav Noske]] ließ sich vom Soldatenrat zum Gouverneur wählen. Der bisherige Gouverneur Admiral Souchon übergab das Amt und teilte dem Reichsmarineamt in einem Telegramm mit, dass dies die einzige Möglichkeit sei, Ruhe in den Aufstand zu bringen. Damit übergab der letzte Repräsentant des Kaisers das Kommando an einen Repräsentanten der Reichstagsmehrheit. Stolz erinnerte sich der neue Gouverneur später: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Zum erstenmal wohl in der Weltgeschichte war damit einem Mann, der nie Soldat gewesen war, das Kommando über rund 80000 Soldaten übertragen worden.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Noske, Gustav: &#039;&#039;Von Kiel bis Kapp. Zur Geschichte der deutschen Revolution&#039;&#039; (Berlin 1920) S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lothar popp mid-1920s.jpg|mini|Lothar Popp, 1920er]]&lt;br /&gt;
[[Lothar Popp]] übernahm von ihm den Vorsitz des Soldatenrates.&amp;lt;ref&amp;gt;Colmorgen / Liesching: &#039;&#039;Denkmal&#039;&#039;, S. 250&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Arbeiter- und Soldatenrat]] wandte sich mit einem Aufruf an die Bevölkerung Schleswig-Holsteins und kündigte an, eine provisorische Provinzialregierung zu bilden. Seine Bestrebungen gingen also deutlich über Kiel hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage in Kiel war damit weitgehend stabilisiert; der Fokus rückte nach Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freitag, 8. November===&lt;br /&gt;
Matrosen trugen seit dem [[3. November]] die revolutionäre Botschaft ins Land. In den Folgetagen gründeten sich Arbeiter- und Soldatenräte in zahlreichen norddeutschen Küstenstädten, ab dem [[7. November]] auch im Binnenland. Am Nachmittag des [[8. November]] traf in [[Ortsverein Neustadt|Neustadt in Holstein]] eine vierköpfige Abordnung des Kieler Arbeiter- und Soldatenrates auf einem Pferdewagen ein. Da niemand Widerstand leistete, übernahm sie Wache und Rathaus und schickte die Mannschaften der in der Stadt liegenden Landsturm-Kompanie für die nächsten 14 Tage nach Hause. In einer Arbeiterversammlung im &amp;quot;Tivoli&amp;quot; wurde dann am Abend ein [[Arbeiter- und Soldatenrat]] gebildet. Die Abgesandten aus Kiel sollen die Kriegskasse der Landsturmkompanie mitgenommen haben und nach [[Ortsverein Oldenburg|Oldenburg]] weitergezogen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD Neustadt: &#039;&#039;&amp;quot;1902-2003 | 100 Jahre SPD Neustadt in Holstein&amp;quot;&#039;&#039; (Neustadt, 2003)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sonnabend, 9. November===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausrufung Republik Scheidemann 1918.jpg|thumb|right|220px|Philipp Scheidemann ruft die Republik aus]]Mittags gegen 12 Uhr erscheint eine Abordnung der Revolutionäre bei der Dienstvilla des Oberpräsidenten von Schleswig-Holstein im [https://kiel-wiki.de/Schwanenweg Schwanenweg 24]. Der Sprecher der Gruppe ist der SPD [[Parteisekretär]] und ehrenamtliche Stadtrat [[Wilhelm Poller]]. Er erklärt dem Oberpräsidenten Friedrich von Moltke, dass der Kieler Arbeiterrat die Regierung im Lande übernehme und stellte ihm den [[MSPD]] Landesvorsitzenden [[Heinrich Kürbis]] zur Seite.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstand griff schnell auf andere Städte im ganzen Reichsgebiet über - bis er am [[9. November]] Berlin erreichte und mit der Ausrufung der Republik durch [[Philipp Scheidemann]] ([[MSPD]]) und der &amp;quot;sozialistischen Republik&amp;quot; durch [[Karl Liebknecht]] ([[Spartakusgruppe]]) seinen Höhepunkt fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Seite=Novemberrevolution}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gräber===&lt;br /&gt;
Die zivilen Opfer des Arbeiter- und Matrosenaufstandes wurden auf dem Parkfriedhof Eichhof bestattet, die militärischen auf dem Nordfriedhof. Die Anlage auf dem Eichhof mit ihrem zentralen Gedenkstein überlebte auf geradezu kuriose Weise die NS-Zeit; allerdings wurden im November [[1934]] SPD-Mitglieder verhaftet, während sie die Schrift des Gedenksteins erneuerten.&amp;lt;ref&amp;gt;Colmorgen, Eckhard / Liesching, Bernhard: &#039;&#039;[http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_03/Demokratische_Geschichte_Band_03_Essay18.pdf Ein Denkmal der Novemberrevolution 1918 in Kiel]&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Demokratische Geschichte&#039;&#039; 3(1988), S. 244&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab [[1945]] versammelte sich die SPD dort viele Jahre lang jeweils am Jahrestag zu Gedenkveranstaltungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Grabanlage Ruhestätte der Opfer der Revolution auf dem Eichhof-Friedhof.JPG|Grabanlage auf dem Eichhof-Friedhof für die Opfer der Revolution, des [[Spartakusaufstand]]es und des Kappputsches&lt;br /&gt;
Datei:Findling auf dem Eichhof-Friedhof mit der Inschrift Ruhestätte der Opfer der Revolution.jpg|Großer Findling in der Mitte der Grabanlage für die Revolutionsopfer, mit Inschrift: &amp;quot;Ruhestätte der Opfer der Revolution&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:Revolutionsgräber Eichhof.jpg|Namenssteine der zivilen Opfer der Revolution&lt;br /&gt;
Datei:Informationsstele auf dem Eichhof-Friedhof Ruhestätte der Opfer der Revolution.jpg|Informationsstele am Rande der Grabanlage für die Revolutionsopfer auf dem Eichhof-Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:Gräberfeld Z.JPG|Gräberfeld Z auf dem Nordfriedhof, für die militärischen Opfer (beider Seiten) der Revolution und andere Marineangehörige&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Gedenken==&lt;br /&gt;
===SPD-Parteitag 1927===&lt;br /&gt;
[[Datei:Info-Stele zum Kapp-Putsch.jpg|thumb|180px|right|Stele zum Kapp-Putsch in der Bergstraße Ecke Lorentzendamm]]Beim [[Reichsparteitag 1927, Kiel|Reichsparteitag 1927 in Kiel]] erinnerte der SPD-Vorsitzende [[Hermann Müller]] in seiner Eröffnungsrede an den Kieler Arbeiter- und Matrosenaufstand:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Als [[Carl Legien]] hier in Kiel tätig war, war Kiel eine aufstrebende Stadt. Es kam dann die Zeit des Niederganges, und wir wollen keine Stunde vergessen, daß wir diesen Niedergang unseres Vaterlandes den Verbrechern am Wiener Ballplatz [sic!] sowie ihren Berliner Helfershelfern verdanken, die Deutschland in diesen Weltkrieg hineingerissen haben. (Bravo!) Auch die in Berlin waren mitverantwortlich, und für diejenigen, die an dem Alten hängen, ist Kiel geradezu das Schreckenswort geworden, weil von Kiel das Signal zur deutschen Revolution ausging, weil hier zuerst im November [[1918]] Deutsche die Geduld verloren haben, nachdem sie jahrelang angelogen und mit einem Siegfrieden getäuscht worden waren, der dieser Welt von Feinden gegenüber niemals zu erreichen war. &lt;br /&gt;
Die Kieler Revolution war der Schritt Verzweifelter in eine dunkle Zukunft. Damals haben sich nicht nur im In-, sondern auch im Auslande Freunde Deutschlands oft ängstlich die Frage vorgelegt, ob Deutschland dem Chaos verfallen würde, ob im chaotischen Zustand das Reich auseinandergerissen werden könnte. Ich war am [[7. November|7.]] und [[8. November]] [[1918]], am vierten und am fünften Tage der Kieler Revolution, mit [[Hugo Haase]] zusammen, hier. Wer damals sah, wie die Kieler Sozialdemokratie bereit war, das Chaos zu vermeiden, der hat den Glauben an die deutsche Zukunft mit in die Revolution des [[9. November]] hinübergenommen. Es ist uns in schwerer Zeit gelungen, Neuland für den deutschen Wiederaufbau zu schaffen [...]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://library.fes.de/parteitage/pdf/pt-jahr/pt-1927.pdf Protokoll des Parteitags]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem Neubeginn===&lt;br /&gt;
Bereits [[1946]] erinnerte die SPD durch eine Veranstaltung an den Revolutionsgräbern auf dem Parkfriedhof Eichhof wieder an die Novemberrevolution, die Revolutionsopfer und die Opfer des Faschismus. Ob dies jedes Jahr wiederholt wurde, ist noch nicht ermittelt, aber das Bemühen blieb spürbar, dem negativen Bild der Revolution und der Beteiligten am linken und rechten Rand - dem Vorwurf, es sei keine &amp;quot;richtige&amp;quot; Revolution gewesen, ebenso wie der Abqualifizierung der Matrosen als &amp;quot;Meuterer&amp;quot; - entgegenzuwirken. Ab den späten 1970er Jahren ist dieses Anliegen in der SPD mit dem Namen von [[Rolf Johanning]] verbunden, etwa ab [[2008]] dann vor allem mit [[Rolf Fischer]], der die positivere Sichtweise auf die [[Novemberrevolution]] als Geburtsstunde der ersten Demokratie in Deutschland in Reden, Fachveranstaltungen und Stadtführungen offensiv vertrat. Wie sich spätestens zum 100. Jahrestag [[2018]] zeigte, hat mittlerweile ein erhebliches Umdenken stattgefunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund einer Analyse der Hamburger Verhältnisse wurde schon [[1971]] beispielhaft formuliert:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Es war nicht allein doktrinäre Intransigenz oder, wie man gemeint hat, politische Phantasielosigkeit, die die sozialdemokratische Opposition gegen den Rätegedanken hervorrief, sondern in weit stärkerem Maße, als es in den oft allzu theoretischen Erwägungen ihrer Kritiker wie ihrer damaligen politischen Gegner zum Ausdruck kommt, war die sozialdemokratische Haltung bestimmt von einer nüchternen Beurteilung der tatsächlichen Verhältnisse. Die sozialdemokratischen Führer erkannten, daß die Räte weder im Bürgertum noch in weiten Teilen der Arbeiterschaft - das Ergebnis der Wahlen zur Nationalversammlung bestätigte das - akzeptiert wurden und daß somit ein Eintreten für sie nur die Position ihrer Partei bei kommenden allgemeinen Wahlen schwächen konnte. Vor allem aber sahen sie in ihnen eine Gefährdung der Position der Gewerkschaften, die sie wegen ihrer engen Verbindung mit diesen nicht hinnehmen konnten, wollten sie nicht Struktur und Charakter ihrer Partei grundlegend ändern. Das vielfach dilettantische und konzeptionslose Vorgehen der Räteorgane sowie der doktrinäre Radikalismus der anfänglich in ihnen tonangebenden Kräfte konnte darüber hinaus die Abneigung gegen sie bei den führenden sozialdemokratischen Funktionären nur noch steigern.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Witt, Friedrich-Wilhelm: &#039;&#039;Die Hamburger Sozialdemokratie in der Weimarer Republik unter besonderer Berücksichtigung der Jahre 1929/30-1933&#039;&#039; (Diss., Verlag für Literatur und Zeitgeschehen, Hannover 1971), S. 24 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine &amp;quot;reale Chance, mit den Räten die Demokratisierung durchzusetzen&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Witt, Friedrich-Wilhelm: &#039;&#039;Die Hamburger Sozialdemokratie in der Weimarer Republik unter besonderer Berücksichtigung der Jahre 1929/30-1933&#039;&#039; (Diss., Verlag für Literatur und Zeitgeschehen, Hannover 1971), S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt;, habe weder in Hamburg noch im Reich bestanden.  Der Autor weist auch darauf hin, dass es die Sozialdemokraten niemandem recht machen konnten: Den Linken waren sie zu reformistisch, den Konservativen selbst in ihrem Bemühen, eine &amp;quot;vorsichtige und maßvolle Politik&amp;quot; mit Zugeständnissen an die alten bürgerlichen Kreise der Hansestadt zu verfolgen, zu radikal.&amp;lt;ref&amp;gt;Witt, Friedrich-Wilhelm: &#039;&#039;Die Hamburger Sozialdemokratie in der Weimarer Republik unter besonderer Berücksichtigung der Jahre 1929/30-1933&#039;&#039; (Diss., Verlag für Literatur und Zeitgeschehen, Hannover 1971), S. 27 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies dürfte in ähnlicher Weise auch für Kiel gegolten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige weitere Stationen auf dem Weg zur Neubewertung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[1968]] beging die SPD mit Kundgebungen an den Gräbern und im Kieler Schloß den 50. Jahrestag der Novemberereignisse.&lt;br /&gt;
*[[1978]] organisierte die SPD-Mitgliederzeitung [[Wir]] eine Großveranstaltung mit ca. 6.000 Besucherinnen und Besuchern anlässlich des 60. Jahrestages der Novemberrevolution. Die Veranstaltung am [[17. November]] fand in der Kieler Ostseehalle statt. Mit dabei war  der damalige Vorsitzende des Kieler Soldatenrates [[Lothar Popp]]. Das Plattenlabel TELDEC brachte über die Veranstaltung die Langspielplatte [[Notizen aus der Republik]] heraus.&lt;br /&gt;
*Seit [[1978]] informiert eine Gedenktafel am [[Gewerkschaftshaus Kiel|Kieler Gewerkschaftshaus]]: &amp;quot;In diesem Haus tagte Anfang November 1918 der Kieler Arbeiter- und Soldatenrat. Er gab den entscheidenden Anstoss zur Ausrufung der ersten deutschen Republik am [[9. November]] [[1918]] in Berlin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[[1982]] konnte das &amp;quot;Breuste-Denkmal&amp;quot; oder &amp;quot;Revolutionsdenkmal&amp;quot; eingeweiht werden. (Näheres siehe unten.)&lt;br /&gt;
*Anläßlich der Festveranstaltung &#039;125 Jahre SPD Schleswig-Holstein&#039; am [[10. September]] [[1988]] legte der Kreisvorsitzende [[Peter Andersen]] am Revolutionsdenkmal einen Kranz nieder.&lt;br /&gt;
*Am [[7. November]] [[1998]] schalteten die [[Kreisverband Kiel|Kieler SPD]] und die [[Landesverband|Landes-SPD]] eine gemeinsame Gedenkanzeige in den &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*Die [[AWO-Kreisverband Kiel|AWO Kiel]] ließ am Haus Feldstr. 5 (früher Karlstraße) ein Messingrelief mit dem Text anbringen: &amp;quot;Am [[3. November]] [[1918]] demonstrierten Matrosen und Arbeiter in Kiel gegen den Krieg, für Freiheit und Frieden und Brot. Gegen 19.00 Uhr erreichten sie diese Straßenecke. Eine Kompanie kaisertreuer Soldaten schoß in die Menge. Zurück blieben 7 Tote und 29 Verletzte. [...]&amp;quot; (Siehe Bild unter &amp;quot;3. November&amp;quot;, rechts)&lt;br /&gt;
*Zum 90. Jahrestag [[2008]] organisierte [[Rolf Fischer]] zusammen mit der [[Juso-Hochschulgruppen|Juso-Hochschulgruppe]] einen gut besuchten [[Rolf Fischer: 90. Jahrestag des Matrosenaufstandes 1918|Kongress zum Thema]] mit dem Historiker Prof. Dr. [[Peter Brandt]].&lt;br /&gt;
*Am [[3. November]] [[2012]] lud [[Rolf Fischer]] zu einer Fahrt zu den Orten der Revolution in Kiel ein.&lt;br /&gt;
*In den Jahren danach fand - unterstützt von der Stadtverwaltung und vielen interessierten Organisationen - jedes Jahr eine große Veranstaltung zur Revolution statt; die 100. Wiederkehr des Ereignisses wurde mit einem ganzjährigen, vielfältigen und von vielen organisierten Programm gefeiert.&lt;br /&gt;
*Ebenfalls [[2019]] wurde an der Feldstraße Ecke Harro-Schulze-Boysen-Weg eine Info-Stele über die Marine-Arrestanstalt, das Ziel des Demonstrationszuges vom [[3. November]] [[1918]], aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Novemberrevolution sie starben für ein besseres Deutschland.jpg|Zeichnung der Revolutionsgräber auf dem Eichhof mit Hinweis auf eine Gedenkveranstaltung am 9.11.1946&lt;br /&gt;
Datei:50 Jahre Novemberrevolution 2.jpg|Gedenkfeier 50. Jahrestag der Revolution 1968&lt;br /&gt;
Datei:50 Jahre Novemberrevolution 1.jpg|Gedenkfeier 50. Jahrestag der Revolution 1968; [[Jochen Steffen]] spricht&lt;br /&gt;
Datei:50 Jahre Novemberrevolution 3.jpg|Gedenkfeier 50. Jahrestag der Revolution 1968&lt;br /&gt;
Datei:Tafel am Kieler Gewerkschaftshaus skw.jpg|Gedenktafel von 1978 am Gewerkschaftshaus&lt;br /&gt;
Datei:Anzeige Kieler Nachrichten 07.11.1998.jpg|Gemeinsame Gedenkanzeige von Kieler und Landes-SPD zur Novemberrevolution 1918 am 7.11.1998&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkstein Eichhof.jpg|Klaus Kuhl und Rolf Fischer vor dem Gedenkstein auf dem Eichhof am 3.11.2012&lt;br /&gt;
Datei:Info-Stele Marine-Arrestanstalt.JPG|Die Infostele an der Feldstr. informiert über die Marine-Arrestanstalt und ihre Rolle in der Novemberrevolution&lt;br /&gt;
Datei:Titelseite Magazin zum 100. Jubiläum des Matrosenaufstandes.jpg|Titelseite des von der Landeshauptstadt Kiel im Mai 2018 herausgegebenen Magazins zum 100. Jubiläum des Matrosenaufstandes&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das &amp;quot;Breuste-Denkmal&amp;quot;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Breuste-Denkmal 2014 skw.jpg|thumb|left|250px|Revolutionsdenkmal im Kieler Ratsdienergarten von Hans-Jürgen Breuste]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Breuste-Denkmal beleuchtet 08 2023.jpg|thumb|right|250px|Das beleuchtete Revolutionsdenkmal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inschrift auf dem Breuste-Denkmal.JPG|thumb|left|250px|Ein Zitat aus dem Theaterstück &amp;quot;Feuer aus den Kesseln &amp;quot; von Ernst Toller auf dem Denkmal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Infostele am Breuste-Denkmal mit Text.jpg|thumb|right|250px|Infostele neben dem Revolutionsdenkmal]]&lt;br /&gt;
Seit [[1982]] steht im Ratsdienergarten am Jensendamm das Denkmal &amp;quot;Wik&amp;quot; oder &amp;quot;Feuer aus den Kesseln&amp;quot;, eine Skulptur aus Granit und Cor-Ten-Stahl von [https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-J%C3%BCrgen_Breuste Hans-Jürgen Breuste]. Seit August [[2023]] wird es bei Dunkelheit von zwei Scheinwerfern angestrahlt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Für den Künstler sind die Granitsäulen ein Symbol der Macht, während die scheinbar im Boden versinkenden Stahlkörper die Auflösung des alten Staatsgefüges darstellen. Die alte Macht wird aus ihrer Verankerung gerissen, das Untere nach oben gekehrt.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/kiel_erkunden/kulturspuren/KulturSpuren_Matrosenaufstand/denkmal_wik.php Kulturspuren Matrosenaufstand: Denkmal Wik]&#039;&#039; auf den Seiten der Landeshauptstadt Kiel, abgerufen 11.11.2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Skulptur wurde zur Erinnerung an die Ereignisse vom November [[1918]] von der Stadt auf Beschluss der [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Ratsversammlung]] [[1978]] in Auftrag gegeben. Vorangegangen waren grundsätzliche Auseinandersetzungen über den Charakter des Arbeiter- und Matrosenaufstandes. [[1982]] weihte einer der Initiatoren, Kulturdezernent [[Rolf Johanning]], die Skulptur ein. Als einziges Mitglied der CDU-Fraktion - die dieses Denkmal bis zuletzt bekämpfte - nahm Stadtpräsident Eckart Sauerbaum an der Feier teil. Danach begann ein allmählicher Wandel hin zu einer positiveren Bewertung der Ereignisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Jahren treffen sich die Kieler Genossinnen und Genossen mit den Kolleginnen und Kollegen vom DGB zum Gedenken am [[9. November]] nicht mehr vor den Gräbern auf dem Eichhof, sondern am Revolutionsdenkmal, und legen zum Gedenken an die Opfer des Kampfes un´m die Demokratie in Deutschland einen Kranz nieder, in den letzten Jahren verbunden mit einer kleinen Veranstaltung. [[2017]] und [[2018]] lasen Mitglieder des [[Kreisverband Kiel - Arbeitskreis Geschichte|AK Geschichte der Kieler SPD]] dort zeitgenössische Texte zum Gedenken&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Carstens: &#039;&#039;[https://www.shz.de/regionales/kiel/appell-zu-frieden-und-freiheit-am-denkmal-fuer-die-matrosen-von-1918-id18287161.html Appell zu Frieden und Freiheit am Denkmal für die Matrosen von 1918]&#039;&#039;, sh.z, 9.11.2017, abgerufen 10.11.2017&amp;lt;/ref&amp;gt;.[[2019]] wurde das Denkmal symbolisch verhüllt. Während der Pandemie [[2020]] fand ein stilles Gedenken ohne großes Publikum statt; der AK Geschichte hatte rund um das Denkmal Plakate mit Forderungen aus der Revolution aufgestellt. [[2021]] wurde das Gedenken auf den [[8. November]] abends verlegt; das Denkmal war in den Farben Blau (statt Schwarz)-Rot-Gold beleuchtet, dazu las der AK Geschichte Texte von [[Ernst Toller]], [[Kurt Tucholsky]] und [[Alfred Döblin]]. [[2022]] fand die Gedenkveranstaltung wie bereits im Vorjahr wieder am Abend des [[8. November]] statt. Neben den Reden und der Kranzniederlegung von [[Gesine Stück]] und [[Frank Hornschu]] sang [[Gerd Sell]] zeitgenössische Lieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Peter Andersen bei einer Kranzniederlegung am Breuste-Denkmal 09 1988.jpg|Der SPD Kreisvorsitzende [[Peter Andersen]] legt am 10.9.1988 am Revolutionsdenkmal einen Kranz nieder&lt;br /&gt;
Datei:Gedenken am Rev.-Denkmal 09.11.2013.jpg|Gedenken am 9. November 2013&lt;br /&gt;
Datei:2019 Aktion Breuste-Denkmal Foto M Wöller.png|&amp;quot;Verhüllung&amp;quot; des Revolutionsdenkmals am 9.11.2019&lt;br /&gt;
Datei:2019 Breuste-Denkmal Foto skw.png|&amp;quot;Verhülltes&amp;quot; Revolutionsdenkmal am 9.11.2019&lt;br /&gt;
Datei:2020 Gedenken am Breuste-Denkmal.JPG|Gedenken am 9. November 2020&lt;br /&gt;
Datei:2021 Gedenken Breuste-Denkmal 322.png|Gedenken am 8. November 2021&lt;br /&gt;
Datei:2021 Gedenken Breuste-Denkmal 328.png|Gedenken am 8. November 2021 - Lesung&lt;br /&gt;
Datei:2021 Gedenken Breuste-Denkmal 333.png|Gedenken am 8. November 2021 - Kranzniederlegung&lt;br /&gt;
Datei:Nov.-Rev. Gedenken am Breuste-Denkmal am 08.11.2022.jpg|Gedenken am 8. November 2022&lt;br /&gt;
Datei:Frank Hornschu u. Gesine Stück am Rev.-Denkmal 9.11.2023.JPG|Gedenken am 9. November 2023&lt;br /&gt;
Datei: Kränze von SPD DGB u. IG Metall am Rev.-Denkmal 9.11.23.jpg|Die am 9. November 2023 niedergelegten Kränze von SPD/DGB und IG Metall&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier von SPD und DGB 9.11.24.jpg|Gedenkfeier von SPD und DGB am 9. November 2024&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier von SPD und DGB 9.11.24 II.jpg|Gedenkminute vor dem Revolutionsdenkmal von [[Frank Hornschu]], DGB, und [[Gesine Stück]], SPD, am 9. November 2024&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier von SPD und DGB am 9.11.25 1.jpg|Einladung zur Gedenkfeier am 9. November 2025&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier von SPD und DGB am 9.11.25 2.JPG|Gedenkfeier am 9. November 2025 von SPD und DGB am Breuste-Denkmal im Ratsdienergarten&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier von SPD und DGB am 9.11.25 3.JPG|Kranzniederlegung anläßlich der Gedenkfeier am 9. November 2025 am Breuste-Denkmal von der Co-Vorsitzenden der Kieler SPD [[Bianca Wöller]] und dem amtierenden DGB-Regionalgeschäftsführer [[Thomas Ritter]]    &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Platz der Kieler Matrosen===&lt;br /&gt;
Am [[1. November]] [[2013]] enthüllte Kulturdezernent [[Wolfgang Röttgers]] für die Landeshauptstadt Kiel auf dem &#039;&#039;Platz der Kieler Matrosen&#039;&#039; vor dem Kieler Hauptbahnhof eine Stele zur Erinnerung an die Revolution. Der Text lautet:&lt;br /&gt;
[[Datei:Stele Platz der Kieler Matrosen skw.jpg|thumb|right|250px|[[2013]] errichtete Stele auf dem &#039;&#039;Platz der Kieler Matrosen&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Das Ende des Deutschen Kaiserreiches im November 1918 nahm seinen Anfang in Kiel. Obwohl Deutschland den Ersten Weltkrieg bereits verloren hatte, sollte die Hochseeflotte im Oktober noch einmal in einen aussichtslosen Kampf geschickt werden. Teile der Besatzungen leisteten dagegen Widerstand. Was in Wilhelmshaven als Meuterei begann, wurde in Kiel zu einem breiten Aufstand. Hier verbündeten sich die aufständischen Matrosen mit der organisierten Arbeiterschaft.&lt;br /&gt;
Am 3. November marschierte ein bewaffneter Zug mit mehr als 5.000 Demonstranten durch Kiel. Am Bahnhof gab es ein erstes Todesopfer. An der Brunswiker Straße kam es zu einer Schießerei mit sieben Toten und 29 Verletzten. Das Blutvergießen führte zu einer breiten politischen Massenbewegung. Es wurde ein Arbeiter- und Soldatenrat gegründet, der revolutionäre Forderungen formulierte. Am 9. November erfasste die Revolution Berlin. Kaiser Wilhelm II. musste abdanken und der SPD-Politiker [[Philipp Scheidemann]] proklamierte die Geburt der Deutschen Republik, allgemein bekannt als die &#039;Weimarer Republik&#039;.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dazu gezeigte Foto hat sich mittlerweile als aus Berlin stammend herausgestellt, wenn darauf auch aus Kiel angereiste Einheiten zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der deutschen Bezeichnung wurde säuberlich vermieden, anzudeuten, &#039;&#039;welche&#039;&#039; Kieler Matrosen gemeint waren. Die englische Übertragung des Textes benennt den Platz dagegen klar als &#039;&#039;Kiel Mutiny Memorial Square&#039;&#039;. Weiter heißt es im englischen Text:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;The fall of the German Empire in November 1918 began in Kiel. Although Germany had effectively lost World War I, the High Seas Fleet was still ordered once more into a hopeless battle. Some of the sailors resisted. What began as a mutiny in Wilhelmshaven became a broad rebellion in Kiel, where the mutinying sailors were joined by organized trade unions. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
On the 3rd of November 1918, more than 5,000 demonstrators marched through Kiel. Fighting at the central station led to the movement&#039;s first victims. A shootout on Brunswiker Straße left seven dead and 29 injured. The bloodshed gave birth to a broad political mass movement. A workers and solidarity [sic!] council was founded, which formulated revolutionary demands. On the 9th of November, the revolution reached Berlin. Emperor Wilhelm II was forced to abdicate and Philipp Scheidemann proclaimed the birth of the &#039;German Republic&#039;, commonly known as the &#039;Weimar Republic&#039;.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sicher nicht einfach, ein so komplexes Geschehen angemessen und korrekt in 150 Wörter zu fassen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Auge, Oliver: &#039;&#039;Problemfall Matrosenaufstand. Kiels Schwierigkeiten im Umgang mit einem Schlüsseldatum seiner und der deutschen Geschichte&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Demokratische Geschichte&#039;&#039; 25(2014), S. 307-328&lt;br /&gt;
*Colmorgen, Eckhard / Liesching, Bernhard: &#039;&#039;[http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_03/Demokratische_Geschichte_Band_03_Essay18.pdf Ein Denkmal der Novemberrevolution 1918 in Kiel]&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Demokratische Geschichte&#039;&#039; 3(1988), S. 241-258&lt;br /&gt;
*[[Dirk Dähnhardt|Dähnhardt, Dirk]]: &#039;&#039;Revolution in Kiel. Der Übergang vom Kaiserreich zur Weimarer Republik 1918/19.&#039;&#039; (Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte 64, Neumünster 1978) ISBN 3-529-02636-0. (Zugleich: Kiel, Univ., Diss., 1977).&lt;br /&gt;
*[[Uwe Danker|Danker, Uwe]]: &#039;&#039;Revolutionsstadt Kiel. Ausgangsort für die erste deutsche Demokratie&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Demokratische Geschichte&#039;&#039; 25(2014), S. 285-306&lt;br /&gt;
*Beier, Gerhard: &#039;&#039;[[Carl Legien]], die Gewerkschaften und die Kieler Revolution&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte&#039;&#039; 67 (1980), S. 189-210&lt;br /&gt;
*Erdmann, Karl Dietrich: &#039;&#039;Rätestaat oder parlamentarische Demokratie? Neuere Forschungen zur Novemberrevolution 1918 in Deutschland&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte&#039;&#039; 68 (1981-1983), S. 182-200&lt;br /&gt;
*[[Rolf Fischer|Fischer, Rolf]] (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution. Beiträge zum Kongress der Kieler SPD zum 90. Jahrestag der Revolution 1918&#039;&#039; (Kiel 2009)&lt;br /&gt;
*[[Rolf Fischer|Fischer, Rolf]] (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&lt;br /&gt;
*[[Rolf Fischer|Fischer, Rolf]]: &#039;&#039;&amp;quot;Mit uns die neue Zeit!&amp;quot; [[Kreisverband Kiel|Kiels Sozialdemokratie]] im Kaiserreich und in der Revolution&#039;&#039; (Geschichte der Kieler Sozialdemokratie, Band II: 1900 - 1920) (Kiel 2013) ISBN 987-3-86935-196-4&lt;br /&gt;
*[[Rolf Fischer|Fischer, Rolf]] (Hrsg.): &#039;&#039;Sehnsucht nach Demokratie. Neue Aspekte der Kieler Revolution 1918&#039;&#039; (Kiel 2020), ISBN 9783869353906&lt;br /&gt;
*Hoop, Edward: &#039;&#039;[http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_03/Demokratische_Geschichte_Band_03_Essay20.pdf November 1918 – Die Revolution in Rendsburg]&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Demokratische Geschichte&#039;&#039; 3(1988), S. 269-275&lt;br /&gt;
*Kuhl, Klaus: &#039;&#039;Kiel und die Revolution von 1918. Das Tagebuch eines Werftingenieurs, verfasst in den Jahren 1917-1919&#039;&#039; (Berlin 2018) ISBN 9783631758571&lt;br /&gt;
*Pohl, Karl Heinrich: &#039;&#039;[http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_11/Demokratische_Geschichte_Band_11_Essay06.pdf Die Revolution von 1918/19 in Deutschland]&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Demokratische Geschichte&#039;&#039; 11(1998), S. 73-86&lt;br /&gt;
*[[Lothar Popp|Popp, Lothar]]/[[Karl Artelt|Artelt, Karl]]: &#039;&#039;Ursprung und Entwicklung der November-Revolution 1918&#039;&#039; (Kiel 1918, Neudruck in &#039;&#039;Zur Geschichte der Kieler Arbeiterbewegung&#039;&#039;, Kiel 1983, S. III-3 - III-30)&lt;br /&gt;
*Prinz, Ernst: &#039;&#039;Erinnerungen eines Kieler Architekten&#039;&#039; und &#039;&#039;Die Revolution in Kiel 1918 nach Tagebucheintragungen vom 6. November 1918&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte&#039;&#039; 57 (1970), S. 109-134&lt;br /&gt;
*Rackwitz, Martin: &#039;&#039;Kiel 1918. Revolution - Aufbruch zu Demokratie und Republik&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung 87 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Wachholtz Verlag, Hamburg/Kiel 2018) ISBN 978-3-529-05174-6&lt;br /&gt;
*[[Bernhard Rausch|Rausch, Bernhard]]: &#039;&#039;Am Springquell der Revolution. Die Kieler Matrosenerhebung&#039;&#039;, (Kiel 1918, Neudruck in &#039;&#039;Zur Geschichte der Kieler Arbeiterbewegung&#039;&#039;, Kiel 1983, S. II-3 - II-31)&lt;br /&gt;
*Schulte, Rolf: &#039;&#039;[http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_02/Demokratische_Geschichte_Band_02_Essay05.pdf Revolution in der Provinz: Eckernförde 1918]&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Demokratische Geschichte&#039;&#039; 2(1987), S. 93-114&lt;br /&gt;
*Siegfried, Detlef: &#039;&#039;Das radikale Milieu. Kieler Novemberrevolution, Sozialwissenschaft und Linksradikalismus 1917 - 1922&#039;&#039; (Wiesbaden 2004)&lt;br /&gt;
*[[Gertrud Völcker|Völcker, Gertrud]]: &#039;&#039;Erinnerungen. 50 Jahre Öffentlichkeitsarbeit. Teil I: Bis 1945&#039;&#039; (Unveröff. Typoskript, Kiel 1974) [Stadtarchiv Kiel]&lt;br /&gt;
*Wette, Wolfram: &#039;&#039;Gustav Noske und die Revolution in Kiel 1918&#039;&#039; (Heide 2010) ISBN 978-3-8042-1322-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/kiel_erkunden/kulturspuren/KulturSpuren_Matrosenaufstand/denkmal_wik.php Kulturspuren Matrosenaufstand: Denkmal Wik] auf den Seiten der Landeshauptstadt Kiel&lt;br /&gt;
*Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Kieler_Matrosenaufstand Kieler Matrosenaufstand]&lt;br /&gt;
*Gesellschaft für SH Geschichte: [http://www.geschichte-s-h.de/matrosenaufstand/ Matrosenaufstand]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Andere Orte der Revolution in Schleswig-Holstein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gesellschaft für SH Geschichte: [http://www.geschichte-s-h.de/bruno-toppf-praesident-fuer-drei-tage/ Insel Alsen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kieler Arbeiter- und Matrosenaufstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ereignis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Titelseite des von der Landeshauptstadt Kiel im Mai 2018 herausgegebenen Magazins zum 100. Jubiläums des Matosenaufstandes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scan: [[Bernd Löwner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{CC-by-sa-4.0}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Kieler Arbeiter- und Matrosenaufstand|Revolutionsgedenken 2018]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Titelseite des von der Landeshauptstadt Kiel im Mai 2018 herausgegebenen Magazins zum 100. Jubiläums des Matosenaufstandes. &lt;br /&gt;
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		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Christina_Schubert&amp;diff=65846</id>
		<title>Christina Schubert</title>
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		<updated>2026-03-29T13:49:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Leben &amp;amp; Beruf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Vorname = Christina&lt;br /&gt;
|Nachname = Schubert&lt;br /&gt;
|Titel = Dr. &lt;br /&gt;
|geboren = 19901228&lt;br /&gt;
|Geburtsort = Hamburg&lt;br /&gt;
|gestorben =&lt;br /&gt;
|Sterbeort =&lt;br /&gt;
|Geschlecht = Frau&lt;br /&gt;
|Foto = Christina Schubert.jpg&lt;br /&gt;
|Landesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|stellvLandesvorsitz = 1&lt;br /&gt;
|LandesvorstandBeisitz = 0&lt;br /&gt;
|Schatzmeister = 0&lt;br /&gt;
|Fraktionsvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|MP = 0&lt;br /&gt;
|Spitzenkandidatur = 0&lt;br /&gt;
|MdB = 0&lt;br /&gt;
|MdBWahlperioden = &lt;br /&gt;
|MdL = 0&lt;br /&gt;
|MdLWahlperioden =&lt;br /&gt;
|MdEP = 0&lt;br /&gt;
|MdEPWahlperioden =&lt;br /&gt;
|LandesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|LandesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|Homepage = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Christina Marie Schubert&#039;&#039;&#039;, * [[28. Dezember]] [[1990]] in Hamburg; Lehrerin, Digitalisierungsberaterin. Sie ist SPD-Mitglied seit [[2015]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben &amp;amp; Beruf==&lt;br /&gt;
Christina Schubert zog [[2011]] zum Studium nach [[Kreisverband Kiel|Kiel]]. Sie studierte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Latein, Geschichte und Italienisch. [[2014]] machte sie den Bachelor of Arts, [[2017]] den Master of Education in Latein und Geschichte, [[2022]] wurde sie promoviert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[2012]] bis [[2017]] war sie studentische Mitarbeiterin am Institut für Klassische Altertumskunde, [[2017]]/[[2018|18]] Schulbegleiterin an der [[Toni Jensen|Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule]] in Kiel-Dietrichsdorf, ab März [[2018]] Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Pädagogischen Institut der CAU. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2022 Christina Schubert in ihrem Kleingarten.png|mini|left|Christina Schubert in ihrem neuen Kleingarten, 2022]]&lt;br /&gt;
Nach ihrer Promotion absolvierte sie [[2022]]/[[2023]] das Lehramtsreferendariat an der Jungmannschule in Eckernförde und arbeitete bis [[2024]] an der Heinrich-Heine-Schule in Heikendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Februar [[2024]] ist sie als Geschäftsfeldentwicklerin Digitalisierung der kommunalen Daseinsvorsorge bei Dataport AöR tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ratsversammlung der Landeshauptstadt Kiel wählte sie am [[19. März]] [[2026]] zur Dezernentin (hauptamtliche Stadträtin) für Bildung, Jugend und Kultur. Ihre Funktion als Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion und ihr Ratsmandat wird sie vor Amtsantritt niederlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrem Partner lebt sie am Ravensberg in Kiel. Als Freizeitinteressen nennt sie Laufrunden an der Kiellinie, ihren Kleingarten und Reisen in den Ferien.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD Kiel: [https://www.spd-kiel.de/personen/christina-schubert-2/ Christina Schubert stellt sich vor], abgerufen 27.2.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Partei &amp;amp; Politik==&lt;br /&gt;
Im Juni [[2015]] trat Christina Schubert im [[Kreisverband Kiel]] in die SPD ein und engagierte sich zunächst bei den [[Jusos Kiel|Kieler Jusos]]. Von [[2016]] bis [[2018]] gehörte sie dem [[Jusos Kiel - Kreisvorstände|Juso-Kreisvorstand]] an. &lt;br /&gt;
[[Datei:Christina Schubert und Olaf Scholz 2017.jpg|mini|right|Christina Schubert mit Olaf Scholz im Landtagswahlkampf 2017]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2017]] wurde sie Beisitzerin im [[Kreisverband Kiel - Vorstände|Kreisvorstand der Kieler SPD]] und war vom Juni [[2018]] bis zu ihrem Ausscheiden im Juni [[2023]] stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom April [[2021]] bis Mai [[2025]] gehörte sie als Besitzerin dem [[Landesvorstand]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Kieler Nachrichten v. 5 Februar 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[Landesparteitag 2026, Büdelsdorf|Landesparteitag 2026]] wurde Christina Schubert zur stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt. Ursprünglich hatte sich auch [[Nina Scheer]] auf das Amt beworben, jedoch ihre Kandidatur kurzfristig zurückgezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommunalpolitik===&lt;br /&gt;
[[2017]] war Christina Schubert Mitglied im Ortsbeirat Schreventeich-Hasseldieksdamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Christina Schubert LPT HL 2023.jpg|alternativtext=Christina Schubert am Redepult vor SPD-Rückwand|links|mini|Christina Schubert auf dem Landesparteitag in Lübeck, 2023]]&lt;br /&gt;
In der [[Kommunalwahl 2018]] wurde sie für den Wahlkreis [[Ortsverein Kieler Mitte|Brunswik/Adolfplatz]] in die [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Kieler Ratsversammlung]] gewählt. Seit [[2022]] war sie deren stellvertretende Vorsitzende, außerdem Sprecherin für Wirtschaft und Digitalisierung sowie für Hochschulpolitik. Sie vertrat die SPD-Fraktion im Wirtschaftsausschuss und im Innen- und Umweltausschuss, war Vorsitzende des Aufsichtsrats der Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft mbH (KiWi), Mitglied im Aufsichtsrat der Kieler Verkehrsgesellschaft mbH, der Kieler Innovations- und Technologiezentrum GmbH (KiTZ) sowie Mitglied im Aufsichtsrat und im Kuratorium der Wissenschaftszentrum Kiel GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Kommunalwahl 2023]] trat sie als Spitzenkandidatin der SPD an, außerdem im Wahlkreis 22 ([[Ortsverein Elmschenhagen/Kroog|Elmschenhagen-Nord]]). Sie zog über die Liste wieder in die Ratsversammlung ein&amp;lt;ref&amp;gt;Der Landeswahlleiter: [https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_wahlkreis_0100202.html Gemeindewahlen 14. Mai 2023, Kiel, Wahlkreis 2. Amtliches Endergebnis]&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde zur [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Fraktionsvorsitzenden]] gewählt. Dort ist sie seither Wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin, Mitglied im Hauptausschuss und im Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung. Sie vertritt die Stadt in der Mitgliederversammlung und als stellvertretendes Mitglied im Vorstand des Städtetags Schleswig-Holstein. Außerdem vertritt sie die Interessen der Kielerinnen und Kieler im Aufsichtsrat der Stadtwerke Kiel AG, der Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft mbH und im Verwaltungsrat der Förde Sparkasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landes- und Bundesebene===&lt;br /&gt;
Im Wahlkampf zur [[Landtagswahl 2017]] verstärkte Christina Schubert als Mitarbeiterin des Landesverbands das Social-Media-Team und berichtete mit einem regelmäßigen Vlog auf YouTube aus dem Wahlkampf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/@christinaschubert6653 Vlog-Account von Christina Schubert]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Landtagswahl 2022]] bewarb sie sich um die Nominierung zur Landtagskandidatin im Wahlkreis Kiel-Nord. Am [[1. August]] [[2021]] unterlag sie dem Mitbewerber [[Benjamin Walczak]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[22. September]] [[2024]] wurde Christina Schubert von der SPD zur Kandidatin für die [[Bundestagswahl 2025]] im Wahlkreis 5 (Kiel, Kronshagen, Altenholz) nominiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyer, Gunda: &#039;&#039;SPD schickt Christina Schubert ins Rennen&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 23.9.2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie löste [[Mathias Stein]] ab, der nicht wieder kandidierte.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[https://www.kn-online.de/lokales/kiel/spd-in-kiel-mathias-stein-tritt-nicht-zur-bundestagswahl-2025-an-J2XXKE4PSNFKRAVELV6NEH6YQY.html SPD-Kreisparteitag in Kiel: Mathias Stein kandidiert nicht für die Bundestagswahl 2025]&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 13.7.2024 (Bezahlschranke)&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie konnte den Wahlkreis nicht gewinnen; aufgrund des veränderten Wahlrechts, das eine Verkleinerung des Bundestages bewirken sollte, erhielt sie auch über die Landesliste kein Mandat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
*Website: [https://www.christinaschubert.de/ christinaschubert.de]&lt;br /&gt;
*Ratsinformationssystem der Stadt Kiel: [https://www.kiel.de/de/politik_verwaltung/ratsversammlung/infosystem/kp020?KPLFDNR=771 Christina Schubert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverein Kieler Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jusos Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jusos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesvorstand 2021-2023]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesvorstand 2023-2025]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Eckehard-Raupach-Preis&amp;diff=65708</id>
		<title>Eckehard-Raupach-Preis</title>
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		<updated>2026-03-21T11:35:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Verein Groschendreher - Kieler Bündnis gegen Altersarmut */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Eckehard Raupach.jpg|thumb|right|200px|Eckehard Raupach]][[Datei:Foto Pokal Eckehard-Raupach-Preis.JPG|thumb|left|200px|Eckehard-Raupach-Preis]]&lt;br /&gt;
Den &#039;&#039;&#039;Eckehard-Raupach-Preis&#039;&#039;&#039; verleiht die [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Ratsfraktion der Kieler SPD]] seit [[2016]] für besondere Leistungen im sozialen Bereich. &lt;br /&gt;
Die SPD ehrt damit nicht nur ihren langjährigen sozialpolitischen Sprecher [[Eckehard Raupach]], der [[2015]] verstarb, sondern auch Beispiele für soziales Engagement in Kiel, das ihm am Herzen gelegen hätte. &lt;br /&gt;
[[Datei:Gundula Raupach ERP 2016.jpg|thumb|right|200px|Gundula Raupach]]Überreicht wird der Preis jeweils im Rahmen des Frühjahrsempfanges der Fraktion durch [[Gundula Raupach]] oder ein Mitglied der Familie. Er ist mit einem Geldbetrag verbunden, der durch Spenden im Umfeld der Familie und der [[Kreisverband Kiel|Kieler SPD]] aufgebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preisträger*innen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verein Groschendreher - Kieler Bündnis gegen Altersarmut (2026) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eckehard-Raupach-Preis 2026.jpg|200px|thumb|left|Verleihung des Eckehard-Raupach-Preises an den Verein Groschendreher - Kieler Bündnis gegen Altersarmut]]&lt;br /&gt;
Der Verein Groschendreher - Kieler Bündnis gegen Altersarmut - hat sich seit [[2018]] zur Aufgabe gemacht, auf die Lebenslage der von Altersarmut bedrohten oder betroffenen Personen aufmerksam zu machen. Dadurch trägt er dazu bei, Vorurteile über Menschen in Armut abzubauen. Er ist unabhängig, parteipolitisch neutral und konfessionell ungebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Groschendreher ist der Ort für Menschen, die selbst von Altersarmut bedroht oder betroffen sind und sich für sich und andere einsetzen. Sie bringen sich mit ihrer Perspektive in den Verein ein. Der Verein setzt dabei auf Partizipation, Empowerment und Selbstwirksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bündnis ist bundesweit einmalig und angesichts ansteigender Altersarmut auch ein gefragtes Vorbild, auf das Kiel stolz sein kann. Mit innovativen Formaten der Beteiligung und der Unterstützung von Teilhabe bindet es genau die Menschen ein, die sich oft im Stich gelassen fühlen - und vertritt ihre Interessen engagiert gegenüber Politik und Öffentlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fatality Crew aus Kiel-Mettenhof (2025) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eckehard-Raupach-Preisverleihung 2025.jpg|200px|thumb|left|Verleihung des Eckehard-Raupach-Preises an die Fatality Crew durch Jesco Raupach und die Vorsitzende der SPD Ratsfraktion Christina Schubert]]&lt;br /&gt;
[[21. März]] [[2025]] Die Fatality Crew aus Kiel-Mettenhof wurde [[2007]] in Kooperation mit dem Jugendbüro Mettenhof gegründet. Seitdem trainieren sie regelmäßig, nehmen an Auftritten und Veranstaltungen vornehmlich im Kieler Raum, aber z.B. auch in Kiels Partnerstadt Brest, teil und organisieren Workshops, Battles und andere Events.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel von Fatality Crew ist es, Breaking und die Hip-Hop Tanzkultur in Kiel zu fördern. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können kostenlos unter Anleitung erfahrener Tänzer trainieren. Dabei wird an das Rhythmusgefühl, den Basics des Tanzes, Kraft und Beweglichkeit gearbeitet. Zudem bleibt Raum, sich kreativ auszuprobieren und individuell zu entfalten. Breaking ermöglicht es, sich frei in der Bewegung auszudrücken und stärkt Gemeinschaftssinn, Offenheit und Respekt. Das Training ist ein Ort der Motivation und Inspiration, an dem alle willkommen sind. Fatality Crew möchte seine Leidenschaft für Tanz und Hip-Hop in positiver Weise weitergeben und damit andere begeistern.&amp;lt;ref&amp;gt;Einladung zum Frühjahrsempfang der SPD-Ratsfraktion am 21.03.2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Szenegarten Grünes Eck (2024) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Verleihung des ERP 29.04.2024.JPG|200px|thumb|right|Jesco Raupach, Sarah Rüschkamp-Löhndorf, Ulrike Borns, Christina Schubert]]&lt;br /&gt;
[[26. April]] [[2024]] Der Szenegarten Grünes Eck in Gaarden besteht aus mehreren Schrebergartenparzellen, welche die &amp;quot;Stiftung für Kinder-, Jugend- und soziale Hilfen - Arbeit und Beschäftigung&amp;quot; (KJHV) in Kooperation mit der Landeshauptstadt Kiel betreibt. Zusammen mit meist sucht- und psychisch kranken Menschen aus der Gaardener Szene werden sie hergerichtet und gestaltet. Seit September [[2011]] kann der KJHV allen, die mithelfen, 1,- Euro pro Arbeitsstunde zahlen. Nach getaner Arbeit wird gemeinsam eine warme Mahlzeit eingenommen. Alkohol darf konsumiert werden, illegale Drogen sind nicht erlaubt. Der Preis überreichten [[Gundula Raupach|Gundula]] und [[Jesco Raupach]] und die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, [[Christina Schubert]], an Sarah Rüschkamp-Löhndorf und Ulrike Borns vom KJHV.&amp;lt;ref&amp;gt;Einladung zum Frühjahrsempfang der SPD-Ratsfraktion am 26.04.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== MEDIBÜRO Kiel (2023) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Verleihung des ERP 2023.jpg|200px|thumb|left|Das MEDIBÜRO nimmt den Preis entgegen]]&lt;br /&gt;
[[17. März]] [[2023]] Das &amp;quot;MEDIBÜRO Kiel - Medizinische Hilfe für Menschen ohne Papiere&amp;quot; vermittelt Menschen ohne Papiere anonyme und für sie kostenlose medizinische Behandlungen. Dafür arbeitet es mit zahlreichen Kieler Arzt- und psychologischen Praxen, Hebammen sowie Dolmetschern und Dolmetscherinnen zusammen. Kosten für Medikamente, medizinische Hilfsmittel, notwendige Untersuchungen etc. werden über Spenden finanziert. In Fällen wie Schwangerschaften, die einer Behandlung im Krankenhaus bedürfen, bemüht sich das MEDIBÜRO in Zusammenarbeit mit dem medizinischen Fachpersonal um eine angemessene Lösung. Für diese ehrenamtliche Tätigkeit wurde es mit dem Eckehard-Raupach-Preis ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Gesundheitsversorgung für alle!&#039;&#039; Einladung zum Frühjahrsempfang der SPD-Ratsfraktion am 17.3.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Preis überreichten Jesco Raupach, [[Gesa Langfeldt]] und Oberbürgermeister [[Ulf Kämpfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gehörlosen-Verband Schleswig-Holstein (2022) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruppenbild Gehörlosen-Verband-SH ERP 2022.jpg|200px|thumb|right|Preisverleihung an den Gehörlosen-Verband]]&lt;br /&gt;
[[3. Juni]] [[2022]]. &amp;quot;Der Gehörlosen-Verband Schleswig-Holstein wurde ausgezeichnet für seine Arbeit mit dem Ziel der Gleichstellung und Selbstbestimmung gehörloser und hörbehinderter Menschen. Der Verband vertritt die sozialpolitischen, kulturellen, beruflichen und gesundheitspolitischen Interessen von etwa 3000 Menschen in Schleswig-Holstein. Die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung Michaela Pries hielt die Festrede bei der Preisverleihung. Die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion [[Gesa Langfeldt]] betonte die wichtige Rolle des Gehörlosen-Verbandes gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher Krisen wie der Corona-Pandemie oder des Krieges in der Ukraine. Der Preis wurde von der SPD-Ratsfrau [[Anna-Lena Walczak]] gemeinsam mit [[Gundula Raupach]] und Fraktionschefin [[Gesa Langfeldt]] an den Preisträger übergeben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Preis für Gehörlosen-Verband&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 4.6.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strandfahrten der AWO Kiel (2021) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eckehard-Raupach-Preis 2021 Preisverleihung.jpg|200px|thumb|left|Vertreter der Strandfahrten mit Gundula Raupach, Gesa Langfeldt, Rolf Fischer und Annika Schütt]]&lt;br /&gt;
[[27. August]] [[2021]]. Bedingt durch die Corona-Pandemie wurde der Eckehard-Raupach-Preis nicht wie üblich im Frühjahr, sondern erst im Spätsommer [[2021]] verliehen. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr die Strandfahrten der [[Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Kiel]]. Seit [[1922]] organisiert die [[AWO]] jedes Jahr in den Sommerferien für mehrere Hundert Kinder und Jugendliche Strandfahrten nach Falckenstein.Strandfahrten fanden aber auch schon früher statt, z.B. erstmals im Sommer 1913, organisiert von der Kinderschutzkommission. &amp;quot;Die Beteiligung daran war wider Erwarten groß.&amp;quot; Rund 2600 Kinder fuhren mit.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Gleichheit 1.10.1913&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Festrede hob der ehemalige Kreisvorsitzende [[Rolf Fischer]] hervor, dass neben der Digitalisierung und dem Klimaschutz der soziale Ausgleich eine der großen Herausforderungen der heutigen Zeit sei. Dabei könnten die Prinzipien der Strandfahrten - Erziehung zur Demokratie und Solidarität - und die staatliche  Pflicht zu einer sozialen Politik die Richtung vorgeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Holbach, Anne: &#039;&#039;Raupach-Preis geht an die AWO für ihre Strandfahrten&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 30.8.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Annika Schütt]] überreichte den Preis gemeinsam mit [[Gundula Raupach]] und Fraktionschefin [[Gesa Langfeldt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== pro familia (2020) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ERP 2020.jpg|200px|thumb|right|pro familia mit Gesa Langfeldt und Gundula Raupach]]&lt;br /&gt;
[[4. März]] [[2020]]. Der Preis wurde in diesem Jahr &amp;quot;pro familia - Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V.&amp;quot; zuerkannt. Sie wurde [[1952]] in Kassel gegründet und ist heute die größte nichtstaatliche Organisation für Sexual-, Schwangerschafts- und Partnerschaftsberatung in Deutschland. Seit 50 Jahren engagiert er sich auch in Kiel für eigenverantwortliche Familienplanung und selbstbestimmte Sexualität. Diese ermöglicht er mit seinen Gesprächskreisen auch Menschen mit Beeinträchtigungen oder Behinderung. Die Berater*innen begegnen den Menschen auf Augenhöhe. Sie beraten ergebnisoffen zu Themen wie Beziehung, Sexualität, Nähe oder Kinderwunsch. Oberste Leitlinie ist dabei die Selbstbestimmung der Teilnehmenden. [[Gesa Langfeldt]] sagte in ihrer Begründung, die Sexualität von Menschen mit Behinderung sei immer noch ein Thema, &amp;quot;das in unserer Gesellschaft am Rande steht&amp;quot;. Sie würdigte auch den Namensgeber der Auszeichnung: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;[[Eckehard Raupach]] hat sich immer für die Belange von Menschen mit Behinderung eingesetzt und für ihre Rechte und ihre Selbstbestimmung gekämpft.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 5.3.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Junger Rat Kiel (2019) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Preisträger und Preisträgerinnen des ERP 2019.jpg|200px|thumb|left|Gundula Raupach und Gesa Langfeldt mit den jungen Preisträger*innen]]&lt;br /&gt;
[[2. April]] [[2019]]. Der &amp;quot;Junge Rat Kiel&amp;quot; vertritt rund 16.000 Kieler Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren. Er hat das Rede- und Antragsrecht in den Fachausschüssen und in der Ratsversammlung. Seine monatlichen Sitzungen sind öffentlich. Fraktionsvorsitzende [[Gesa Langfeldt]] begründete die Entscheidung der Jury: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Aus unserer Sicht engagiert sich der junge Rat ganz im Sinne von [[Eckehard Raupach]] [...]. Es geht um die Teilhabe junger Menschen am gesellschaftlichen und politischen Leben. Dieser Aufgabe widmet sich der Junge Rat in hervorragender Art und Weise.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Müller, Steffen: &#039;&#039;Ein Ansporn für jugendliche Beteiligung&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 3.4.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AG Handlungsplan (2018) === &lt;br /&gt;
[[Datei:Übergabe des ERP 2018.jpg|200px|thumb|right|Verleihung an die AG Handlungsplan]]&lt;br /&gt;
[[20. März]] [[2018]]. Seit [[2014]] gibt es für Kiel einen &amp;quot;Handlungsplan Psychiatrie&amp;quot;, erwachsen aus einer sozialpolitischen Anhörung zur Situation von Menschen mit psychischer Erkrankung, Beeinträchtigung oder Behinderung. Zu diesem Handlungsplan hat sich auf Grund der Initiative einiger Betroffener eine Arbeitsgruppe gebildet, die – inzwischen mit Unterstützung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands – daran arbeitet, die eigenen Interessen zu vertreten. Das Engagement dieser Arbeitsgruppe wurde sowohl von Prof. Dr. Kamila Jauch-Chara, der Direktorin des Zentrums für Integrative Psychiatrie (ZIP) am UKSH, als auch vom Laudator, dem Sozialdezernenten [[Gerwin Stöcken]], gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD-Ratsfraktion: &#039;&#039;[http://www.spd-fraktion-kiel.de/2018/03/21/fruehjahrsempfang-und-verleihung-des-eckehard-raupach-preises/ Frühjahrsempfang und Eckehard-Raupach-Preis 2018]&#039;&#039;, 21.3.2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grüne Damen und Herren (2017) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruppenbild Grüne Damen und Herren ERP 2017.jpg|200px|thumb|left|Die &amp;quot;Grünen Damen und Herren&amp;quot; anlässlich der Preisverleihung]]&lt;br /&gt;
[[28. März]] [[2017]]. Die Initiative &amp;quot;Grüne Damen&amp;quot; (nach den grünen Kitteln, die sie zur Unterscheidung vom Klinikpersonal tragen), später &amp;quot;Grüne Damen und Herren&amp;quot;, besucht seit über 40 Jahren kranke und hilfebedürftige Menschen in über 700 Krankenhäusern und Altenhilfe-Einrichtungen - ein außerordentlich beeindruckendes Engagement, das von Sozialministerin [[Kristin Alheit]] in ihrer Festrede gewürdigt wurde. Die Zusammenarbeit zwischen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen im Städtischen Krankenhaus Kiel wird als hervorragend beschrieben, das Ehrenamt gilt als unverzichtbarer Bestandteil der Betreuung.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD-Ratsfraktion: &#039;&#039;[http://www.spd-fraktion-kiel.de/2017/03/29/verleihung-eckehard-raupach-preis-und-fruehjahrsempfang/ Frühjahrsempfang und Eckehard-Raupach-Preis 2017]&#039;&#039;, 29.3.2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== kiel4nix (2016) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Übergabe des ERP 2016.jpg|200px|thumb|right|Preisverleihung an Helga Schreitmüller von Kiel4Nix]]&lt;br /&gt;
[[10. Mai]] [[2016]]. Das Kieler Netzwerk gegen Kinderarmut wurde nach der 4. Kieler Kinderarmutskonferenz [[2007]] von Personen aus Politik, Verwaltung, gemeinnützigen Organisationen und Verbänden gegründet. Gemeinsames Ziel ist es, die Lebenssituation von in Kiel lebenden Kindern und ihren Familien zu verbessern. Dafür soll ein dauerhaftes, vielfältiges und aufeinander abgestimmtes Angebot von Beratung, Betreuung und Bildung über alle Entwicklungsphasen hinweg geschaffen werden. Das Projekt &amp;quot;kiel4nix&amp;quot; bietet mit der Homepage [http://kiel4nix.de kiel4nix.de] eine Übersicht über diese Informations-, Beratungs- und Hilfsangebote sowie über Angebote, die für Kinder, Jugendliche und Familien kostenfrei sind. Es unterstützt auch die Flüchtlingshilfe in Kiel. Seine Arbeit wurde von [[Alfred Bornhalm]] vom Kreisverband Kiel des Sozialverbandes Deutschland gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD-Ratsfraktion: &#039;&#039;[http://www.spd-fraktion-kiel.de/2016/05/11/spd-ratsfraktion-verleiht-eckehard-raupach-preis-2016-an-projekt-kiel-fuer-nix/ SPD-Ratsfraktion verleiht Eckehard-Raupach-Preis 2016 an Projekt &amp;quot;Kiel für Nix&amp;quot;]&#039;&#039;, 11.5.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Fraktionsvorsitzender [[Hans-Friedrich Traulsen]] überreichte den Preis an Initiatorin Helga Schreitmüller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auszeichnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Kiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Eckehard-Raupach-Preis&amp;diff=65705</id>
		<title>Eckehard-Raupach-Preis</title>
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		<updated>2026-03-21T10:38:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Eckehard Raupach.jpg|thumb|right|200px|Eckehard Raupach]][[Datei:Foto Pokal Eckehard-Raupach-Preis.JPG|thumb|left|200px|Eckehard-Raupach-Preis]]&lt;br /&gt;
Den &#039;&#039;&#039;Eckehard-Raupach-Preis&#039;&#039;&#039; verleiht die [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Ratsfraktion der Kieler SPD]] seit [[2016]] für besondere Leistungen im sozialen Bereich. &lt;br /&gt;
Die SPD ehrt damit nicht nur ihren langjährigen sozialpolitischen Sprecher [[Eckehard Raupach]], der [[2015]] verstarb, sondern auch Beispiele für soziales Engagement in Kiel, das ihm am Herzen gelegen hätte. &lt;br /&gt;
[[Datei:Gundula Raupach ERP 2016.jpg|thumb|right|200px|Gundula Raupach]]Überreicht wird der Preis jeweils im Rahmen des Frühjahrsempfanges der Fraktion durch [[Gundula Raupach]] oder ein Mitglied der Familie. Er ist mit einem Geldbetrag verbunden, der durch Spenden im Umfeld der Familie und der [[Kreisverband Kiel|Kieler SPD]] aufgebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preisträger*innen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verein Groschendreher - Kieler Bündnis gegen Altersarmut ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eckehard-Raupach-Preis 2026.jpg|200px|thumb|left|Verleihung des Eckehard-Raupach-Preises an den Verein Groschendreher - Kieler Bündnis gegen Altersarmut]]&lt;br /&gt;
Der Verein Groschendreher - Kieler Bündnis gegen Altersarmut - hat sich seit [[2018]] zur Aufgabe gemacht, auf die Lebenslage der von Altersarmut bedrohten oder betroffenen Personen aufmerksam zu machen. Dadurch trägt er dazu bei, Vorurteile über Menschen in Armut abzubauen. Er ist unabhängig, parteipolitisch neutral und konfessionell ungebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Groschendreher ist der Ort für Menschen, die selbst von Altersarmut bedroht oder betroffen sind und sich für sich und andere einsetzen. Sie bringen sich mit ihrer Perspektive in den Verein ein. Der Verein setzt dabei auf Partizipation, Empowerment und Selbstwirksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bündnis ist bundesweit einmalig und angesichts ansteigender Altersarmut auch ein gefragtes Vorbild, auf das Kiel stolz sein kann. Mit innovativen Formaten der Beteiligung und der Unterstützung von Teilhabe bindet es genau die Menschen ein, die sich oft im Stich gelassen fühlen - und vertritt ihre Interessen engagiert gegenüber Politik und Öffentlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fatality Crew aus Kiel-Mettenhof (2025) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eckehard-Raupach-Preisverleihung 2025.jpg|200px|thumb|left|Verleihung des Eckehard-Raupach-Preises an die Fatality Crew durch Jesco Raupach und die Vorsitzende der SPD Ratsfraktion Christina Schubert]]&lt;br /&gt;
[[21. März]] [[2025]] Die Fatality Crew aus Kiel-Mettenhof wurde [[2007]] in Kooperation mit dem Jugendbüro Mettenhof gegründet. Seitdem trainieren sie regelmäßig, nehmen an Auftritten und Veranstaltungen vornehmlich im Kieler Raum, aber z.B. auch in Kiels Partnerstadt Brest, teil und organisieren Workshops, Battles und andere Events.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel von Fatality Crew ist es, Breaking und die Hip-Hop Tanzkultur in Kiel zu fördern. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können kostenlos unter Anleitung erfahrener Tänzer trainieren. Dabei wird an das Rhythmusgefühl, den Basics des Tanzes, Kraft und Beweglichkeit gearbeitet. Zudem bleibt Raum, sich kreativ auszuprobieren und individuell zu entfalten. Breaking ermöglicht es, sich frei in der Bewegung auszudrücken und stärkt Gemeinschaftssinn, Offenheit und Respekt. Das Training ist ein Ort der Motivation und Inspiration, an dem alle willkommen sind. Fatality Crew möchte seine Leidenschaft für Tanz und Hip-Hop in positiver Weise weitergeben und damit andere begeistern.&amp;lt;ref&amp;gt;Einladung zum Frühjahrsempfang der SPD-Ratsfraktion am 21.03.2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Szenegarten Grünes Eck (2024) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Verleihung des ERP 29.04.2024.JPG|200px|thumb|right|Jesco Raupach, Sarah Rüschkamp-Löhndorf, Ulrike Borns, Christina Schubert]]&lt;br /&gt;
[[26. April]] [[2024]] Der Szenegarten Grünes Eck in Gaarden besteht aus mehreren Schrebergartenparzellen, welche die &amp;quot;Stiftung für Kinder-, Jugend- und soziale Hilfen - Arbeit und Beschäftigung&amp;quot; (KJHV) in Kooperation mit der Landeshauptstadt Kiel betreibt. Zusammen mit meist sucht- und psychisch kranken Menschen aus der Gaardener Szene werden sie hergerichtet und gestaltet. Seit September [[2011]] kann der KJHV allen, die mithelfen, 1,- Euro pro Arbeitsstunde zahlen. Nach getaner Arbeit wird gemeinsam eine warme Mahlzeit eingenommen. Alkohol darf konsumiert werden, illegale Drogen sind nicht erlaubt. Der Preis überreichten [[Gundula Raupach|Gundula]] und [[Jesco Raupach]] und die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, [[Christina Schubert]], an Sarah Rüschkamp-Löhndorf und Ulrike Borns vom KJHV.&amp;lt;ref&amp;gt;Einladung zum Frühjahrsempfang der SPD-Ratsfraktion am 26.04.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== MEDIBÜRO Kiel (2023) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Verleihung des ERP 2023.jpg|200px|thumb|left|Das MEDIBÜRO nimmt den Preis entgegen]]&lt;br /&gt;
[[17. März]] [[2023]] Das &amp;quot;MEDIBÜRO Kiel - Medizinische Hilfe für Menschen ohne Papiere&amp;quot; vermittelt Menschen ohne Papiere anonyme und für sie kostenlose medizinische Behandlungen. Dafür arbeitet es mit zahlreichen Kieler Arzt- und psychologischen Praxen, Hebammen sowie Dolmetschern und Dolmetscherinnen zusammen. Kosten für Medikamente, medizinische Hilfsmittel, notwendige Untersuchungen etc. werden über Spenden finanziert. In Fällen wie Schwangerschaften, die einer Behandlung im Krankenhaus bedürfen, bemüht sich das MEDIBÜRO in Zusammenarbeit mit dem medizinischen Fachpersonal um eine angemessene Lösung. Für diese ehrenamtliche Tätigkeit wurde es mit dem Eckehard-Raupach-Preis ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Gesundheitsversorgung für alle!&#039;&#039; Einladung zum Frühjahrsempfang der SPD-Ratsfraktion am 17.3.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Preis überreichten Jesco Raupach, [[Gesa Langfeldt]] und Oberbürgermeister [[Ulf Kämpfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gehörlosen-Verband Schleswig-Holstein (2022) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruppenbild Gehörlosen-Verband-SH ERP 2022.jpg|200px|thumb|right|Preisverleihung an den Gehörlosen-Verband]]&lt;br /&gt;
[[3. Juni]] [[2022]]. &amp;quot;Der Gehörlosen-Verband Schleswig-Holstein wurde ausgezeichnet für seine Arbeit mit dem Ziel der Gleichstellung und Selbstbestimmung gehörloser und hörbehinderter Menschen. Der Verband vertritt die sozialpolitischen, kulturellen, beruflichen und gesundheitspolitischen Interessen von etwa 3000 Menschen in Schleswig-Holstein. Die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung Michaela Pries hielt die Festrede bei der Preisverleihung. Die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion [[Gesa Langfeldt]] betonte die wichtige Rolle des Gehörlosen-Verbandes gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher Krisen wie der Corona-Pandemie oder des Krieges in der Ukraine. Der Preis wurde von der SPD-Ratsfrau [[Anna-Lena Walczak]] gemeinsam mit [[Gundula Raupach]] und Fraktionschefin [[Gesa Langfeldt]] an den Preisträger übergeben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Preis für Gehörlosen-Verband&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 4.6.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strandfahrten der AWO Kiel (2021) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eckehard-Raupach-Preis 2021 Preisverleihung.jpg|200px|thumb|left|Vertreter der Strandfahrten mit Gundula Raupach, Gesa Langfeldt, Rolf Fischer und Annika Schütt]]&lt;br /&gt;
[[27. August]] [[2021]]. Bedingt durch die Corona-Pandemie wurde der Eckehard-Raupach-Preis nicht wie üblich im Frühjahr, sondern erst im Spätsommer [[2021]] verliehen. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr die Strandfahrten der [[Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Kiel]]. Seit [[1922]] organisiert die [[AWO]] jedes Jahr in den Sommerferien für mehrere Hundert Kinder und Jugendliche Strandfahrten nach Falckenstein.Strandfahrten fanden aber auch schon früher statt, z.B. erstmals im Sommer 1913, organisiert von der Kinderschutzkommission. &amp;quot;Die Beteiligung daran war wider Erwarten groß.&amp;quot; Rund 2600 Kinder fuhren mit.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Gleichheit 1.10.1913&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Festrede hob der ehemalige Kreisvorsitzende [[Rolf Fischer]] hervor, dass neben der Digitalisierung und dem Klimaschutz der soziale Ausgleich eine der großen Herausforderungen der heutigen Zeit sei. Dabei könnten die Prinzipien der Strandfahrten - Erziehung zur Demokratie und Solidarität - und die staatliche  Pflicht zu einer sozialen Politik die Richtung vorgeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Holbach, Anne: &#039;&#039;Raupach-Preis geht an die AWO für ihre Strandfahrten&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 30.8.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Annika Schütt]] überreichte den Preis gemeinsam mit [[Gundula Raupach]] und Fraktionschefin [[Gesa Langfeldt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== pro familia (2020) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ERP 2020.jpg|200px|thumb|right|pro familia mit Gesa Langfeldt und Gundula Raupach]]&lt;br /&gt;
[[4. März]] [[2020]]. Der Preis wurde in diesem Jahr &amp;quot;pro familia - Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V.&amp;quot; zuerkannt. Sie wurde [[1952]] in Kassel gegründet und ist heute die größte nichtstaatliche Organisation für Sexual-, Schwangerschafts- und Partnerschaftsberatung in Deutschland. Seit 50 Jahren engagiert er sich auch in Kiel für eigenverantwortliche Familienplanung und selbstbestimmte Sexualität. Diese ermöglicht er mit seinen Gesprächskreisen auch Menschen mit Beeinträchtigungen oder Behinderung. Die Berater*innen begegnen den Menschen auf Augenhöhe. Sie beraten ergebnisoffen zu Themen wie Beziehung, Sexualität, Nähe oder Kinderwunsch. Oberste Leitlinie ist dabei die Selbstbestimmung der Teilnehmenden. [[Gesa Langfeldt]] sagte in ihrer Begründung, die Sexualität von Menschen mit Behinderung sei immer noch ein Thema, &amp;quot;das in unserer Gesellschaft am Rande steht&amp;quot;. Sie würdigte auch den Namensgeber der Auszeichnung: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;[[Eckehard Raupach]] hat sich immer für die Belange von Menschen mit Behinderung eingesetzt und für ihre Rechte und ihre Selbstbestimmung gekämpft.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 5.3.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Junger Rat Kiel (2019) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Preisträger und Preisträgerinnen des ERP 2019.jpg|200px|thumb|left|Gundula Raupach und Gesa Langfeldt mit den jungen Preisträger*innen]]&lt;br /&gt;
[[2. April]] [[2019]]. Der &amp;quot;Junge Rat Kiel&amp;quot; vertritt rund 16.000 Kieler Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren. Er hat das Rede- und Antragsrecht in den Fachausschüssen und in der Ratsversammlung. Seine monatlichen Sitzungen sind öffentlich. Fraktionsvorsitzende [[Gesa Langfeldt]] begründete die Entscheidung der Jury: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Aus unserer Sicht engagiert sich der junge Rat ganz im Sinne von [[Eckehard Raupach]] [...]. Es geht um die Teilhabe junger Menschen am gesellschaftlichen und politischen Leben. Dieser Aufgabe widmet sich der Junge Rat in hervorragender Art und Weise.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Müller, Steffen: &#039;&#039;Ein Ansporn für jugendliche Beteiligung&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 3.4.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AG Handlungsplan (2018) === &lt;br /&gt;
[[Datei:Übergabe des ERP 2018.jpg|200px|thumb|right|Verleihung an die AG Handlungsplan]]&lt;br /&gt;
[[20. März]] [[2018]]. Seit [[2014]] gibt es für Kiel einen &amp;quot;Handlungsplan Psychiatrie&amp;quot;, erwachsen aus einer sozialpolitischen Anhörung zur Situation von Menschen mit psychischer Erkrankung, Beeinträchtigung oder Behinderung. Zu diesem Handlungsplan hat sich auf Grund der Initiative einiger Betroffener eine Arbeitsgruppe gebildet, die – inzwischen mit Unterstützung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands – daran arbeitet, die eigenen Interessen zu vertreten. Das Engagement dieser Arbeitsgruppe wurde sowohl von Prof. Dr. Kamila Jauch-Chara, der Direktorin des Zentrums für Integrative Psychiatrie (ZIP) am UKSH, als auch vom Laudator, dem Sozialdezernenten [[Gerwin Stöcken]], gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD-Ratsfraktion: &#039;&#039;[http://www.spd-fraktion-kiel.de/2018/03/21/fruehjahrsempfang-und-verleihung-des-eckehard-raupach-preises/ Frühjahrsempfang und Eckehard-Raupach-Preis 2018]&#039;&#039;, 21.3.2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grüne Damen und Herren (2017) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruppenbild Grüne Damen und Herren ERP 2017.jpg|200px|thumb|left|Die &amp;quot;Grünen Damen und Herren&amp;quot; anlässlich der Preisverleihung]]&lt;br /&gt;
[[28. März]] [[2017]]. Die Initiative &amp;quot;Grüne Damen&amp;quot; (nach den grünen Kitteln, die sie zur Unterscheidung vom Klinikpersonal tragen), später &amp;quot;Grüne Damen und Herren&amp;quot;, besucht seit über 40 Jahren kranke und hilfebedürftige Menschen in über 700 Krankenhäusern und Altenhilfe-Einrichtungen - ein außerordentlich beeindruckendes Engagement, das von Sozialministerin [[Kristin Alheit]] in ihrer Festrede gewürdigt wurde. Die Zusammenarbeit zwischen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen im Städtischen Krankenhaus Kiel wird als hervorragend beschrieben, das Ehrenamt gilt als unverzichtbarer Bestandteil der Betreuung.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD-Ratsfraktion: &#039;&#039;[http://www.spd-fraktion-kiel.de/2017/03/29/verleihung-eckehard-raupach-preis-und-fruehjahrsempfang/ Frühjahrsempfang und Eckehard-Raupach-Preis 2017]&#039;&#039;, 29.3.2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== kiel4nix (2016) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Übergabe des ERP 2016.jpg|200px|thumb|right|Preisverleihung an Helga Schreitmüller von Kiel4Nix]]&lt;br /&gt;
[[10. Mai]] [[2016]]. Das Kieler Netzwerk gegen Kinderarmut wurde nach der 4. Kieler Kinderarmutskonferenz [[2007]] von Personen aus Politik, Verwaltung, gemeinnützigen Organisationen und Verbänden gegründet. Gemeinsames Ziel ist es, die Lebenssituation von in Kiel lebenden Kindern und ihren Familien zu verbessern. Dafür soll ein dauerhaftes, vielfältiges und aufeinander abgestimmtes Angebot von Beratung, Betreuung und Bildung über alle Entwicklungsphasen hinweg geschaffen werden. Das Projekt &amp;quot;kiel4nix&amp;quot; bietet mit der Homepage [http://kiel4nix.de kiel4nix.de] eine Übersicht über diese Informations-, Beratungs- und Hilfsangebote sowie über Angebote, die für Kinder, Jugendliche und Familien kostenfrei sind. Es unterstützt auch die Flüchtlingshilfe in Kiel. Seine Arbeit wurde von [[Alfred Bornhalm]] vom Kreisverband Kiel des Sozialverbandes Deutschland gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD-Ratsfraktion: &#039;&#039;[http://www.spd-fraktion-kiel.de/2016/05/11/spd-ratsfraktion-verleiht-eckehard-raupach-preis-2016-an-projekt-kiel-fuer-nix/ SPD-Ratsfraktion verleiht Eckehard-Raupach-Preis 2016 an Projekt &amp;quot;Kiel für Nix&amp;quot;]&#039;&#039;, 11.5.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Fraktionsvorsitzender [[Hans-Friedrich Traulsen]] überreichte den Preis an Initiatorin Helga Schreitmüller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auszeichnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Kiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Eckehard-Raupach-Preis&amp;diff=65704</id>
		<title>Eckehard-Raupach-Preis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Eckehard-Raupach-Preis&amp;diff=65704"/>
		<updated>2026-03-21T10:38:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Eckehard Raupach.jpg|thumb|right|200px|Eckehard Raupach]][[Datei:Foto Pokal Eckehard-Raupach-Preis.JPG|thumb|left|200px|Eckehard-Raupach-Preis]]&lt;br /&gt;
Den &#039;&#039;&#039;Eckehard-Raupach-Preis&#039;&#039;&#039; verleiht die [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Ratsfraktion der Kieler SPD]] seit [[2016]] für besondere Leistungen im sozialen Bereich. &lt;br /&gt;
Die SPD ehrt damit nicht nur ihren langjährigen sozialpolitischen Sprecher [[Eckehard Raupach]], der [[2015]] verstarb, sondern auch Beispiele für soziales Engagement in Kiel, das ihm am Herzen gelegen hätte. &lt;br /&gt;
[[Datei:Gundula Raupach ERP 2016.jpg|thumb|right|200px|Gundula Raupach]]Überreicht wird der Preis jeweils im Rahmen des Frühjahrsempfanges der Fraktion durch [[Gundula Raupach]] oder ein Mitglied der Familie. Er ist mit einem Geldbetrag verbunden, der durch Spenden im Umfeld der Familie und der [[Kreisverband Kiel|Kieler SPD]] aufgebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preisträger*innen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verein Groschendreher - Kieler Bündnis gegen Altersarmut ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eckehard-Raupach-Preis 2026.jpg|200px|thumb|left|Verleihung des Eckehard-Raupach-Preises an den Verein Groschendreher - Kieler Bündnis gegen Altersarmut]]&lt;br /&gt;
Der Verein Groschendreher - Kieler Bündnis gegen Altersarmut - hat sich seit [[2018]] zur Aufgabe gemacht, auf die Lebenslage der von Altersarmut bedrohten oder betroffenen Personen aufmerksam zu machen. Dadurch trägt er dazu bei, Vorurteile über Menschen in Armut abzubauen. Er ist unabhängig, parteipolitisch neutral und konfessionell ungebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Groschendreher ist der Ort für Menschen, die selbst von Altersarmut bedroht oder betroffen sind und sich für sich und andere einsetzen. Sie bringen sich mit ihrer Perspektive in den Verein ein. Der Verein setzt dabei auf Partizipation, Empowerment und Selbstwirksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bündnis ist bundesweit einmalig und angesichts ansteigender Altersarmut auch ein gefragtes Vorbild, auf das Kiel stolz sein kann. Mit innovativen Formaten der Beteiligung und der Unterstützung von Teilhabe bindet es genau die Menschen ein, die sich oft im Stich gelassen fühlen - und vertritt ihre Interessen engagiert gegenüber Politik und Öffentlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fatality Crew aus Kiel-Mettenhof (2025) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eckehard-Raupach-Preisverleihung 2025.jpg|200px|thumb|left|Verleihung des Eckehard-Raupach-Preises an die Fatality Crew durch Jesco Raupach und die Vorsitzende der SPD Ratsfraktion Christina Schubert]]&lt;br /&gt;
[[21. März]] [[2025]] Die Fatality Crew aus Kiel-Mettenhof wurde [[2007]] in Kooperation mit dem Jugendbüro Mettenhof gegründet. Seitdem trainieren sie regelmäßig, nehmen an Auftritten und Veranstaltungen vornehmlich im Kieler Raum, aber z.B. auch in Kiels Partnerstadt Brest, teil und organisieren Workshops, Battles und andere Events.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel von Fatality Crew ist es, Breaking und die Hip-Hop Tanzkultur in Kiel zu fördern. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können kostenlos unter Anleitung erfahrener Tänzer trainieren. Dabei wird an das Rhythmusgefühl, den Basics des Tanzes, Kraft und Beweglichkeit gearbeitet. Zudem bleibt Raum, sich kreativ auszuprobieren und individuell zu entfalten. Breaking ermöglicht es, sich frei in der Bewegung auszudrücken und stärkt Gemeinschaftssinn, Offenheit und Respekt. Das Training ist ein Ort der Motivation und Inspiration, an dem alle willkommen sind. Fatality Crew möchte seine Leidenschaft für Tanz und Hip-Hop in positiver Weise weitergeben und damit andere begeistern.&amp;lt;ref&amp;gt;Einladung zum Frühjahrsempfang der SPD-Ratsfraktion am 21.03.2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Szenegarten Grünes Eck (2024) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Verleihung des ERP 29.04.2024.JPG|200px|thumb|right|Jesco Raupach, Sarah Rüschkamp-Löhndorf, Ulrike Borns, Christina Schubert]]&lt;br /&gt;
[[26. April]] [[2024]] Der Szenegarten Grünes Eck in Gaarden besteht aus mehreren Schrebergartenparzellen, welche die &amp;quot;Stiftung für Kinder-, Jugend- und soziale Hilfen - Arbeit und Beschäftigung&amp;quot; (KJHV) in Kooperation mit der Landeshauptstadt Kiel betreibt. Zusammen mit meist sucht- und psychisch kranken Menschen aus der Gaardener Szene werden sie hergerichtet und gestaltet. Seit September [[2011]] kann der KJHV allen, die mithelfen, 1,- Euro pro Arbeitsstunde zahlen. Nach getaner Arbeit wird gemeinsam eine warme Mahlzeit eingenommen. Alkohol darf konsumiert werden, illegale Drogen sind nicht erlaubt. Der Preis überreichten [[Gundula Raupach|Gundula]] und [[Jesco Raupach]] und die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, [[Christina Schubert]], an Sarah Rüschkamp-Löhndorf und Ulrike Borns vom KJHV.&amp;lt;ref&amp;gt;Einladung zum Frühjahrsempfang der SPD-Ratsfraktion am 26.04.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== MEDIBÜRO Kiel (2023) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Verleihung des ERP 2023.jpg|200px|thumb|left|Das MEDIBÜRO nimmt den Preis entgegen]]&lt;br /&gt;
[[17. März]] [[2023]] Das &amp;quot;MEDIBÜRO Kiel - Medizinische Hilfe für Menschen ohne Papiere&amp;quot; vermittelt Menschen ohne Papiere anonyme und für sie kostenlose medizinische Behandlungen. Dafür arbeitet es mit zahlreichen Kieler Arzt- und psychologischen Praxen, Hebammen sowie Dolmetschern und Dolmetscherinnen zusammen. Kosten für Medikamente, medizinische Hilfsmittel, notwendige Untersuchungen etc. werden über Spenden finanziert. In Fällen wie Schwangerschaften, die einer Behandlung im Krankenhaus bedürfen, bemüht sich das MEDIBÜRO in Zusammenarbeit mit dem medizinischen Fachpersonal um eine angemessene Lösung. Für diese ehrenamtliche Tätigkeit wurde es mit dem Eckehard-Raupach-Preis ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Gesundheitsversorgung für alle!&#039;&#039; Einladung zum Frühjahrsempfang der SPD-Ratsfraktion am 17.3.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Preis überreichten Jesco Raupach, [[Gesa Langfeldt]] und Oberbürgermeister [[Ulf Kämpfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gehörlosen-Verband Schleswig-Holstein (2022) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruppenbild Gehörlosen-Verband-SH ERP 2022.jpg|200px|thumb|right|Preisverleihung an den Gehörlosen-Verband]]&lt;br /&gt;
[[3. Juni]] [[2022]]. &amp;quot;Der Gehörlosen-Verband Schleswig-Holstein wurde ausgezeichnet für seine Arbeit mit dem Ziel der Gleichstellung und Selbstbestimmung gehörloser und hörbehinderter Menschen. Der Verband vertritt die sozialpolitischen, kulturellen, beruflichen und gesundheitspolitischen Interessen von etwa 3000 Menschen in Schleswig-Holstein. Die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung Michaela Pries hielt die Festrede bei der Preisverleihung. Die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion [[Gesa Langfeldt]] betonte die wichtige Rolle des Gehörlosen-Verbandes gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher Krisen wie der Corona-Pandemie oder des Krieges in der Ukraine. Der Preis wurde von der SPD-Ratsfrau [[Anna-Lena Walczak]] gemeinsam mit [[Gundula Raupach]] und Fraktionschefin [[Gesa Langfeldt]] an den Preisträger übergeben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Preis für Gehörlosen-Verband&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 4.6.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strandfahrten der AWO Kiel (2021) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eckehard-Raupach-Preis 2021 Preisverleihung.jpg|200px|thumb|left|Vertreter der Strandfahrten mit Gundula Raupach, Gesa Langfeldt, Rolf Fischer und Annika Schütt]]&lt;br /&gt;
[[27. August]] [[2021]]. Bedingt durch die Corona-Pandemie wurde der Eckehard-Raupach-Preis nicht wie üblich im Frühjahr, sondern erst im Spätsommer [[2021]] verliehen. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr die Strandfahrten der [[Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Kiel]]. Seit [[1922]] organisiert die [[AWO]] jedes Jahr in den Sommerferien für mehrere Hundert Kinder und Jugendliche Strandfahrten nach Falckenstein.Strandfahrten fanden aber auch schon früher statt, z.B. erstmals im Sommer 1913, organisiert von der Kinderschutzkommission. &amp;quot;Die Beteiligung daran war wider Erwarten groß.&amp;quot; Rund 2600 Kinder fuhren mit.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Gleichheit 1.10.1913&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Festrede hob der ehemalige Kreisvorsitzende [[Rolf Fischer]] hervor, dass neben der Digitalisierung und dem Klimaschutz der soziale Ausgleich eine der großen Herausforderungen der heutigen Zeit sei. Dabei könnten die Prinzipien der Strandfahrten - Erziehung zur Demokratie und Solidarität - und die staatliche  Pflicht zu einer sozialen Politik die Richtung vorgeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Holbach, Anne: &#039;&#039;Raupach-Preis geht an die AWO für ihre Strandfahrten&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 30.8.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Annika Schütt]] überreichte den Preis gemeinsam mit [[Gundula Raupach]] und Fraktionschefin [[Gesa Langfeldt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== pro familia (2020) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ERP 2020.jpg|200px|thumb|right|pro familia mit Gesa Langfeldt und Gundula Raupach]]&lt;br /&gt;
[[4. März]] [[2020]]. Der Preis wurde in diesem Jahr &amp;quot;pro familia - Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V.&amp;quot; zuerkannt. Sie wurde [[1952]] in Kassel gegründet und ist heute die größte nichtstaatliche Organisation für Sexual-, Schwangerschafts- und Partnerschaftsberatung in Deutschland. Seit 50 Jahren engagiert er sich auch in Kiel für eigenverantwortliche Familienplanung und selbstbestimmte Sexualität. Diese ermöglicht er mit seinen Gesprächskreisen auch Menschen mit Beeinträchtigungen oder Behinderung. Die Berater*innen begegnen den Menschen auf Augenhöhe. Sie beraten ergebnisoffen zu Themen wie Beziehung, Sexualität, Nähe oder Kinderwunsch. Oberste Leitlinie ist dabei die Selbstbestimmung der Teilnehmenden. [[Gesa Langfeldt]] sagte in ihrer Begründung, die Sexualität von Menschen mit Behinderung sei immer noch ein Thema, &amp;quot;das in unserer Gesellschaft am Rande steht&amp;quot;. Sie würdigte auch den Namensgeber der Auszeichnung: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;[[Eckehard Raupach]] hat sich immer für die Belange von Menschen mit Behinderung eingesetzt und für ihre Rechte und ihre Selbstbestimmung gekämpft.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 5.3.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Junger Rat Kiel (2019) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Preisträger und Preisträgerinnen des ERP 2019.jpg|200px|thumb|left|Gundula Raupach und Gesa Langfeldt mit den jungen Preisträger*innen]]&lt;br /&gt;
[[2. April]] [[2019]]. Der &amp;quot;Junge Rat Kiel&amp;quot; vertritt rund 16.000 Kieler Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren. Er hat das Rede- und Antragsrecht in den Fachausschüssen und in der Ratsversammlung. Seine monatlichen Sitzungen sind öffentlich. Fraktionsvorsitzende [[Gesa Langfeldt]] begründete die Entscheidung der Jury: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Aus unserer Sicht engagiert sich der junge Rat ganz im Sinne von [[Eckehard Raupach]] [...]. Es geht um die Teilhabe junger Menschen am gesellschaftlichen und politischen Leben. Dieser Aufgabe widmet sich der Junge Rat in hervorragender Art und Weise.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Müller, Steffen: &#039;&#039;Ein Ansporn für jugendliche Beteiligung&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 3.4.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AG Handlungsplan (2018) === &lt;br /&gt;
[[Datei:Übergabe des ERP 2018.jpg|200px|thumb|right|Verleihung an die AG Handlungsplan]]&lt;br /&gt;
[[20. März]] [[2018]]. Seit [[2014]] gibt es für Kiel einen &amp;quot;Handlungsplan Psychiatrie&amp;quot;, erwachsen aus einer sozialpolitischen Anhörung zur Situation von Menschen mit psychischer Erkrankung, Beeinträchtigung oder Behinderung. Zu diesem Handlungsplan hat sich auf Grund der Initiative einiger Betroffener eine Arbeitsgruppe gebildet, die – inzwischen mit Unterstützung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands – daran arbeitet, die eigenen Interessen zu vertreten. Das Engagement dieser Arbeitsgruppe wurde sowohl von Prof. Dr. Kamila Jauch-Chara, der Direktorin des Zentrums für Integrative Psychiatrie (ZIP) am UKSH, als auch vom Laudator, dem Sozialdezernenten [[Gerwin Stöcken]], gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD-Ratsfraktion: &#039;&#039;[http://www.spd-fraktion-kiel.de/2018/03/21/fruehjahrsempfang-und-verleihung-des-eckehard-raupach-preises/ Frühjahrsempfang und Eckehard-Raupach-Preis 2018]&#039;&#039;, 21.3.2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grüne Damen und Herren (2017) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruppenbild Grüne Damen und Herren ERP 2017.jpg|200px|thumb|left|Die &amp;quot;Grünen Damen und Herren&amp;quot; anlässlich der Preisverleihung]]&lt;br /&gt;
[[28. März]] [[2017]]. Die Initiative &amp;quot;Grüne Damen&amp;quot; (nach den grünen Kitteln, die sie zur Unterscheidung vom Klinikpersonal tragen), später &amp;quot;Grüne Damen und Herren&amp;quot;, besucht seit über 40 Jahren kranke und hilfebedürftige Menschen in über 700 Krankenhäusern und Altenhilfe-Einrichtungen - ein außerordentlich beeindruckendes Engagement, das von Sozialministerin [[Kristin Alheit]] in ihrer Festrede gewürdigt wurde. Die Zusammenarbeit zwischen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen im Städtischen Krankenhaus Kiel wird als hervorragend beschrieben, das Ehrenamt gilt als unverzichtbarer Bestandteil der Betreuung.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD-Ratsfraktion: &#039;&#039;[http://www.spd-fraktion-kiel.de/2017/03/29/verleihung-eckehard-raupach-preis-und-fruehjahrsempfang/ Frühjahrsempfang und Eckehard-Raupach-Preis 2017]&#039;&#039;, 29.3.2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== kiel4nix (2016) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Übergabe des ERP 2016.jpg|200px|thumb|right|Preisverleihung an Helga Schreitmüller von Kiel4Nix]]&lt;br /&gt;
[[10. Mai]] [[2016]]. Das Kieler Netzwerk gegen Kinderarmut wurde nach der 4. Kieler Kinderarmutskonferenz [[2007]] von Personen aus Politik, Verwaltung, gemeinnützigen Organisationen und Verbänden gegründet. Gemeinsames Ziel ist es, die Lebenssituation von in Kiel lebenden Kindern und ihren Familien zu verbessern. Dafür soll ein dauerhaftes, vielfältiges und aufeinander abgestimmtes Angebot von Beratung, Betreuung und Bildung über alle Entwicklungsphasen hinweg geschaffen werden. Das Projekt &amp;quot;kiel4nix&amp;quot; bietet mit der Homepage [http://kiel4nix.de kiel4nix.de] eine Übersicht über diese Informations-, Beratungs- und Hilfsangebote sowie über Angebote, die für Kinder, Jugendliche und Familien kostenfrei sind. Es unterstützt auch die Flüchtlingshilfe in Kiel. Seine Arbeit wurde von [[Alfred Bornhalm]] vom Kreisverband Kiel des Sozialverbandes Deutschland gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD-Ratsfraktion: &#039;&#039;[http://www.spd-fraktion-kiel.de/2016/05/11/spd-ratsfraktion-verleiht-eckehard-raupach-preis-2016-an-projekt-kiel-fuer-nix/ SPD-Ratsfraktion verleiht Eckehard-Raupach-Preis 2016 an Projekt &amp;quot;Kiel für Nix&amp;quot;]&#039;&#039;, 11.5.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Fraktionsvorsitzender [[Hans-Friedrich Traulsen]] überreichte den Preis an Initiatorin Helga Schreitmüller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auszeichnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Kiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Eckehard-Raupach-Preis&amp;diff=65703</id>
		<title>Eckehard-Raupach-Preis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Eckehard-Raupach-Preis&amp;diff=65703"/>
		<updated>2026-03-21T10:37:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Preisträger*innen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Eckehard Raupach.jpg|thumb|right|200px|Eckehard Raupach]][[Datei:Foto Pokal Eckehard-Raupach-Preis.JPG|thumb|left|200px|Eckehard-Raupach-Preis]]&lt;br /&gt;
Den &#039;&#039;&#039;Eckehard-Raupach-Preis&#039;&#039;&#039; verleiht die [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Ratsfraktion der Kieler SPD]] seit [[2016]] für besondere Leistungen im sozialen Bereich. &lt;br /&gt;
Die SPD ehrt damit nicht nur ihren langjährigen sozialpolitischen Sprecher [[Eckehard Raupach]], der [[2015]] verstarb, sondern auch Beispiele für soziales Engagement in Kiel, das ihm am Herzen gelegen hätte. &lt;br /&gt;
[[Datei:Gundula Raupach ERP 2016.jpg|thumb|right|200px|Gundula Raupach]]Überreicht wird der Preis jeweils im Rahmen des Frühjahrsempfanges der Fraktion durch [[Gundula Raupach]] oder ein Mitglied der Familie. Er ist mit einem Geldbetrag verbunden, der durch Spenden im Umfeld der Familie und der [[Kreisverband Kiel|Kieler SPD]] aufgebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preisträger*innen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verein Groschendreher - Kieler Bündnis gegen Altersarmut ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eckehard-Raupach-Preis 2026.jpg|200px|thumb|left|Verleihung des Eckehard-Raupach-Preises an den Verein Groschendreher - Kieler Bündnis gegen Altersarmut]]&lt;br /&gt;
Der Verein Groschendreher - Kieler Bündnis gegen Altersarmut - hat sich seit [[2018]] zur Aufgabe gemacht, auf die Lebenslage der von Altersarmut bedrohten oder betroffenen Personen aufmerksam zu machen. Dadurch trägt er dazu bei, Vorurteile über Menschen in Armut abzubauen. Er ist unabhängig, parteipolitisch neutral und konfessionell ungebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Groschendreher ist der Ort für Menschen, die selbst von Altersarmut bedroht oder betroffen sind und sich für sich und andere einsetzen. Sie bringen sich mit ihrer Perspektive in den Verein ein. Der Verein setzt dabei auf Partizipation, Empowerment und Selbstwirksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bündnis ist bundesweit einmalig und angesichts ansteigender Altersarmut auch ein gefragtes Vorbild, auf das Kiel stolz sein kann. Mit innovativen Formaten der Beteiligung und der Unterstützung von Teilhabe bindet es genau die Menschen ein, die sich oft im Stich gelassen fühlen - und vertritt ihre Interessen engagiert gegenüber Politik und Öffentlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fatality Crew aus Kiel-Mettenhof (2025) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eckehard-Raupach-Preisverleihung 2025.jpg|200px|thumb|left|Verleihung des Eckehard-Raupach-Preises an die Fatality Crew durch Jesco Raupach und die Vorsitzende der SPD Ratsfraktion Christina Schubert]]&lt;br /&gt;
[[21. März]] [[2025]] Die Fatality Crew aus Kiel-Mettenhof wurde [[2007]] in Kooperation mit dem Jugendbüro Mettenhof gegründet. Seitdem trainieren sie regelmäßig, nehmen an Auftritten und Veranstaltungen vornehmlich im Kieler Raum, aber z.B. auch in Kiels Partnerstadt Brest, teil und organisieren Workshops, Battles und andere Events.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel von Fatality Crew ist es, Breaking und die Hip-Hop Tanzkultur in Kiel zu fördern. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können kostenlos unter Anleitung erfahrener Tänzer trainieren. Dabei wird an das Rhythmusgefühl, den Basics des Tanzes, Kraft und Beweglichkeit gearbeitet. Zudem bleibt Raum, sich kreativ auszuprobieren und individuell zu entfalten. Breaking ermöglicht es, sich frei in der Bewegung auszudrücken und stärkt Gemeinschaftssinn, Offenheit und Respekt. Das Training ist ein Ort der Motivation und Inspiration, an dem alle willkommen sind. Fatality Crew möchte seine Leidenschaft für Tanz und Hip-Hop in positiver Weise weitergeben und damit andere begeistern.&amp;lt;ref&amp;gt;Einladung zum Frühjahrsempfang der SPD-Ratsfraktion am 21.03.2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Szenegarten Grünes Eck (2024) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Verleihung des ERP 29.04.2024.JPG|200px|thumb|right|Jesco Raupach, Sarah Rüschkamp-Löhndorf, Ulrike Borns, Christina Schubert]]&lt;br /&gt;
[[26. April]] [[2024]] Der Szenegarten Grünes Eck in Gaarden besteht aus mehreren Schrebergartenparzellen, welche die &amp;quot;Stiftung für Kinder-, Jugend- und soziale Hilfen - Arbeit und Beschäftigung&amp;quot; (KJHV) in Kooperation mit der Landeshauptstadt Kiel betreibt. Zusammen mit meist sucht- und psychisch kranken Menschen aus der Gaardener Szene werden sie hergerichtet und gestaltet. Seit September [[2011]] kann der KJHV allen, die mithelfen, 1,- Euro pro Arbeitsstunde zahlen. Nach getaner Arbeit wird gemeinsam eine warme Mahlzeit eingenommen. Alkohol darf konsumiert werden, illegale Drogen sind nicht erlaubt. Der Preis überreichten [[Gundula Raupach|Gundula]] und [[Jesco Raupach]] und die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, [[Christina Schubert]], an Sarah Rüschkamp-Löhndorf und Ulrike Borns vom KJHV.&amp;lt;ref&amp;gt;Einladung zum Frühjahrsempfang der SPD-Ratsfraktion am 26.04.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== MEDIBÜRO Kiel (2023) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Verleihung des ERP 2023.jpg|200px|thumb|left|Das MEDIBÜRO nimmt den Preis entgegen]]&lt;br /&gt;
[[17. März]] [[2023]] Das &amp;quot;MEDIBÜRO Kiel - Medizinische Hilfe für Menschen ohne Papiere&amp;quot; vermittelt Menschen ohne Papiere anonyme und für sie kostenlose medizinische Behandlungen. Dafür arbeitet es mit zahlreichen Kieler Arzt- und psychologischen Praxen, Hebammen sowie Dolmetschern und Dolmetscherinnen zusammen. Kosten für Medikamente, medizinische Hilfsmittel, notwendige Untersuchungen etc. werden über Spenden finanziert. In Fällen wie Schwangerschaften, die einer Behandlung im Krankenhaus bedürfen, bemüht sich das MEDIBÜRO in Zusammenarbeit mit dem medizinischen Fachpersonal um eine angemessene Lösung. Für diese ehrenamtliche Tätigkeit wurde es mit dem Eckehard-Raupach-Preis ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Gesundheitsversorgung für alle!&#039;&#039; Einladung zum Frühjahrsempfang der SPD-Ratsfraktion am 17.3.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Preis überreichten Jesco Raupach, [[Gesa Langfeldt]] und Oberbürgermeister [[Ulf Kämpfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gehörlosen-Verband Schleswig-Holstein (2022) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruppenbild Gehörlosen-Verband-SH ERP 2022.jpg|200px|thumb|right|Preisverleihung an den Gehörlosen-Verband]]&lt;br /&gt;
[[3. Juni]] [[2022]]. &amp;quot;Der Gehörlosen-Verband Schleswig-Holstein wurde ausgezeichnet für seine Arbeit mit dem Ziel der Gleichstellung und Selbstbestimmung gehörloser und hörbehinderter Menschen. Der Verband vertritt die sozialpolitischen, kulturellen, beruflichen und gesundheitspolitischen Interessen von etwa 3000 Menschen in Schleswig-Holstein. Die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung Michaela Pries hielt die Festrede bei der Preisverleihung. Die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion [[Gesa Langfeldt]] betonte die wichtige Rolle des Gehörlosen-Verbandes gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher Krisen wie der Corona-Pandemie oder des Krieges in der Ukraine. Der Preis wurde von der SPD-Ratsfrau [[Anna-Lena Walczak]] gemeinsam mit [[Gundula Raupach]] und Fraktionschefin [[Gesa Langfeldt]] an den Preisträger übergeben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Preis für Gehörlosen-Verband&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 4.6.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strandfahrten der AWO Kiel (2021) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eckehard-Raupach-Preis 2021 Preisverleihung.jpg|200px|thumb|left|Vertreter der Strandfahrten mit Gundula Raupach, Gesa Langfeldt, Rolf Fischer und Annika Schütt]]&lt;br /&gt;
[[27. August]] [[2021]]. Bedingt durch die Corona-Pandemie wurde der Eckehard-Raupach-Preis nicht wie üblich im Frühjahr, sondern erst im Spätsommer [[2021]] verliehen. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr die Strandfahrten der [[Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Kiel]]. Seit [[1922]] organisiert die [[AWO]] jedes Jahr in den Sommerferien für mehrere Hundert Kinder und Jugendliche Strandfahrten nach Falckenstein.Strandfahrten fanden aber auch schon früher statt, z.B. erstmals im Sommer 1913, organisiert von der Kinderschutzkommission. &amp;quot;Die Beteiligung daran war wider Erwarten groß.&amp;quot; Rund 2600 Kinder fuhren mit.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Gleichheit 1.10.1913&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Festrede hob der ehemalige Kreisvorsitzende [[Rolf Fischer]] hervor, dass neben der Digitalisierung und dem Klimaschutz der soziale Ausgleich eine der großen Herausforderungen der heutigen Zeit sei. Dabei könnten die Prinzipien der Strandfahrten - Erziehung zur Demokratie und Solidarität - und die staatliche  Pflicht zu einer sozialen Politik die Richtung vorgeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Holbach, Anne: &#039;&#039;Raupach-Preis geht an die AWO für ihre Strandfahrten&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 30.8.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Annika Schütt]] überreichte den Preis gemeinsam mit [[Gundula Raupach]] und Fraktionschefin [[Gesa Langfeldt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== pro familia (2020) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ERP 2020.jpg|200px|thumb|right|pro familia mit Gesa Langfeldt und Gundula Raupach]]&lt;br /&gt;
[[4. März]] [[2020]]. Der Preis wurde in diesem Jahr &amp;quot;pro familia - Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V.&amp;quot; zuerkannt. Sie wurde [[1952]] in Kassel gegründet und ist heute die größte nichtstaatliche Organisation für Sexual-, Schwangerschafts- und Partnerschaftsberatung in Deutschland. Seit 50 Jahren engagiert er sich auch in Kiel für eigenverantwortliche Familienplanung und selbstbestimmte Sexualität. Diese ermöglicht er mit seinen Gesprächskreisen auch Menschen mit Beeinträchtigungen oder Behinderung. Die Berater*innen begegnen den Menschen auf Augenhöhe. Sie beraten ergebnisoffen zu Themen wie Beziehung, Sexualität, Nähe oder Kinderwunsch. Oberste Leitlinie ist dabei die Selbstbestimmung der Teilnehmenden. [[Gesa Langfeldt]] sagte in ihrer Begründung, die Sexualität von Menschen mit Behinderung sei immer noch ein Thema, &amp;quot;das in unserer Gesellschaft am Rande steht&amp;quot;. Sie würdigte auch den Namensgeber der Auszeichnung: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;[[Eckehard Raupach]] hat sich immer für die Belange von Menschen mit Behinderung eingesetzt und für ihre Rechte und ihre Selbstbestimmung gekämpft.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 5.3.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Junger Rat Kiel (2019) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Preisträger und Preisträgerinnen des ERP 2019.jpg|200px|thumb|left|Gundula Raupach und Gesa Langfeldt mit den jungen Preisträger*innen]]&lt;br /&gt;
[[2. April]] [[2019]]. Der &amp;quot;Junge Rat Kiel&amp;quot; vertritt rund 16.000 Kieler Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren. Er hat das Rede- und Antragsrecht in den Fachausschüssen und in der Ratsversammlung. Seine monatlichen Sitzungen sind öffentlich. Fraktionsvorsitzende [[Gesa Langfeldt]] begründete die Entscheidung der Jury: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Aus unserer Sicht engagiert sich der junge Rat ganz im Sinne von [[Eckehard Raupach]] [...]. Es geht um die Teilhabe junger Menschen am gesellschaftlichen und politischen Leben. Dieser Aufgabe widmet sich der Junge Rat in hervorragender Art und Weise.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Müller, Steffen: &#039;&#039;Ein Ansporn für jugendliche Beteiligung&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 3.4.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AG Handlungsplan (2018) === &lt;br /&gt;
[[Datei:Übergabe des ERP 2018.jpg|200px|thumb|right|Verleihung an die AG Handlungsplan]]&lt;br /&gt;
[[20. März]] [[2018]]. Seit [[2014]] gibt es für Kiel einen &amp;quot;Handlungsplan Psychiatrie&amp;quot;, erwachsen aus einer sozialpolitischen Anhörung zur Situation von Menschen mit psychischer Erkrankung, Beeinträchtigung oder Behinderung. Zu diesem Handlungsplan hat sich auf Grund der Initiative einiger Betroffener eine Arbeitsgruppe gebildet, die – inzwischen mit Unterstützung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands – daran arbeitet, die eigenen Interessen zu vertreten. Das Engagement dieser Arbeitsgruppe wurde sowohl von Prof. Dr. Kamila Jauch-Chara, der Direktorin des Zentrums für Integrative Psychiatrie (ZIP) am UKSH, als auch vom Laudator, dem Sozialdezernenten [[Gerwin Stöcken]], gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD-Ratsfraktion: &#039;&#039;[http://www.spd-fraktion-kiel.de/2018/03/21/fruehjahrsempfang-und-verleihung-des-eckehard-raupach-preises/ Frühjahrsempfang und Eckehard-Raupach-Preis 2018]&#039;&#039;, 21.3.2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grüne Damen und Herren (2017) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruppenbild Grüne Damen und Herren ERP 2017.jpg|200px|thumb|left|Die &amp;quot;Grünen Damen und Herren&amp;quot; anlässlich der Preisverleihung]]&lt;br /&gt;
[[28. März]] [[2017]]. Die Initiative &amp;quot;Grüne Damen&amp;quot; (nach den grünen Kitteln, die sie zur Unterscheidung vom Klinikpersonal tragen), später &amp;quot;Grüne Damen und Herren&amp;quot;, besucht seit über 40 Jahren kranke und hilfebedürftige Menschen in über 700 Krankenhäusern und Altenhilfe-Einrichtungen - ein außerordentlich beeindruckendes Engagement, das von Sozialministerin [[Kristin Alheit]] in ihrer Festrede gewürdigt wurde. Die Zusammenarbeit zwischen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen im Städtischen Krankenhaus Kiel wird als hervorragend beschrieben, das Ehrenamt gilt als unverzichtbarer Bestandteil der Betreuung.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD-Ratsfraktion: &#039;&#039;[http://www.spd-fraktion-kiel.de/2017/03/29/verleihung-eckehard-raupach-preis-und-fruehjahrsempfang/ Frühjahrsempfang und Eckehard-Raupach-Preis 2017]&#039;&#039;, 29.3.2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== kiel4nix (2016) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Übergabe des ERP 2016.jpg|200px|thumb|right|Preisverleihung an Helga Schreitmüller von Kiel4Nix]]&lt;br /&gt;
[[10. Mai]] [[2016]]. Das Kieler Netzwerk gegen Kinderarmut wurde nach der 4. Kieler Kinderarmutskonferenz [[2007]] von Personen aus Politik, Verwaltung, gemeinnützigen Organisationen und Verbänden gegründet. Gemeinsames Ziel ist es, die Lebenssituation von in Kiel lebenden Kindern und ihren Familien zu verbessern. Dafür soll ein dauerhaftes, vielfältiges und aufeinander abgestimmtes Angebot von Beratung, Betreuung und Bildung über alle Entwicklungsphasen hinweg geschaffen werden. Das Projekt &amp;quot;kiel4nix&amp;quot; bietet mit der Homepage [http://kiel4nix.de kiel4nix.de] eine Übersicht über diese Informations-, Beratungs- und Hilfsangebote sowie über Angebote, die für Kinder, Jugendliche und Familien kostenfrei sind. Es unterstützt auch die Flüchtlingshilfe in Kiel. Seine Arbeit wurde von [[Alfred Bornhalm]] vom Kreisverband Kiel des Sozialverbandes Deutschland gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD-Ratsfraktion: &#039;&#039;[http://www.spd-fraktion-kiel.de/2016/05/11/spd-ratsfraktion-verleiht-eckehard-raupach-preis-2016-an-projekt-kiel-fuer-nix/ SPD-Ratsfraktion verleiht Eckehard-Raupach-Preis 2016 an Projekt &amp;quot;Kiel für Nix&amp;quot;]&#039;&#039;, 11.5.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Fraktionsvorsitzender [[Hans-Friedrich Traulsen]] überreichte den Preis an Initiatorin Helga Schreitmüller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auszeichnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Kiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Eckehard-Raupach-Preis&amp;diff=65702</id>
		<title>Eckehard-Raupach-Preis</title>
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		<updated>2026-03-21T10:36:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Preisträger*innen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Eckehard Raupach.jpg|thumb|right|200px|Eckehard Raupach]][[Datei:Foto Pokal Eckehard-Raupach-Preis.JPG|thumb|left|200px|Eckehard-Raupach-Preis]]&lt;br /&gt;
Den &#039;&#039;&#039;Eckehard-Raupach-Preis&#039;&#039;&#039; verleiht die [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Ratsfraktion der Kieler SPD]] seit [[2016]] für besondere Leistungen im sozialen Bereich. &lt;br /&gt;
Die SPD ehrt damit nicht nur ihren langjährigen sozialpolitischen Sprecher [[Eckehard Raupach]], der [[2015]] verstarb, sondern auch Beispiele für soziales Engagement in Kiel, das ihm am Herzen gelegen hätte. &lt;br /&gt;
[[Datei:Gundula Raupach ERP 2016.jpg|thumb|right|200px|Gundula Raupach]]Überreicht wird der Preis jeweils im Rahmen des Frühjahrsempfanges der Fraktion durch [[Gundula Raupach]] oder ein Mitglied der Familie. Er ist mit einem Geldbetrag verbunden, der durch Spenden im Umfeld der Familie und der [[Kreisverband Kiel|Kieler SPD]] aufgebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preisträger*innen ==&lt;br /&gt;
=== Verein Groschendreher - Kieler Bündnis gegen Altersarmut ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eckehard-Raupach-Preis 2026.jpg|200px|thumb|left|Verleihung des Eckehard-Raupach-Preises an den Verein Groschendreher - Kieler Bündnis gegen Altersarmut]]&lt;br /&gt;
Der Verein Groschendreher - Kieler Bündnis gegen Altersarmut - hat sich seit [[2018]] zur Aufgabe gemacht, auf die Lebenslage der von Altersarmut bedrohten oder betroffenen Personen aufmerksam zu machen. Dadurch trägt er dazu bei, Vorurteile über Menschen in Armut abzubauen. Er ist unabhängig, parteipolitisch neutral und konfessionell ungebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Groschendreher ist der Ort für Menschen, die selbst von Altersarmut bedroht oder betroffen sind und sich für sich und andere einsetzen. Sie bringen sich mit ihrer Perspektive in den Verein ein. Der Verein setzt dabei auf Partizipation, Empowerment und Selbstwirksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bündnis ist bundesweit einmalig und angesichts ansteigender Altersarmut auch ein gefragtes Vorbild, auf das Kiel stolz sein kann. Mit innovativen Formaten der Beteiligung und der Unterstützung von Teilhabe bindet es genau die Menschen ein, die sich oft im Stich gelassen fühlen - und vertritt ihre Interessen engagiert gegenüber Politik und Öffentlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fatality Crew aus Kiel-Mettenhof (2025) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eckehard-Raupach-Preisverleihung 2025.jpg|200px|thumb|left|Verleihung des Eckehard-Raupach-Preises an die Fatality Crew durch Jesco Raupach und die Vorsitzende der SPD Ratsfraktion Christina Schubert]]&lt;br /&gt;
[[21. März]] [[2025]] Die Fatality Crew aus Kiel-Mettenhof wurde [[2007]] in Kooperation mit dem Jugendbüro Mettenhof gegründet. Seitdem trainieren sie regelmäßig, nehmen an Auftritten und Veranstaltungen vornehmlich im Kieler Raum, aber z.B. auch in Kiels Partnerstadt Brest, teil und organisieren Workshops, Battles und andere Events.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel von Fatality Crew ist es, Breaking und die Hip-Hop Tanzkultur in Kiel zu fördern. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können kostenlos unter Anleitung erfahrener Tänzer trainieren. Dabei wird an das Rhythmusgefühl, den Basics des Tanzes, Kraft und Beweglichkeit gearbeitet. Zudem bleibt Raum, sich kreativ auszuprobieren und individuell zu entfalten. Breaking ermöglicht es, sich frei in der Bewegung auszudrücken und stärkt Gemeinschaftssinn, Offenheit und Respekt. Das Training ist ein Ort der Motivation und Inspiration, an dem alle willkommen sind. Fatality Crew möchte seine Leidenschaft für Tanz und Hip-Hop in positiver Weise weitergeben und damit andere begeistern.&amp;lt;ref&amp;gt;Einladung zum Frühjahrsempfang der SPD-Ratsfraktion am 21.03.2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Szenegarten Grünes Eck (2024) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Verleihung des ERP 29.04.2024.JPG|200px|thumb|right|Jesco Raupach, Sarah Rüschkamp-Löhndorf, Ulrike Borns, Christina Schubert]]&lt;br /&gt;
[[26. April]] [[2024]] Der Szenegarten Grünes Eck in Gaarden besteht aus mehreren Schrebergartenparzellen, welche die &amp;quot;Stiftung für Kinder-, Jugend- und soziale Hilfen - Arbeit und Beschäftigung&amp;quot; (KJHV) in Kooperation mit der Landeshauptstadt Kiel betreibt. Zusammen mit meist sucht- und psychisch kranken Menschen aus der Gaardener Szene werden sie hergerichtet und gestaltet. Seit September [[2011]] kann der KJHV allen, die mithelfen, 1,- Euro pro Arbeitsstunde zahlen. Nach getaner Arbeit wird gemeinsam eine warme Mahlzeit eingenommen. Alkohol darf konsumiert werden, illegale Drogen sind nicht erlaubt. Der Preis überreichten [[Gundula Raupach|Gundula]] und [[Jesco Raupach]] und die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, [[Christina Schubert]], an Sarah Rüschkamp-Löhndorf und Ulrike Borns vom KJHV.&amp;lt;ref&amp;gt;Einladung zum Frühjahrsempfang der SPD-Ratsfraktion am 26.04.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== MEDIBÜRO Kiel (2023) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Verleihung des ERP 2023.jpg|200px|thumb|left|Das MEDIBÜRO nimmt den Preis entgegen]]&lt;br /&gt;
[[17. März]] [[2023]] Das &amp;quot;MEDIBÜRO Kiel - Medizinische Hilfe für Menschen ohne Papiere&amp;quot; vermittelt Menschen ohne Papiere anonyme und für sie kostenlose medizinische Behandlungen. Dafür arbeitet es mit zahlreichen Kieler Arzt- und psychologischen Praxen, Hebammen sowie Dolmetschern und Dolmetscherinnen zusammen. Kosten für Medikamente, medizinische Hilfsmittel, notwendige Untersuchungen etc. werden über Spenden finanziert. In Fällen wie Schwangerschaften, die einer Behandlung im Krankenhaus bedürfen, bemüht sich das MEDIBÜRO in Zusammenarbeit mit dem medizinischen Fachpersonal um eine angemessene Lösung. Für diese ehrenamtliche Tätigkeit wurde es mit dem Eckehard-Raupach-Preis ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Gesundheitsversorgung für alle!&#039;&#039; Einladung zum Frühjahrsempfang der SPD-Ratsfraktion am 17.3.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Preis überreichten Jesco Raupach, [[Gesa Langfeldt]] und Oberbürgermeister [[Ulf Kämpfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gehörlosen-Verband Schleswig-Holstein (2022) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruppenbild Gehörlosen-Verband-SH ERP 2022.jpg|200px|thumb|right|Preisverleihung an den Gehörlosen-Verband]]&lt;br /&gt;
[[3. Juni]] [[2022]]. &amp;quot;Der Gehörlosen-Verband Schleswig-Holstein wurde ausgezeichnet für seine Arbeit mit dem Ziel der Gleichstellung und Selbstbestimmung gehörloser und hörbehinderter Menschen. Der Verband vertritt die sozialpolitischen, kulturellen, beruflichen und gesundheitspolitischen Interessen von etwa 3000 Menschen in Schleswig-Holstein. Die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung Michaela Pries hielt die Festrede bei der Preisverleihung. Die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion [[Gesa Langfeldt]] betonte die wichtige Rolle des Gehörlosen-Verbandes gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher Krisen wie der Corona-Pandemie oder des Krieges in der Ukraine. Der Preis wurde von der SPD-Ratsfrau [[Anna-Lena Walczak]] gemeinsam mit [[Gundula Raupach]] und Fraktionschefin [[Gesa Langfeldt]] an den Preisträger übergeben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Preis für Gehörlosen-Verband&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 4.6.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strandfahrten der AWO Kiel (2021) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eckehard-Raupach-Preis 2021 Preisverleihung.jpg|200px|thumb|left|Vertreter der Strandfahrten mit Gundula Raupach, Gesa Langfeldt, Rolf Fischer und Annika Schütt]]&lt;br /&gt;
[[27. August]] [[2021]]. Bedingt durch die Corona-Pandemie wurde der Eckehard-Raupach-Preis nicht wie üblich im Frühjahr, sondern erst im Spätsommer [[2021]] verliehen. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr die Strandfahrten der [[Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Kiel]]. Seit [[1922]] organisiert die [[AWO]] jedes Jahr in den Sommerferien für mehrere Hundert Kinder und Jugendliche Strandfahrten nach Falckenstein.Strandfahrten fanden aber auch schon früher statt, z.B. erstmals im Sommer 1913, organisiert von der Kinderschutzkommission. &amp;quot;Die Beteiligung daran war wider Erwarten groß.&amp;quot; Rund 2600 Kinder fuhren mit.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Gleichheit 1.10.1913&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Festrede hob der ehemalige Kreisvorsitzende [[Rolf Fischer]] hervor, dass neben der Digitalisierung und dem Klimaschutz der soziale Ausgleich eine der großen Herausforderungen der heutigen Zeit sei. Dabei könnten die Prinzipien der Strandfahrten - Erziehung zur Demokratie und Solidarität - und die staatliche  Pflicht zu einer sozialen Politik die Richtung vorgeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Holbach, Anne: &#039;&#039;Raupach-Preis geht an die AWO für ihre Strandfahrten&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 30.8.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Annika Schütt]] überreichte den Preis gemeinsam mit [[Gundula Raupach]] und Fraktionschefin [[Gesa Langfeldt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== pro familia (2020) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ERP 2020.jpg|200px|thumb|right|pro familia mit Gesa Langfeldt und Gundula Raupach]]&lt;br /&gt;
[[4. März]] [[2020]]. Der Preis wurde in diesem Jahr &amp;quot;pro familia - Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V.&amp;quot; zuerkannt. Sie wurde [[1952]] in Kassel gegründet und ist heute die größte nichtstaatliche Organisation für Sexual-, Schwangerschafts- und Partnerschaftsberatung in Deutschland. Seit 50 Jahren engagiert er sich auch in Kiel für eigenverantwortliche Familienplanung und selbstbestimmte Sexualität. Diese ermöglicht er mit seinen Gesprächskreisen auch Menschen mit Beeinträchtigungen oder Behinderung. Die Berater*innen begegnen den Menschen auf Augenhöhe. Sie beraten ergebnisoffen zu Themen wie Beziehung, Sexualität, Nähe oder Kinderwunsch. Oberste Leitlinie ist dabei die Selbstbestimmung der Teilnehmenden. [[Gesa Langfeldt]] sagte in ihrer Begründung, die Sexualität von Menschen mit Behinderung sei immer noch ein Thema, &amp;quot;das in unserer Gesellschaft am Rande steht&amp;quot;. Sie würdigte auch den Namensgeber der Auszeichnung: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;[[Eckehard Raupach]] hat sich immer für die Belange von Menschen mit Behinderung eingesetzt und für ihre Rechte und ihre Selbstbestimmung gekämpft.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 5.3.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Junger Rat Kiel (2019) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Preisträger und Preisträgerinnen des ERP 2019.jpg|200px|thumb|left|Gundula Raupach und Gesa Langfeldt mit den jungen Preisträger*innen]]&lt;br /&gt;
[[2. April]] [[2019]]. Der &amp;quot;Junge Rat Kiel&amp;quot; vertritt rund 16.000 Kieler Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren. Er hat das Rede- und Antragsrecht in den Fachausschüssen und in der Ratsversammlung. Seine monatlichen Sitzungen sind öffentlich. Fraktionsvorsitzende [[Gesa Langfeldt]] begründete die Entscheidung der Jury: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Aus unserer Sicht engagiert sich der junge Rat ganz im Sinne von [[Eckehard Raupach]] [...]. Es geht um die Teilhabe junger Menschen am gesellschaftlichen und politischen Leben. Dieser Aufgabe widmet sich der Junge Rat in hervorragender Art und Weise.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Müller, Steffen: &#039;&#039;Ein Ansporn für jugendliche Beteiligung&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 3.4.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AG Handlungsplan (2018) === &lt;br /&gt;
[[Datei:Übergabe des ERP 2018.jpg|200px|thumb|right|Verleihung an die AG Handlungsplan]]&lt;br /&gt;
[[20. März]] [[2018]]. Seit [[2014]] gibt es für Kiel einen &amp;quot;Handlungsplan Psychiatrie&amp;quot;, erwachsen aus einer sozialpolitischen Anhörung zur Situation von Menschen mit psychischer Erkrankung, Beeinträchtigung oder Behinderung. Zu diesem Handlungsplan hat sich auf Grund der Initiative einiger Betroffener eine Arbeitsgruppe gebildet, die – inzwischen mit Unterstützung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands – daran arbeitet, die eigenen Interessen zu vertreten. Das Engagement dieser Arbeitsgruppe wurde sowohl von Prof. Dr. Kamila Jauch-Chara, der Direktorin des Zentrums für Integrative Psychiatrie (ZIP) am UKSH, als auch vom Laudator, dem Sozialdezernenten [[Gerwin Stöcken]], gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD-Ratsfraktion: &#039;&#039;[http://www.spd-fraktion-kiel.de/2018/03/21/fruehjahrsempfang-und-verleihung-des-eckehard-raupach-preises/ Frühjahrsempfang und Eckehard-Raupach-Preis 2018]&#039;&#039;, 21.3.2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grüne Damen und Herren (2017) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruppenbild Grüne Damen und Herren ERP 2017.jpg|200px|thumb|left|Die &amp;quot;Grünen Damen und Herren&amp;quot; anlässlich der Preisverleihung]]&lt;br /&gt;
[[28. März]] [[2017]]. Die Initiative &amp;quot;Grüne Damen&amp;quot; (nach den grünen Kitteln, die sie zur Unterscheidung vom Klinikpersonal tragen), später &amp;quot;Grüne Damen und Herren&amp;quot;, besucht seit über 40 Jahren kranke und hilfebedürftige Menschen in über 700 Krankenhäusern und Altenhilfe-Einrichtungen - ein außerordentlich beeindruckendes Engagement, das von Sozialministerin [[Kristin Alheit]] in ihrer Festrede gewürdigt wurde. Die Zusammenarbeit zwischen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen im Städtischen Krankenhaus Kiel wird als hervorragend beschrieben, das Ehrenamt gilt als unverzichtbarer Bestandteil der Betreuung.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD-Ratsfraktion: &#039;&#039;[http://www.spd-fraktion-kiel.de/2017/03/29/verleihung-eckehard-raupach-preis-und-fruehjahrsempfang/ Frühjahrsempfang und Eckehard-Raupach-Preis 2017]&#039;&#039;, 29.3.2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== kiel4nix (2016) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Übergabe des ERP 2016.jpg|200px|thumb|right|Preisverleihung an Helga Schreitmüller von Kiel4Nix]]&lt;br /&gt;
[[10. Mai]] [[2016]]. Das Kieler Netzwerk gegen Kinderarmut wurde nach der 4. Kieler Kinderarmutskonferenz [[2007]] von Personen aus Politik, Verwaltung, gemeinnützigen Organisationen und Verbänden gegründet. Gemeinsames Ziel ist es, die Lebenssituation von in Kiel lebenden Kindern und ihren Familien zu verbessern. Dafür soll ein dauerhaftes, vielfältiges und aufeinander abgestimmtes Angebot von Beratung, Betreuung und Bildung über alle Entwicklungsphasen hinweg geschaffen werden. Das Projekt &amp;quot;kiel4nix&amp;quot; bietet mit der Homepage [http://kiel4nix.de kiel4nix.de] eine Übersicht über diese Informations-, Beratungs- und Hilfsangebote sowie über Angebote, die für Kinder, Jugendliche und Familien kostenfrei sind. Es unterstützt auch die Flüchtlingshilfe in Kiel. Seine Arbeit wurde von [[Alfred Bornhalm]] vom Kreisverband Kiel des Sozialverbandes Deutschland gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD-Ratsfraktion: &#039;&#039;[http://www.spd-fraktion-kiel.de/2016/05/11/spd-ratsfraktion-verleiht-eckehard-raupach-preis-2016-an-projekt-kiel-fuer-nix/ SPD-Ratsfraktion verleiht Eckehard-Raupach-Preis 2016 an Projekt &amp;quot;Kiel für Nix&amp;quot;]&#039;&#039;, 11.5.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Fraktionsvorsitzender [[Hans-Friedrich Traulsen]] überreichte den Preis an Initiatorin Helga Schreitmüller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auszeichnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Kiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Eckehard-Raupach-Preis&amp;diff=65701</id>
		<title>Eckehard-Raupach-Preis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Eckehard-Raupach-Preis&amp;diff=65701"/>
		<updated>2026-03-21T10:35:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Preisträger*innen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Eckehard Raupach.jpg|thumb|right|200px|Eckehard Raupach]][[Datei:Foto Pokal Eckehard-Raupach-Preis.JPG|thumb|left|200px|Eckehard-Raupach-Preis]]&lt;br /&gt;
Den &#039;&#039;&#039;Eckehard-Raupach-Preis&#039;&#039;&#039; verleiht die [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Ratsfraktion der Kieler SPD]] seit [[2016]] für besondere Leistungen im sozialen Bereich. &lt;br /&gt;
Die SPD ehrt damit nicht nur ihren langjährigen sozialpolitischen Sprecher [[Eckehard Raupach]], der [[2015]] verstarb, sondern auch Beispiele für soziales Engagement in Kiel, das ihm am Herzen gelegen hätte. &lt;br /&gt;
[[Datei:Gundula Raupach ERP 2016.jpg|thumb|right|200px|Gundula Raupach]]Überreicht wird der Preis jeweils im Rahmen des Frühjahrsempfanges der Fraktion durch [[Gundula Raupach]] oder ein Mitglied der Familie. Er ist mit einem Geldbetrag verbunden, der durch Spenden im Umfeld der Familie und der [[Kreisverband Kiel|Kieler SPD]] aufgebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preisträger*innen ==&lt;br /&gt;
=== Verein Groschendreher - Kieler Bündnis gegen Altersarmut ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eckehard-Raupach-Preis 2026.jpg|200px|thumb|right|Verleihung des Eckehard-Raupach-Preises an den Verein Groschendreher - Kieler Bündnis gegen Altersarmut]]&lt;br /&gt;
Der Verein Groschendreher - Kieler Bündnis gegen Altersarmut - hat sich seit [[2018]] zur Aufgabe gemacht, auf die Lebenslage der von Altersarmut bedrohten oder betroffenen Personen aufmerksam zu machen. Dadurch trägt er dazu bei, Vorurteile über Menschen in Armut abzubauen. Er ist unabhängig, parteipolitisch neutral und konfessionell ungebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Groschendreher ist der Ort für Menschen, die selbst von Altersarmut bedroht oder betroffen sind und sich für sich und andere einsetzen. Sie bringen sich mit ihrer Perspektive in den Verein ein. Der Verein setzt dabei auf Partizipation, Empowerment und Selbstwirksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bündnis ist bundesweit einmalig und angesichts ansteigender Altersarmut auch ein gefragtes Vorbild, auf das Kiel stolz sein kann. Mit innovativen Formaten der Beteiligung und der Unterstützung von Teilhabe bindet es genau die Menschen ein, die sich oft im Stich gelassen fühlen - und vertritt ihre Interessen engagiert gegenüber Politik und Öffentlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fatality Crew aus Kiel-Mettenhof (2025) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eckehard-Raupach-Preisverleihung 2025.jpg|200px|thumb|left|Verleihung des Eckehard-Raupach-Preises an die Fatality Crew durch Jesco Raupach und die Vorsitzende der SPD Ratsfraktion Christina Schubert]]&lt;br /&gt;
[[21. März]] [[2025]] Die Fatality Crew aus Kiel-Mettenhof wurde [[2007]] in Kooperation mit dem Jugendbüro Mettenhof gegründet. Seitdem trainieren sie regelmäßig, nehmen an Auftritten und Veranstaltungen vornehmlich im Kieler Raum, aber z.B. auch in Kiels Partnerstadt Brest, teil und organisieren Workshops, Battles und andere Events.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel von Fatality Crew ist es, Breaking und die Hip-Hop Tanzkultur in Kiel zu fördern. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können kostenlos unter Anleitung erfahrener Tänzer trainieren. Dabei wird an das Rhythmusgefühl, den Basics des Tanzes, Kraft und Beweglichkeit gearbeitet. Zudem bleibt Raum, sich kreativ auszuprobieren und individuell zu entfalten. Breaking ermöglicht es, sich frei in der Bewegung auszudrücken und stärkt Gemeinschaftssinn, Offenheit und Respekt. Das Training ist ein Ort der Motivation und Inspiration, an dem alle willkommen sind. Fatality Crew möchte seine Leidenschaft für Tanz und Hip-Hop in positiver Weise weitergeben und damit andere begeistern.&amp;lt;ref&amp;gt;Einladung zum Frühjahrsempfang der SPD-Ratsfraktion am 21.03.2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Szenegarten Grünes Eck (2024) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Verleihung des ERP 29.04.2024.JPG|200px|thumb|right|Jesco Raupach, Sarah Rüschkamp-Löhndorf, Ulrike Borns, Christina Schubert]]&lt;br /&gt;
[[26. April]] [[2024]] Der Szenegarten Grünes Eck in Gaarden besteht aus mehreren Schrebergartenparzellen, welche die &amp;quot;Stiftung für Kinder-, Jugend- und soziale Hilfen - Arbeit und Beschäftigung&amp;quot; (KJHV) in Kooperation mit der Landeshauptstadt Kiel betreibt. Zusammen mit meist sucht- und psychisch kranken Menschen aus der Gaardener Szene werden sie hergerichtet und gestaltet. Seit September [[2011]] kann der KJHV allen, die mithelfen, 1,- Euro pro Arbeitsstunde zahlen. Nach getaner Arbeit wird gemeinsam eine warme Mahlzeit eingenommen. Alkohol darf konsumiert werden, illegale Drogen sind nicht erlaubt. Der Preis überreichten [[Gundula Raupach|Gundula]] und [[Jesco Raupach]] und die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, [[Christina Schubert]], an Sarah Rüschkamp-Löhndorf und Ulrike Borns vom KJHV.&amp;lt;ref&amp;gt;Einladung zum Frühjahrsempfang der SPD-Ratsfraktion am 26.04.2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== MEDIBÜRO Kiel (2023) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Verleihung des ERP 2023.jpg|200px|thumb|left|Das MEDIBÜRO nimmt den Preis entgegen]]&lt;br /&gt;
[[17. März]] [[2023]] Das &amp;quot;MEDIBÜRO Kiel - Medizinische Hilfe für Menschen ohne Papiere&amp;quot; vermittelt Menschen ohne Papiere anonyme und für sie kostenlose medizinische Behandlungen. Dafür arbeitet es mit zahlreichen Kieler Arzt- und psychologischen Praxen, Hebammen sowie Dolmetschern und Dolmetscherinnen zusammen. Kosten für Medikamente, medizinische Hilfsmittel, notwendige Untersuchungen etc. werden über Spenden finanziert. In Fällen wie Schwangerschaften, die einer Behandlung im Krankenhaus bedürfen, bemüht sich das MEDIBÜRO in Zusammenarbeit mit dem medizinischen Fachpersonal um eine angemessene Lösung. Für diese ehrenamtliche Tätigkeit wurde es mit dem Eckehard-Raupach-Preis ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Gesundheitsversorgung für alle!&#039;&#039; Einladung zum Frühjahrsempfang der SPD-Ratsfraktion am 17.3.2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Preis überreichten Jesco Raupach, [[Gesa Langfeldt]] und Oberbürgermeister [[Ulf Kämpfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gehörlosen-Verband Schleswig-Holstein (2022) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruppenbild Gehörlosen-Verband-SH ERP 2022.jpg|200px|thumb|right|Preisverleihung an den Gehörlosen-Verband]]&lt;br /&gt;
[[3. Juni]] [[2022]]. &amp;quot;Der Gehörlosen-Verband Schleswig-Holstein wurde ausgezeichnet für seine Arbeit mit dem Ziel der Gleichstellung und Selbstbestimmung gehörloser und hörbehinderter Menschen. Der Verband vertritt die sozialpolitischen, kulturellen, beruflichen und gesundheitspolitischen Interessen von etwa 3000 Menschen in Schleswig-Holstein. Die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung Michaela Pries hielt die Festrede bei der Preisverleihung. Die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion [[Gesa Langfeldt]] betonte die wichtige Rolle des Gehörlosen-Verbandes gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher Krisen wie der Corona-Pandemie oder des Krieges in der Ukraine. Der Preis wurde von der SPD-Ratsfrau [[Anna-Lena Walczak]] gemeinsam mit [[Gundula Raupach]] und Fraktionschefin [[Gesa Langfeldt]] an den Preisträger übergeben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Preis für Gehörlosen-Verband&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 4.6.2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strandfahrten der AWO Kiel (2021) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eckehard-Raupach-Preis 2021 Preisverleihung.jpg|200px|thumb|left|Vertreter der Strandfahrten mit Gundula Raupach, Gesa Langfeldt, Rolf Fischer und Annika Schütt]]&lt;br /&gt;
[[27. August]] [[2021]]. Bedingt durch die Corona-Pandemie wurde der Eckehard-Raupach-Preis nicht wie üblich im Frühjahr, sondern erst im Spätsommer [[2021]] verliehen. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr die Strandfahrten der [[Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Kiel]]. Seit [[1922]] organisiert die [[AWO]] jedes Jahr in den Sommerferien für mehrere Hundert Kinder und Jugendliche Strandfahrten nach Falckenstein.Strandfahrten fanden aber auch schon früher statt, z.B. erstmals im Sommer 1913, organisiert von der Kinderschutzkommission. &amp;quot;Die Beteiligung daran war wider Erwarten groß.&amp;quot; Rund 2600 Kinder fuhren mit.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Gleichheit 1.10.1913&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Festrede hob der ehemalige Kreisvorsitzende [[Rolf Fischer]] hervor, dass neben der Digitalisierung und dem Klimaschutz der soziale Ausgleich eine der großen Herausforderungen der heutigen Zeit sei. Dabei könnten die Prinzipien der Strandfahrten - Erziehung zur Demokratie und Solidarität - und die staatliche  Pflicht zu einer sozialen Politik die Richtung vorgeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Holbach, Anne: &#039;&#039;Raupach-Preis geht an die AWO für ihre Strandfahrten&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 30.8.2021&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Annika Schütt]] überreichte den Preis gemeinsam mit [[Gundula Raupach]] und Fraktionschefin [[Gesa Langfeldt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== pro familia (2020) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ERP 2020.jpg|200px|thumb|right|pro familia mit Gesa Langfeldt und Gundula Raupach]]&lt;br /&gt;
[[4. März]] [[2020]]. Der Preis wurde in diesem Jahr &amp;quot;pro familia - Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V.&amp;quot; zuerkannt. Sie wurde [[1952]] in Kassel gegründet und ist heute die größte nichtstaatliche Organisation für Sexual-, Schwangerschafts- und Partnerschaftsberatung in Deutschland. Seit 50 Jahren engagiert er sich auch in Kiel für eigenverantwortliche Familienplanung und selbstbestimmte Sexualität. Diese ermöglicht er mit seinen Gesprächskreisen auch Menschen mit Beeinträchtigungen oder Behinderung. Die Berater*innen begegnen den Menschen auf Augenhöhe. Sie beraten ergebnisoffen zu Themen wie Beziehung, Sexualität, Nähe oder Kinderwunsch. Oberste Leitlinie ist dabei die Selbstbestimmung der Teilnehmenden. [[Gesa Langfeldt]] sagte in ihrer Begründung, die Sexualität von Menschen mit Behinderung sei immer noch ein Thema, &amp;quot;das in unserer Gesellschaft am Rande steht&amp;quot;. Sie würdigte auch den Namensgeber der Auszeichnung: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;[[Eckehard Raupach]] hat sich immer für die Belange von Menschen mit Behinderung eingesetzt und für ihre Rechte und ihre Selbstbestimmung gekämpft.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 5.3.2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Junger Rat Kiel (2019) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Preisträger und Preisträgerinnen des ERP 2019.jpg|200px|thumb|left|Gundula Raupach und Gesa Langfeldt mit den jungen Preisträger*innen]]&lt;br /&gt;
[[2. April]] [[2019]]. Der &amp;quot;Junge Rat Kiel&amp;quot; vertritt rund 16.000 Kieler Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren. Er hat das Rede- und Antragsrecht in den Fachausschüssen und in der Ratsversammlung. Seine monatlichen Sitzungen sind öffentlich. Fraktionsvorsitzende [[Gesa Langfeldt]] begründete die Entscheidung der Jury: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Aus unserer Sicht engagiert sich der junge Rat ganz im Sinne von [[Eckehard Raupach]] [...]. Es geht um die Teilhabe junger Menschen am gesellschaftlichen und politischen Leben. Dieser Aufgabe widmet sich der Junge Rat in hervorragender Art und Weise.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Müller, Steffen: &#039;&#039;Ein Ansporn für jugendliche Beteiligung&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 3.4.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AG Handlungsplan (2018) === &lt;br /&gt;
[[Datei:Übergabe des ERP 2018.jpg|200px|thumb|right|Verleihung an die AG Handlungsplan]]&lt;br /&gt;
[[20. März]] [[2018]]. Seit [[2014]] gibt es für Kiel einen &amp;quot;Handlungsplan Psychiatrie&amp;quot;, erwachsen aus einer sozialpolitischen Anhörung zur Situation von Menschen mit psychischer Erkrankung, Beeinträchtigung oder Behinderung. Zu diesem Handlungsplan hat sich auf Grund der Initiative einiger Betroffener eine Arbeitsgruppe gebildet, die – inzwischen mit Unterstützung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands – daran arbeitet, die eigenen Interessen zu vertreten. Das Engagement dieser Arbeitsgruppe wurde sowohl von Prof. Dr. Kamila Jauch-Chara, der Direktorin des Zentrums für Integrative Psychiatrie (ZIP) am UKSH, als auch vom Laudator, dem Sozialdezernenten [[Gerwin Stöcken]], gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD-Ratsfraktion: &#039;&#039;[http://www.spd-fraktion-kiel.de/2018/03/21/fruehjahrsempfang-und-verleihung-des-eckehard-raupach-preises/ Frühjahrsempfang und Eckehard-Raupach-Preis 2018]&#039;&#039;, 21.3.2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grüne Damen und Herren (2017) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gruppenbild Grüne Damen und Herren ERP 2017.jpg|200px|thumb|left|Die &amp;quot;Grünen Damen und Herren&amp;quot; anlässlich der Preisverleihung]]&lt;br /&gt;
[[28. März]] [[2017]]. Die Initiative &amp;quot;Grüne Damen&amp;quot; (nach den grünen Kitteln, die sie zur Unterscheidung vom Klinikpersonal tragen), später &amp;quot;Grüne Damen und Herren&amp;quot;, besucht seit über 40 Jahren kranke und hilfebedürftige Menschen in über 700 Krankenhäusern und Altenhilfe-Einrichtungen - ein außerordentlich beeindruckendes Engagement, das von Sozialministerin [[Kristin Alheit]] in ihrer Festrede gewürdigt wurde. Die Zusammenarbeit zwischen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen im Städtischen Krankenhaus Kiel wird als hervorragend beschrieben, das Ehrenamt gilt als unverzichtbarer Bestandteil der Betreuung.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD-Ratsfraktion: &#039;&#039;[http://www.spd-fraktion-kiel.de/2017/03/29/verleihung-eckehard-raupach-preis-und-fruehjahrsempfang/ Frühjahrsempfang und Eckehard-Raupach-Preis 2017]&#039;&#039;, 29.3.2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== kiel4nix (2016) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Übergabe des ERP 2016.jpg|200px|thumb|right|Preisverleihung an Helga Schreitmüller von Kiel4Nix]]&lt;br /&gt;
[[10. Mai]] [[2016]]. Das Kieler Netzwerk gegen Kinderarmut wurde nach der 4. Kieler Kinderarmutskonferenz [[2007]] von Personen aus Politik, Verwaltung, gemeinnützigen Organisationen und Verbänden gegründet. Gemeinsames Ziel ist es, die Lebenssituation von in Kiel lebenden Kindern und ihren Familien zu verbessern. Dafür soll ein dauerhaftes, vielfältiges und aufeinander abgestimmtes Angebot von Beratung, Betreuung und Bildung über alle Entwicklungsphasen hinweg geschaffen werden. Das Projekt &amp;quot;kiel4nix&amp;quot; bietet mit der Homepage [http://kiel4nix.de kiel4nix.de] eine Übersicht über diese Informations-, Beratungs- und Hilfsangebote sowie über Angebote, die für Kinder, Jugendliche und Familien kostenfrei sind. Es unterstützt auch die Flüchtlingshilfe in Kiel. Seine Arbeit wurde von [[Alfred Bornhalm]] vom Kreisverband Kiel des Sozialverbandes Deutschland gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD-Ratsfraktion: &#039;&#039;[http://www.spd-fraktion-kiel.de/2016/05/11/spd-ratsfraktion-verleiht-eckehard-raupach-preis-2016-an-projekt-kiel-fuer-nix/ SPD-Ratsfraktion verleiht Eckehard-Raupach-Preis 2016 an Projekt &amp;quot;Kiel für Nix&amp;quot;]&#039;&#039;, 11.5.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Fraktionsvorsitzender [[Hans-Friedrich Traulsen]] überreichte den Preis an Initiatorin Helga Schreitmüller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auszeichnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Kiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Verleihung des Eckehard-Raupach-Preises 2026 an den Verein Groschendreher - Kieler Bündnis gegen Altersarmut - durch die SPD-Ratsfraktion Kiel anläßlich ihres Frühjahrsempfangs am 20. März. 4. v. links [[Benjamin Walczak]], der den Preis für den Verein in Empfang nahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: [[Bernd Löwner]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{CC-by-sa-4.0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auszeichnung|Eckehard-Raupach-Preis 2026]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Kiel|Eckehard-Raupach-Preis 2026]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: Verleihung des Eckehard-Raupach-Preises 2026 an den Verein Groschendreher - Kieler Bündnis gegen Altersarmut - durch die SPD-Ratsfraktion Kiel anläßlich ihres Frühjahrsempfangs am 20. März. 4. v. links Benjamin Walczak, der den Preis für den Verein in Empfang nahm.

Foto: Bernd Löwner&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Verleihung des Eckehard-Raupach-Preises 2026 an den Verein Groschendreher - Kieler Bündnis gegen Altersarmut - durch die SPD-Ratsfraktion Kiel anläßlich ihres Frühjahrsempfangs am 20. März. 4. v. links [[Benjamin Walczak]], der den Preis für den Verein in Empfang nahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: [[Bernd Löwner]] &lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{CC-by-sa-4.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<title>Nina Thielscher</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Leben &amp;amp; Beruf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Vorname = Nina &lt;br /&gt;
|Nachname = Thielscher&lt;br /&gt;
|Titel =&lt;br /&gt;
|geboren = 19750830&lt;br /&gt;
|Geburtsort = Lübeck&lt;br /&gt;
|gestorben =&lt;br /&gt;
|Sterbeort =&lt;br /&gt;
|Geschlecht = Frau&lt;br /&gt;
|Foto = Nina Thielscher .jpg&lt;br /&gt;
|Landesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|stellvLandesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|LandesvorstandBeisitz = 0&lt;br /&gt;
|Schatzmeister = 0&lt;br /&gt;
|Fraktionsvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|MP = 0&lt;br /&gt;
|Spitzenkandidatur = 0&lt;br /&gt;
|MdB = 0&lt;br /&gt;
|MdBWahlperioden = &lt;br /&gt;
|MdL = 0&lt;br /&gt;
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|MdEP = 0&lt;br /&gt;
|MdEPWahlperioden =&lt;br /&gt;
|LandesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|LandesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|Homepage = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nina Thielscher&#039;&#039;&#039;, * [[30. August]] [[1975]] in Lübeck. Multimedia Producerin, Landesgeschäftsführerin der SPD Schleswig-Holstein. Mitglied der SPD seit [[2003]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben &amp;amp; Beruf==&lt;br /&gt;
Schulbesuch, zunächst in Lübeck auf der Thomas-Mann-Schule, später in Plön auf dem Gymnasium Schloss Plön. An das Abitur [[1996]] schlossen sich einige Semester Kunstgeschichte und Volkswirtschaftslehre an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel an. Wechsel zur Fachhochschule Kiel, heute Hochschule für angewandte Wissenschaften HAW. [[2002]] Abschluss als Multimedia Producerin, Diplom (FH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Dezember [[2002]] angestellt beim SPD-Landesverband Schleswig-Holstein. Zunächst als Organisationssekretärin, später dann Leitung Veranstaltungsmanagement und Kampagnen. Sie ist auch Ausbilderin für Veranstaltungskaufleute im Landesverband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1. Oktober]] [[2017]] stellvertretende Landesgeschäftsführerin. Mit dem Weggang von [[Götz Borchert]] im Februar [[2024]] zunächst kommissarische Landesgeschäftsführerin und seit dem [[10. Juli]] [[2024]] offiziell vom Landesvorstand bestellte Landesgeschäftsführerin. Zu ihrem Stellvertreter wurde [[Alexander Wagner]] ernannt. &amp;lt;ref&amp;gt;Der Eintrag beruht auf persönlichen Angaben von Nina Thielscher gegenüber [[Bernd Löwner]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damalige SPD Landesvorsitzende [[Serpil Midyatli]] betonte: &amp;quot;&#039;&#039;Mit Nina Thielscher und Alexander Wagner haben wir zwei hervorragende und erfahrene Personen in diesen wichtigen Positionen, die bereits im Landesverband tätig sind und somit mit allem, was auf sie zukommen wird, bestens vertraut sind. Ich bin froh über diese Team-Lösung, die unsere gemeinsame Arbeit und unsere strategischen Ziele optimal unterstützt.&#039;&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Pressemitteilung des SPD Landesverbandes Schleswig Holstein vom Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaft in anderen Organisationen==&lt;br /&gt;
- Beisitzerin im Vorstand des Trägervereins der [[Gustav-Heinemann-Bildungsstätte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gewerkschaft ver.di&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste LandesgeschäftsführerInnen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LandesgeschäftsführerIn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<title>Nina Thielscher</title>
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		<updated>2026-03-19T10:43:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Mitgliedschaft in anderen Organisationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Vorname = Nina &lt;br /&gt;
|Nachname = Thielscher&lt;br /&gt;
|Titel =&lt;br /&gt;
|geboren = 19750830&lt;br /&gt;
|Geburtsort = Lübeck&lt;br /&gt;
|gestorben =&lt;br /&gt;
|Sterbeort =&lt;br /&gt;
|Geschlecht = Frau&lt;br /&gt;
|Foto = Nina Thielscher .jpg&lt;br /&gt;
|Landesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|stellvLandesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
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|Schatzmeister = 0&lt;br /&gt;
|Fraktionsvorsitz = 0&lt;br /&gt;
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|LandesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|LandesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|Homepage = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nina Thielscher&#039;&#039;&#039;, * [[30. August]] [[1975]] in Lübeck. Multimedia Producerin, Landesgeschäftsführerin der SPD Schleswig-Holstein. Mitglied der SPD seit [[2003]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben &amp;amp; Beruf==&lt;br /&gt;
Schulbesuch, zunächst in Lübeck auf der Thomas-Mann-Schule, später in Plön auf dem Gymnasium Schloss Plön. An das Abitur [[1996]] schlossen sich einige Semester Kunstgeschichte und Volkswirtschaftslehre an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel an. Wechsel zur Fachhochschule Kiel, heute Hochschule für angewandte Wissenschaften HAW. [[2002]] Abschluss als Multimedia Producerin, Diplom (FH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Dezember [[2002]] angestellt beim SPD-Landesverband Schleswig-Holstein. Zunächst als Organisationssekretärin, später dann Leitung Veranstaltungsmanagement und Kampagnen. Sie ist auch Ausbilderin für Veranstaltungskaufleute im Landesverband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1. Oktober]] [[2017]] stellvertretende Landesgeschäftsführerin. Mit dem Weggang von [[Götz Borchert]] im Februar [[2024]] zunächst kommissarische Landesgeschäftsführerin und seit dem [[10. Juli]] [[2024]] offiziell vom Landesvorstand bestellte Landesgeschäftsführerin. Zu ihrem Stellvertreter wurde [[Alexander Wagner]] ernannt. &amp;lt;ref&amp;gt;Der Eintrag beruht auf persönlichen Angaben von Nina Thielscher gegenüber [[Bernd Löwner]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damalige SPD Landesvorsitzende [[Serpil Midyatli]] betonte: &amp;quot;Mit Nina Thielscher und Alexander Wagner haben wir zwei hervorragende und erfahrene Personen in diesen wichtigen Positionen, die bereits im Landesverband tätig sind und somit mit allem, was auf sie zukommen wird, bestens vertraut sind. Ich bin froh über diese Team-Lösung, die unsere gemeinsame Arbeit und unsere strategischen Ziele optimal unterstützt.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Pressemitteilung des SPD Landesverbandes Schleswig Holstein vom Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaft in anderen Organisationen==&lt;br /&gt;
- Beisitzerin im Vorstand des Trägervereins der [[Gustav-Heinemann-Bildungsstätte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gewerkschaft ver.di&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste LandesgeschäftsführerInnen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LandesgeschäftsführerIn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<title>Nina Thielscher</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Leben &amp;amp; Beruf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Vorname = Nina &lt;br /&gt;
|Nachname = Thielscher&lt;br /&gt;
|Titel =&lt;br /&gt;
|geboren = 19750830&lt;br /&gt;
|Geburtsort = Lübeck&lt;br /&gt;
|gestorben =&lt;br /&gt;
|Sterbeort =&lt;br /&gt;
|Geschlecht = Frau&lt;br /&gt;
|Foto = Nina Thielscher .jpg&lt;br /&gt;
|Landesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|stellvLandesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|LandesvorstandBeisitz = 0&lt;br /&gt;
|Schatzmeister = 0&lt;br /&gt;
|Fraktionsvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|MP = 0&lt;br /&gt;
|Spitzenkandidatur = 0&lt;br /&gt;
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|BundesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|Homepage = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nina Thielscher&#039;&#039;&#039;, * [[30. August]] [[1975]] in Lübeck. Multimedia Producerin, Landesgeschäftsführerin der SPD Schleswig-Holstein. Mitglied der SPD seit [[2003]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben &amp;amp; Beruf==&lt;br /&gt;
Schulbesuch, zunächst in Lübeck auf der Thomas-Mann-Schule, später in Plön auf dem Gymnasium Schloss Plön. An das Abitur [[1996]] schlossen sich einige Semester Kunstgeschichte und Volkswirtschaftslehre an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel an. Wechsel zur Fachhochschule Kiel, heute Hochschule für angewandte Wissenschaften HAW. [[2002]] Abschluss als Multimedia Producerin, Diplom (FH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Dezember [[2002]] angestellt beim SPD-Landesverband Schleswig-Holstein. Zunächst als Organisationssekretärin, später dann Leitung Veranstaltungsmanagement und Kampagnen. Sie ist auch Ausbilderin für Veranstaltungskaufleute im Landesverband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1. Oktober]] [[2017]] stellvertretende Landesgeschäftsführerin. Mit dem Weggang von [[Götz Borchert]] im Februar [[2024]] zunächst kommissarische Landesgeschäftsführerin und seit dem [[10. Juli]] [[2024]] offiziell vom Landesvorstand bestellte Landesgeschäftsführerin. Zu ihrem Stellvertreter wurde [[Alexander Wagner]] ernannt. &amp;lt;ref&amp;gt;Der Eintrag beruht auf persönlichen Angaben von Nina Thielscher gegenüber [[Bernd Löwner]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damalige SPD Landesvorsitzende [[Serpil Midyatli]] betonte: &amp;quot;Mit Nina Thielscher und Alexander Wagner haben wir zwei hervorragende und erfahrene Personen in diesen wichtigen Positionen, die bereits im Landesverband tätig sind und somit mit allem, was auf sie zukommen wird, bestens vertraut sind. Ich bin froh über diese Team-Lösung, die unsere gemeinsame Arbeit und unsere strategischen Ziele optimal unterstützt.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Pressemitteilung des SPD Landesverbandes Schleswig Holstein vom Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaft in anderen Organisationen==&lt;br /&gt;
- Beisitzerin im Vorstand des Trägervereins der [[Gustav-Heinemann-Bildungsstätte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ver.di&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste LandesgeschäftsführerInnen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LandesgeschäftsführerIn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Nina_Thielscher&amp;diff=65687</id>
		<title>Nina Thielscher</title>
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		<updated>2026-03-19T10:39:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Leben &amp;amp; Beruf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Vorname = Nina &lt;br /&gt;
|Nachname = Thielscher&lt;br /&gt;
|Titel =&lt;br /&gt;
|geboren = 19750830&lt;br /&gt;
|Geburtsort = Lübeck&lt;br /&gt;
|gestorben =&lt;br /&gt;
|Sterbeort =&lt;br /&gt;
|Geschlecht = Frau&lt;br /&gt;
|Foto = Nina Thielscher .jpg&lt;br /&gt;
|Landesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|stellvLandesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|LandesvorstandBeisitz = 0&lt;br /&gt;
|Schatzmeister = 0&lt;br /&gt;
|Fraktionsvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|MP = 0&lt;br /&gt;
|Spitzenkandidatur = 0&lt;br /&gt;
|MdB = 0&lt;br /&gt;
|MdBWahlperioden = &lt;br /&gt;
|MdL = 0&lt;br /&gt;
|MdLWahlperioden =&lt;br /&gt;
|MdEP = 0&lt;br /&gt;
|MdEPWahlperioden =&lt;br /&gt;
|LandesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|LandesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|Homepage = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nina Thielscher&#039;&#039;&#039;, * [[30. August]] [[1975]] in Lübeck. Multimedia Producerin, Landesgeschäftsführerin der SPD Schleswig-Holstein. Mitglied der SPD seit [[2003]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben &amp;amp; Beruf==&lt;br /&gt;
Schulbesuch, zunächst in Lübeck auf der Thomas-Mann-Schule, später in Plön auf dem Gymnasium Schloss Plön. An das Abitur [[1996]] schlossen sich einige Semester Kunstgeschichte und Volkswirtschaftslehre an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel an. Wechsel zur Fachhochschule Kiel, heute Hochschule für angewandte Wissenschaften HAW. [[2002]] Abschluss als Multimedia Producerin, Diplom (FH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Dezember [[2002]] angestellt beim SPD-Landesverband Schleswig-Holstein. Zunächst als Organisationssekretärin, später dann Leitung Veranstaltungsmanagement und Kampagnen. Sie ist auch Ausbilderin für Veranstaltungskaufleute im Landesverband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1. Oktober]] [[2017]] stellvertretende Landesgeschäftsführerin. Mit dem Weggang von [[Götz Borchert]] im Februar [[2024]] zunächst kommissarische Landesgeschäftsführerin und seit dem [[10. Juli]] [[2024]] offiziell vom Landesvorstand bestellte Landesgeschäftsführerin. Zu ihrem Stellvertreter wurde [[Alexander Wagner]] ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damalige SPD Landesvorsitzende [[Serpil Midyatli]] betonte: &amp;quot;Mit Nina Thielscher und Alexander Wagner haben wir zwei hervorragende und erfahrene Personen in diesen wichtigen Positionen, die bereits im Landesverband tätig sind und somit mit allem, was auf sie zukommen wird, bestens vertraut sind. Ich bin froh über diese Team-Lösung, die unsere gemeinsame Arbeit und unsere strategischen Ziele optimal unterstützt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaft in anderen Organisationen==&lt;br /&gt;
- Beisitzerin im Vorstand des Trägervereins der [[Gustav-Heinemann-Bildungsstätte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ver.di&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste LandesgeschäftsführerInnen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LandesgeschäftsführerIn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<title>Nina Thielscher</title>
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		<updated>2026-03-19T10:38:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Leben &amp;amp; Beruf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Vorname = Nina &lt;br /&gt;
|Nachname = Thielscher&lt;br /&gt;
|Titel =&lt;br /&gt;
|geboren = 19750830&lt;br /&gt;
|Geburtsort = Lübeck&lt;br /&gt;
|gestorben =&lt;br /&gt;
|Sterbeort =&lt;br /&gt;
|Geschlecht = Frau&lt;br /&gt;
|Foto = Nina Thielscher .jpg&lt;br /&gt;
|Landesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|stellvLandesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|LandesvorstandBeisitz = 0&lt;br /&gt;
|Schatzmeister = 0&lt;br /&gt;
|Fraktionsvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|MP = 0&lt;br /&gt;
|Spitzenkandidatur = 0&lt;br /&gt;
|MdB = 0&lt;br /&gt;
|MdBWahlperioden = &lt;br /&gt;
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|MdLWahlperioden =&lt;br /&gt;
|MdEP = 0&lt;br /&gt;
|MdEPWahlperioden =&lt;br /&gt;
|LandesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|LandesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|Homepage = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nina Thielscher&#039;&#039;&#039;, * [[30. August]] [[1975]] in Lübeck. Multimedia Producerin, Landesgeschäftsführerin der SPD Schleswig-Holstein. Mitglied der SPD seit [[2003]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben &amp;amp; Beruf==&lt;br /&gt;
Schulbesuch, zunächst in Lübeck auf der Thomas-Mann-Schule, später in Plön auf dem Gymnasium Schloss Plön. An das Abitur [[1996]] schlossen sich einige Semester Kunstgeschichte und Volkswirtschaftslehre an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel an. Wechsel zur Fachhochschule Kiel, heute Hochschule für angewandte Wissenschaften HAW. [[2002]] Abschluss als Multimedia Producerin, Diplom (FH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Dezember [[2002]] angestellt beim SPD-Landesverband Schleswig-Holstein. Zunächst als Organisationssekretärin, später dann Leitung Veranstaltungsmanagement und Kampagnen. Sie ist auch Ausbilderin für Veranstaltungskaufleute im Landesverband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1. Oktober]] [[2017]] stellvertretende Landesgeschäftsführerin. Mit dem Weggang von [[Götz Borchert]] im Februar [[2024]] zunächst kommissarische Landesgeschäftsführerin und seit dem [[10. Juli]] [[2024]] offiziell vom Landesvorstand bestellte Landesgeschäftsführerin. Zu ihrem Stellvertreter wurde [[Alexander Wagner]] ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damalige SPD Landesvorsitzende [[Serpil Midyatli]] betonte: &amp;quot;Mit Nina Thielscher und Alexander Wagner haben wir zwei Hervorragende und erfahrene Personen in diesen wichtigen Positionen, die bereits im Landesverband tätig sind und somit mit allem, was auf sie zukommen wird, bestens vertraut sind. Ich bin froh über diese Team-Lösung, die unsere gemeinsame Arbeit und unsere strategischen Ziele optimal unterstützt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaft in anderen Organisationen==&lt;br /&gt;
- Beisitzerin im Vorstand des Trägervereins der [[Gustav-Heinemann-Bildungsstätte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ver.di&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste LandesgeschäftsführerInnen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LandesgeschäftsführerIn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<updated>2026-03-19T10:36:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Leben &amp;amp; Beruf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Vorname = Nina &lt;br /&gt;
|Nachname = Thielscher&lt;br /&gt;
|Titel =&lt;br /&gt;
|geboren = 19750830&lt;br /&gt;
|Geburtsort = Lübeck&lt;br /&gt;
|gestorben =&lt;br /&gt;
|Sterbeort =&lt;br /&gt;
|Geschlecht = Frau&lt;br /&gt;
|Foto = Nina Thielscher .jpg&lt;br /&gt;
|Landesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|stellvLandesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
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|BundesministerIn = 0&lt;br /&gt;
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|Homepage = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nina Thielscher&#039;&#039;&#039;, * [[30. August]] [[1975]] in Lübeck. Multimedia Producerin, Landesgeschäftsführerin der SPD Schleswig-Holstein. Mitglied der SPD seit [[2003]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben &amp;amp; Beruf==&lt;br /&gt;
Schulbesuch, zunächst in Lübeck auf der Thomas-Mann-Schule, später in Plön auf dem Gymnasium Schloss Plön. An das Abitur [[1996]] schlossen sich einige Semester Kunstgeschichte und Volkswirtschaftslehre an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel an. Wechsel zur Fachhochschule Kiel, heute Hochschule für angewandte Wissenschaften HAW. [[2002]] Abschluss als Multimedia Producerin, Diplom (FH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Dezember [[2002]] angestellt beim SPD-Landesverband Schleswig-Holstein. Zunächst als Organisationssekretärin, später dann Leitung Veranstaltungsmanagement und Kampagnen. Sie ist auch Ausbeilderin für Veranstaltungskaufleute im Landesverband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1. Oktober]] [[2017]] stellvertretende Landesgeschäftsführerin. Mit dem Weggang von [[Götz Borchert]] im Februar [[2024]] zunächst kommissarische Landesgeschäftsführerin und seit dem [[10. Juli]] [[2024]] offiziell vom Landesvorstand bestellte Landesgeschäftsführerin. Zu ihrem Stellvertreter wurde [[Alexander Wagner]] ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damalige SPD Landesvorsitzende [[Serpil Midyatli]] betonte: &amp;quot;Mit Nina Thielscher und Alexander Wagner haben wir zwei Hervorragende und erfahrene Personen in diesen wichtigen Positionen, die bereits im Landesverband tätig sind und somit mit allem, was auf sie zukommen wird, bestens vertraut sind. Ich bin froh über diese Team-Lösung, die unsere gemeinsame Arbeit und unsere strategischen Ziele optimal unterstützt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaft in anderen Organisationen==&lt;br /&gt;
- Beisitzerin im Vorstand des Trägervereins der [[Gustav-Heinemann-Bildungsstätte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ver.di&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste LandesgeschäftsführerInnen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LandesgeschäftsführerIn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Mitgliedschaft in anderen Organisationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Vorname = Nina &lt;br /&gt;
|Nachname = Thielscher&lt;br /&gt;
|Titel =&lt;br /&gt;
|geboren = 19750830&lt;br /&gt;
|Geburtsort = Lübeck&lt;br /&gt;
|gestorben =&lt;br /&gt;
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|Foto = Nina Thielscher .jpg&lt;br /&gt;
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|Homepage = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nina Thielscher&#039;&#039;&#039;, * [[30. August]] [[1975]] in Lübeck. Multimedia Producerin, Landesgeschäftsführerin der SPD Schleswig-Holstein. Mitglied der SPD seit [[2003]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben &amp;amp; Beruf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaft in anderen Organisationen==&lt;br /&gt;
- Beisitzerin im Vorstand des Trägervereins der [[Gustav-Heinemann-Bildungsstätte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ver.di&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste LandesgeschäftsführerInnen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LandesgeschäftsführerIn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Vorname = Nina &lt;br /&gt;
|Nachname = Thielscher&lt;br /&gt;
|Titel =&lt;br /&gt;
|geboren = 19750830&lt;br /&gt;
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|Sterbeort =&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nina Thielscher&#039;&#039;&#039;, * [[30. August]] [[1975]] in Lübeck. Multimedia Producerin, Landesgeschäftsführerin der SPD Schleswig-Holstein. Mitglied der SPD seit [[2003]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben &amp;amp; Beruf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaft in anderen Organisationen==&lt;br /&gt;
- Beisitzerin im Vorstand des Trägervereins der [[Gustav-Heinemann-Bildungsstätte]]. &lt;br /&gt;
- ver.di&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste LandesgeschäftsführerInnen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LandesgeschäftsführerIn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<updated>2026-03-19T10:14:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Person |Vorname = Nina  |Nachname = Thielscher |Titel = |geboren = 19750830 |Geburtsort = Lübeck |gestorben = |Sterbeort = |Geschlecht = Frau |Foto = Nina Thielscher.jpg |Landesvorsitz = 0 |stellvLandesvorsitz = 0 |LandesvorstandBeisitz = 0 |Schatzmeister = 0 |Fraktionsvorsitz = 0 |MP = 0 |Spitzenkandidatur = 0 |MdB = 0 |MdBWahlperioden =  |MdL = 0 |MdLWahlperioden = |MdEP = 0 |MdEPWahlperioden = |LandesministerIn = 0 |LandesstaatssekretärIn = 0 |Bund…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Vorname = Nina &lt;br /&gt;
|Nachname = Thielscher&lt;br /&gt;
|Titel =&lt;br /&gt;
|geboren = 19750830&lt;br /&gt;
|Geburtsort = Lübeck&lt;br /&gt;
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|Geschlecht = Frau&lt;br /&gt;
|Foto = Nina Thielscher.jpg&lt;br /&gt;
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|Homepage = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nina Thielscher&#039;&#039;&#039;, * [[30. August]] [[1975]] in Lübeck. Multimedia Producerin, Landesgeschäftsführerin der SPD Schleswig-Holstein. Mitglied der SPD seit [[2003]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben &amp;amp; Beruf==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaft in anderen Organisationen==&lt;br /&gt;
- Beisitzerin im Vorstand des Trägervereins der [[Gustav-Heinemann-Bildungsstätte]]. &lt;br /&gt;
- ver.di&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste LandesgeschäftsführerInnen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LandesgeschäftsführerIn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Nina Thielscher]], seit dem 10.07.2024 Landesgeschäftsführerin der SPD Schleswig-Holstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: Nina Thielscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{CC-by-sa-4.0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesverband|Thielscher, Nina]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LandesgeschäftsführerIn|Thielscher, Nina]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<updated>2026-03-19T10:02:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: Nina Thielscher, seit dem 10.07.2024 Landesgeschäftsführerin der SPD Schleswig-Holstein.

Foto: Nina Thielscher&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Nina Thielscher]], seit dem 10.07.2024 Landesgeschäftsführerin der SPD Schleswig-Holstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: Nina Thielscher&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{CC-by-sa-4.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<title>Datei:Gedenkrelief Matrosenaufstand Feldstraße skw klein.jpg</title>
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		<updated>2026-02-22T17:33:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Gedenkrelief zum [[Kieler Arbeiter- und Matrosenaufstand]] am Haus Feldstraße 5 (früher Karlstraße]. In dem Gebäude befand sich seinerzeit die Landesgeschäftsstelle der [[AWO]]. Diese beauftragte [[1994]] den Bildhauer  Hilger Schmitz mit der Realisierung des Gedenkreliefs. Bei der Enthüllungsfeier sprach die Landesvorsitzende der [[AWO]] [[Hannelore Fojut]]. (Quelle: Kieler Nachrichten v. 15. Dezember 1994)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Messingtafel links vom Relief informiert: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am [[3. November]] [[1918]] demonstrierten [[Kieler Arbeiter- und Matrosenaufstand|Matrosen und Arbeiter in Kiel]] gegen den Krieg, für Freiheit und Frieden und Brot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 19.00 Uhr erreichten sie diese Straßenecke. Eine Kompanie kaisertreuer Soldaten schoß in die Menge. Zurück blieben 7 Tote und 29 Verletzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AWO erinnert an diese Menschen und daran, daß Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Frieden ständige Aufgaben sind.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: [[Benutzer:skw|skw]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{CC-by-sa-3.0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
	</entry>
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		<title>Datei:Gedenkrelief Matrosenaufstand Feldstraße skw klein.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Datei:Gedenkrelief_Matrosenaufstand_Feldstra%C3%9Fe_skw_klein.jpg&amp;diff=64475"/>
		<updated>2026-02-22T15:01:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Gedenkrelief zum [[Kieler Arbeiter- und Matrosenaufstand]] am Haus Feldstraße 5 (früher Karlstraße]. In dem Gebäude befand sich seinerzeit die Landesgeschäftsstelle der [[AWO]]. Diese beauftragte [[1994]] den Bilhauer Hilger Schmitz mit der Realisierung des Gedenkreliefs. Bei der Enthüllungsfeier sprach die Landesvorsitzende der [[AWO]] [[Hannelore Fojut]]. (Quelle: Kieler Nachrichten v. 15. Dezember 1994)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Messingtafel links vom Relief informiert: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am [[3. November]] [[1918]] demonstrierten [[Kieler Arbeiter- und Matrosenaufstand|Matrosen und Arbeiter in Kiel]] gegen den Krieg, für Freiheit und Frieden und Brot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 19.00 Uhr erreichten sie diese Straßenecke. Eine Kompanie kaisertreuer Soldaten schoß in die Menge. Zurück blieben 7 Tote und 29 Verletzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AWO erinnert an diese Menschen und daran, daß Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Frieden ständige Aufgaben sind.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: [[Benutzer:skw|skw]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{CC-by-sa-3.0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Kieler_Arbeiter-_und_Matrosenaufstand&amp;diff=64474</id>
		<title>Kieler Arbeiter- und Matrosenaufstand</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Kieler_Arbeiter-_und_Matrosenaufstand&amp;diff=64474"/>
		<updated>2026-02-22T14:47:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Sonntag, 3. November */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Zeitabschnitt&lt;br /&gt;
|Bezeichnung = Novemberrevolution&lt;br /&gt;
|Beginn = 1918&lt;br /&gt;
|Ende = &lt;br /&gt;
|VorgängerSeite =Erster Weltkrieg&lt;br /&gt;
|VorgängerBeschriftung =  Erster Weltkrieg (1914-1918)&lt;br /&gt;
|NachfolgerSeite =Weimarer Republik&lt;br /&gt;
|NachfolgerBeschriftung =Weimarer Republik (1918-1933)&lt;br /&gt;
|Bild = Revolutionspostkarte, anonym, 1918.JPG&lt;br /&gt;
|BildBeschriftung = Revolutionspostkarte, 1918&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Kieler Arbeiter- und Matrosenaufstand&#039;&#039;&#039;, der am [[3. November]] [[1918]] begann, entwickelte sich in den folgenden Tagen zur Novemberrevolution, die zum Ende des Kaiserreiches und zur Einführung der ersten Demokratie in Deutschland führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1914]] war Deutschland im Ersten Weltkrieg. Über die unterschiedliche Haltung dazu war die SPD [[1917]] in die Mehrheits-SPD ([[MSPD]]) und die Unabhängige SPD ([[USPD]]) zerbrochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hunderttausende starben im Krieg und die Versorgung mit Lebensmitteln in der Heimat wurde immer schlechter. Ab [[1916]] wurde immer wieder gegen den Krieg gestreikt. Ende [[1917]] kam es zur sozialistischen Revolution in Russland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[25. Januar]] [[1918]] erreichte die Streikbewegung gegen den Krieg, die sich vor allem in den Rüstungsbetrieben seit Anfang des Jahres entwickelte, auch [[Kreisverband Kiel|Kiel]]. Die Belegschaft der Torpedowerkstatt in [[Ortsverein Pries/Friedrichsort|Friedrichsort]] legte die Arbeit nieder, weil mehrere Vertrauensleute zum Militär einberufen worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: &amp;quot;[http://www.kurkuhl.de/docs/januarstreik-1918_kuhl_2018.pdf Januarstreik 1918]&amp;quot;, 14.1.2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September [[1918]] erkannte die deutsche Militärführung die Lage aus aussichtslos. Die Regierung ersuchte Anfang Oktober [[1918]] die Alliierten um einen Waffenstillstand. Gegen den Willen der Regierung plante die Marineführung eigenmächtig eine Selbstmordschlacht gegen die britische Marine. Als sich diese Pläne Ende Oktober bei den Matrosen in Wilhelmshaven herumsprachen, meuterten diese. Um die Meuterei unter Kontrolle zu bringen, wurde der Teil der Flotte, der am stärksten betroffen schien, am [[31. Oktober]] von Wilhelmshaven nach Kiel verlegt. Damit wurde jedoch die Revolte nach Kiel importiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kiel war seit [[1871]] Reichskriegshafen und innerhalb von knapp 50 Jahren von 30.000 auf 243.000 EinwohnerInnen angewachsen. 50.000 davon waren Militär. Die Hälfte der unter dem Drei-Klassen-Wahlrecht Wahlberechtigten wählte SPD. Tausende waren als Arbeiter in Gewerkschaften organisiert. Bereits bei den Streiks von [[1917]] waren in der Stadt zwischen 17.000 und 26.000 Menschen auf die Straße gegangen. Im Januar [[1918]] hatten unter Führung der USPD 30.000 Kieler Arbeiter für Friedensverhandlungen demonstriert. Der Boden für einen Aufstand war bereitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Colmorgen / Liesching: &#039;&#039;Denkmal&#039;&#039;, S. 249&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verlauf==&lt;br /&gt;
===Freitag, 1. November===&lt;br /&gt;
In Kiel angekommen, kontaktierten die revoltierenden Matrosen andere Truppenteile, Gewerkschaften und Politiker der MSPD und der USPD. Gut 250 Matrosen des III. Geschwaders trafen sich im [[Gewerkschaftshaus Kiel|Gewerkschaftshaus]]. Ihr Ziel war zunächst nur die Freilassung der bei der Ankunft in Kiel in Haft gesetzten Kameraden. Gemeinsam riefen sie zu einer Demonstration am [[3. November]] auf. In den folgenden Tagen wurde das [[Gewerkschaftshaus Kiel|Gewerkschaftshaus]], in dem auch [[Bezirksverband]] und die [[Sozialdemokratischer Verein Groß-Kiel|Kieler SPD]] ihre Geschäftsstellen hatten, zum Zentrum des Aufstands. Der Kieler Sozialdemokrat und Chefredakteur der &#039;&#039;[[Schleswig-Holsteinische Volkszeitung|Schleswig-Holsteinischen Volkszeitung]]&#039;&#039;, [[Bernhard Rausch]], schrieb Ende [[1918]]:&lt;br /&gt;
{{Ort&lt;br /&gt;
 |Name = Gewerkschaftshaus&lt;br /&gt;
 |Straße = &lt;br /&gt;
 |Nr =   &lt;br /&gt;
 |PLZ = &lt;br /&gt;
 |Ort = &lt;br /&gt;
 |Homepage = &lt;br /&gt;
 |LatLon = 54.326998656852,10.132104651789&lt;br /&gt;
 |Foto = Fotos 3312.jpg&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Das große Kieler Gewerkschaftshaus war im Nu zu einer lauten Kaserne geworden, in der es von fröhlichen Blaujacken wimmelte. In den stillen Räumen und Versammlungssälen, in denen früher nur die Waffen des Geistes geschärft worden waren, rasselten jetzt Gewehre, Karabiner, Pistolen, Maschinengewehre und Munition, womit die Matrosen ausgerüstet wurden, die noch nicht bewaffnet waren. Und in den Bureauräumen, in denen jahrelang ein stiller Bienenfleiß fein säuberlich gebaut hatte, und in denen sich jetzt vorübergehend allerhand Kommitees einnisteten, herrschte bald ein geniales Durcheinander von Zetteln, Kaffeetassen, Schreibmaschinen, Waffen, so daß sich manch alter ehrlicher Klassenkämpfer bedenklich hinter den Ohren kraulte.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Rausch: &#039;&#039;Springquell&#039;&#039;, S. II-19&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sonnabend, 2. November===&lt;br /&gt;
Eine Versammlung an diesem Tag wurde durch die Polizei verhindert, die das [[Gewerkschaftshaus Kiel|Gewerkschaftshaus]] abriegelte. Statt dessen trafen sich 500 bis 600 Aufständische um 19 Uhr auf dem Großen Exerzierplatz im Vieburger Gehölz. Im Vergleich zum Vortag hatte sich die Zahl der Anwesenden bereits verdoppelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier forderten die Redner vor allem die Freilassung der Gefangenen. Der Oberheizer [[Karl Artelt]], Mitglied der [[USPD]], ging als einziger Redner weiter; er rief zur &amp;quot;Niederkämpfung des Militarismus und Beseitigung der herrschenden Klasse&amp;quot; auf und suchte Verbindung mit [[Vertrauensperson|Vertrauensmännern]] der [[USPD]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: &amp;quot;[http://www.kurkuhl.de/de/novrev/zeitleiste.html Zeitleiste Kieler Matrosenaufstand]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Nacht wurden erste Flugblätter vervielfältigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sonntag, 3. November===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkrelief Matrosenaufstand Feldstraße skw klein.jpg|thumb|180px|right|Gedenk-Relief von Hilger Schmitz am Haus Feldstr. 5]]&lt;br /&gt;
Morgens wurden noch einmal Matrosen auf ihrem Schiff verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: &amp;quot;[http://www.kurkuhl.de/de/novrev/zeitleiste.html Zeitleiste Kieler Matrosenaufstand]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Gouverneur Wilhelm Souchon, militärisches und zivilies Oberhaupt von Kiel, forderte Hilfe aus Berlin an - unter anderem durch einen &amp;quot;hervorragenden sozialdemokratischen Abgeordneten&amp;quot;, weil er und sein Stab die Hauptgefahr in der politisch bewussten, gut organisierten und solidarischen Kieler Arbeiterschaft sahen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 17&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Versammlung um 17 Uhr auf dem Großen Exerzierplatz im Vieburger Gehölz nahmen schon 5000 bis 6000 Menschen teil, hauptsächlich Matrosen. Redner waren unter anderen der schon erwähnte [[Karl Artelt]] und der Vorsitzende des Kieler Gewerkschaftskartells, [[Gustav Garbe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach setzte sich ein Protestmarsch in Richtung auf das Arrestgefängnis an der Karlstraße in Bewegung. Am Bahnhof geriet eine Frau unter eine Straßenbahn und starb.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: &amp;quot;[http://www.kurkuhl.de/de/novrev/zeitleiste.html Zeitleiste Kieler Matrosenaufstand]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 19 Uhr erreichte der Zug die Karlstraße (heute Feldstraße), Ecke Brunswiker Straße. Die Militärführung wollte den Marsch stoppen und stationierte dort einen Zug Rekruten; dessen Kommandant, ein Leutnant, hatte Anweisung, &amp;quot;rücksichtslos von der Schusswaffe Gebrauch zu machen&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sieben Tote und 19 Verletzte waren das Ergebnis. Dies rief &amp;quot;in ganz Kiel eine ungeheure Empörung&amp;quot; hervor, die &amp;quot;zu einer breiten Solidarisierungswelle&amp;quot; und am nächsten Tag zu Arbeitsniederlegungen führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 15 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Garbe.jpg|thumb|180px|left|Gustav Garbe]]&lt;br /&gt;
[[1974]] erinnerte sich [[Gertrud Völcker]], die als 22-Jährige die Revolution miterlebt hatte, jedoch nicht an die Toten oder an revolutionäres Chaos, sondern an die Begeisterung der [[Sozialistische Arbeiterjugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] und an die Ordnung, mit der alles abgelaufen sei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R72520, Kiel, Novemberrevolution, Matrosenaufstand.jpg|mini|Arbeiter- und Matrosenaufstand in Kiel]]&amp;quot;Die Matrosen [...] zogen mit wehenden roten Fahnen durch die Straßen der Stadt. Die politisch bewußte Bevölkerung schloß sich ihnen an. Die Jugend war in ihrer Mitte, rote Fahnen schwingend und sozialistische Kampflieder singend. [...] Es wurden sehr schnell Arbeiter- und Soldatenräte gebildet, die die Machtausübung in ihre Hände nahmen und ordnend tätig wurden. Das Arbeitersekretariat [Völckers Arbeitsplatz im Gewerkschaftshaus] wurde Hauptquartier der Revolutions- oder Nachkriegsführer. Hier trafen sich zu Besprechungen der alte Gewerkschaftsführer [[Gustav Garbe]], der Arbeitersekretär [[Albert Billian]], der Parteiführer [[Wilhelm Poller]], Professor [[Gustav Radbruch]] und einige andere [...]. Eines Tages mußten Else Riechers, später [[Wilhelm Kuklinski|Else Kuklinski]], und ich mit unseren Schreibmaschinen aus dem Arbeitersekretariat in die Schiffs- und Maschinenbauschule umziehen, ins neu geschaffene Büro der Arbeiter- und Soldatenräte. Hier trafen wir verantwortungsbewußte aktive nette junge Soldaten an [...].&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Völcker: &#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;, S. 11 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bezirk|Bezirksvorsitzende]] der MSPD, [[Heinrich Kürbis]], reiste auf eigene Initiative nach Berlin und berichtete [[Philipp Scheidemann]], Staatssekretär in der Regierung von Max von Baden, über die Lage in Kiel.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt; Erste Matrosen verließen Kiel in Richtung auf ihre Heimatstädte und berichteten dort von den Ereignissen. In den folgenden Tagen gründeten sich in weiteren Städten [[Arbeiter- und Soldatenrat|Arbeiter- und Soldatenräte]], zunächst entlang der Küste, ab dem [[7. November]] auch im Binnenland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Montag, 4. November===&lt;br /&gt;
Als Reaktion auf die Toten vom Vortag rebellierten weitere Teile von Marine und Heer, Werftarbeiter legten die Arbeit nieder. Die Matrosen bewaffneten sich und bildeten einen ersten Soldatenrat, als dessen Sprecher [[Karl Artelt]] auftrat. Weitere Soldatenräte bildeten sich. Die Arbeiter beschlossen zur Unterstützung für den nächsten Tag den Generalstreik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Mittag standen alle Schiffe, der Hafen und die große Marine-Garnison unter dem Einfluss des Soldatenrats.&amp;lt;ref&amp;gt;Brandt, Peter in: Fischer, Rolf (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Gouverneur Souchon herbeigerufene Infanterie-Einheiten aus Rendsburg, Neumünster und Schleswig konnten nichts mehr ausrichten, sondern schlossen sich teilweise sogar dem Aufstand an.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: &amp;quot;[http://www.kurkuhl.de/de/novrev/zeitleiste.html Zeitleiste Kieler Matrosenaufstand]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertreter der Soldaten verhandelten mit dem Gouverneur über die Freilassung ihrer gefangenen Kameraden. Der Gouverneur traf sich auch erstmals mit Vertretern der Arbeiterschaft von SPD und USPD. Unter anderem war [[Parteisekretär]] [[Wilhelm Poller]] dabei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[[Rolf Fischer|Fischer, Rolf]]: &#039;&#039;Der Kieler Polizeipräsident Wilhelm Poller - eine biografische Skizze&#039;&#039; In: Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Band 90, Heft 3, Seite 128ff (2021)&amp;lt;/ref&amp;gt; Am frühen Abend hatten die Soldaten ihr Ziel erreicht und zogen im Triumphzug von der Garnison in der Wik zur Arrestanstalt in der Feldstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: &amp;quot;[http://www.kurkuhl.de/de/novrev/zeitleiste.html Zeitleiste Kieler Matrosenaufstand]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt stand ansonsten das Leben still, wie sich [[Martha Riedl]] erinnerte: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Die ganzen Geschäfte waren dicht. [...] Meines Erachtens war das auch richtig. Dann kamen irgendwelche Elemente gar nicht erst auf die Idee was zu plündern. Hunger hatten wir alle. Und die großen Geschäfte hatten auch zu. Das war das erste, die hatten alle dicht. Die haben alle runtergezogen und haben sich verkrochen, haben sich nicht hören und nicht sehen lassen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: &amp;quot;[http://kurkuhl.de/docs/riedl.pdf Audio- und Video-Interviews mit Martha Riedl (geb. Ehlers) über den Kieler Matrosenaufstand November 1918 und den Kapp-Putsch in Kiel März 1920]&amp;quot;, 10.3.1990, Abgetippt von Klaus Kuhl, Nov. 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt; [[Gustav Noske]] gewann bei seiner Ankunft einen anderen Eindruck: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Die Kieler Hauptstraßen waren noch belebter als es sonst zu dieser Abendstunde der Fall war. Den Eindruck, daß eine große Revolution begonnen habe, bekam man jedoch nicht. Männer und Frauen lachten, wenn mein fahnenschwingender Begleiter seinen Freiheitsruf ertönen ließ. Unbewaffnete Blaujacken flanierten wie sonst mit ihren Mädchen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Noske, Gustav: &#039;&#039;Von Kiel bis Kapp. Zur Geschichte der deutschen Revolution&#039;&#039; (Berlin 1920) S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Noske Portrait FA008102.jpg|thumb|right|180px|Gustav Noske, 1907]]Der MSPD-Militärexperte [[Gustav Noske]] und Staatssekretär Conrad Haußmann trafen um 19.30 Uhr in Kiel ein und wurden von den Aufständischen jubelnd am Bahnhof empfangen - ein Hinweis darauf, dass sie nicht gegen die Regierung revoltierten, sondern sich mit ihr im Einverständnis gegen die Marineführung sahen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 21 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Abend fand eine weitere Verhandlungsrunde zwischen Soldaten, militärischer Führung, [[Gustav Noske]] und Conrad Haußmann statt. [[Gustav Noske]] wies darauf hin, dass die Arbeiter im ganzen Reich in den Streik treten würden, falls weitere Truppen zur Eindämmung der Revolte herangezogen würden und es zum Blutvergießen komme; in diesem Fall würde sich für ihn eine weitere Erörterung erübrigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus: [http://www.kurkuhl.de/docs/verhandlungsprotokoll_181104.pdf Verhandlungen im Gouvernement Kiel am 4. November 1918, 21:00 – 0:15 Uhr zwischen dem Gouverneur und weiteren Offizieren, dem Soldatenrat, dem Arbeiterrat, Vertretern der sozialdemokratischen Parteien und den von Berlin entsandten Vertretern der Regierung Haußmann und Noske, sowie weiterer Personen], Dezember 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;14 Kieler Punkte&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Soldatenrat beschloss einen Forderungskatalog, der am nächsten Tag auch in der &#039;&#039;[[Schleswig-Holsteinische Volkszeitung|Schleswig-Holsteinischen Volkszeitung]]&#039;&#039; veröffentlich wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Freilassung sämtlicher Inhaftierten und politischen Gefangenen.&lt;br /&gt;
#Vollständige Rede- und Pressefreiheit.&lt;br /&gt;
#Aufhebung der Briefzensur.&lt;br /&gt;
#Sachgemäße Behandlung der Mannschaften durch Vorgesetzte.&lt;br /&gt;
#Straffreie Rückkehr sämtlicher Kameraden an Bord und in die Kasernen.&lt;br /&gt;
#Die Ausfahrt der Flotte hat unter allen Umständen zu unterbleiben.&lt;br /&gt;
#Jegliche Schutzmaßnahmen mit Blutvergießen haben zu unterbleiben.&lt;br /&gt;
#Zurückziehung sämtlicher nicht zur Garnison gehöriger Truppen.&lt;br /&gt;
#Alle Maßnahmen zum Schutze des Privateigentums werden sofort vom Soldatenrat festgesetzt.&lt;br /&gt;
#Es gibt außer Dienst keine Vorgesetzten mehr.&lt;br /&gt;
#Unbeschränkte persönliche Freiheit jedes Mannes von Beendigung des Dienstes bis zum Beginn des nächsten Dienstes.&lt;br /&gt;
#Offiziere, die sich mit den Maßnahmen des jetzt bestehenden Soldatenrates einverstanden erklären, begrüßen wir in unserer Mitte. Alles Übrige hat ohne Anspruch auf Versorgung den Dienst zu quittieren.&lt;br /&gt;
#Jeder Angehörige des Soldatenrates ist von jeglichem Dienste zu befreien.&lt;br /&gt;
#Sämtliche in Zukunft zu treffenden Maßnahmen sind nur mit Zustimmung des Soldatenrates zu treffen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Schleswig-Holsteinische Volkszeitung&#039;&#039;, 5.11.1918&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Die 14 Punkte des Forderungskatalogs, den die Kieler Soldatendeputierten für verbindlich erklärten, waren gerade in ihrer Unklarheit und in ihrer Beschränkung auf die Sphäre des Militärischen ein authentischer Ausdruck der spontanen Massenbewegung.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Brandt, Peter in: Fischer, Rolf (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dienstag, 5. November===&lt;br /&gt;
Rote Fahnen wurden gehisst, die gesamte Kieler Arbeiterschaft trat in den Generalstreik. Am frühen Morgen bildete sich ein erster Arbeiterrat.&amp;lt;ref&amp;gt;Dähnhardt: &#039;&#039;Revolution&#039;&#039;, S. 91 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm gehörten 14 Vorstandsmitglieder von SPD und [[USPD]] sowie der Vorsitzende des Gewerkschaftkartells, [[Gustav Garbe]], als Vorsitzender an. Der Arbeiterrat entsandte Beigeordnete in die Verwaltung zu deren Überwachung und übernahm selbst das Ernährungsamt. Einer der Beigeordneten war [[Eduard Adler]] - seine Ernennungsurkunde war ein handgeschriebener Zettel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Im Name des Arbeiterrates bestimme ich, daß die Stadtverwaltung, abgesehen von der Neuregelung der Lebensmittelverhältnisse, in der bisherigen Weise unter Abhängigkeit vom Arb.-Soldatenrat selbstständig zu arbeiten hat. Als Beigeordnterer des Oberbürgermeisters funktioniert stellv[ertretender] Stadtv[erordneten-]Vorsteher Adler. Kiel, den [[5. November]] [[1918]], G. Garbe.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus in: Fischer, Rolf (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Heinrich Kürbis]] wurde als Beigeordneter zum Oberpräsidenten von Schleswig-Holstein delegiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus in: Fischer, Rolf (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Soldatenrat und Arbeiterrat gab es keine formale Zusammenarbeit. Während sich der eine um militärische Fragen kümmerte, übernahm der andere zivile Aufgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Geckeler, Christa: &#039;&#039;&amp;quot;[https://www.kiel.de/de/bildung_wissenschaft/stadtarchiv/erinnerungstage.php?id=94 Matrosenaufstand in Kiel: Beginn der deutschen Revolution]&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kriegsschiffe im Hafen hissten statt der kaiserlichen Kriegsfahne rote Fahnen. Die Soldaten verbreiteten ein Flugblatt: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;[[Datei:Kieler Matrosenaufstand - Aufruf des Gouverneurs.jpg|thumb|right|180px|Aufruf des Gouverneurs, mit dem die Lage beruhigt werden sollte]]&amp;quot;Kameraden! Der gestrige Tag wird in der Geschichte Deutschlands ewig denkwürdig sein. Zum ersten Male ist die politische Macht in die Hände der Soldaten gelangt. Ein Zurück gibt es nicht mehr! Große Aufgaben liegen vor uns. Aber damit sie erfüllt werden können, ist Einigkeit und Geschlossenheit der Bewegung notwendig!&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Jensen, Jürgen in: Fischer, Rolf (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Beschlüsse Soldatenrat Kiel 1918.jpg|links|mini|Beschlüsse Soldatenrat, 5.11.1918]]&lt;br /&gt;
Bei planlosen Schießereien wurden 10 Menschen getötet und 21 verletzt. Die Matrosen vermuteten, dass Offiziere aus den Häusern heraus auf die Aufständischen feuerten. Gouverneur Souchon versuchte das Töten durch einen Aufruf zu unterbinden. Er verpflichtete Offiziere, &amp;quot;Gewaltmaßregeln zu unterlassen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt; Prinz Heinrich, der in Kiel lebende Bruder des Kaisers, floh auf sein Landgut bei Eckernförde. Auch der Soldatenrat rief erneut dazu auf, unbedingt Ruhe und Ordnung zu bewahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt; Per Akklamation hatte sich zuvor [[Gustav Noske]] während einer Versammlung auf dem Wilhelmplatz zum Vorsitzenden des Soldatenrats wählen lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jensen, Jürgen in: Fischer, Rolf (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mittwoch, 6. November===&lt;br /&gt;
Die Lage in der Stadt beruhigte sich. Allerdings schien Kiel isoliert zu sein. Unsicherheit machte sich breit. Bei einer Matrosenversammlung im Vergnügungslokal &amp;quot;Schloßhof&amp;quot; in der Holtenauer Straße versuchte [[Gustav Noske]] die Soldaten davon zu überzeugen, wieder zur ursprünglichen Ordnung zurückzukehren. Die Regierung würde sich auf politische Reformen einlassen und man könne auch über eine Amnestie reden. [[Gustav Garbe]] aber stellte sich gegen seinen Berliner Genossen an die Seite der Matrosen und machte deutlich, dass es sich nicht um eine von außen nach Kiel gebrachte Bewegung handle, sondern dass große Teile der Kieler Bevölkerung sie zu ihrer eigenen Sache gemacht hätten. Ein eindrucksvoller Schulterschluss zwischen Arbeitern und Matrosen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhl, Klaus in: Fischer, Rolf (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Donnerstag, 7. November===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufruf Kieler Arbeiter und Soldatenrat.jpg|thumb|180px|left|Aufruf des Kieler Arbeiter- und Soldatenrates an die Schleswig-Holsteinische Bevölkerung]]&lt;br /&gt;
[[Gustav Noske]] ließ sich vom Soldatenrat zum Gouverneur wählen. Der bisherige Gouverneur Admiral Souchon übergab das Amt und teilte dem Reichsmarineamt in einem Telegramm mit, dass dies die einzige Möglichkeit sei, Ruhe in den Aufstand zu bringen. Damit übergab der letzte Repräsentant des Kaisers das Kommando an einen Repräsentanten der Reichstagsmehrheit. Stolz erinnerte sich der neue Gouverneur später: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Zum erstenmal wohl in der Weltgeschichte war damit einem Mann, der nie Soldat gewesen war, das Kommando über rund 80000 Soldaten übertragen worden.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Noske, Gustav: &#039;&#039;Von Kiel bis Kapp. Zur Geschichte der deutschen Revolution&#039;&#039; (Berlin 1920) S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lothar popp mid-1920s.jpg|mini|Lothar Popp, 1920er]]&lt;br /&gt;
[[Lothar Popp]] übernahm von ihm den Vorsitz des Soldatenrates.&amp;lt;ref&amp;gt;Colmorgen / Liesching: &#039;&#039;Denkmal&#039;&#039;, S. 250&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Arbeiter- und Soldatenrat]] wandte sich mit einem Aufruf an die Bevölkerung Schleswig-Holsteins und kündigte an, eine provisorische Provinzialregierung zu bilden. Seine Bestrebungen gingen also deutlich über Kiel hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage in Kiel war damit weitgehend stabilisiert; der Fokus rückte nach Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Wette: &#039;&#039;Gustav Noske&#039;&#039;, S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freitag, 8. November===&lt;br /&gt;
Matrosen trugen seit dem [[3. November]] die revolutionäre Botschaft ins Land. In den Folgetagen gründeten sich Arbeiter- und Soldatenräte in zahlreichen norddeutschen Küstenstädten, ab dem [[7. November]] auch im Binnenland. Am Nachmittag des [[8. November]] traf in [[Ortsverein Neustadt|Neustadt in Holstein]] eine vierköpfige Abordnung des Kieler Arbeiter- und Soldatenrates auf einem Pferdewagen ein. Da niemand Widerstand leistete, übernahm sie Wache und Rathaus und schickte die Mannschaften der in der Stadt liegenden Landsturm-Kompanie für die nächsten 14 Tage nach Hause. In einer Arbeiterversammlung im &amp;quot;Tivoli&amp;quot; wurde dann am Abend ein [[Arbeiter- und Soldatenrat]] gebildet. Die Abgesandten aus Kiel sollen die Kriegskasse der Landsturmkompanie mitgenommen haben und nach [[Ortsverein Oldenburg|Oldenburg]] weitergezogen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD Neustadt: &#039;&#039;&amp;quot;1902-2003 | 100 Jahre SPD Neustadt in Holstein&amp;quot;&#039;&#039; (Neustadt, 2003)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sonnabend, 9. November===&lt;br /&gt;
Die [[Kreisverband Neumünster|SPD Neumünster]] erinnerte sich [[1927]] daran, wie die Revolution ihre Stadt erreichte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Mit dem Ausbruch der Revolution in Kiel schlugen die Wellen derselben sofort nach hier über, trotzdem blieb die hiesige Garnison fest, und war es möglich, zur Unterdrückung resp. Eindämmung des Herdes, von hier Militär nach Kiel zu entsenden. Die Lorbeeren dieses Feldzuges waren aber deprimierend und die Entsendung ein vollständiger Fehlschlag. Erst mit dem Umsturz in Berlin am [[9. November]] kam auch die Sache hier in Neumünster ins Rollen. Am Abend diese Tages wurden die Mannschaften in verschiedenen Lokalen zur Bildung eines [[Arbeiter- und Soldatenrat|Soldatenrates]] zusammengerufen. Die gewählten Mitglieder des Soldatenrates traten gleich darauf zusammen, um sich zu konstituieren. Als Vorsitzender wurde einstimmig der Unteroffizier Katz vom Ersatz-Batl. 163 gewählt. Ein Marineoberfeuerwerker aus Kiel gab einen eingehenden Bericht über die Ursache und Entstehung der Bewegung am 5. und 6. November in Kiel. Zur gleichen Zeit tagten die am Orte noch ansässigen Genossen im Gewerkschaftshaus. Nach einer kurzen Darlegung der augenblicklichen Lage wurde von den Genossen ein Arbeiterrat von 16 Personen gewählt. Gewählt wurden ausschließlich Mitglieder der SPD, obgleich die [[USPD]] schon den ganzen Tag ihre aus Kiel gesandten Agitatoren hatte arbeiten lassen. Zum Vorsitzenden des Arbeiterrats wurde Genosse [[Max Richter|M. Richter]] gewählt. Der [[Arbeiter- und Soldatenrat|A.- und S.-Rats]] trat sofort in Tätigkeit und übernahm die ausführende Macht. Eine nach der Wahl des A.- und S.-Rats von diesem erlassene Proklamation setze die Bevölkerung von den gegebenen Tatsachen in Kenntnis. Die Geschäftsführung des A.- und S.-Rats war eingeteilt in die zentrale Militärverwaltung, Gerichtsangelegenheiten, Kommunalverwaltung, Verkehr und Ernährung sowie die Presse. Die Stadtverwaltung suchte sich bald den neuen Verhältnissen anzupassen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;SPD Neumünster: &#039;&#039;Festschrift zum 60-jährigen Bestehen der Sozialdemokratischen Parteiorganisation Neumünster&#039;&#039; (Neumünster 1927, Nachdruck 1987 durch den SPD-Kreisverband Neumünster anläßlich des 120jährigen Bestehens der SPD Neumünster)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Mittags gegen 12 Uhr erscheint eine Abordnung der Revolutionäre bei der Dienstvilla des Oberpräsidenten von Schleswig-Holstein im [https://kiel-wiki.de/Schwanenweg Schwanenweg 24]. Der Sprecher der Gruppe ist der SPD [[Parteisekretär]] und ehrenamtliche Stadtrat [[Wilhelm Poller]]. Er erklärt dem Oberpräsidenten Friedrich von Moltke, dass der Kieler Arbeiterrat die Regierung im Lande übernehme und stellte ihm den [[MSPD]] Landesvorsitzenden [[Heinrich Kürbis]] zur Seite.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;[[Datei:Ausrufung Republik Scheidemann 1918.jpg|thumb|right|220px|Philipp Scheidemann ruft die Republik aus]]&lt;br /&gt;
In Berlin verkündete Reichskanzler Max von Baden die Abdankung des Kaisers. Um 14 Uhr rief [[Philipp Scheidemann]] die Republik aus: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Das alte und morsche, die Monarchie ist zusammengebrochen. Es lebe das Neue. Es lebe die deutsche Republik!&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt; Der Kaiser ging am [[10. November]] in Holland ins Exil. Dies war das Ende des Kaiserreichs, das knapp 50 Jahre Bestand gehabt hatte, und der Beginn der ersten Demokratie in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 14-jähriges Schulkind erlebt der spätere [[Landesvorsitzende/r|Landesvorsitzende]] [[Walter Damm]] die Revolution in der Industriestadt [[Ortsverein Wandsbek|Wandsbek]] nahe Hamburg: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;In unserer Nachbarschaft wohnte eine große Anzahl organisierter Arbeiter, sie gehörten fast alle der gerade gegründeten [[USPD]] an. Wenn sie abends von der Arbeit nach Hause kamen, bildeten ihre Diskussion für uns Kinder einen interessanten Stoff zum Zuhören. Die Diskussionen gingen meistens um den Stand der Revolution und um die Frage, wie sich das Militär, nämlich die Husaren und Dragoner, in Wandsbek verhalten würde. [..] Wir sahen schon Matrosen mit ihren roten Bändern um ihre Mützen, die von Kiel gekommen waren, sahen aber auch eine Anzahl von Bekannten, von denen man lange nichts mehr gehört hatte, die sich irgendwo als Deserteure versteckt aufhielten und nun wieder auftauchten, um sich in den Revolutionsablauf einzuschalten. Man erzählte von Kiel, davon, daß auf dem Hamburger Hauptbahnhof sich sog. [[Arbeiter- und Soldatenrat|Arbeiter- und Soldatenräte]] versammelten, von den Verhandlungen mit den beiden Kavallerieregimenten. Zu ernsthafteren Auseinandersetzungen kam es in Wandsbek jedoch nicht, denn beide Kavallerieregimenter zogen bald mit Pferd und Wagen ab und sollen sich alsbald aufgelöst haben. In jenen Diskussionen fielen auch sehr oft anerkennende Bemerkungen über [[Gustav Noske|Noske]], der in Kiel die Dinge zu lenken und zu leiten versuchte, ebenso über [[Karl Liebknecht]] und [[Rosa Luxemburg]], von denen ich hier zum ersten Mal hörte.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Krohn, Claus-Dieter (Hrsg.): &#039;&#039;Walter Damm. Arbeiter, Landrat und Flüchtlingsminister in Schleswig-Holstein&#039;&#039; (Bonn 1978), S. ?&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gräber===&lt;br /&gt;
Die zivilen Opfer des Arbeiter- und Matrosenaufstandes wurden auf dem Parkfriedhof Eichhof bestattet, die militärischen auf dem Nordfriedhof. Die Anlage auf dem Eichhof mit ihrem zentralen Gedenkstein überlebte auf geradezu kuriose Weise die NS-Zeit; allerdings wurden im November [[1934]] SPD-Mitglieder verhaftet, während sie die Schrift des Gedenksteins erneuerten.&amp;lt;ref&amp;gt;Colmorgen, Eckhard / Liesching, Bernhard: &#039;&#039;[http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_03/Demokratische_Geschichte_Band_03_Essay18.pdf Ein Denkmal der Novemberrevolution 1918 in Kiel]&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Demokratische Geschichte&#039;&#039; 3(1988), S. 244&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab [[1945]] versammelte sich die SPD dort viele Jahre lang jeweils am Jahrestag zu Gedenkveranstaltungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Grabanlage Ruhestätte der Opfer der Revolution auf dem Eichhof-Friedhof.JPG|Grabanlage auf dem Eichhof-Friedhof für die Opfer der Revolution, des Spartakusaufstandes und des Kappputsches&lt;br /&gt;
Datei:Findling auf dem Eichhof-Friedhof mit der Inschrift Ruhestätte der Opfer der Revolution.jpg|Großer Findling in der Mitte der Grabanlage für die Revolutionsopfer, mit Inschrift: &amp;quot;Ruhestätte der Opfer der Revolution&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:Revolutionsgräber Eichhof.jpg|Namenssteine der zivilen Opfer der Revolution&lt;br /&gt;
Datei:Informationsstele auf dem Eichhof-Friedhof Ruhestätte der Opfer der Revolution.jpg|Informationsstele am Rande der Grabanlage für die Revolutionsopfer auf dem Eichhof-Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:Gräberfeld Z.JPG|Gräberfeld Z auf dem Nordfriedhof, für die militärischen Opfer (beider Seiten) der Revolution und andere Marineangehörige&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Folgen==&lt;br /&gt;
Mit [[Paul Hirsch]] übernahm zum ersten Mal ein Sozialdemokrat das Amt des Ministerpräsidenten des Freistaats Preußen, zu dem die Provinz Schleswig-Holstein gehörte. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Der Sozialdemokratie wurde die Last der Verantwortung aufgebürdet, als die Not Deutschlands am größten war. Von den Fronten strömten die Soldaten zurück und forderten Arbeit und Brot. Ihnen folgten die noch lange zur Wiederaufbauarbeit in den Frontgebieten zurückgehaltenenen Kriegsgefangenen. Die wirtschaftlichen Verhältnisse sahen nach dem verlorenen Krieg unerfreulich aus. Besonders schwer war Schleswig-Holstein betroffen. Nach dem Ende der kaiserlichen Flotte hatte die übergroße Werftindustrie nur unzureichende Aufträge, was sich auch auf andere Wirtschaftszweige Kiels und der übrigen Provinz auswirkte. Die andauernde Blockade der Entente verewigte den Hungerzustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch empfanden sich die arbeitenden Menschen im Aufgang einer neuen, helleren Zeit. Alte und neue politische Kräfte rangen, der Zeit ihr Gesicht zu geben. [[MSPD|Mehrheitssozialisten]], [[USPD|Unabhängige]] und [[KPD|Spartakisten]] kämpften um die Gefolgschaft der Massen für ihr Zukunftsbild. Von der äußersten Linken ging ein terroristischer Wille zur Machteroberung aus. In gewaltigen Kundgebungen wandte sich die Mehrheitssozialdemokratie in Schleswig-Holstein gegen Terror, Anarchie und Gewaltherrschaft und trat für die Aufrichtung der parlamentarischen Demokratie und ihre sozialistische Erfüllung ein.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Osterroth-100-Jahre}}, Seite 63&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Info-Stele zum Kapp-Putsch.jpg|thumb|180px|right|Stele zum Kapp-Putsch in der Bergstraße Ecke Lorentzendamm]]Vom [[5. Januar|5.]] bis [[12. Januar]] [[1919]] fand der [[Spartakusaufstand]] statt. Er blieb im Wesentlichen auf Berlin begrenzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Als die Ende Dezember [[1918]] von [[Karl Liebknecht]] und [[Rosa Luxemburg]] gegründete [[Übersicht der Parteien der Arbeiterbewegung|Kommunistische Partei Deutschlands]] gegen den Willen Luxemburgs zum &#039;Sturz der Regierung Ebert-Scheidemann&#039; aufrief, war das nichts anderes als der Versuch, die Wahlen zur verfassungsgebenden Nationalversammlung, die auf den [[19. Januar]] [[1919]] angesetzt waren, mit Gewalt zu verhindern. Bei allem, was man im Zusammenhang mit der Niederschlagung des sogenannten Spartakusaufstands den regierenden Sozialdemokraten um [[Friedrich Ebert]] vorhalten muss: Hätten sie der linksradikalen Minderheit der Berliner Arbeiterschaft nicht Einhalt geboten, wären die Deutschen um die Ausübung ihres politischen Selbstbestimmungsrechts gebracht worden. Das Ergebnis wäre ein gesellschaftliches Chaos, ein landesweiter Bürgerkrieg und ein Einmarsch der Alliierten gewesen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Winkler, Heinrich August: &#039;&#039;[https://www.zeit.de/2019/09/sozialdemokratie-spd-wahlerfolge-weimarer-republik-bundesrepublik Mehr Revolution wagen?]&#039;&#039;, DIE ZEIT, 21.2.2019, S. 6-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz folgenlos blieb der Aufstand aber auch in Kiel nicht: Am [[7. Januar]] stürmten Anhänger von [[KPD]] und [[USPD]] das Kieler Rathaus, um eine höhere Arbeitslosenhilfe zu erzwingen. Damit war das Verhältnis zwischen diesen Parteien und der [[MSPD]] vergiftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Paetau, Rainer: &#039;&#039;Konfrontation oder Kooperation. Arbeiterbewegung und bürgerliche Gesellschaft im ländlichen Schleswig-Holstein und in der Industriestadt Kiel zwischen 1900 und 1925&#039;&#039; (Neumünster 1988), Seite 202&amp;lt;/ref&amp;gt; Am [[11. Januar]] wählte der [[Arbeiter- und Soldatenrat]] - dem mittlerweile auch Andreas Gayk angehörte - seinen Vorsitzenden [[Gustav Garbe]] als Nachfolger von [[Gustav Noske]] zum Gouverneur von Kiel. Er ließ verschiedene öffentliche Gebäude militärisch besetzen, um die öffentliche Ordnung zu sichern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am [[12. Januar]] wetterte [[Wilhelm Poller]] in einer Rede vor 30&amp;amp;nbsp;000 Menschen gegen den &amp;quot;Terror der Spartakisten&amp;quot; und ihr Bestreben, die Nationalversammlung und die Wahl dazu zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rolf Fischer|Fischer, Rolf]]: &#039;&#039;Der Kieler Polizeipräsident Wilhelm Poller - eine biografische Skizze&#039;&#039; In: &#039;&#039;Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte&#039;&#039; Band 90, Heft 3 (2021), Seite 128 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und tags darauf riefen KPD und USPD zur Demonstration gegen die MSPD, die demokratische Regierung, den &#039;&#039;[[Vorwärts]]&#039;&#039; und die &#039;&#039;[[Schleswig-Holsteinische Volkszeitung]]&#039;&#039; auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der rechtsgerichtete [[Kapp-Lüttwitz-Putsch]] vom März [[1920]] brachte hingegen auch wieder Kämpfe in Kiel, konnte aber niedergeschlagen werden, nicht zuletzt durch einen Generalstreik der deutschen Arbeiterschaft, der auch in Kiel diszipliniert durchgehalten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gedenken==&lt;br /&gt;
===SPD-Parteitag 1927===&lt;br /&gt;
Beim [[Reichsparteitag 1927, Kiel|Reichsparteitag 1927 in Kiel]] erinnerte der SPD-Vorsitzende [[Hermann Müller]] in seiner Eröffnungsrede an den Kieler Arbeiter- und Matrosenaufstand:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Als [[Carl Legien]] hier in Kiel tätig war, war Kiel eine aufstrebende Stadt. Es kam dann die Zeit des Niederganges, und wir wollen keine Stunde vergessen, daß wir diesen Niedergang unseres Vaterlandes den Verbrechern am Wiener Ballplatz [sic!] sowie ihren Berliner Helfershelfern verdanken, die Deutschland in diesen Weltkrieg hineingerissen haben. (Bravo!) Auch die in Berlin waren mitverantwortlich, und für diejenigen, die an dem Alten hängen, ist Kiel geradezu das Schreckenswort geworden, weil von Kiel das Signal zur deutschen Revolution ausging, weil hier zuerst im November [[1918]] Deutsche die Geduld verloren haben, nachdem sie jahrelang angelogen und mit einem Siegfrieden getäuscht worden waren, der dieser Welt von Feinden gegenüber niemals zu erreichen war. &lt;br /&gt;
Die Kieler Revolution war der Schritt Verzweifelter in eine dunkle Zukunft. Damals haben sich nicht nur im In-, sondern auch im Auslande Freunde Deutschlands oft ängstlich die Frage vorgelegt, ob Deutschland dem Chaos verfallen würde, ob im chaotischen Zustand das Reich auseinandergerissen werden könnte. Ich war am [[7. November|7.]] und [[8. November]] [[1918]], am vierten und am fünften Tage der Kieler Revolution, mit [[Hugo Haase]] zusammen, hier. Wer damals sah, wie die Kieler Sozialdemokratie bereit war, das Chaos zu vermeiden, der hat den Glauben an die deutsche Zukunft mit in die Revolution des [[9. November]] hinübergenommen. Es ist uns in schwerer Zeit gelungen, Neuland für den deutschen Wiederaufbau zu schaffen [...]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://library.fes.de/parteitage/pdf/pt-jahr/pt-1927.pdf Protokoll des Parteitags]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nach dem Neubeginn==&lt;br /&gt;
Bereits [[1946]] erinnerte die SPD durch eine Veranstaltung an den Revolutionsgräbern auf dem Parkfriedhof Eichhof wieder an die Novemberrevolution, die Revolutionsopfer und die Opfer des Faschismus. Ob dies jedes Jahr wiederholt wurde, ist noch nicht ermittelt, aber das Bemühen blieb spürbar, dem negativen Bild der Revolution und der Beteiligten am linken und rechten Rand - dem Vorwurf, es sei keine &amp;quot;richtige&amp;quot; Revolution gewesen, ebenso wie der Abqualifizierung der Matrosen als &amp;quot;Meuterer&amp;quot; - entgegenzuwirken. Ab den späten 1970er Jahren ist dieses Anliegen in der SPD mit dem Namen von [[Rolf Johanning]] verbunden, etwa ab [[2008]] dann vor allem mit [[Rolf Fischer]], der die positivere Sichtweise auf die Novemberrevolution als Geburtsstunde der ersten Demokratie in Deutschland in Reden, Fachveranstaltungen und Stadtführungen offensiv vertrat. Wie sich spätestens zum 100. Jahrestag [[2018]] zeigte, hat mittlerweile ein erhebliches Umdenken stattgefunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund einer Analyse der Hamburger Verhältnisse wurde schon [[1971]] beispielhaft formuliert:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Es war nicht allein doktrinäre Intransigenz oder, wie man gemeint hat, politische Phantasielosigkeit, die die sozialdemokratische Opposition gegen den Rätegedanken hervorrief, sondern in weit stärkerem Maße, als es in den oft allzu theoretischen Erwägungen ihrer Kritiker wie ihrer damaligen politischen Gegner zum Ausdruck kommt, war die sozialdemokratische Haltung bestimmt von einer nüchternen Beurteilung der tatsächlichen Verhältnisse. Die sozialdemokratischen Führer erkannten, daß die Räte weder im Bürgertum noch in weiten Teilen der Arbeiterschaft - das Ergebnis der Wahlen zur Nationalversammlung bestätigte das - akzeptiert wurden und daß somit ein Eintreten für sie nur die Position ihrer Partei bei kommenden allgemeinen Wahlen schwächen konnte. Vor allem aber sahen sie in ihnen eine Gefährdung der Position der Gewerkschaften, die sie wegen ihrer engen Verbindung mit diesen nicht hinnehmen konnten, wollten sie nicht Struktur und Charakter ihrer Partei grundlegend ändern. Das vielfach dilettantische und konzeptionslose Vorgehen der Räteorgane sowie der doktrinäre Radikalismus der anfänglich in ihnen tonangebenden Kräfte konnte darüber hinaus die Abneigung gegen sie bei den führenden sozialdemokratischen Funktionären nur noch steigern.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Witt, Friedrich-Wilhelm: &#039;&#039;Die Hamburger Sozialdemokratie in der Weimarer Republik unter besonderer Berücksichtigung der Jahre 1929/30-1933&#039;&#039; (Diss., Verlag für Literatur und Zeitgeschehen, Hannover 1971), S. 24 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine &amp;quot;reale Chance, mit den Räten die Demokratisierung durchzusetzen&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Witt, Friedrich-Wilhelm: &#039;&#039;Die Hamburger Sozialdemokratie in der Weimarer Republik unter besonderer Berücksichtigung der Jahre 1929/30-1933&#039;&#039; (Diss., Verlag für Literatur und Zeitgeschehen, Hannover 1971), S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt;, habe weder in Hamburg noch im Reich bestanden.  Der Autor weist auch darauf hin, dass es die Sozialdemokraten niemandem recht machen konnten: Den Linken waren sie zu reformistisch, den Konservativen selbst in ihrem Bemühen, eine &amp;quot;vorsichtige und maßvolle Politik&amp;quot; mit Zugeständnissen an die alten bürgerlichen Kreise der Hansestadt zu verfolgen, zu radikal.&amp;lt;ref&amp;gt;Witt, Friedrich-Wilhelm: &#039;&#039;Die Hamburger Sozialdemokratie in der Weimarer Republik unter besonderer Berücksichtigung der Jahre 1929/30-1933&#039;&#039; (Diss., Verlag für Literatur und Zeitgeschehen, Hannover 1971), S. 27 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies dürfte in ähnlicher Weise auch für Kiel gegolten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige weitere Stationen auf dem Weg zur Neubewertung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[1968]] beging die SPD mit Kundgebungen an den Gräbern und im Kieler Schloß den 50. Jahrestag der Novemberereignisse.&lt;br /&gt;
*[[1978]] organisierte die SPD-Mitgliederzeitung [[Wir]] eine Großveranstaltung mit ca. 6.000 Besucherinnen und Besuchern anlässlich des 60. Jahrestages der Novemberrevolution. Die Veranstaltung am [[17. November]] fand in der Kieler Ostseehalle statt. Mit dabei war  der damalige Vorsitzende des Kieler Soldatenrates [[Lothar Popp]]. Das Plattenlabel TELDEC brachte über die Veranstaltung die Langspielplatte [[Notizen aus der Republik]] heraus.&lt;br /&gt;
*Seit [[1978]] informiert eine Gedenktafel am [[Gewerkschaftshaus Kiel|Kieler Gewerkschaftshaus]]: &amp;quot;In diesem Haus tagte Anfang November 1918 der Kieler Arbeiter- und Soldatenrat. Er gab den entscheidenden Anstoss zur Ausrufung der ersten deutschen Republik am [[9. November]] [[1918]] in Berlin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[[1982]] konnte das &amp;quot;Breuste-Denkmal&amp;quot; oder &amp;quot;Revolutionsdenkmal&amp;quot; eingeweiht werden. (Näheres siehe unten.)&lt;br /&gt;
*Anläßlich der Festveranstaltung &#039;125 Jahre SPD Schleswig-Holstein&#039; am [[10. September]] [[1988]] legte der Kreisvorsitzende [[Peter Andersen]] am Revolutionsdenkmal einen Kranz nieder.&lt;br /&gt;
*Am [[7. November]] [[1998]] schalteten die [[Kreisverband Kiel|Kieler SPD]] und die [[Landesverband|Landes-SPD]] eine gemeinsame Gedenkanzeige in den &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
*Die [[AWO-Kreisverband Kiel|AWO Kiel]] ließ am Haus Feldstr. 5 (früher Karlstraße) ein Messingrelief mit dem Text anbringen: &amp;quot;Am [[3. November]] [[1918]] demonstrierten Matrosen und Arbeiter in Kiel gegen den Krieg, für Freiheit und Frieden und Brot. Gegen 19.00 Uhr erreichten sie diese Straßenecke. Eine Kompanie kaisertreuer Soldaten schoß in die Menge. Zurück blieben 7 Tote und 29 Verletzte. [...]&amp;quot; (Siehe Bild unter &amp;quot;3. November&amp;quot;, rechts)&lt;br /&gt;
*Zum 90. Jahrestag [[2008]] organisierte [[Rolf Fischer]] zusammen mit der [[Juso-Hochschulgruppen|Juso-Hochschulgruppe]] einen gut besuchten [[Rolf Fischer: 90. Jahrestag des Matrosenaufstandes 1918|Kongress zum Thema]] mit dem Historiker Prof. Dr. [[Peter Brandt]].&lt;br /&gt;
*Am [[3. November]] [[2012]] lud [[Rolf Fischer]] zu einer Fahrt zu den Orten der Revolution in Kiel ein.&lt;br /&gt;
*In den Jahren danach fand - unterstützt von der Stadtverwaltung und vielen interessierten Organisationen - jedes Jahr eine große Veranstaltung zur Revolution statt; die 100. Wiederkehr des Ereignisses wurde mit einem ganzjährigen, vielfältigen und von vielen organisierten Programm gefeiert.&lt;br /&gt;
*Ebenfalls [[2019]] wurde an der Feldstraße Ecke Harro-Schulze-Boysen-Weg eine Info-Stele über die Marine-Arrestanstalt, das Ziel des Demonstrationszuges vom [[3. November]] [[1918]], aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Novemberrevolution sie starben für ein besseres Deutschland.jpg|Zeichnung der Revolutionsgräber auf dem Eichhof mit Hinweis auf eine Gedenkveranstaltung am 9.11.1946&lt;br /&gt;
Datei:50 Jahre Novemberrevolution 2.jpg|Gedenkfeier 50. Jahrestag der Revolution 1968&lt;br /&gt;
Datei:50 Jahre Novemberrevolution 1.jpg|Gedenkfeier 50. Jahrestag der Revolution 1968; [[Jochen Steffen]] spricht&lt;br /&gt;
Datei:50 Jahre Novemberrevolution 3.jpg|Gedenkfeier 50. Jahrestag der Revolution 1968&lt;br /&gt;
Datei:Tafel am Kieler Gewerkschaftshaus skw.jpg|Gedenktafel von 1978 am Gewerkschaftshaus&lt;br /&gt;
Datei:Anzeige Kieler Nachrichten 07.11.1998.jpg|Gemeinsame Gedenkanzeige von Kieler und Landes-SPD zur Novemberrevolution 1918 am 7.11.1998&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkstein Eichhof.jpg|Klaus Kuhl und Rolf Fischer vor dem Gedenkstein auf dem Eichhof am 3.11.2012&lt;br /&gt;
Datei:Info-Stele Marine-Arrestanstalt.JPG|Die Infostele an der Feldstr. informiert über die Marine-Arrestanstalt und ihre Rolle in der Novemberrevolution&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das &amp;quot;Breuste-Denkmal&amp;quot;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Breuste-Denkmal 2014 skw.jpg|thumb|left|250px|Revolutionsdenkmal im Kieler Ratsdienergarten von Hans-Jürgen Breuste]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Breuste-Denkmal beleuchtet 08 2023.jpg|thumb|right|250px|Das beleuchtete Revolutionsdenkmal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inschrift auf dem Breuste-Denkmal.JPG|thumb|left|250px|Ein Zitat aus dem Theaterstück &amp;quot;Feuer aus den Kesseln &amp;quot; von Ernst Toller auf dem Denkmal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Infostele am Breuste-Denkmal mit Text.jpg|thumb|right|250px|Infostele neben dem Revolutionsdenkmal]]&lt;br /&gt;
Seit [[1982]] steht im Ratsdienergarten am Jensendamm das Denkmal &amp;quot;Wik&amp;quot; oder &amp;quot;Feuer aus den Kesseln&amp;quot;, eine Skulptur aus Granit und Cor-Ten-Stahl von [https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-J%C3%BCrgen_Breuste Hans-Jürgen Breuste]. Seit August [[2023]] wird es bei Dunkelheit von zwei Scheinwerfern angestrahlt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Für den Künstler sind die Granitsäulen ein Symbol der Macht, während die scheinbar im Boden versinkenden Stahlkörper die Auflösung des alten Staatsgefüges darstellen. Die alte Macht wird aus ihrer Verankerung gerissen, das Untere nach oben gekehrt.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/kiel_erkunden/kulturspuren/KulturSpuren_Matrosenaufstand/denkmal_wik.php Kulturspuren Matrosenaufstand: Denkmal Wik]&#039;&#039; auf den Seiten der Landeshauptstadt Kiel, abgerufen 11.11.2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Skulptur wurde zur Erinnerung an die Ereignisse vom November [[1918]] von der Stadt auf Beschluss der [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Ratsversammlung]] [[1978]] in Auftrag gegeben. Vorangegangen waren grundsätzliche Auseinandersetzungen über den Charakter des Arbeiter- und Matrosenaufstandes. [[1982]] weihte einer der Initiatoren, Kulturdezernent [[Rolf Johanning]], die Skulptur ein. Als einziges Mitglied der CDU-Fraktion - die dieses Denkmal bis zuletzt bekämpfte - nahm Stadtpräsident Eckart Sauerbaum an der Feier teil. Danach begann ein allmählicher Wandel hin zu einer positiveren Bewertung der Ereignisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Jahren treffen sich die Kieler Genossinnen und Genossen mit den Kolleginnen und Kollegen vom DGB zum Gedenken am [[9. November]] nicht mehr vor den Gräbern auf dem Eichhof, sondern am Revolutionsdenkmal, und legen zum Gedenken an die Opfer des Kampfes un´m die Demokratie in Deutschland einen Kranz nieder, in den letzten Jahren verbunden mit einer kleinen Veranstaltung. [[2017]] und [[2018]] lasen Mitglieder des [[Kreisverband Kiel - Arbeitskreis Geschichte|AK Geschichte der Kieler SPD]] dort zeitgenössische Texte zum Gedenken&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Carstens: &#039;&#039;[https://www.shz.de/regionales/kiel/appell-zu-frieden-und-freiheit-am-denkmal-fuer-die-matrosen-von-1918-id18287161.html Appell zu Frieden und Freiheit am Denkmal für die Matrosen von 1918]&#039;&#039;, sh.z, 9.11.2017, abgerufen 10.11.2017&amp;lt;/ref&amp;gt;.[[2019]] wurde das Denkmal symbolisch verhüllt. Während der Pandemie [[2020]] fand ein stilles Gedenken ohne großes Publikum statt; der AK Geschichte hatte rund um das Denkmal Plakate mit Forderungen aus der Revolution aufgestellt. [[2021]] wurde das Gedenken auf den [[8. November]] abends verlegt; das Denkmal war in den Farben Blau (statt Schwarz)-Rot-Gold beleuchtet, dazu las der AK Geschichte Texte von [[Ernst Toller]], [[Kurt Tucholsky]] und [[Alfred Döblin]]. [[2022]] fand die Gedenkveranstaltung wie bereits im Vorjahr wieder am Abend des [[8. November]] statt. Neben den Reden und der Kranzniederlegung von [[Gesine Stück]] und [[Frank Hornschu]] sang [[Gerd Sell]] zeitgenössische Lieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Peter Andersen bei einer Kranzniederlegung am Breuste-Denkmal 09 1988.jpg|Der SPD Kreisvorsitzende [[Peter Andersen]] legt am 10.9.1988 am Revolutionsdenkmal einen Kranz nieder&lt;br /&gt;
Datei:Gedenken am Rev.-Denkmal 09.11.2013.jpg|Gedenken am 9. November 2013&lt;br /&gt;
Datei:2019 Aktion Breuste-Denkmal Foto M Wöller.png|&amp;quot;Verhüllung&amp;quot; des Revolutionsdenkmals am 9.11.2019&lt;br /&gt;
Datei:2019 Breuste-Denkmal Foto skw.png|&amp;quot;Verhülltes&amp;quot; Revolutionsdenkmal am 9.11.2019&lt;br /&gt;
Datei:2020 Gedenken am Breuste-Denkmal.JPG|Gedenken am 9. November 2020&lt;br /&gt;
Datei:2021 Gedenken Breuste-Denkmal 322.png|Gedenken am 8. November 2021&lt;br /&gt;
Datei:2021 Gedenken Breuste-Denkmal 328.png|Gedenken am 8. November 2021 - Lesung&lt;br /&gt;
Datei:2021 Gedenken Breuste-Denkmal 333.png|Gedenken am 8. November 2021 - Kranzniederlegung&lt;br /&gt;
Datei:Nov.-Rev. Gedenken am Breuste-Denkmal am 08.11.2022.jpg|Gedenken am 8. November 2022&lt;br /&gt;
Datei:Frank Hornschu u. Gesine Stück am Rev.-Denkmal 9.11.2023.JPG|Gedenken am 9. November 2023&lt;br /&gt;
Datei: Kränze von SPD DGB u. IG Metall am Rev.-Denkmal 9.11.23.jpg|Die am 9. November 2023 niedergelegten Kränze von SPD/DGB und IG Metall&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier von SPD und DGB 9.11.24.jpg|Gedenkfeier von SPD und DGB am 9. November 2024&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier von SPD und DGB 9.11.24 II.jpg|Gedenkminute vor dem Revolutionsdenkmal von [[Frank Hornschu]], DGB, und [[Gesine Stück]], SPD, am 9. November 2024&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier von SPD und DGB am 9.11.25 1.jpg|Einladung zur Gedenkfeier am 9. November 2025&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier von SPD und DGB am 9.11.25 2.JPG|Gedenkfeier am 9. November 2025 von SPD und DGB am Breuste-Denkmal im Ratsdienergarten&lt;br /&gt;
Datei:Gedenkfeier von SPD und DGB am 9.11.25 3.JPG|Kranzniederlegung anläßlich der Gedenkfeier am 9. November 2025 am Breuste-Denkmal von der Co-Vorsitzenden der Kieler SPD [[Bianca Wöller]] und dem amtierenden DGB-Regionalgeschäftsführer [[Thomas Ritter]]    &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Platz der Kieler Matrosen===&lt;br /&gt;
Am [[1. November]] [[2013]] enthüllte Kulturdezernent [[Wolfgang Röttgers]] für die Landeshauptstadt Kiel auf dem &#039;&#039;Platz der Kieler Matrosen&#039;&#039; vor dem Kieler Hauptbahnhof eine Stele zur Erinnerung an die Revolution. Der Text lautet:&lt;br /&gt;
[[Datei:Stele Platz der Kieler Matrosen skw.jpg|thumb|right|250px|[[2013]] errichtete Stele auf dem &#039;&#039;Platz der Kieler Matrosen&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Das Ende des Deutschen Kaiserreiches im November 1918 nahm seinen Anfang in Kiel. Obwohl Deutschland den Ersten Weltkrieg bereits verloren hatte, sollte die Hochseeflotte im Oktober noch einmal in einen aussichtslosen Kampf geschickt werden. Teile der Besatzungen leisteten dagegen Widerstand. Was in Wilhelmshaven als Meuterei begann, wurde in Kiel zu einem breiten Aufstand. Hier verbündeten sich die aufständischen Matrosen mit der organisierten Arbeiterschaft.&lt;br /&gt;
Am 3. November marschierte ein bewaffneter Zug mit mehr als 5.000 Demonstranten durch Kiel. Am Bahnhof gab es ein erstes Todesopfer. An der Brunswiker Straße kam es zu einer Schießerei mit sieben Toten und 29 Verletzten. Das Blutvergießen führte zu einer breiten politischen Massenbewegung. Es wurde ein Arbeiter- und Soldatenrat gegründet, der revolutionäre Forderungen formulierte. Am 9. November erfasste die Revolution Berlin. Kaiser Wilhelm II. musste abdanken und der SPD-Politiker [[Philipp Scheidemann]] proklamierte die Geburt der Deutschen Republik, allgemein bekannt als die &#039;Weimarer Republik&#039;.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dazu gezeigte Foto hat sich mittlerweile als aus Berlin stammend herausgestellt, wenn darauf auch aus Kiel angereiste Einheiten zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der deutschen Bezeichnung wurde säuberlich vermieden, anzudeuten, &#039;&#039;welche&#039;&#039; Kieler Matrosen gemeint waren. Die englische Übertragung des Textes benennt den Platz dagegen klar als &#039;&#039;Kiel Mutiny Memorial Square&#039;&#039;. Weiter heißt es im englischen Text:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;The fall of the German Empire in November 1918 began in Kiel. Although Germany had effectively lost World War I, the High Seas Fleet was still ordered once more into a hopeless battle. Some of the sailors resisted. What began as a mutiny in Wilhelmshaven became a broad rebellion in Kiel, where the mutinying sailors were joined by organized trade unions. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
On the 3rd of November 1918, more than 5,000 demonstrators marched through Kiel. Fighting at the central station led to the movement&#039;s first victims. A shootout on Brunswiker Straße left seven dead and 29 injured. The bloodshed gave birth to a broad political mass movement. A workers and solidarity [sic!] council was founded, which formulated revolutionary demands. On the 9th of November, the revolution reached Berlin. Emperor Wilhelm II was forced to abdicate and Philipp Scheidemann proclaimed the birth of the &#039;German Republic&#039;, commonly known as the &#039;Weimar Republic&#039;.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sicher nicht einfach, ein so komplexes Geschehen angemessen und korrekt in 150 Wörter zu fassen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Auge, Oliver: &#039;&#039;Problemfall Matrosenaufstand. Kiels Schwierigkeiten im Umgang mit einem Schlüsseldatum seiner und der deutschen Geschichte&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Demokratische Geschichte&#039;&#039; 25(2014), S. 307-328&lt;br /&gt;
*Colmorgen, Eckhard / Liesching, Bernhard: &#039;&#039;[http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_03/Demokratische_Geschichte_Band_03_Essay18.pdf Ein Denkmal der Novemberrevolution 1918 in Kiel]&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Demokratische Geschichte&#039;&#039; 3(1988), S. 241-258&lt;br /&gt;
*[[Dirk Dähnhardt|Dähnhardt, Dirk]]: &#039;&#039;Revolution in Kiel. Der Übergang vom Kaiserreich zur Weimarer Republik 1918/19.&#039;&#039; (Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte 64, Neumünster 1978) ISBN 3-529-02636-0. (Zugleich: Kiel, Univ., Diss., 1977).&lt;br /&gt;
*[[Uwe Danker|Danker, Uwe]]: &#039;&#039;Revolutionsstadt Kiel. Ausgangsort für die erste deutsche Demokratie&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Demokratische Geschichte&#039;&#039; 25(2014), S. 285-306&lt;br /&gt;
*Beier, Gerhard: &#039;&#039;[[Carl Legien]], die Gewerkschaften und die Kieler Revolution&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte&#039;&#039; 67 (1980), S. 189-210&lt;br /&gt;
*Erdmann, Karl Dietrich: &#039;&#039;Rätestaat oder parlamentarische Demokratie? Neuere Forschungen zur Novemberrevolution 1918 in Deutschland&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte&#039;&#039; 68 (1981-1983), S. 182-200&lt;br /&gt;
*[[Rolf Fischer|Fischer, Rolf]] (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution. Beiträge zum Kongress der Kieler SPD zum 90. Jahrestag der Revolution 1918&#039;&#039; (Kiel 2009)&lt;br /&gt;
*[[Rolf Fischer|Fischer, Rolf]] (Hrsg.): &#039;&#039;Revolution und Revolutionsforschung. Beiträge aus dem Kieler Initiativkreis 1918/19&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Bd. 67, Kiel 2011) ISBN 978-3-86935-059-2&lt;br /&gt;
*[[Rolf Fischer|Fischer, Rolf]]: &#039;&#039;&amp;quot;Mit uns die neue Zeit!&amp;quot; [[Kreisverband Kiel|Kiels Sozialdemokratie]] im Kaiserreich und in der Revolution&#039;&#039; (Geschichte der Kieler Sozialdemokratie, Band II: 1900 - 1920) (Kiel 2013) ISBN 987-3-86935-196-4&lt;br /&gt;
*[[Rolf Fischer|Fischer, Rolf]] (Hrsg.): &#039;&#039;Sehnsucht nach Demokratie. Neue Aspekte der Kieler Revolution 1918&#039;&#039; (Kiel 2020), ISBN 9783869353906&lt;br /&gt;
*Hoop, Edward: &#039;&#039;[http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_03/Demokratische_Geschichte_Band_03_Essay20.pdf November 1918 – Die Revolution in Rendsburg]&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Demokratische Geschichte&#039;&#039; 3(1988), S. 269-275&lt;br /&gt;
*Kuhl, Klaus: &#039;&#039;Kiel und die Revolution von 1918. Das Tagebuch eines Werftingenieurs, verfasst in den Jahren 1917-1919&#039;&#039; (Berlin 2018) ISBN 9783631758571&lt;br /&gt;
*Pohl, Karl Heinrich: &#039;&#039;[http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_11/Demokratische_Geschichte_Band_11_Essay06.pdf Die Revolution von 1918/19 in Deutschland]&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Demokratische Geschichte&#039;&#039; 11(1998), S. 73-86&lt;br /&gt;
*[[Lothar Popp|Popp, Lothar]]/[[Karl Artelt|Artelt, Karl]]: &#039;&#039;Ursprung und Entwicklung der November-Revolution 1918&#039;&#039; (Kiel 1918, Neudruck in &#039;&#039;Zur Geschichte der Kieler Arbeiterbewegung&#039;&#039;, Kiel 1983, S. III-3 - III-30)&lt;br /&gt;
*Prinz, Ernst: &#039;&#039;Erinnerungen eines Kieler Architekten&#039;&#039; und &#039;&#039;Die Revolution in Kiel 1918 nach Tagebucheintragungen vom 6. November 1918&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte&#039;&#039; 57 (1970), S. 109-134&lt;br /&gt;
*Rackwitz, Martin: &#039;&#039;Kiel 1918. Revolution - Aufbruch zu Demokratie und Republik&#039;&#039; (Sonderveröffentlichung 87 der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Wachholtz Verlag, Hamburg/Kiel 2018) ISBN 978-3-529-05174-6&lt;br /&gt;
*[[Bernhard Rausch|Rausch, Bernhard]]: &#039;&#039;Am Springquell der Revolution. Die Kieler Matrosenerhebung&#039;&#039;, (Kiel 1918, Neudruck in &#039;&#039;Zur Geschichte der Kieler Arbeiterbewegung&#039;&#039;, Kiel 1983, S. II-3 - II-31)&lt;br /&gt;
*Schulte, Rolf: &#039;&#039;[http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_02/Demokratische_Geschichte_Band_02_Essay05.pdf Revolution in der Provinz: Eckernförde 1918]&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Demokratische Geschichte&#039;&#039; 2(1987), S. 93-114&lt;br /&gt;
*Siegfried, Detlef: &#039;&#039;Das radikale Milieu. Kieler Novemberrevolution, Sozialwissenschaft und Linksradikalismus 1917 - 1922&#039;&#039; (Wiesbaden 2004)&lt;br /&gt;
*[[Gertrud Völcker|Völcker, Gertrud]]: &#039;&#039;Erinnerungen. 50 Jahre Öffentlichkeitsarbeit. Teil I: Bis 1945&#039;&#039; (Unveröff. Typoskript, Kiel 1974) [Stadtarchiv Kiel]&lt;br /&gt;
*Wette, Wolfram: &#039;&#039;Gustav Noske und die Revolution in Kiel 1918&#039;&#039; (Heide 2010) ISBN 978-3-8042-1322-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://www.kiel.de/de/kultur_freizeit/kiel_erkunden/kulturspuren/KulturSpuren_Matrosenaufstand/denkmal_wik.php Kulturspuren Matrosenaufstand: Denkmal Wik] auf den Seiten der Landeshauptstadt Kiel&lt;br /&gt;
*Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/Kieler_Matrosenaufstand Kieler Matrosenaufstand]&lt;br /&gt;
*Gesellschaft für SH Geschichte: [http://www.geschichte-s-h.de/matrosenaufstand/ Matrosenaufstand]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Andere Orte der Revolution in Schleswig-Holstein===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gesellschaft für SH Geschichte: [http://www.geschichte-s-h.de/bruno-toppf-praesident-fuer-drei-tage/ Insel Alsen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;{{Navigationsleiste Geschichte|prev=Erster Weltkrieg|prevdesc=Erster Weltkrieg (1914-1918)|next=Weimarer Republik|nextdesc=Weimarer Republik (1918-1933)}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kieler Arbeiter- und Matrosenaufstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Kiel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Gewerkschaftshaus_Neum%C3%BCnster&amp;diff=63150</id>
		<title>Gewerkschaftshaus Neumünster</title>
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		<updated>2026-02-15T18:29:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Neubau */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort|LatLon=54.07275,9.97981|Name=Gewerkschaftshaus Neumünster|Straße=Fabrikstraße|Nr=32|PLZ=24534|Ort=Neumünster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte &#039;&#039;&#039;Gewerkschaftshaus in Neumünster&#039;&#039;&#039; stand seit [[1911]] in der Fabrikstraße 32.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Stadt Neumünster: &#039;&#039;[https://www.neumuenster.de/fileadmin/neumuenster.de/media/wirtschaft_und_bauen/planen/bauleitplanung/bebauungsplan/rechtskraeftige_bebauungsplaene/B_104/Begru%CC%88ndung_104.pdf Begründung für den Bebauungsplan Nr. 104 &amp;quot;Einkaufszentrum Sager-Viertel&amp;quot;]&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bombentreffer zerstört&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; und nicht wieder aufgebaut. [[1953]] wurde ein Neubau in der Carlstraße 7 eröffnet. Seit [[2023]] haben die Gewerkschaften ihre Büros im Kuhberg 1-3.&amp;lt;ref&amp;gt;Engling, Herbert: &#039;&#039;Das Neumünster-Buch: eine Stadtgeschichte in Wort und Bild&#039;&#039; (K. Wachholtz, Neumünster 1985), Seite 225&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Architektur==&lt;br /&gt;
Architekt und Bauleiter des Gebäudes in der Fabrikstraße war der Neumünsteraner Gottfried Wiese. Treuhänderische Eigentümer waren [[Heinrich Lienau]] und zunächst [[Johannes Hagedorn]], ab [[1914]] [[Johannes Hanemann]]. Im September [[1911]] wurde die Baugenehmigung erteilt. Die Architektur wird in der Literatur beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit Mansarddach; Klinkerfassade in den eleganten Formen einer auf Sachlichkeit ausgerichteten Reformarchitektur; Sockelgeschoss und Traufzone mit Naturstein verkleidet; die vier breiten Achsen durch eine kolossale Pilasterstellung über alle Geschosse zusammengefasst; an den Pilastervorlagen des EG fünf Relieffelder mit Emblemen verschiedener Gewerke (u.a. Metallgewerbe, Zimmerergewerbe, Baugewerbe), die Brüstungsfelder mit Zierverbandvariationen: rückwärtig anschließend zwei schmucklose erdgeschossige Nebengebäude mit Gewerkschaftsbüros und Versammlungsraum bzw. Sitzungszimmer (dieser Bauteil etwas höher ausgeführt). Nutzung des Vorderhauses im EG Parteisekretariat mit Warteraum, Kolportage-Raum und Archiv, sonst Büro- und Wohnraum.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Bemerkung: Das Gewerkschaftshaus in Neumünster, bei dem es sich um ein reines Verwaltungsgebäude ohne Gaststätte oder Herberge handelt, ist ein bemerkenswertes Beispiel der frühen modernen Geschäftshausarchitektur. In der eleganten Fassadengliederung kommen die Materialgerechtigkeit des norddeutschen Backsteinbaus und die neue versachlichte Reformästhetik zum Tragen. Über die Person des Entwerfers Gottfried Wiese ist wenig bekannt. So steht nicht fest, ob Wiese eine Architektenausbildung genossen hat, er betrieb jedenfalls in Neumünster ein &#039;Bautechnisches Büro&#039;.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Hoffsten, Anke: &#039;&#039;Das Volkshaus der Arbeiterbewegung in Deutschland: Gemeinschaftsbauten zwischen Alltag und Utopie&#039;&#039; (Böhlau, Köln, 1. Edition 2017), Seite 506&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nutzung==&lt;br /&gt;
Im Gewerkschaftshaus hatten verschiedene Mitgliedsgewerkschaften des [[Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund|Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB)]] ihre Geschäftsräume:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Deutscher Holzarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Verband der Maler&lt;br /&gt;
*Zentralverband der Steinarbeiter&lt;br /&gt;
*Deutscher Baugewerkschaftsbund&lt;br /&gt;
*Deutscher Bekleidungsarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Deutscher Lederarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Deutscher Metallarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Verband der Nahrungsmittel- und Getränkearbeiter&lt;br /&gt;
*Deutscher Textilarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Verband der Deutschen Buchdrucker&lt;br /&gt;
*Handsetzervereinigung&lt;br /&gt;
*Gewerkschaft für Fabrikarbeiter&lt;br /&gt;
*Gewerkschaft für Heizer und Maschinisten&amp;lt;ref&amp;gt;spurensuche-neumuenster.de: &#039;&#039;[https://www.spurensuche-neumuenster.de/spuren/fabrikstrasse-32/ Fabrikstraße 32 - Gewerkschaftshaus]&#039;&#039;, abgerufen 23.3.2022. Dort die Anmerkung: Archiv DGB-NMS. Diese Aufstellung erfolgte im März 1947 im Rahmen der Rückforderungsansprüche der Gewerkschaften.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Am [[2. Mai]] [[1933]] stürmten SA und Hilfspolizei das Gewerkschaftshaus. Sie verhafteten zehn Gewerkschaftvertreter (u.a. [[Konrad Matzke]]), beschlagnahmten sämtliches Vermögen und übergaben das Gebäude an die nationalsozialistische Deutsche Arbeitsfront (DAF).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde beim einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neubau==&lt;br /&gt;
Das Grundstück wurde dem DGB [[1949]] zurückgegeben, das Gewerkschaftshaus aber an anderer Stelle neu gebaut - &amp;quot;mit den sogenannten Arbeitergroschen der Gewerkschaftsmitglieder&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Geil, Thorsten: &#039;&#039;Gewerkschaften verlassen DGB-Haus&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, Regionalausgabe Neumünster, 13.10.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Neubau wurde [[1953]] in der Carlstraße 7 eröffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober [[2023]] gaben die letzten Gewerkschaften ihre Büros dort auf, sie zogen in den Kuhberg 1-3:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Eine Tradition in Neumünster steht möglicherweise vor dem Aus: Die letzten drei Gewerkschaften, die noch ihre Büros im DGB-Haus Neumünster an der Carlstraße haben, ziehen dort aus. Die Mietverträge werden gekündigt. &#039;Der Schritt ist uns nicht leicht gefallen, aber der Zustand des Gebäudes lässt eine zeitgemäße Arbeit nicht mehr zu&#039;, sagte [[Frank Hornschu]], Geschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes der Kiel-Region, zu der auch Neumünster gehört. [...]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gewerkschaftshaus Neumünster.jpg|thumb|350px|left|Das Gewerkschaftshaus in der Carlstraße 7]]&lt;br /&gt;
Das Gebäude gehört der Vermögens- und Treuhandgesellschaft (VTG) des DGB, und die hat dort in den vergangenen Jahrzehnten kaum investiert. [...] &#039;Das Gebäude versprüht einen Charme, als käme dort jeden Moment [[Hans Böckler]] um die Ecke&#039;, sagte ein alter Gewerkschafter - und meint damit voller Ironie den ersten DGB-Vorsitzenden nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Neumünsteraner Gewerkschafter haben nach Auskunft von Hornschu immer wieder bei der VTG um eine Sanierung gebeten und auch schon länger mit Auszug gedroht. &#039;Passiert ist leider nichts. [Nach einer Sanierung] kommen wir gern wieder zurück.&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative des Gewerkschafters Jonny Griese, der sich mit einer Pedition für den Erhalt des DGB-Hauses eingesetzt hatte, steht das Gebäude seit Anfang [[2026]] unter Denkmalschutz. Das Landesamt für Denkmalschutz erklärte: &amp;quot;Das DGB-Haus ist ein geschütztes Kulturdenkmal. Es wurde am [[20. Januar]] [[2026]] in die Liste der Kulturdenkmale Schleswig-Holsteins aufgegenommen.&amp;quot; In der Denkmaldatenbank wird zu dem Gebäude folgendes ausgeführt: &amp;quot;Durch die kontrastreiche Kombination von rotem Klinkermauerwerk und strahlend hellem Naturstein entfaltet die prägnante Hauptfassade eine straßenbildprägende Wirkung.&amp;quot; Als erster Gewerkschaftsneubau in Schleswig-Holstein nach dem zweiten Weltkrieg ist es &amp;quot;ein anschauliches Zeugnis der frühen Nachkriegsarchitektur in Neumünster.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt; Gunda Meyer, Kieler Nachrichten Online vom 22.01.26, 18.00&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
*spurensuche-neumuenster.de: &#039;&#039;[https://www.spurensuche-neumuenster.de/spuren/fabrikstrasse-32/ Fabrikstraße 32 - Gewerkschaftshaus]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Neumünster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschaftsbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Gewerkschaftshaus_Neum%C3%BCnster&amp;diff=63149</id>
		<title>Gewerkschaftshaus Neumünster</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Gewerkschaftshaus_Neum%C3%BCnster&amp;diff=63149"/>
		<updated>2026-02-15T18:02:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Neubau */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort|LatLon=54.07275,9.97981|Name=Gewerkschaftshaus Neumünster|Straße=Fabrikstraße|Nr=32|PLZ=24534|Ort=Neumünster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte &#039;&#039;&#039;Gewerkschaftshaus in Neumünster&#039;&#039;&#039; stand seit [[1911]] in der Fabrikstraße 32.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Stadt Neumünster: &#039;&#039;[https://www.neumuenster.de/fileadmin/neumuenster.de/media/wirtschaft_und_bauen/planen/bauleitplanung/bebauungsplan/rechtskraeftige_bebauungsplaene/B_104/Begru%CC%88ndung_104.pdf Begründung für den Bebauungsplan Nr. 104 &amp;quot;Einkaufszentrum Sager-Viertel&amp;quot;]&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bombentreffer zerstört&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; und nicht wieder aufgebaut. [[1953]] wurde ein Neubau in der Carlstraße 7 eröffnet. Seit [[2023]] haben die Gewerkschaften ihre Büros im Kuhberg 1-3.&amp;lt;ref&amp;gt;Engling, Herbert: &#039;&#039;Das Neumünster-Buch: eine Stadtgeschichte in Wort und Bild&#039;&#039; (K. Wachholtz, Neumünster 1985), Seite 225&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Architektur==&lt;br /&gt;
Architekt und Bauleiter des Gebäudes in der Fabrikstraße war der Neumünsteraner Gottfried Wiese. Treuhänderische Eigentümer waren [[Heinrich Lienau]] und zunächst [[Johannes Hagedorn]], ab [[1914]] [[Johannes Hanemann]]. Im September [[1911]] wurde die Baugenehmigung erteilt. Die Architektur wird in der Literatur beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit Mansarddach; Klinkerfassade in den eleganten Formen einer auf Sachlichkeit ausgerichteten Reformarchitektur; Sockelgeschoss und Traufzone mit Naturstein verkleidet; die vier breiten Achsen durch eine kolossale Pilasterstellung über alle Geschosse zusammengefasst; an den Pilastervorlagen des EG fünf Relieffelder mit Emblemen verschiedener Gewerke (u.a. Metallgewerbe, Zimmerergewerbe, Baugewerbe), die Brüstungsfelder mit Zierverbandvariationen: rückwärtig anschließend zwei schmucklose erdgeschossige Nebengebäude mit Gewerkschaftsbüros und Versammlungsraum bzw. Sitzungszimmer (dieser Bauteil etwas höher ausgeführt). Nutzung des Vorderhauses im EG Parteisekretariat mit Warteraum, Kolportage-Raum und Archiv, sonst Büro- und Wohnraum.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Bemerkung: Das Gewerkschaftshaus in Neumünster, bei dem es sich um ein reines Verwaltungsgebäude ohne Gaststätte oder Herberge handelt, ist ein bemerkenswertes Beispiel der frühen modernen Geschäftshausarchitektur. In der eleganten Fassadengliederung kommen die Materialgerechtigkeit des norddeutschen Backsteinbaus und die neue versachlichte Reformästhetik zum Tragen. Über die Person des Entwerfers Gottfried Wiese ist wenig bekannt. So steht nicht fest, ob Wiese eine Architektenausbildung genossen hat, er betrieb jedenfalls in Neumünster ein &#039;Bautechnisches Büro&#039;.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Hoffsten, Anke: &#039;&#039;Das Volkshaus der Arbeiterbewegung in Deutschland: Gemeinschaftsbauten zwischen Alltag und Utopie&#039;&#039; (Böhlau, Köln, 1. Edition 2017), Seite 506&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nutzung==&lt;br /&gt;
Im Gewerkschaftshaus hatten verschiedene Mitgliedsgewerkschaften des [[Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund|Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB)]] ihre Geschäftsräume:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Deutscher Holzarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Verband der Maler&lt;br /&gt;
*Zentralverband der Steinarbeiter&lt;br /&gt;
*Deutscher Baugewerkschaftsbund&lt;br /&gt;
*Deutscher Bekleidungsarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Deutscher Lederarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Deutscher Metallarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Verband der Nahrungsmittel- und Getränkearbeiter&lt;br /&gt;
*Deutscher Textilarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Verband der Deutschen Buchdrucker&lt;br /&gt;
*Handsetzervereinigung&lt;br /&gt;
*Gewerkschaft für Fabrikarbeiter&lt;br /&gt;
*Gewerkschaft für Heizer und Maschinisten&amp;lt;ref&amp;gt;spurensuche-neumuenster.de: &#039;&#039;[https://www.spurensuche-neumuenster.de/spuren/fabrikstrasse-32/ Fabrikstraße 32 - Gewerkschaftshaus]&#039;&#039;, abgerufen 23.3.2022. Dort die Anmerkung: Archiv DGB-NMS. Diese Aufstellung erfolgte im März 1947 im Rahmen der Rückforderungsansprüche der Gewerkschaften.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Am [[2. Mai]] [[1933]] stürmten SA und Hilfspolizei das Gewerkschaftshaus. Sie verhafteten zehn Gewerkschaftvertreter (u.a. [[Konrad Matzke]]), beschlagnahmten sämtliches Vermögen und übergaben das Gebäude an die nationalsozialistische Deutsche Arbeitsfront (DAF).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde beim einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neubau==&lt;br /&gt;
Das Grundstück wurde dem DGB [[1949]] zurückgegeben, das Gewerkschaftshaus aber an anderer Stelle neu gebaut - &amp;quot;mit den sogenannten Arbeitergroschen der Gewerkschaftsmitglieder&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Geil, Thorsten: &#039;&#039;Gewerkschaften verlassen DGB-Haus&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, Regionalausgabe Neumünster, 13.10.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Neubau wurde [[1953]] in der Carlstraße 7 eröffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober [[2023]] gaben die letzten Gewerkschaften ihre Büros dort auf, sie zogen in den Kuhberg 1-3:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Eine Tradition in Neumünster steht möglicherweise vor dem Aus: Die letzten drei Gewerkschaften, die noch ihre Büros im DGB-Haus Neumünster an der Carlstraße haben, ziehen dort aus. Die Mietverträge werden gekündigt. &#039;Der Schritt ist uns nicht leicht gefallen, aber der Zustand des Gebäudes lässt eine zeitgemäße Arbeit nicht mehr zu&#039;, sagte [[Frank Hornschu]], Geschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes der Kiel-Region, zu der auch Neumünster gehört. [...]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gewerkschaftshaus Neumünster.jpg|thumb|350px|left|Gewerkschaftshaus Neumünster in der Carlstraße 7]]&lt;br /&gt;
Das Gebäude gehört der Vermögens- und Treuhandgesellschaft (VTG) des DGB, und die hat dort in den vergangenen Jahrzehnten kaum investiert. [...] &#039;Das Gebäude versprüht einen Charme, als käme dort jeden Moment [[Hans Böckler]] um die Ecke&#039;, sagte ein alter Gewerkschafter - und meint damit voller Ironie den ersten DGB-Vorsitzenden nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Neumünsteraner Gewerkschafter haben nach Auskunft von Hornschu immer wieder bei der VTG um eine Sanierung gebeten und auch schon länger mit Auszug gedroht. &#039;Passiert ist leider nichts. [Nach einer Sanierung] kommen wir gern wieder zurück.&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative des Gewerkschafters Jonny Griese, der sich mit einer Pedition für den Erhalt des DGB-Hauses eingesetzt hatte, steht das Gebäude seit Anfang [[2026]] unter Denkmalschutz. Das Landesamt für Denkmalschutz erklärte: &amp;quot;Das DGB-Haus ist ein geschütztes Kulturdenkmal. Es wurde am [[20. Januar]] [[2026]] in die Liste der Kulturdenkmale Schleswig-Holsteins aufgegenommen.&amp;quot; In der Denkmaldatenbank wird zu dem Gebäude folgendes ausgeführt: &amp;quot;Durch die kontrastreiche Kombination von rotem Klinkermauerwerk und strahlend hellem Naturstein entfaltet die prägnante Hauptfassade eine straßenbildprägende Wirkung.&amp;quot; Als erster Gewerkschaftsneubau in Schleswig-Holstein nach dem zweiten Weltkrieg ist es &amp;quot;ein anschauliches Zeugnis der frühen Nachkriegsarchitektur in Neumünster.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt; Gunda Meyer, Kieler Nachrichten Online vom 22.01.26, 18.00&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
*spurensuche-neumuenster.de: &#039;&#039;[https://www.spurensuche-neumuenster.de/spuren/fabrikstrasse-32/ Fabrikstraße 32 - Gewerkschaftshaus]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Neumünster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschaftsbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Gewerkschaftshaus_Neum%C3%BCnster&amp;diff=63148</id>
		<title>Gewerkschaftshaus Neumünster</title>
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		<updated>2026-02-15T18:01:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Neubau */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort|LatLon=54.07275,9.97981|Name=Gewerkschaftshaus Neumünster|Straße=Fabrikstraße|Nr=32|PLZ=24534|Ort=Neumünster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte &#039;&#039;&#039;Gewerkschaftshaus in Neumünster&#039;&#039;&#039; stand seit [[1911]] in der Fabrikstraße 32.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Stadt Neumünster: &#039;&#039;[https://www.neumuenster.de/fileadmin/neumuenster.de/media/wirtschaft_und_bauen/planen/bauleitplanung/bebauungsplan/rechtskraeftige_bebauungsplaene/B_104/Begru%CC%88ndung_104.pdf Begründung für den Bebauungsplan Nr. 104 &amp;quot;Einkaufszentrum Sager-Viertel&amp;quot;]&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bombentreffer zerstört&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; und nicht wieder aufgebaut. [[1953]] wurde ein Neubau in der Carlstraße 7 eröffnet. Seit [[2023]] haben die Gewerkschaften ihre Büros im Kuhberg 1-3.&amp;lt;ref&amp;gt;Engling, Herbert: &#039;&#039;Das Neumünster-Buch: eine Stadtgeschichte in Wort und Bild&#039;&#039; (K. Wachholtz, Neumünster 1985), Seite 225&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Architektur==&lt;br /&gt;
Architekt und Bauleiter des Gebäudes in der Fabrikstraße war der Neumünsteraner Gottfried Wiese. Treuhänderische Eigentümer waren [[Heinrich Lienau]] und zunächst [[Johannes Hagedorn]], ab [[1914]] [[Johannes Hanemann]]. Im September [[1911]] wurde die Baugenehmigung erteilt. Die Architektur wird in der Literatur beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit Mansarddach; Klinkerfassade in den eleganten Formen einer auf Sachlichkeit ausgerichteten Reformarchitektur; Sockelgeschoss und Traufzone mit Naturstein verkleidet; die vier breiten Achsen durch eine kolossale Pilasterstellung über alle Geschosse zusammengefasst; an den Pilastervorlagen des EG fünf Relieffelder mit Emblemen verschiedener Gewerke (u.a. Metallgewerbe, Zimmerergewerbe, Baugewerbe), die Brüstungsfelder mit Zierverbandvariationen: rückwärtig anschließend zwei schmucklose erdgeschossige Nebengebäude mit Gewerkschaftsbüros und Versammlungsraum bzw. Sitzungszimmer (dieser Bauteil etwas höher ausgeführt). Nutzung des Vorderhauses im EG Parteisekretariat mit Warteraum, Kolportage-Raum und Archiv, sonst Büro- und Wohnraum.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Bemerkung: Das Gewerkschaftshaus in Neumünster, bei dem es sich um ein reines Verwaltungsgebäude ohne Gaststätte oder Herberge handelt, ist ein bemerkenswertes Beispiel der frühen modernen Geschäftshausarchitektur. In der eleganten Fassadengliederung kommen die Materialgerechtigkeit des norddeutschen Backsteinbaus und die neue versachlichte Reformästhetik zum Tragen. Über die Person des Entwerfers Gottfried Wiese ist wenig bekannt. So steht nicht fest, ob Wiese eine Architektenausbildung genossen hat, er betrieb jedenfalls in Neumünster ein &#039;Bautechnisches Büro&#039;.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Hoffsten, Anke: &#039;&#039;Das Volkshaus der Arbeiterbewegung in Deutschland: Gemeinschaftsbauten zwischen Alltag und Utopie&#039;&#039; (Böhlau, Köln, 1. Edition 2017), Seite 506&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nutzung==&lt;br /&gt;
Im Gewerkschaftshaus hatten verschiedene Mitgliedsgewerkschaften des [[Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund|Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB)]] ihre Geschäftsräume:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Deutscher Holzarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Verband der Maler&lt;br /&gt;
*Zentralverband der Steinarbeiter&lt;br /&gt;
*Deutscher Baugewerkschaftsbund&lt;br /&gt;
*Deutscher Bekleidungsarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Deutscher Lederarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Deutscher Metallarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Verband der Nahrungsmittel- und Getränkearbeiter&lt;br /&gt;
*Deutscher Textilarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Verband der Deutschen Buchdrucker&lt;br /&gt;
*Handsetzervereinigung&lt;br /&gt;
*Gewerkschaft für Fabrikarbeiter&lt;br /&gt;
*Gewerkschaft für Heizer und Maschinisten&amp;lt;ref&amp;gt;spurensuche-neumuenster.de: &#039;&#039;[https://www.spurensuche-neumuenster.de/spuren/fabrikstrasse-32/ Fabrikstraße 32 - Gewerkschaftshaus]&#039;&#039;, abgerufen 23.3.2022. Dort die Anmerkung: Archiv DGB-NMS. Diese Aufstellung erfolgte im März 1947 im Rahmen der Rückforderungsansprüche der Gewerkschaften.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Am [[2. Mai]] [[1933]] stürmten SA und Hilfspolizei das Gewerkschaftshaus. Sie verhafteten zehn Gewerkschaftvertreter (u.a. [[Konrad Matzke]]), beschlagnahmten sämtliches Vermögen und übergaben das Gebäude an die nationalsozialistische Deutsche Arbeitsfront (DAF).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde beim einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neubau==&lt;br /&gt;
Das Grundstück wurde dem DGB [[1949]] zurückgegeben, das Gewerkschaftshaus aber an anderer Stelle neu gebaut - &amp;quot;mit den sogenannten Arbeitergroschen der Gewerkschaftsmitglieder&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Geil, Thorsten: &#039;&#039;Gewerkschaften verlassen DGB-Haus&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, Regionalausgabe Neumünster, 13.10.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Neubau wurde [[1953]] in der Carlstraße 7 eröffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober [[2023]] gaben die letzten Gewerkschaften ihre Büros dort auf, sie zogen in den Kuhberg 1-3:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Eine Tradition in Neumünster steht möglicherweise vor dem Aus: Die letzten drei Gewerkschaften, die noch ihre Büros im DGB-Haus Neumünster an der Carlstraße haben, ziehen dort aus. Die Mietverträge werden gekündigt. &#039;Der Schritt ist uns nicht leicht gefallen, aber der Zustand des Gebäudes lässt eine zeitgemäße Arbeit nicht mehr zu&#039;, sagte [[Frank Hornschu]], Geschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes der Kiel-Region, zu der auch Neumünster gehört. [...]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Gebäude gehört der Vermögens- und Treuhandgesellschaft (VTG) des DGB, und die hat dort in den vergangenen Jahrzehnten kaum investiert. [...] &#039;Das Gebäude versprüht einen Charme, als käme dort jeden Moment [[Hans Böckler]] um die Ecke&#039;, sagte ein alter Gewerkschafter - und meint damit voller Ironie den ersten DGB-Vorsitzenden nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Neumünsteraner Gewerkschafter haben nach Auskunft von Hornschu immer wieder bei der VTG um eine Sanierung gebeten und auch schon länger mit Auszug gedroht. &#039;Passiert ist leider nichts. [Nach einer Sanierung] kommen wir gern wieder zurück.&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gewerkschaftshaus Neumünster.jpg|thumb|350px|left|Gewerkschaftshaus Neumünster in der Carlstraße 7]]&lt;br /&gt;
Auf Initiative des Gewerkschafters Jonny Griese, der sich mit einer Pedition für den Erhalt des DGB-Hauses eingesetzt hatte, steht das Gebäude seit Anfang [[2026]] unter Denkmalschutz. Das Landesamt für Denkmalschutz erklärte: &amp;quot;Das DGB-Haus ist ein geschütztes Kulturdenkmal. Es wurde am [[20. Januar]] [[2026]] in die Liste der Kulturdenkmale Schleswig-Holsteins aufgegenommen.&amp;quot; In der Denkmaldatenbank wird zu dem Gebäude folgendes ausgeführt: &amp;quot;Durch die kontrastreiche Kombination von rotem Klinkermauerwerk und strahlend hellem Naturstein entfaltet die prägnante Hauptfassade eine straßenbildprägende Wirkung.&amp;quot; Als erster Gewerkschaftsneubau in Schleswig-Holstein nach dem zweiten Weltkrieg ist es &amp;quot;ein anschauliches Zeugnis der frühen Nachkriegsarchitektur in Neumünster.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt; Gunda Meyer, Kieler Nachrichten Online vom 22.01.26, 18.00&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
*spurensuche-neumuenster.de: &#039;&#039;[https://www.spurensuche-neumuenster.de/spuren/fabrikstrasse-32/ Fabrikstraße 32 - Gewerkschaftshaus]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Neumünster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschaftsbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<updated>2026-02-15T17:58:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Gewerkschaftshaus in Neumünster, Carlstr. 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: [[Bernd Löwner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{CC-by-sa-4.0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Neumünster|Gewerkschaftshaus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Datei:Gewerkschaftshaus_Neum%C3%BCnster.jpg&amp;diff=63146</id>
		<title>Datei:Gewerkschaftshaus Neumünster.jpg</title>
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		<updated>2026-02-15T17:55:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: Gewerkschaftshaus in Neumünster, Carlstr. 7

Foto: Bernd Löwner&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Gewerkschaftshaus in Neumünster, Carlstr. 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: [[Bernd Löwner]]&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{CC-by-sa-4.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Christina_Schubert&amp;diff=62506</id>
		<title>Christina Schubert</title>
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		<updated>2026-02-09T16:36:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Vorname = Christina&lt;br /&gt;
|Nachname = Schubert&lt;br /&gt;
|Titel = Dr. &lt;br /&gt;
|geboren = 19901228&lt;br /&gt;
|Geburtsort = Hamburg&lt;br /&gt;
|gestorben =&lt;br /&gt;
|Sterbeort =&lt;br /&gt;
|Geschlecht = Frau&lt;br /&gt;
|Foto = Christina Schubert.jpg&lt;br /&gt;
|Landesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|stellvLandesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|LandesvorstandBeisitz = 0&lt;br /&gt;
|Schatzmeister = 0&lt;br /&gt;
|Fraktionsvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|MP = 0&lt;br /&gt;
|Spitzenkandidatur = 0&lt;br /&gt;
|MdB = 0&lt;br /&gt;
|MdBWahlperioden = &lt;br /&gt;
|MdL = 0&lt;br /&gt;
|MdLWahlperioden =&lt;br /&gt;
|MdEP = 0&lt;br /&gt;
|MdEPWahlperioden =&lt;br /&gt;
|LandesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|LandesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|Homepage = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Christina Marie Schubert&#039;&#039;&#039;, * [[28. Dezember]] [[1990]] in Hamburg; Lehrerin, Digitalisierungsberaterin. Sie ist SPD-Mitglied seit [[2015]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben &amp;amp; Beruf==&lt;br /&gt;
Christina Schubert zog [[2011]] zum Studium nach [[Kreisverband Kiel|Kiel]]. Sie studierte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Latein, Geschichte und Italienisch. [[2014]] machte sie den Bachelor of Arts, [[2017]] den Master of Education in Latein und Geschichte, [[2022]] wurde sie promoviert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[2012]] bis [[2017]] war sie studentische Mitarbeiterin am Institut für Klassische Altertumskunde, [[2017]]/[[2018|18]] Schulbegleiterin an der [[Toni Jensen|Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule]] in Kiel-Dietrichsdorf, ab März [[2018]] Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Pädagogischen Institut der CAU. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2022 Christina Schubert in ihrem Kleingarten.png|mini|left|Christina Schubert in ihrem neuen Kleingarten, 2022]]&lt;br /&gt;
Nach ihrer Promotion absolvierte sie [[2022]]/[[2023]] das Lehramtsreferendariat an der Jungmannschule in Eckernförde und arbeitete bis [[2024]] an der Heinrich-Heine-Schule in Heikendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Februar [[2024]] ist sie als Geschäftsfeldentwicklerin Digitalisierung der kommunalen Daseinsvorsorge bei Dataport AöR tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrem Partner lebt sie am Ravensberg in Kiel. Als Freizeitinteressen nennt sie Laufrunden an der Kiellinie, ihren Kleingarten und Reisen in den Ferien.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD Kiel: [https://www.spd-kiel.de/personen/christina-schubert-2/ Christina Schubert stellt sich vor], abgerufen 27.2.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Partei &amp;amp; Politik==&lt;br /&gt;
Im Juni [[2015]] trat Christina Schubert im [[Kreisverband Kiel]] in die SPD ein und engagierte sich zunächst bei den [[Jusos Kiel|Kieler Jusos]]. Von [[2016]] bis [[2018]] gehörte sie dem [[Jusos Kiel - Kreisvorstände|Juso-Kreisvorstand]] an. &lt;br /&gt;
[[Datei:Christina Schubert und Olaf Scholz 2017.jpg|mini|right|Christina Schubert mit Olaf Scholz im Landtagswahlkampf 2017]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2017]] wurde sie Beisitzerin im [[Kreisverband Kiel - Vorstände|Kreisvorstand der Kieler SPD]] und war vom Juni [[2018]] bis zu ihrem Ausscheiden im Juni [[2023]] stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom April [[2021]] bis Mai [[2025]] gehörte sie als Besitzerin dem [[Landesvorstand]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Kieler Nachrichten v. 5 Februar 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommunalpolitik===&lt;br /&gt;
[[2017]] war Christina Schubert Mitglied im Ortsbeirat Schreventeich-Hasseldieksdamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Christina Schubert LPT HL 2023.jpg|alternativtext=Christina Schubert am Redepult vor SPD-Rückwand|links|mini|Christina Schubert auf dem Landesparteitag in Lübeck, 2023]]&lt;br /&gt;
In der [[Kommunalwahl 2018]] wurde sie für den Wahlkreis [[Ortsverein Kieler Mitte|Brunswik/Adolfplatz]] in die [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Kieler Ratsversammlung]] gewählt. Seit [[2022]] war sie deren stellvertretende Vorsitzende, außerdem Sprecherin für Wirtschaft und Digitalisierung sowie für Hochschulpolitik. Sie vertrat die SPD-Fraktion im Wirtschaftsausschuss und im Innen- und Umweltausschuss, war Vorsitzende des Aufsichtsrats der Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft mbH (KiWi), Mitglied im Aufsichtsrat der Kieler Verkehrsgesellschaft mbH, der Kieler Innovations- und Technologiezentrum GmbH (KiTZ) sowie Mitglied im Aufsichtsrat und im Kuratorium der Wissenschaftszentrum Kiel GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Kommunalwahl 2023]] trat sie als Spitzenkandidatin der SPD an, außerdem im Wahlkreis 22 ([[Ortsverein Elmschenhagen/Kroog|Elmschenhagen-Nord]]). Sie zog über die Liste wieder in die Ratsversammlung ein&amp;lt;ref&amp;gt;Der Landeswahlleiter: [https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_wahlkreis_0100202.html Gemeindewahlen 14. Mai 2023, Kiel, Wahlkreis 2. Amtliches Endergebnis]&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde zur [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Fraktionsvorsitzenden]] gewählt. Dort ist sie seither Wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin, Mitglied im Hauptausschuss und im Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung. Sie vertritt die Stadt in der Mitgliederversammlung und als stellvertretendes Mitglied im Vorstand des Städtetags Schleswig-Holstein. Außerdem vertritt sie die Interessen der Kielerinnen und Kieler im Aufsichtsrat der Stadtwerke Kiel AG, der Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft mbH und im Verwaltungsrat der Förde Sparkasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landes- und Bundesebene ===&lt;br /&gt;
Im Wahlkampf zur [[Landtagswahl 2017]] verstärkte Christina Schubert als Mitarbeiterin des Landesverbands das Social-Media-Team und berichtete mit einem regelmäßigen Vlog auf YouTube aus dem Wahlkampf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/@christinaschubert6653 Vlog-Account von Christina Schubert]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Landtagswahl 2022]] bewarb sie sich um die Nominierung zur Landtagskandidatin im Wahlkreis Kiel-Nord. Am [[1. August]] [[2021]] unterlag sie dem Mitbewerber [[Benjamin Walczak]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[22. September]] [[2024]] wurde Christina Schubert von der SPD zur Kandidatin für die [[Bundestagswahl 2025]] im Wahlkreis 5 (Kiel, Kronshagen, Altenholz) nominiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyer, Gunda: &#039;&#039;SPD schickt Christina Schubert ins Rennen&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 23.9.2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie löste [[Mathias Stein]] ab, der nicht wieder kandidierte.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[https://www.kn-online.de/lokales/kiel/spd-in-kiel-mathias-stein-tritt-nicht-zur-bundestagswahl-2025-an-J2XXKE4PSNFKRAVELV6NEH6YQY.html SPD-Kreisparteitag in Kiel: Mathias Stein kandidiert nicht für die Bundestagswahl 2025]&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 13.7.2024 (Bezahlschranke)&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie konnte den Wahlkreis nicht gewinnen; aufgrund des veränderten Wahlrechts, das eine Verkleinerung des Bundestages bewirken sollte, erhielt sie auch über die Landesliste kein Mandat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
*Website: [https://www.christinaschubert.de/ christinaschubert.de]&lt;br /&gt;
*Ratsinformationssystem der Stadt Kiel: [https://www.kiel.de/de/politik_verwaltung/ratsversammlung/infosystem/kp020?KPLFDNR=771 Christina Schubert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverein Kieler Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jusos Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jusos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesvorstand 2021-2023]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesvorstand 2023-2025]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Christina_Schubert&amp;diff=62505</id>
		<title>Christina Schubert</title>
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		<updated>2026-02-09T16:32:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Partei &amp;amp; Politik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Vorname = Christina&lt;br /&gt;
|Nachname = Schubert&lt;br /&gt;
|Titel = Dr. &lt;br /&gt;
|geboren = 19901228&lt;br /&gt;
|Geburtsort = Hamburg&lt;br /&gt;
|gestorben =&lt;br /&gt;
|Sterbeort =&lt;br /&gt;
|Geschlecht = Frau&lt;br /&gt;
|Foto = Christina Schubert.jpg&lt;br /&gt;
|Landesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|stellvLandesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|LandesvorstandBeisitz = 0&lt;br /&gt;
|Schatzmeister = 0&lt;br /&gt;
|Fraktionsvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|MP = 0&lt;br /&gt;
|Spitzenkandidatur = 0&lt;br /&gt;
|MdB = 0&lt;br /&gt;
|MdBWahlperioden = &lt;br /&gt;
|MdL = 0&lt;br /&gt;
|MdLWahlperioden =&lt;br /&gt;
|MdEP = 0&lt;br /&gt;
|MdEPWahlperioden =&lt;br /&gt;
|LandesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|LandesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|Homepage = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Christina Marie Schubert&#039;&#039;&#039;, * [[28. Dezember]] [[1990]] in Hamburg; Lehrerin, Digitalisierungsberaterin. Sie ist SPD-Mitglied seit [[2015]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben &amp;amp; Beruf==&lt;br /&gt;
Christina Schubert zog [[2011]] zum Studium nach [[Kreisverband Kiel|Kiel]]. Sie studierte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Latein, Geschichte und Italienisch. [[2014]] machte sie den Bachelor of Arts, [[2017]] den Master of Education in Latein und Geschichte, [[2022]] wurde sie promoviert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[2012]] bis [[2017]] war sie studentische Mitarbeiterin am Institut für Klassische Altertumskunde, [[2017]]/[[2018|18]] Schulbegleiterin an der [[Toni Jensen|Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule]] in Kiel-Dietrichsdorf, ab März [[2018]] Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Pädagogischen Institut der CAU. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2022 Christina Schubert in ihrem Kleingarten.png|mini|left|Christina Schubert in ihrem neuen Kleingarten, 2022]]&lt;br /&gt;
Nach ihrer Promotion absolvierte sie [[2022]]/[[2023]] das Lehramtsreferendariat an der Jungmannschule in Eckernförde und arbeitete bis [[2024]] an der Heinrich-Heine-Schule in Heikendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Februar [[2024]] ist sie als Geschäftsfeldentwicklerin Digitalisierung der kommunalen Daseinsvorsorge bei Dataport AöR tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrem Partner lebt sie am Ravensberg in Kiel. Als Freizeitinteressen nennt sie Laufrunden an der Kiellinie, ihren Kleingarten und Reisen in den Ferien.&amp;lt;ref&amp;gt;SPD Kiel: [https://www.spd-kiel.de/personen/christina-schubert-2/ Christina Schubert stellt sich vor], abgerufen 27.2.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Partei &amp;amp; Politik==&lt;br /&gt;
Im Juni [[2015]] trat Christina Schubert im [[Kreisverband Kiel]] in die SPD ein und engagierte sich zunächst bei den [[Jusos Kiel|Kieler Jusos]]. Von [[2016]] bis [[2018]] gehörte sie dem [[Jusos Kiel - Kreisvorstände|Juso-Kreisvorstand]] an. &lt;br /&gt;
[[Datei:Christina Schubert und Olaf Scholz 2017.jpg|mini|right|Christina Schubert mit Olaf Scholz im Landtagswahlkampf 2017]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2017]] wurde sie Beisitzerin im [[Kreisverband Kiel - Vorstände|Kreisvorstand der Kieler SPD]] und war vom Juni [[2018]] bis zu ihrem Ausscheiden im Juni [[2023]] stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom April [[2021]] bis Mai [[2025]] gehörte sie als Besitzerin dem [[Landesvorstand]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommunalpolitik===&lt;br /&gt;
[[2017]] war Christina Schubert Mitglied im Ortsbeirat Schreventeich-Hasseldieksdamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Christina Schubert LPT HL 2023.jpg|alternativtext=Christina Schubert am Redepult vor SPD-Rückwand|links|mini|Christina Schubert auf dem Landesparteitag in Lübeck, 2023]]&lt;br /&gt;
In der [[Kommunalwahl 2018]] wurde sie für den Wahlkreis [[Ortsverein Kieler Mitte|Brunswik/Adolfplatz]] in die [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Kieler Ratsversammlung]] gewählt. Seit [[2022]] war sie deren stellvertretende Vorsitzende, außerdem Sprecherin für Wirtschaft und Digitalisierung sowie für Hochschulpolitik. Sie vertrat die SPD-Fraktion im Wirtschaftsausschuss und im Innen- und Umweltausschuss, war Vorsitzende des Aufsichtsrats der Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft mbH (KiWi), Mitglied im Aufsichtsrat der Kieler Verkehrsgesellschaft mbH, der Kieler Innovations- und Technologiezentrum GmbH (KiTZ) sowie Mitglied im Aufsichtsrat und im Kuratorium der Wissenschaftszentrum Kiel GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Kommunalwahl 2023]] trat sie als Spitzenkandidatin der SPD an, außerdem im Wahlkreis 22 ([[Ortsverein Elmschenhagen/Kroog|Elmschenhagen-Nord]]). Sie zog über die Liste wieder in die Ratsversammlung ein&amp;lt;ref&amp;gt;Der Landeswahlleiter: [https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_wahlkreis_0100202.html Gemeindewahlen 14. Mai 2023, Kiel, Wahlkreis 2. Amtliches Endergebnis]&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde zur [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Fraktionsvorsitzenden]] gewählt. Dort ist sie seither Wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin, Mitglied im Hauptausschuss und im Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung. Sie vertritt die Stadt in der Mitgliederversammlung und als stellvertretendes Mitglied im Vorstand des Städtetags Schleswig-Holstein. Außerdem vertritt sie die Interessen der Kielerinnen und Kieler im Aufsichtsrat der Stadtwerke Kiel AG, der Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft mbH und im Verwaltungsrat der Förde Sparkasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landes- und Bundesebene ===&lt;br /&gt;
Im Wahlkampf zur [[Landtagswahl 2017]] verstärkte Christina Schubert als Mitarbeiterin des Landesverbands das Social-Media-Team und berichtete mit einem regelmäßigen Vlog auf YouTube aus dem Wahlkampf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/@christinaschubert6653 Vlog-Account von Christina Schubert]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Landtagswahl 2022]] bewarb sie sich um die Nominierung zur Landtagskandidatin im Wahlkreis Kiel-Nord. Am [[1. August]] [[2021]] unterlag sie dem Mitbewerber [[Benjamin Walczak]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[22. September]] [[2024]] wurde Christina Schubert von der SPD zur Kandidatin für die [[Bundestagswahl 2025]] im Wahlkreis 5 (Kiel, Kronshagen, Altenholz) nominiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyer, Gunda: &#039;&#039;SPD schickt Christina Schubert ins Rennen&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 23.9.2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie löste [[Mathias Stein]] ab, der nicht wieder kandidierte.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[https://www.kn-online.de/lokales/kiel/spd-in-kiel-mathias-stein-tritt-nicht-zur-bundestagswahl-2025-an-J2XXKE4PSNFKRAVELV6NEH6YQY.html SPD-Kreisparteitag in Kiel: Mathias Stein kandidiert nicht für die Bundestagswahl 2025]&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, 13.7.2024 (Bezahlschranke)&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie konnte den Wahlkreis nicht gewinnen; aufgrund des veränderten Wahlrechts, das eine Verkleinerung des Bundestages bewirken sollte, erhielt sie auch über die Landesliste kein Mandat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
*Website: [https://www.christinaschubert.de/ christinaschubert.de]&lt;br /&gt;
*Ratsinformationssystem der Stadt Kiel: [https://www.kiel.de/de/politik_verwaltung/ratsversammlung/infosystem/kp020?KPLFDNR=771 Christina Schubert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverein Kieler Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jusos Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jusos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesvorstand 2021-2023]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesvorstand 2023-2025]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Vorname = Fritz&lt;br /&gt;
|Nachname = Lauritzen&lt;br /&gt;
|Titel = &lt;br /&gt;
|geboren = 18820212&lt;br /&gt;
|Geburtsort = &lt;br /&gt;
|gestorben = 19710315&lt;br /&gt;
|Sterbeort = &lt;br /&gt;
|Geschlecht = Mann&lt;br /&gt;
|Foto = Lauritz und Fritz Lauritzen 1968.jpg&lt;br /&gt;
|Landesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|stellvLandesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|LandesvorstandBeisitz = 0&lt;br /&gt;
|Schatzmeister = 0&lt;br /&gt;
|Fraktionsvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|MP = 0&lt;br /&gt;
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|MdBWahlperioden = 0&lt;br /&gt;
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|MdEPWahlperioden =&lt;br /&gt;
|LandesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|LandesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fritz Lauritzen&#039;&#039;&#039;, * [[12. Februar]] [[1882]], † [[15. März]] [[1971]]; Tischler. Mitglied der SPD seit [[1903]].&amp;lt;ref&amp;gt;Alle Angaben, auch die nachfolgenden, stammen von [[Rüdiger Kirkskothen]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben &amp;amp; Beruf==&lt;br /&gt;
Fritz Lauritzen lebte mit seiner Familie in der Rüsterstraße 8 in Elmschenhagen. Er war von Beruf Tischler. Nach seiner Entlassung [[1933]] aus dem Gemeindedienst sorgte er durch die Ausübung verschiedener Tätigkeiten für den Lebensunterhalt für sich und seine Familie. Das Ehepaar Lauritzen hatte 5 Kinder. Der älteste Sohn [[Lauritz Lauritzen]] machte in der SPD Karriere, u.a. als Oberbürgermeister von Kassel und Bundesminister für Wohnungsbau und später für Verkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei &amp;amp; Politik==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz Lauritzen 2. v. linksIMG 5132.jpg|260px|thumb|left|Fritz Lauritzen mit OB Günther Bantzer und Stadtpräsident Hermann Köster vermutlich bei der Grundsteinlegung des Lisa-Hansen-Hauses 1968 in Elmschenhagen]]&lt;br /&gt;
Fritz Lauritzen wurde am [[23. Juli]] [[1927]] von der Gemeindevertretung Elmschenhagens, zu der Zeit noch eine selbständige Gemeinde des Kreises Plön, für 12 Jahre zum &amp;quot;Besonderen Gemeindevorsteher&amp;quot; gewählt. In seine Amtszeit fielen u.a. das Aufwachsen des Dorfes Elmschenhagen zu einer größeren Stadtrandgemeinde und die ersten Eingemeindungsverhandlungen mit der Stadt Kiel, für die er sich einsetzte. Die Verhandlungen führten bereits [[1929]] zu einem Eingemeindungsvertrag. Nach den Bechlüssen der Gemeindevertretungen von Kiel und Elmschenhagen wurde der Vertrag am [[30. Oktober]] [[1929]] von Fritz Lauritzen und am [[16. November]] [[1929]] vom Kieler Oberbürgermeister Emil Luecken unterzeichnet. Das Eingliederungsvorhaben scheiterte jedoch [[1930]] an der fehlenden Zustimmung des regionalen Regierungspräsidenten und an der damaligen Reichsregierung in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der sogenannten &amp;quot;Machtergreifung&amp;quot; wurde Fritz Lauritzen auf Veranlassung der Ortsgruppe Elmschenhagen der NSDAP zunächst beurlaubt und im Herbst [[1933]] &amp;quot;wegen politischer Unzuverlässigkeit&amp;quot; als hauptamtlich bezahlter Gemeindevorsteher abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[1. April]] [[1939]] erfolgte dann die Eingemeindung von Elmschenhagen in die Großstadt Kiel. Die beiden Vorplaner der Eingemeindung, nämlich Fritz Lauritzen und Emil Luecken, waren zu diesem Zeitpunkt lediglich Zaungäste des Ereignisses, die ein gleiches Schicksal teilten: Auch der Kieler Oberbürgermeister Luecken war [[1933]] von den Nazis abgesetzt worden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz-Lauritzen-Park.jpg|220px|thumb|right|Fritz-Lauritzen-Park in Elmschenhagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehrung==&lt;br /&gt;
Durch Beschluss der Kieler Ratsversammlung vom [[21. November]] [[1996]] erhielt auf Anregung des Elmschenhagener SPD-Ratsherren [[Rüdiger Kirkskothen]] die Grünfläche an der Rüsterstraße den Namen &#039;&#039;Fritz Lauritzen-Park&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverein Elmschenhagen/Kroog]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Fritz_Lauritzen&amp;diff=62496</id>
		<title>Fritz Lauritzen</title>
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		<updated>2026-02-01T16:36:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Vorname = Fritz&lt;br /&gt;
|Nachname = Lauritzen&lt;br /&gt;
|Titel = &lt;br /&gt;
|geboren = 18820212&lt;br /&gt;
|Geburtsort = &lt;br /&gt;
|gestorben = 19710315&lt;br /&gt;
|Sterbeort = &lt;br /&gt;
|Geschlecht = Mann&lt;br /&gt;
|Foto = Lauritz und Fritz Lauritzen 1968.jpg&lt;br /&gt;
|Landesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|stellvLandesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|LandesvorstandBeisitz = 0&lt;br /&gt;
|Schatzmeister = 0&lt;br /&gt;
|Fraktionsvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|MP = 0&lt;br /&gt;
|Spitzenkandidatur = 0&lt;br /&gt;
|MdB = 0&lt;br /&gt;
|MdBWahlperioden = 0&lt;br /&gt;
|MdL = 0&lt;br /&gt;
|MdLWahlperioden = &lt;br /&gt;
|MdEP = 0&lt;br /&gt;
|MdEPWahlperioden =&lt;br /&gt;
|LandesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|LandesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fritz Lauritzen&#039;&#039;&#039;, * [[12. Februar]] [[1882]], † [[15. März]] [[1971]]; Tischler. Mitglied der SPD seit [[1903]].&amp;lt;ref&amp;gt;Alle Angaben, auch die nachfolgenden, stammen von [[Rüdiger Kirkskothen]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben &amp;amp; Beruf==&lt;br /&gt;
Fritz Lauritzen lebte mit seiner Familie in der Rüsterstraße 8 in Elmschenhagen. Er war von Beruf Tischler. Nach seiner Entlassung [[1933]] aus dem Gemeindedienst sorgte er durch die Ausübung verschiedener Tätigkeiten für den Lebensunterhalt für sich und seine Familie. Das Ehepaar Lauritzen hatte 5 Kinder. Der älteste Sohn [[Lauritz Lauritzen]] machte in der SPD Karriere, u.a. als Oberbürgermeister von Kassel und Bundesminister für Wohnungsbau und später für Verkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei &amp;amp; Politik==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz Lauritzen 2. v. linksIMG 5132.jpg|260px|thumb|left|Fritz Lauritzen mit OB Günther Bantzer und Stadtpräsident Hermann Köster vermutlich bei der Grundsteinlegung des Lisa-Hansen-Hauses 1968 in Elmschenhagen]]&lt;br /&gt;
Fritz Lauritzen wurde am [[23. Juli]] [[1927]] von der Gemeindevertretung Elmschenhagens, zu der Zeit noch eine selbständige Gemeinde des Kreises Plön, für 12 Jahre zum &amp;quot;Besonderen Gemeindevorsteher&amp;quot; gewählt. In seine Amtszeit fielen u.a. das Aufwachsen des Dorfes Elmschenhagen zu einer größeren Stadtrandgemeinde und die ersten Eingemeindungsverhandlungen mit der Stadt Kiel, für die er sich einsetzte. Die Verhandlungen führten bereits [[1929]] zu einem Eingemeindungsvertrag. Nach den Bechlüssen der Gemeindevertretungen von Kiel und Elmschenhagen wurde der Vertrag am [[30. Oktober]] [[1929]] von Fritz Lauritzen und am [[16. November]] [[1929]] vom Kieler Oberbürgermeister Emil Luecken unterzeichnet. Das Eingliederungsvorhaben scheiterte jedoch [[1930]] an der fehlenden Zustimmung des regionalen Regierungspräsidenten und an der damaligen Reichsregierung in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der sogenannten &amp;quot;Machtergreifung&amp;quot; wurde Fritz Lauritzen auf Veranlassung der Ortsgruppe Elmschenhagen der NSDAP zunächst beurlaubt und im Herbst [[1933]] &amp;quot;wegen politischer Unzuverlässigkeit&amp;quot; als hauptamtlich bezahlter Gemeindevorsteher abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[1. April]] [[1939]] erfolgte dann die Eingemeindung von Elmschenhagen in die Großstadt Kiel. Die beiden Vorplaner der Eingemeindung, nämlich Fritz Lauritzen und Emil Luecken, waren zu diesem Zeitpunkt lediglich Zaungäste des Ereignisses, die ein gleiches Schicksal teilten: Auch der Kieler Oberbürgermeister Luecken war [[1933]] von den Nazis abgesetzt worden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz-Lauritzen-Park.jpg|260px|thumb|right|Fritz-Lauritzen-Park in Elmschenhagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehrung==&lt;br /&gt;
Durch Beschluss der Kieler Ratsversammlung vom [[21. November]] [[1996]] erhielt auf Anregung des Elmschenhagener SPD-Ratsherren [[Rüdiger Kirkskothen]] die Grünfläche an der Rüsterstraße den Namen &#039;&#039;Fritz Lauritzen-Park&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverein Elmschenhagen/Kroog]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Fritz_Lauritzen&amp;diff=62495</id>
		<title>Fritz Lauritzen</title>
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		<updated>2026-02-01T16:36:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Vorname = Fritz&lt;br /&gt;
|Nachname = Lauritzen&lt;br /&gt;
|Titel = &lt;br /&gt;
|geboren = 18820212&lt;br /&gt;
|Geburtsort = &lt;br /&gt;
|gestorben = 19710315&lt;br /&gt;
|Sterbeort = &lt;br /&gt;
|Geschlecht = Mann&lt;br /&gt;
|Foto = Lauritz und Fritz Lauritzen 1968.jpg&lt;br /&gt;
|Landesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|stellvLandesvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|LandesvorstandBeisitz = 0&lt;br /&gt;
|Schatzmeister = 0&lt;br /&gt;
|Fraktionsvorsitz = 0&lt;br /&gt;
|MP = 0&lt;br /&gt;
|Spitzenkandidatur = 0&lt;br /&gt;
|MdB = 0&lt;br /&gt;
|MdBWahlperioden = 0&lt;br /&gt;
|MdL = 0&lt;br /&gt;
|MdLWahlperioden = &lt;br /&gt;
|MdEP = 0&lt;br /&gt;
|MdEPWahlperioden =&lt;br /&gt;
|LandesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|LandesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesministerIn = 0&lt;br /&gt;
|BundesstaatssekretärIn = 0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fritz Lauritzen&#039;&#039;&#039;, * [[12. Februar]] [[1882]], † [[15. März]] [[1971]]; Tischler. Mitglied der SPD seit [[1903]].&amp;lt;ref&amp;gt;Alle Angaben, auch die nachfolgenden, stammen von [[Rüdiger Kirkskothen]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben &amp;amp; Beruf==&lt;br /&gt;
Fritz Lauritzen lebte mit seiner Familie in der Rüsterstraße 8 in Elmschenhagen. Er war von Beruf Tischler. Nach seiner Entlassung [[1933]] aus dem Gemeindedienst sorgte er durch die Ausübung verschiedener Tätigkeiten für den Lebensunterhalt für sich und seine Familie. Das Ehepaar Lauritzen hatte 5 Kinder. Der älteste Sohn [[Lauritz Lauritzen]] machte in der SPD Karriere, u.a. als Oberbürgermeister von Kassel und Bundesminister für Wohnungsbau und später für Verkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei &amp;amp; Politik==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz Lauritzen 2. v. linksIMG 5132.jpg|260px|thumb|left|Fritz Lauritzen mit OB Günther Bantzer und Stadtpräsident Hermann Köster vermutlich bei der Grundsteinlegung des Lisa-Hansen-Hauses 1968 in Elmschenhagen]]&lt;br /&gt;
Fritz Lauritzen wurde am [[23. Juli]] [[1927]] von der Gemeindevertretung Elmschenhagens, zu der Zeit noch eine selbständige Gemeinde des Kreises Plön, für 12 Jahre zum &amp;quot;Besonderen Gemeindevorsteher&amp;quot; gewählt. In seine Amtszeit fielen u.a. das Aufwachsen des Dorfes Elmschenhagen zu einer größeren Stadtrandgemeinde und die ersten Eingemeindungsverhandlungen mit der Stadt Kiel, für die er sich einsetzte. Die Verhandlungen führten bereits [[1929]] zu einem Eingemeindungsvertrag. Nach den Bechlüssen der Gemeindevertretungen von Kiel und Elmschenhagen wurde der Vertrag am [[30. Oktober]] [[1929]] von Fritz Lauritzen und am [[16. November]] [[1929]] vom Kieler Oberbürgermeister Emil Luecken unterzeichnet. Das Eingliederungsvorhaben scheiterte jedoch [[1930]] an der fehlenden Zustimmung des regionalen Regierungspräsidenten und an der damaligen Reichsregierung in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der sogenannten &amp;quot;Machtergreifung&amp;quot; wurde Fritz Lauritzen auf Veranlassung der Ortsgruppe Elmschenhagen der NSDAP zunächst beurlaubt und im Herbst [[1933]] &amp;quot;wegen politischer Unzuverlässigkeit&amp;quot; als hauptamtlich bezahlter Gemeindevorsteher abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[1. April]] [[1939]] erfolgte dann die Eingemeindung von Elmschenhagen in die Großstadt Kiel. Die beiden Vorplaner der Eingemeindung, nämlich Fritz Lauritzen und Emil Luecken, waren zu diesem Zeitpunkt lediglich Zaungäste des Ereignisses, die ein gleiches Schicksal teilten: Auch der Kieler Oberbürgermeister Luecken war [[1933]] von den Nazis abgesetzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehrung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz-Lauritzen-Park.jpg|260px|thumb|right|Fritz-Lauritzen-Park in Elmschenhagen]]&lt;br /&gt;
Durch Beschluss der Kieler Ratsversammlung vom [[21. November]] [[1996]] erhielt auf Anregung des Elmschenhagener SPD-Ratsherren [[Rüdiger Kirkskothen]] die Grünfläche an der Rüsterstraße den Namen &#039;&#039;Fritz Lauritzen-Park&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverein Elmschenhagen/Kroog]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Datei:Fritz-Lauritzen-Park.jpg&amp;diff=62494</id>
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		<updated>2026-02-01T16:33:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Fritz-Lauritzen-Park in Kiel-Elmschenhagen. Benannt nach [[Fritz Lauritzen]], dem letzten vor [[1933]] frei gewählten Bürgermeister der damals noch selbständigen Gemeinde Elmschenhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: [[Bernd Löwner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{CC-by-sa-4.0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Kiel|Lauritzen, Fritz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverein Elmschenhagen/Kroog|Lauritzen, Fritz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: Fritz-Lauritzen-Park in Kiel-Elmschenhagen. Benannt nach Fritz Lauritzen, dem letzten vor 1933 frei gewählten Bürgermeister der damals noch selbständigen Gemeinde Elmschenhagen.

Foto: Bernd Löwner&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Fritz-Lauritzen-Park in Kiel-Elmschenhagen. Benannt nach [[Fritz Lauritzen]], dem letzten vor [[1933]] frei gewählten Bürgermeister der damals noch selbständigen Gemeinde Elmschenhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: [[Bernd Löwner]]&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{CC-by-sa-4.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Gewerkschaftshaus_Neum%C3%BCnster&amp;diff=62314</id>
		<title>Gewerkschaftshaus Neumünster</title>
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		<updated>2026-01-26T09:52:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort|LatLon=54.07275,9.97981|Name=Gewerkschaftshaus Neumünster|Straße=Fabrikstraße|Nr=32|PLZ=24534|Ort=Neumünster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte &#039;&#039;&#039;Gewerkschaftshaus in Neumünster&#039;&#039;&#039; stand seit [[1911]] in der Fabrikstraße 32.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Stadt Neumünster: &#039;&#039;[https://www.neumuenster.de/fileadmin/neumuenster.de/media/wirtschaft_und_bauen/planen/bauleitplanung/bebauungsplan/rechtskraeftige_bebauungsplaene/B_104/Begru%CC%88ndung_104.pdf Begründung für den Bebauungsplan Nr. 104 &amp;quot;Einkaufszentrum Sager-Viertel&amp;quot;]&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bombentreffer zerstört&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; und nicht wieder aufgebaut. [[1953]] wurde ein Neubau in der Carlstraße 7 eröffnet. Seit [[2023]] haben die Gewerkschaften ihre Büros im Kuhberg 1-3.&amp;lt;ref&amp;gt;Engling, Herbert: &#039;&#039;Das Neumünster-Buch: eine Stadtgeschichte in Wort und Bild&#039;&#039; (K. Wachholtz, Neumünster 1985), Seite 225&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Architektur==&lt;br /&gt;
Architekt und Bauleiter des Gebäudes in der Fabrikstraße war der Neumünsteraner Gottfried Wiese. Treuhänderische Eigentümer waren [[Heinrich Lienau]] und zunächst [[Johannes Hagedorn]], ab [[1914]] [[Johannes Hanemann]]. Im September [[1911]] wurde die Baugenehmigung erteilt. Die Architektur wird in der Literatur beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit Mansarddach; Klinkerfassade in den eleganten Formen einer auf Sachlichkeit ausgerichteten Reformarchitektur; Sockelgeschoss und Traufzone mit Naturstein verkleidet; die vier breiten Achsen durch eine kolossale Pilasterstellung über alle Geschosse zusammengefasst; an den Pilastervorlagen des EG fünf Relieffelder mit Emblemen verschiedener Gewerke (u.a. Metallgewerbe, Zimmerergewerbe, Baugewerbe), die Brüstungsfelder mit Zierverbandvariationen: rückwärtig anschließend zwei schmucklose erdgeschossige Nebengebäude mit Gewerkschaftsbüros und Versammlungsraum bzw. Sitzungszimmer (dieser Bauteil etwas höher ausgeführt). Nutzung des Vorderhauses im EG Parteisekretariat mit Warteraum, Kolportage-Raum und Archiv, sonst Büro- und Wohnraum.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Bemerkung: Das Gewerkschaftshaus in Neumünster, bei dem es sich um ein reines Verwaltungsgebäude ohne Gaststätte oder Herberge handelt, ist ein bemerkenswertes Beispiel der frühen modernen Geschäftshausarchitektur. In der eleganten Fassadengliederung kommen die Materialgerechtigkeit des norddeutschen Backsteinbaus und die neue versachlichte Reformästhetik zum Tragen. Über die Person des Entwerfers Gottfried Wiese ist wenig bekannt. So steht nicht fest, ob Wiese eine Architektenausbildung genossen hat, er betrieb jedenfalls in Neumünster ein &#039;Bautechnisches Büro&#039;.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Hoffsten, Anke: &#039;&#039;Das Volkshaus der Arbeiterbewegung in Deutschland: Gemeinschaftsbauten zwischen Alltag und Utopie&#039;&#039; (Böhlau, Köln, 1. Edition 2017), Seite 506&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nutzung==&lt;br /&gt;
Im Gewerkschaftshaus hatten verschiedene Mitgliedsgewerkschaften des [[Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund|Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB)]] ihre Geschäftsräume:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Deutscher Holzarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Verband der Maler&lt;br /&gt;
*Zentralverband der Steinarbeiter&lt;br /&gt;
*Deutscher Baugewerkschaftsbund&lt;br /&gt;
*Deutscher Bekleidungsarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Deutscher Lederarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Deutscher Metallarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Verband der Nahrungsmittel- und Getränkearbeiter&lt;br /&gt;
*Deutscher Textilarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Verband der Deutschen Buchdrucker&lt;br /&gt;
*Handsetzervereinigung&lt;br /&gt;
*Gewerkschaft für Fabrikarbeiter&lt;br /&gt;
*Gewerkschaft für Heizer und Maschinisten&amp;lt;ref&amp;gt;spurensuche-neumuenster.de: &#039;&#039;[https://www.spurensuche-neumuenster.de/spuren/fabrikstrasse-32/ Fabrikstraße 32 - Gewerkschaftshaus]&#039;&#039;, abgerufen 23.3.2022. Dort die Anmerkung: Archiv DGB-NMS. Diese Aufstellung erfolgte im März 1947 im Rahmen der Rückforderungsansprüche der Gewerkschaften.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Am [[2. Mai]] [[1933]] stürmten SA und Hilfspolizei das Gewerkschaftshaus. Sie verhafteten zehn Gewerkschaftvertreter (u.a. [[Konrad Matzke]]), beschlagnahmten sämtliches Vermögen und übergaben das Gebäude an die nationalsozialistische Deutsche Arbeitsfront (DAF).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde beim einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neubau==&lt;br /&gt;
Das Grundstück wurde dem DGB [[1949]] zurückgegeben, das Gewerkschaftshaus aber an anderer Stelle neu gebaut - &amp;quot;mit den sogenannten Arbeitergroschen der Gewerkschaftsmitglieder&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Geil, Thorsten: &#039;&#039;Gewerkschaften verlassen DGB-Haus&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, Regionalausgabe Neumünster, 13.10.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Neubau wurde [[1953]] in der Carlstraße 7 eröffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober [[2023]] gaben die letzten Gewerkschaften ihre Büros dort auf, sie zogen in den Kuhberg 1-3:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Eine Tradition in Neumünster steht möglicherweise vor dem Aus: Die letzten drei Gewerkschaften, die noch ihre Büros im DGB-Haus Neumünster an der Carlstraße haben, ziehen dort aus. Die Mietverträge werden gekündigt. &#039;Der Schritt ist uns nicht leicht gefallen, aber der Zustand des Gebäudes lässt eine zeitgemäße Arbeit nicht mehr zu&#039;, sagte [[Frank Hornschu]], Geschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes der Kiel-Region, zu der auch Neumünster gehört. [...]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Gebäude gehört der Vermögens- und Treuhandgesellschaft (VTG) des DGB, und die hat dort in den vergangenen Jahrzehnten kaum investiert. [...] &#039;Das Gebäude versprüht einen Charme, als käme dort jeden Moment [[Hans Böckler]] um die Ecke&#039;, sagte ein alter Gewerkschafter - und meint damit voller Ironie den ersten DGB-Vorsitzenden nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Neumünsteraner Gewerkschafter haben nach Auskunft von Hornschu immer wieder bei der VTG um eine Sanierung gebeten und auch schon länger mit Auszug gedroht. &#039;Passiert ist leider nichts. [Nach einer Sanierung] kommen wir gern wieder zurück.&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative des Gewerkschafters Jonny Griese, der sich mit einer Pedition für den Erhalt des DGB-Hauses eingesetzt hatte, steht das Gebäude seit Anfang [[2026]] unter Denkmalschutz. Das Landesamt für Denkmalschutz erklärte: &amp;quot;Das DGB-Haus ist ein geschütztes Kulturdenkmal. Es wurde am [[20. Januar]] [[2026]] in die Liste der Kulturdenkmale Schleswig-Holsteins aufgegenommen.&amp;quot; In der Denkmaldatenbank wird zu dem Gebäude folgendes ausgeführt: &amp;quot;Durch die kontrastreiche Kombination von rotem Klinkermauerwerk und strahlend hellem Naturstein entfaltet die prägnante Hauptfassade eine straßenbildprägende Wirkung.&amp;quot; Als erster Gewerkschaftsneubau in Schleswig-Holstein nach dem zweiten Weltkrieg ist es &amp;quot;ein anschauliches Zeugnis der frühen Nachkriegsarchitektur in Neumünster.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt; Gunda Meyer, Kieler Nachrichten Online vom 22.01.26, 18.00&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
*spurensuche-neumuenster.de: &#039;&#039;[https://www.spurensuche-neumuenster.de/spuren/fabrikstrasse-32/ Fabrikstraße 32 - Gewerkschaftshaus]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Neumünster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschaftsbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Gewerkschaftshaus_Neum%C3%BCnster&amp;diff=62313</id>
		<title>Gewerkschaftshaus Neumünster</title>
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		<updated>2026-01-26T09:52:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort|LatLon=54.07275,9.97981|Name=Gewerkschaftshaus Neumünster|Straße=Fabrikstraße|Nr=32|PLZ=24534|Ort=Neumünster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte &#039;&#039;&#039;Gewerkschaftshaus in Neumünster&#039;&#039;&#039; stand seit [[1911]] in der Fabrikstraße 32.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Stadt Neumünster: &#039;&#039;[https://www.neumuenster.de/fileadmin/neumuenster.de/media/wirtschaft_und_bauen/planen/bauleitplanung/bebauungsplan/rechtskraeftige_bebauungsplaene/B_104/Begru%CC%88ndung_104.pdf Begründung für den Bebauungsplan Nr. 104 &amp;quot;Einkaufszentrum Sager-Viertel&amp;quot;]&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bombentreffer zerstört&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; und nicht wieder aufgebaut. [[1953]] wurde ein Neubau in der Carlstraße 7 eröffnet.Seit [[2023]] haben die Gewerkschaften ihre Büros im Kuhberg 1-3.&amp;lt;ref&amp;gt;Engling, Herbert: &#039;&#039;Das Neumünster-Buch: eine Stadtgeschichte in Wort und Bild&#039;&#039; (K. Wachholtz, Neumünster 1985), Seite 225&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Architektur==&lt;br /&gt;
Architekt und Bauleiter des Gebäudes in der Fabrikstraße war der Neumünsteraner Gottfried Wiese. Treuhänderische Eigentümer waren [[Heinrich Lienau]] und zunächst [[Johannes Hagedorn]], ab [[1914]] [[Johannes Hanemann]]. Im September [[1911]] wurde die Baugenehmigung erteilt. Die Architektur wird in der Literatur beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit Mansarddach; Klinkerfassade in den eleganten Formen einer auf Sachlichkeit ausgerichteten Reformarchitektur; Sockelgeschoss und Traufzone mit Naturstein verkleidet; die vier breiten Achsen durch eine kolossale Pilasterstellung über alle Geschosse zusammengefasst; an den Pilastervorlagen des EG fünf Relieffelder mit Emblemen verschiedener Gewerke (u.a. Metallgewerbe, Zimmerergewerbe, Baugewerbe), die Brüstungsfelder mit Zierverbandvariationen: rückwärtig anschließend zwei schmucklose erdgeschossige Nebengebäude mit Gewerkschaftsbüros und Versammlungsraum bzw. Sitzungszimmer (dieser Bauteil etwas höher ausgeführt). Nutzung des Vorderhauses im EG Parteisekretariat mit Warteraum, Kolportage-Raum und Archiv, sonst Büro- und Wohnraum.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Bemerkung: Das Gewerkschaftshaus in Neumünster, bei dem es sich um ein reines Verwaltungsgebäude ohne Gaststätte oder Herberge handelt, ist ein bemerkenswertes Beispiel der frühen modernen Geschäftshausarchitektur. In der eleganten Fassadengliederung kommen die Materialgerechtigkeit des norddeutschen Backsteinbaus und die neue versachlichte Reformästhetik zum Tragen. Über die Person des Entwerfers Gottfried Wiese ist wenig bekannt. So steht nicht fest, ob Wiese eine Architektenausbildung genossen hat, er betrieb jedenfalls in Neumünster ein &#039;Bautechnisches Büro&#039;.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Hoffsten, Anke: &#039;&#039;Das Volkshaus der Arbeiterbewegung in Deutschland: Gemeinschaftsbauten zwischen Alltag und Utopie&#039;&#039; (Böhlau, Köln, 1. Edition 2017), Seite 506&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nutzung==&lt;br /&gt;
Im Gewerkschaftshaus hatten verschiedene Mitgliedsgewerkschaften des [[Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund|Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB)]] ihre Geschäftsräume:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Deutscher Holzarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Verband der Maler&lt;br /&gt;
*Zentralverband der Steinarbeiter&lt;br /&gt;
*Deutscher Baugewerkschaftsbund&lt;br /&gt;
*Deutscher Bekleidungsarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Deutscher Lederarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Deutscher Metallarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Verband der Nahrungsmittel- und Getränkearbeiter&lt;br /&gt;
*Deutscher Textilarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Verband der Deutschen Buchdrucker&lt;br /&gt;
*Handsetzervereinigung&lt;br /&gt;
*Gewerkschaft für Fabrikarbeiter&lt;br /&gt;
*Gewerkschaft für Heizer und Maschinisten&amp;lt;ref&amp;gt;spurensuche-neumuenster.de: &#039;&#039;[https://www.spurensuche-neumuenster.de/spuren/fabrikstrasse-32/ Fabrikstraße 32 - Gewerkschaftshaus]&#039;&#039;, abgerufen 23.3.2022. Dort die Anmerkung: Archiv DGB-NMS. Diese Aufstellung erfolgte im März 1947 im Rahmen der Rückforderungsansprüche der Gewerkschaften.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Am [[2. Mai]] [[1933]] stürmten SA und Hilfspolizei das Gewerkschaftshaus. Sie verhafteten zehn Gewerkschaftvertreter (u.a. [[Konrad Matzke]]), beschlagnahmten sämtliches Vermögen und übergaben das Gebäude an die nationalsozialistische Deutsche Arbeitsfront (DAF).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde beim einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neubau==&lt;br /&gt;
Das Grundstück wurde dem DGB [[1949]] zurückgegeben, das Gewerkschaftshaus aber an anderer Stelle neu gebaut - &amp;quot;mit den sogenannten Arbeitergroschen der Gewerkschaftsmitglieder&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Geil, Thorsten: &#039;&#039;Gewerkschaften verlassen DGB-Haus&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, Regionalausgabe Neumünster, 13.10.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Neubau wurde [[1953]] in der Carlstraße 7 eröffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober [[2023]] gaben die letzten Gewerkschaften ihre Büros dort auf, sie zogen in den Kuhberg 1-3:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Eine Tradition in Neumünster steht möglicherweise vor dem Aus: Die letzten drei Gewerkschaften, die noch ihre Büros im DGB-Haus Neumünster an der Carlstraße haben, ziehen dort aus. Die Mietverträge werden gekündigt. &#039;Der Schritt ist uns nicht leicht gefallen, aber der Zustand des Gebäudes lässt eine zeitgemäße Arbeit nicht mehr zu&#039;, sagte [[Frank Hornschu]], Geschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes der Kiel-Region, zu der auch Neumünster gehört. [...]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Gebäude gehört der Vermögens- und Treuhandgesellschaft (VTG) des DGB, und die hat dort in den vergangenen Jahrzehnten kaum investiert. [...] &#039;Das Gebäude versprüht einen Charme, als käme dort jeden Moment [[Hans Böckler]] um die Ecke&#039;, sagte ein alter Gewerkschafter - und meint damit voller Ironie den ersten DGB-Vorsitzenden nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Neumünsteraner Gewerkschafter haben nach Auskunft von Hornschu immer wieder bei der VTG um eine Sanierung gebeten und auch schon länger mit Auszug gedroht. &#039;Passiert ist leider nichts. [Nach einer Sanierung] kommen wir gern wieder zurück.&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative des Gewerkschafters Jonny Griese, der sich mit einer Pedition für den Erhalt des DGB-Hauses eingesetzt hatte, steht das Gebäude seit Anfang [[2026]] unter Denkmalschutz. Das Landesamt für Denkmalschutz erklärte: &amp;quot;Das DGB-Haus ist ein geschütztes Kulturdenkmal. Es wurde am [[20. Januar]] [[2026]] in die Liste der Kulturdenkmale Schleswig-Holsteins aufgegenommen.&amp;quot; In der Denkmaldatenbank wird zu dem Gebäude folgendes ausgeführt: &amp;quot;Durch die kontrastreiche Kombination von rotem Klinkermauerwerk und strahlend hellem Naturstein entfaltet die prägnante Hauptfassade eine straßenbildprägende Wirkung.&amp;quot; Als erster Gewerkschaftsneubau in Schleswig-Holstein nach dem zweiten Weltkrieg ist es &amp;quot;ein anschauliches Zeugnis der frühen Nachkriegsarchitektur in Neumünster.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt; Gunda Meyer, Kieler Nachrichten Online vom 22.01.26, 18.00&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
*spurensuche-neumuenster.de: &#039;&#039;[https://www.spurensuche-neumuenster.de/spuren/fabrikstrasse-32/ Fabrikstraße 32 - Gewerkschaftshaus]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Neumünster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschaftsbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Gewerkschaftshaus_Neum%C3%BCnster&amp;diff=62312</id>
		<title>Gewerkschaftshaus Neumünster</title>
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		<updated>2026-01-26T09:49:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Neubau */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort|LatLon=54.07275,9.97981|Name=Gewerkschaftshaus Neumünster|Straße=Fabrikstraße|Nr=32|PLZ=24534|Ort=Neumünster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte &#039;&#039;&#039;Gewerkschaftshaus in Neumünster&#039;&#039;&#039; stand seit [[1911]] in der Fabrikstraße 32.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Stadt Neumünster: &#039;&#039;[https://www.neumuenster.de/fileadmin/neumuenster.de/media/wirtschaft_und_bauen/planen/bauleitplanung/bebauungsplan/rechtskraeftige_bebauungsplaene/B_104/Begru%CC%88ndung_104.pdf Begründung für den Bebauungsplan Nr. 104 &amp;quot;Einkaufszentrum Sager-Viertel&amp;quot;]&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bombentreffer zerstört&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; und nicht wieder aufgebaut. [[1953]] wurde ein Neubau in der Carlstraße 7 eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Engling, Herbert: &#039;&#039;Das Neumünster-Buch: eine Stadtgeschichte in Wort und Bild&#039;&#039; (K. Wachholtz, Neumünster 1985), Seite 225&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Architektur==&lt;br /&gt;
Architekt und Bauleiter des Gebäudes in der Fabrikstraße war der Neumünsteraner Gottfried Wiese. Treuhänderische Eigentümer waren [[Heinrich Lienau]] und zunächst [[Johannes Hagedorn]], ab [[1914]] [[Johannes Hanemann]]. Im September [[1911]] wurde die Baugenehmigung erteilt. Die Architektur wird in der Literatur beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit Mansarddach; Klinkerfassade in den eleganten Formen einer auf Sachlichkeit ausgerichteten Reformarchitektur; Sockelgeschoss und Traufzone mit Naturstein verkleidet; die vier breiten Achsen durch eine kolossale Pilasterstellung über alle Geschosse zusammengefasst; an den Pilastervorlagen des EG fünf Relieffelder mit Emblemen verschiedener Gewerke (u.a. Metallgewerbe, Zimmerergewerbe, Baugewerbe), die Brüstungsfelder mit Zierverbandvariationen: rückwärtig anschließend zwei schmucklose erdgeschossige Nebengebäude mit Gewerkschaftsbüros und Versammlungsraum bzw. Sitzungszimmer (dieser Bauteil etwas höher ausgeführt). Nutzung des Vorderhauses im EG Parteisekretariat mit Warteraum, Kolportage-Raum und Archiv, sonst Büro- und Wohnraum.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Bemerkung: Das Gewerkschaftshaus in Neumünster, bei dem es sich um ein reines Verwaltungsgebäude ohne Gaststätte oder Herberge handelt, ist ein bemerkenswertes Beispiel der frühen modernen Geschäftshausarchitektur. In der eleganten Fassadengliederung kommen die Materialgerechtigkeit des norddeutschen Backsteinbaus und die neue versachlichte Reformästhetik zum Tragen. Über die Person des Entwerfers Gottfried Wiese ist wenig bekannt. So steht nicht fest, ob Wiese eine Architektenausbildung genossen hat, er betrieb jedenfalls in Neumünster ein &#039;Bautechnisches Büro&#039;.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Hoffsten, Anke: &#039;&#039;Das Volkshaus der Arbeiterbewegung in Deutschland: Gemeinschaftsbauten zwischen Alltag und Utopie&#039;&#039; (Böhlau, Köln, 1. Edition 2017), Seite 506&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nutzung==&lt;br /&gt;
Im Gewerkschaftshaus hatten verschiedene Mitgliedsgewerkschaften des [[Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund|Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB)]] ihre Geschäftsräume:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Deutscher Holzarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Verband der Maler&lt;br /&gt;
*Zentralverband der Steinarbeiter&lt;br /&gt;
*Deutscher Baugewerkschaftsbund&lt;br /&gt;
*Deutscher Bekleidungsarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Deutscher Lederarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Deutscher Metallarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Verband der Nahrungsmittel- und Getränkearbeiter&lt;br /&gt;
*Deutscher Textilarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Verband der Deutschen Buchdrucker&lt;br /&gt;
*Handsetzervereinigung&lt;br /&gt;
*Gewerkschaft für Fabrikarbeiter&lt;br /&gt;
*Gewerkschaft für Heizer und Maschinisten&amp;lt;ref&amp;gt;spurensuche-neumuenster.de: &#039;&#039;[https://www.spurensuche-neumuenster.de/spuren/fabrikstrasse-32/ Fabrikstraße 32 - Gewerkschaftshaus]&#039;&#039;, abgerufen 23.3.2022. Dort die Anmerkung: Archiv DGB-NMS. Diese Aufstellung erfolgte im März 1947 im Rahmen der Rückforderungsansprüche der Gewerkschaften.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Am [[2. Mai]] [[1933]] stürmten SA und Hilfspolizei das Gewerkschaftshaus. Sie verhafteten zehn Gewerkschaftvertreter (u.a. [[Konrad Matzke]]), beschlagnahmten sämtliches Vermögen und übergaben das Gebäude an die nationalsozialistische Deutsche Arbeitsfront (DAF).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde beim einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neubau==&lt;br /&gt;
Das Grundstück wurde dem DGB [[1949]] zurückgegeben, das Gewerkschaftshaus aber an anderer Stelle neu gebaut - &amp;quot;mit den sogenannten Arbeitergroschen der Gewerkschaftsmitglieder&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Geil, Thorsten: &#039;&#039;Gewerkschaften verlassen DGB-Haus&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, Regionalausgabe Neumünster, 13.10.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Neubau wurde [[1953]] in der Carlstraße 7 eröffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober [[2023]] gaben die letzten Gewerkschaften ihre Büros dort auf, sie zogen in den Kuhberg 1-3:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Eine Tradition in Neumünster steht möglicherweise vor dem Aus: Die letzten drei Gewerkschaften, die noch ihre Büros im DGB-Haus Neumünster an der Carlstraße haben, ziehen dort aus. Die Mietverträge werden gekündigt. &#039;Der Schritt ist uns nicht leicht gefallen, aber der Zustand des Gebäudes lässt eine zeitgemäße Arbeit nicht mehr zu&#039;, sagte [[Frank Hornschu]], Geschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes der Kiel-Region, zu der auch Neumünster gehört. [...]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Gebäude gehört der Vermögens- und Treuhandgesellschaft (VTG) des DGB, und die hat dort in den vergangenen Jahrzehnten kaum investiert. [...] &#039;Das Gebäude versprüht einen Charme, als käme dort jeden Moment [[Hans Böckler]] um die Ecke&#039;, sagte ein alter Gewerkschafter - und meint damit voller Ironie den ersten DGB-Vorsitzenden nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Neumünsteraner Gewerkschafter haben nach Auskunft von Hornschu immer wieder bei der VTG um eine Sanierung gebeten und auch schon länger mit Auszug gedroht. &#039;Passiert ist leider nichts. [Nach einer Sanierung] kommen wir gern wieder zurück.&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative des Gewerkschafters Jonny Griese, der sich mit einer Pedition für den Erhalt des DGB-Hauses eingesetzt hatte, steht das Gebäude seit Anfang [[2026]] unter Denkmalschutz. Das Landesamt für Denkmalschutz erklärte: &amp;quot;Das DGB-Haus ist ein geschütztes Kulturdenkmal. Es wurde am [[20. Januar]] [[2026]] in die Liste der Kulturdenkmale Schleswig-Holsteins aufgegenommen.&amp;quot; In der Denkmaldatenbank wird zu dem Gebäude folgendes ausgeführt: &amp;quot;Durch die kontrastreiche Kombination von rotem Klinkermauerwerk und strahlend hellem Naturstein entfaltet die prägnante Hauptfassade eine straßenbildprägende Wirkung.&amp;quot; Als erster Gewerkschaftsneubau in Schleswig-Holstein nach dem zweiten Weltkrieg ist es &amp;quot;ein anschauliches Zeugnis der frühen Nachkriegsarchitektur in Neumünster.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt; Gunda Meyer, Kieler Nachrichten Online vom 22.01.26, 18.00&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
*spurensuche-neumuenster.de: &#039;&#039;[https://www.spurensuche-neumuenster.de/spuren/fabrikstrasse-32/ Fabrikstraße 32 - Gewerkschaftshaus]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Neumünster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschaftsbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Gewerkschaftshaus_Neum%C3%BCnster&amp;diff=62311</id>
		<title>Gewerkschaftshaus Neumünster</title>
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		<updated>2026-01-26T09:41:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BeLö: /* Neubau */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort|LatLon=54.07275,9.97981|Name=Gewerkschaftshaus Neumünster|Straße=Fabrikstraße|Nr=32|PLZ=24534|Ort=Neumünster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte &#039;&#039;&#039;Gewerkschaftshaus in Neumünster&#039;&#039;&#039; stand seit [[1911]] in der Fabrikstraße 32.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Stadt Neumünster: &#039;&#039;[https://www.neumuenster.de/fileadmin/neumuenster.de/media/wirtschaft_und_bauen/planen/bauleitplanung/bebauungsplan/rechtskraeftige_bebauungsplaene/B_104/Begru%CC%88ndung_104.pdf Begründung für den Bebauungsplan Nr. 104 &amp;quot;Einkaufszentrum Sager-Viertel&amp;quot;]&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bombentreffer zerstört&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; und nicht wieder aufgebaut. [[1953]] wurde ein Neubau in der Carlstraße 7 eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Engling, Herbert: &#039;&#039;Das Neumünster-Buch: eine Stadtgeschichte in Wort und Bild&#039;&#039; (K. Wachholtz, Neumünster 1985), Seite 225&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Architektur==&lt;br /&gt;
Architekt und Bauleiter des Gebäudes in der Fabrikstraße war der Neumünsteraner Gottfried Wiese. Treuhänderische Eigentümer waren [[Heinrich Lienau]] und zunächst [[Johannes Hagedorn]], ab [[1914]] [[Johannes Hanemann]]. Im September [[1911]] wurde die Baugenehmigung erteilt. Die Architektur wird in der Literatur beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit Mansarddach; Klinkerfassade in den eleganten Formen einer auf Sachlichkeit ausgerichteten Reformarchitektur; Sockelgeschoss und Traufzone mit Naturstein verkleidet; die vier breiten Achsen durch eine kolossale Pilasterstellung über alle Geschosse zusammengefasst; an den Pilastervorlagen des EG fünf Relieffelder mit Emblemen verschiedener Gewerke (u.a. Metallgewerbe, Zimmerergewerbe, Baugewerbe), die Brüstungsfelder mit Zierverbandvariationen: rückwärtig anschließend zwei schmucklose erdgeschossige Nebengebäude mit Gewerkschaftsbüros und Versammlungsraum bzw. Sitzungszimmer (dieser Bauteil etwas höher ausgeführt). Nutzung des Vorderhauses im EG Parteisekretariat mit Warteraum, Kolportage-Raum und Archiv, sonst Büro- und Wohnraum.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Bemerkung: Das Gewerkschaftshaus in Neumünster, bei dem es sich um ein reines Verwaltungsgebäude ohne Gaststätte oder Herberge handelt, ist ein bemerkenswertes Beispiel der frühen modernen Geschäftshausarchitektur. In der eleganten Fassadengliederung kommen die Materialgerechtigkeit des norddeutschen Backsteinbaus und die neue versachlichte Reformästhetik zum Tragen. Über die Person des Entwerfers Gottfried Wiese ist wenig bekannt. So steht nicht fest, ob Wiese eine Architektenausbildung genossen hat, er betrieb jedenfalls in Neumünster ein &#039;Bautechnisches Büro&#039;.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Hoffsten, Anke: &#039;&#039;Das Volkshaus der Arbeiterbewegung in Deutschland: Gemeinschaftsbauten zwischen Alltag und Utopie&#039;&#039; (Böhlau, Köln, 1. Edition 2017), Seite 506&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nutzung==&lt;br /&gt;
Im Gewerkschaftshaus hatten verschiedene Mitgliedsgewerkschaften des [[Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund|Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB)]] ihre Geschäftsräume:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Deutscher Holzarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Verband der Maler&lt;br /&gt;
*Zentralverband der Steinarbeiter&lt;br /&gt;
*Deutscher Baugewerkschaftsbund&lt;br /&gt;
*Deutscher Bekleidungsarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Deutscher Lederarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Deutscher Metallarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Verband der Nahrungsmittel- und Getränkearbeiter&lt;br /&gt;
*Deutscher Textilarbeiterverband&lt;br /&gt;
*Verband der Deutschen Buchdrucker&lt;br /&gt;
*Handsetzervereinigung&lt;br /&gt;
*Gewerkschaft für Fabrikarbeiter&lt;br /&gt;
*Gewerkschaft für Heizer und Maschinisten&amp;lt;ref&amp;gt;spurensuche-neumuenster.de: &#039;&#039;[https://www.spurensuche-neumuenster.de/spuren/fabrikstrasse-32/ Fabrikstraße 32 - Gewerkschaftshaus]&#039;&#039;, abgerufen 23.3.2022. Dort die Anmerkung: Archiv DGB-NMS. Diese Aufstellung erfolgte im März 1947 im Rahmen der Rückforderungsansprüche der Gewerkschaften.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Am [[2. Mai]] [[1933]] stürmten SA und Hilfspolizei das Gewerkschaftshaus. Sie verhafteten zehn Gewerkschaftvertreter (u.a. [[Konrad Matzke]]), beschlagnahmten sämtliches Vermögen und übergaben das Gebäude an die nationalsozialistische Deutsche Arbeitsfront (DAF).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde beim einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neubau==&lt;br /&gt;
Das Grundstück wurde dem DGB [[1949]] zurückgegeben, das Gewerkschaftshaus aber an anderer Stelle neu gebaut - &amp;quot;mit den sogenannten Arbeitergroschen der Gewerkschaftsmitglieder&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Geil, Thorsten: &#039;&#039;Gewerkschaften verlassen DGB-Haus&#039;&#039;, &#039;&#039;Kieler Nachrichten&#039;&#039;, Regionalausgabe Neumünster, 13.10.2023&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Neubau wurde [[1953]] in der Carlstraße 7 eröffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober [[2023]] gaben die letzten Gewerkschaften ihre Büros dort auf, sie zogen in den Kuhberg 1-3:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Eine Tradition in Neumünster steht möglicherweise vor dem Aus: Die letzten drei Gewerkschaften, die noch ihre Büros im DGB-Haus Neumünster an der Carlstraße haben, ziehen dort aus. Die Mietverträge werden gekündigt. &#039;Der Schritt ist uns nicht leicht gefallen, aber der Zustand des Gebäudes lässt eine zeitgemäße Arbeit nicht mehr zu&#039;, sagte [[Frank Hornschu]], Geschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes der Kiel-Region, zu der auch Neumünster gehört. [...]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Gebäude gehört der Vermögens- und Treuhandgesellschaft (VTG) des DGB, und die hat dort in den vergangenen Jahrzehnten kaum investiert. [...] &#039;Das Gebäude versprüht einen Charme, als käme dort jeden Moment [[Hans Böckler]] um die Ecke&#039;, sagte ein alter Gewerkschafter - und meint damit voller Ironie den ersten DGB-Vorsitzenden nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Neumünsteraner Gewerkschafter haben nach Auskunft von Hornschu immer wieder bei der VTG um eine Sanierung gebeten und auch schon länger mit Auszug gedroht. &#039;Passiert ist leider nichts. [Nach einer Sanierung] kommen wir gern wieder zurück.&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative des Gewerkschafters Jonny Griese, der sich mit einer Pedition für den Erhalt des DGB-Hauses eingesetzt hatte, steht das Gebäude seit Anfang [[2026]] unter Denkmalschutz. Das Landesamt für Denkmalschutz erklärte: &amp;quot;Das DGB-Haus ist ein geschütztes Kulturdenkmal. Es wurde am [[20. Januar]] [[2026]] in die Liste der Kulturdenkmale Schleswig-Holsteins aufgegenommen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt; Gunda Meyer, Kieler Nachrichten Online vom 22.01.26, 18.00&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
*spurensuche-neumuenster.de: &#039;&#039;[https://www.spurensuche-neumuenster.de/spuren/fabrikstrasse-32/ Fabrikstraße 32 - Gewerkschaftshaus]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverband Neumünster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschaftsbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BeLö</name></author>
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