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	<title>SPD Geschichtswerkstatt - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Robert_Wohlers&amp;diff=60973</id>
		<title>Robert Wohlers</title>
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		<updated>2025-08-13T09:03:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolf1949: Ergänzungen nach Trauermitteilung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Vorname = Robert&lt;br /&gt;
|Nachname = Wohlers&lt;br /&gt;
|Titel = Dr. iur.&lt;br /&gt;
|geboren = 18890601&lt;br /&gt;
|Geburtsort = Altona&lt;br /&gt;
|gestorben = 19730521&lt;br /&gt;
|Sterbeort = Hamburg&lt;br /&gt;
|Geschlecht = Mann&lt;br /&gt;
|Foto = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Dr. &#039;&#039;&#039;Robert Wohlers&#039;&#039;&#039;, * [[1. Juni]] [[1889]] in Altona; † [[21. Mai]] [[1973]] in Hamburg; Jurist. Mitglied der SPD wohl vor [[1918]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben &amp;amp; Beruf ==&lt;br /&gt;
Robert Wohlers besuchte in Hamburg die Oberrealschule und begann [[1911]] ein Jurastudium, das er vermutlich vor seinem Kriegsdienst abschloss. Von [[1914]] bis [[1918]] kämpfte er im 1. Weltkrieg. [[1920]] wurde er in Breslau zum Dr. iur. promoviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Schwabe, Klaus: &#039;&#039;[https://library.fes.de/pdf-files/bueros/schwerin/10223.pdf Wurzeln, Traditionen und Identität der Sozialdemokratie in Mecklenburg und Pommern]&#039;&#039; (Reihe &#039;&#039;Geschichte Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039; Nr. 9, Schwerin 1999), S. 92&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1918]] wurde er Leiter des Wohlfahrtsamtes in Fürstenwalde (Spree), [[1919]] stieg er zum besoldeten Stadtrat auf. [[1921]] wechselte er als Amtshauptmann (d.h. Landrat) zu den Kreisen Boitzenburg/Elbe und Hagenow/Mecklenburg, wo er bis [[1933]] tätig war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;[https://library.fes.de/fulltext/sozmit/1948-109.htm Sozialistische Mitteilungen März/April 1948]&#039;&#039;, Fußnote 77&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine andere Quelle gibt an, er sei [[1926]] - also mit 37 Jahren - in den Ruhestand getreten. Was der Grund dafür gewesen sein soll, wird nicht angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn der NS-Diktatur ging er in Hamburg einer privatwirtschaftlichen Tätigkeit nach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; [[1944]] wurde er - offensichtlich nur für kurze Zeit - in &amp;quot;Schutzhaft&amp;quot; genommen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;, möglicherweise in Zusammenhang mit der [[Aktion Gewitter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Wohlers, gründete mit seiner Frau Sophie Wohlers Anfang der dreißiger Jahe eine Leihbücherei auf den Namen seiner Frau, da das NS-Regime ihm ein Berufsverbot auferlegt hatte. Krieg und Zerstörung trafen auch die Leihbücherei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[1946]] bis [[1950]] war er Oberkreisdirektor von [[Kreisverein Süderdithmarschen|Süderdithmarschen]]. Es ist vorstellbar, dass er im Zuge der Evakuierungen aus Hamburg [[1943]] dorthin gelangt war und als erfahrener Verwaltungsmann diese Führungsposition erhielt. Offenbar stellte sie für ihn aber nur eine Durchgangsstation dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann nach [[1950]] zog er zurück nach Hamburg. Über seine Familien- und sonstigen Lebensverhältnisse ist bisher nichts ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg gründeten Tante und Sohn in zweiter Generation die Buchhandlung Dr. Robert Wohlers. Jahrzehnte war die Geschäftsadresse Hamburg-St. Georg, Lange Reihe 68/70. 2013 musste die Buchhandlung Wohlers in neue, kleinere Geschäftsräume in der Langen Reihe umziehen, nachdem es vom Hauseigentümer eine drastische, existenzgefährdende Mieterhöhung geben hatte, die von starken Protesten begleitet wurde. Am 19. Juli ist der Enkel Jürgen Wohlers (1952-2025), der die Buchhandlung übernommen hatte, verstorben.&amp;lt;&amp;lt;!-- Kommentar --&amp;gt;ref&amp;gt;Rainer Neumann: St. Georg trauert um Buchhändler Jürgen Wohlers, in Blätter aus St. Georg, Ausgabe August 2025, Die Zeitschrift des Bürgervereins zu St. Georg von 1880 e.V.S. 8-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei &amp;amp; Politik ==&lt;br /&gt;
Wann Robert Wohlers der SPD beitrat, ist nicht ermittelt, aber wohl vor [[1918]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[1924]] bis [[1933]] gehörte er dem Landtag von Mecklenburg an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Neuaufbau der [[Landesverband|schleswig-holsteinischen Parteiorganisation]] nach der NS-Herrschaft scheint er keine Rolle gespielt zu haben, denn er wird bei [[Holger Martens]] nicht erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Martens-45-59}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[25. Juni]] [[1947]] vertrat er zusammen mit [[Otto Voss]] Schleswig-Holstein im in Frankfurt/M. tagenden Ersten, ab [[24. Februar]] [[1948]] - wieder mit [[Otto Voss]] sowiemit [[Anni Krahnstöver]] und [[Karl Schulze]] - auch im Zweiten Wirtschaftsrat der Bizone (bis [[1949]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisverein Süderdithmarschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolf1949</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Holger_Stubbe&amp;diff=49521</id>
		<title>Holger Stubbe</title>
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		<updated>2023-09-26T19:57:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolf1949: Bild eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
| Vorname = Holger&lt;br /&gt;
| Nachname = Stubbe&lt;br /&gt;
| geboren = 19440928&lt;br /&gt;
| Geburtsort = Hamburg&lt;br /&gt;
| gestorben =&lt;br /&gt;
| Geschlecht = Mann&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Holger Stubbe.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Holger Stubbe&#039;&#039;&#039;, * [[28. September]] [[1944]] in Hamburg; Versicherungskaufmann, Betriebsrat. Mitglied der SPD seit [[1968]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben &amp;amp; Beruf ==&lt;br /&gt;
Holger Stubbe wuchs in Hamburg-Barmbek auf und schloss die Schule mit der Mittleren Reife ab. Er begann [[1962]] bei der Hamburg-Mannheimer (HM) eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann und war in der Firma bis zu seinem Ruhestand tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März [[1968]] wurde er erstmals in den Betriebsrat der Hauptverwaltung gewählt und nahm dort parallel zur beruflichen Tätigkeit mehrere führende Funktionen wahr. Ab [[1975]] war er freigestellter (d.h. hauptamtlicher) Betriebsrat und übernahm die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden. Parallel wurde er in den Gesamtbetriebsrat gewählt, wo er den Vorsitz im Wirtschaftsausschuss hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Festschrift 50 Jahre Gesamtbetriebsrat von 1952 – 2002&#039;&#039; sowie Information der DAG, März 1987&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1976]] übernahm er den Vorsitz sowohl des Betriebsrats der Hauptverwaltung als auch des Gesamtbetriebsrats. Im selben Jahr wurde er in den Aufsichtsrat der HM gewählt. Dort übernahm er ab [[1977]] bis zu seinem Ausscheiden [[2005]] die Funktion des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holger Stubbe berichtete in den Rechenschaftsberichten des Betriebsrates, dass angesichts der Verschärfung der Wettbewerbssituation in der deutschen Versicherungswirtschaft und Jahrzehnten von gravierenden Veränderungsprozessen nicht eine einzige betriebsbedingte Kündigung ausgesprochen wurde und im guten Einvernehmen mit den Betroffenen akzeptable persönliche Lösungen gefunden wurden. Dabei sei die Suche nach kollektiven Lösungen zu Gunsten der Beschäftigten zwischen Geschäftsleitung und Betriebsräten nicht konfliktfrei; sie müssten teilweise mit Hilfe von Gerichten, Einigungsstellen und Gewerkschaften erkämpft werden. Aber nach Entscheidung durch die Institutionen sei die Umsetzung von Regelungen und Ansprüchen fast immer einvernehmlich von den Betriebsparteien getroffen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Betriebsratsinformation der Hamburg-Mannheimer Vers. AG von 1980 bis 1985&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Was nun, Herr Kaiser?&#039;&#039;, &#039;&#039;Hamburger Abendblatt&#039;&#039;, 11.12.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Hilfe bei der Umsetzung von Vereinbarungen war hierbei stets der Sozialplan von [[1980]]. Dieser sah erhebliche soziale Leistungen für Beschäftigte vor, die das Unternehmen voll finanzierte, ohne die Sozialkassen finanziell zu belasten - für die damalige Zeit ein Novum. Ungewöhnlich war an diesem Sozialplan auch die Vereinbarung, dass alle personellen Maßnahmen aufgrund von Betriebsänderungen nur gemeinsam mit einer paritätisch besetzten Kommission entschieden werden konnten. Dies war nach Holger Stubbe der entscheidende Schlüssel dafür, dass über Jahrzehnte in der HM und später auch in der ERGO-Zeit keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;DAG: &#039;&#039;DAG-Journal&#039;&#039; 351 (1981)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist verheiratet. Das Ehepaar hat eine Tochter und lebt in [[Ortsverein Ammersbek|Ammersbek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerkschaftliche Funktionen ===&lt;br /&gt;
Bereits [[1962]] wurde Holger Stubbe Mitglied der Deutschen Angestellten Gewerkschaft DAG. [[1978]] wurde er zum Vorsitzenden der Bundesberufsgruppe Versicherungen gewählt und vertrat die DAG in der Bundestarifkommission, deren ehrenamtlicher Sprecher er gleichzeitig wurde. Eine ähnliche Funktion nahm er später auch bei [[ver.di]] wahr und konnte so auch dort die Tarifpolitik mitgestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls [[1978]] wurde er durch den Bundespräsidenten in den Versicherungsbeirat beim Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der DAG und der [[Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen|Gewerkschaft HBV]] plädierte er mit den Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat der HM für eine Klage gegen den von der Kapitalseite grundsätzlich betriebenen Ausschluss von Arbeiternehmervertretern aus dem Vorstandsausschuss, in dem die Einstellung, Entlassung und Vergütung von Vorstandsmitgliedern vorentschieden wurde. Diese von den Gewerkschaften gemeinsam angestrengte Klage&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Der Betriebsberater&#039;&#039; (Düsseldorf 1993), S. 1609 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; führte nach Niederlagen in den Vorinstanzen am Ende zum Erfolg. Der Bundesgerichtshof setzte mit seinem Urteil dieser von der Kapitalseite bundesweit geübten Praxis endgültig ein Ende.&amp;lt;ref&amp;gt;BGH, Urteil vom 17. Mai 1993 II ZR 89/92&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied des Gewerkschaftsrates der DAG war er aktiv am Gründungsprozess von ver.di beteiligt, in der sowohl DAG als auch HBV aufgingen.&amp;lt;ref&amp;gt;DAG-Bundesberufsgruppe Versicherungen:&#039;&#039; Die Versicherungswirtschaft und der Europäische Binnenmarkt&#039;&#039; (Stand 1989)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei &amp;amp; Politik ==&lt;br /&gt;
Holger Stubbe trat [[1968]] in die SPD ein. Über Parteifunktionen in Hamburg oder [[Ortsverein Ammersbek|Ammersbek]] ist bisher nichts ermittelt. Offenbar stand für ihn die gewerkschaftliche Politik immer im Vordergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[1981]] erhielt er das Bundesverdienstkreuz, in erster Linie für den im Jahre [[1980]] ausgehandelten Sozialplan bei der HM.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundespräsidialamt: Begründung für die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes (1981)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschaftsbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolf1949</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Datei:Johannes_M%C3%BCllner.jpg&amp;diff=49351</id>
		<title>Datei:Johannes Müllner.jpg</title>
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		<updated>2023-09-08T10:44:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolf1949: Johannes Müllner (2023)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Johannes Müllner (2023)&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{PD}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolf1949</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Johannes_M%C3%BCllner&amp;diff=49188</id>
		<title>Johannes Müllner</title>
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		<updated>2023-08-25T09:38:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolf1949: kleine Ergänzung beim Namen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johannes  Georg Franz Müllner&#039;&#039;&#039;  (* 28. September 1932 in Hranice u Aše(Rossbach/Böhmen)) ist ein deutscher Gewerkschafter. Von 1975 bis 1989 war er Erster Bevollmächtigter (Geschäftsführer) der Hamburger [[IG Metall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Johannes Müllners Vater war Pastor, der wegen seiner antifaschistischen Einstellung vor dem Einmarsch der Hitlertruppen in die CSSR in die Schweiz floh, wo aber die Familie kein Asyl erhielt. Die Mutter war Lehrerin. Aufgrund dieser Entwicklung war Müllner in der Volkschule in Lausanne/Schweiz, Naumburg/Saale und [[Flensburg]] und auf den Gymnasien in Flensburg und dem Johanneum in Lüneburg. Die Schulzeit beendete er mit dem Abschluss der Mittleren Reife in Lauenburg/Elbe. &lt;br /&gt;
=== Berufstätigkeit ===&lt;br /&gt;
Anschließend begann er 1952 eine Ausbildung  als Schlosser bei der Firma Still in Hamburg, die er 1955 mit dem Facharbeiterabschluss beendete. Von 1955 bis 1959 war er Blechschlosser in Akkordarbeit, danach wurde er für die Betriebsratsarbeit freigestellt. 1952 wurde er Mitglied der IG Metall, Vertrauensmann und war von 1957 bis 1967 Mitglied im Betriebsrat. Von 1961 bis 1967 war er Vorsitzender des Betriebsrates und 1962 bis 1967 im Aufsichtsrat der Firma Still.&lt;br /&gt;
=== Gewerkschaftliche Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
1967 begann Müllner seine hauptamtliche Tätigkeit für die Gewerkschaft IG Metall in Hamburg.  Bis 1971 war er Gewerkschaftssekretär und wurde danach zum Zweiten Bevollmächtigten der Hamburger IG Metall gewählt. 1975 wurde er Erster Bevollmächtigter (Geschäftsführer). &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeitzeugen.fes.de/sites/default/files/article_pdf/BIOGRAFIE-Johannes-Muellner-336.pdf] Biografie Friedrich-Ebert-Stiftung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches Engagement ===&lt;br /&gt;
Müllner wurde 1962 Mitglied der SPD und hat mitgearbeitet in der SPD-Betriebsorganisation (AFA), zeitweise Vorsitzender für den Metall-Bereich. 1969 wurde er Mitglied des AFA-Landesvorstands, zeitweise stellv. Vorsitzender, Mitglied des AfA-Vorstands auf Bundesebene. 1971 wurde er Mitglied des SPD-Landesvorstandes Hamburg. Er war auch auf Kreis- und Distriktebene der SPD aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müllner hat die typische „Ochsentour“ durchlebt und praktisch alle Stationen durchlaufen als Voraussetzung für eine erfolgreiche Interessenvertretung im Betrieb, in der Politik und im gewerkschaftlichen Bereich.  Von 1974 bis in die achtziger Jahre hinein bestimmte der industrielle Strukturwandel mit der Schließung großer Betriebe und Betriebsteile speziell im Schiffbau- und Hafenbereich seine  Tätigkeit. Die traditionelle Metall-Industrie in Hamburg war zusammengebrochen. Dieser Umbruch und die Auseinandersetzungen mit innergewerkschaftlichen Gegnern Jahren haben ihn stark beansprucht, so dass er mit knapp 57 Jahren seine Tätigkeit bei der IG Metall aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenamtliches Engagement ===&lt;br /&gt;
Müllner war immer ehrenamtlich tätig ob als Arbeitsrichter oder in Gremien  der Gewerkschaft in Hamburg und Frankfurt.  Nach seinem Ausscheiden aus der hauptamtlichen Tätigkeit hat er sich besonders im Rahmen der Seniorenarbeit im DGB in Hamburg engagiert. Unter seiner Mitwirkung wurde eine einheitliche Seniorenvertretung aller Gewerkschaften in Hamburg geschaffen, wurden Großveranstaltungen organisiert und das Seniorenmitwirkungsgesetz in Hamburg auf den Weg gebracht. Auch im Museum der Arbeit und im SPD-Bürgerbüro hat er aktiv mitgearbeitet. Für das &amp;quot;Senioren-Echo&amp;quot; der Hamburger IG Metall schreibt er regelmäßig Beiträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.zeitzeugen.fes.de/sites/default/files/article_pdf/TRANSKRIPTION-Johannes-Muellner-336.pdf Zeitzeugengespräch bei der Friedrich-Ebert-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Soziale-Marktwirtschaft-Wie-Deutschland-zum-Wirtschaftswunder-kam,sozialemarktwirtschaft100.html Johannes Müllner: Wie Deutschland zum Wirtschaftswunder kam - NDR 2021]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen == &lt;br /&gt;
* 2019: wurde ihm vom Hamburger Senat die Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* IG Metall Verwaltungsstelle Hamburg (Hrsg.): &#039;&#039;„Wartet nicht auf andere, packt jetzt selbst mit an“&#039;&#039;, VSA:Verlag, Hamburg 1995, ISBN 3-87975-658-9.&lt;br /&gt;
* Gudrun Schmid: &#039;&#039;Wenn wir uns nicht rühren, rührt sich überhaupt nichts!&amp;quot;&#039;&#039;. Der Kampf gegen die Schließung des Kessellbaus im M.A.N.-Werk Hamburg. spw-Verlag, Göttingen 1983, ISBN ‎ 978-3922489023 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Kämpfen nimmt Dir keiner ab&#039;&#039;. Schiffbaukrise und Gegenwehr am Beispiel HDW - Hamburg. Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf 1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Müllner, Johannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Müllner, Johannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. September 1932&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT= Hranice u Aše|Rossbach/Böhmen &lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolf1949</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Johannes_M%C3%BCllner&amp;diff=49173</id>
		<title>Johannes Müllner</title>
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		<updated>2023-08-24T09:37:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolf1949: /* Weblinks */ Ergänzung zu NDR&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johannes Müllner&#039;&#039;&#039;  (* 28. September 1932 in Hranice u Aše(Rossbach/Böhmen)) ist ein deutscher Gewerkschafter. Von 1975 bis 1989 war er Erster Bevollmächtigter (Geschäftsführer) der Hamburger [[IG Metall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Johannes Müllners Vater war Pastor, der wegen seiner antifaschistischen Einstellung vor dem Einmarsch der Hitlertruppen in die CSSR in die Schweiz floh, wo aber die Familie kein Asyl erhielt. Die Mutter war Lehrerin. Aufgrund dieser Entwicklung war Müllner in der Volkschule in Lausanne/Schweiz, Naumburg/Saale und [[Flensburg]] und auf den Gymnasien in Flensburg und dem Johanneum in Lüneburg. Die Schulzeit beendete er mit dem Abschluss der Mittleren Reife in Lauenburg/Elbe. &lt;br /&gt;
=== Berufstätigkeit ===&lt;br /&gt;
Anschließend begann er 1952 eine Ausbildung  als Schlosser bei der Firma Still in Hamburg, die er 1955 mit dem Facharbeiterabschluss beendete. Von 1955 bis 1959 war er Blechschlosser in Akkordarbeit, danach wurde er für die Betriebsratsarbeit freigestellt. 1952 wurde er Mitglied der IG Metall, Vertrauensmann und war von 1957 bis 1967 Mitglied im Betriebsrat. Von 1961 bis 1967 war er Vorsitzender des Betriebsrates und 1962 bis 1967 im Aufsichtsrat der Firma Still.&lt;br /&gt;
=== Gewerkschaftliche Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
1967 begann Müllner seine hauptamtliche Tätigkeit für die Gewerkschaft IG Metall in Hamburg.  Bis 1971 war er Gewerkschaftssekretär und wurde danach zum Zweiten Bevollmächtigten der Hamburger IG Metall gewählt. 1975 wurde er Erster Bevollmächtigter (Geschäftsführer). &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeitzeugen.fes.de/sites/default/files/article_pdf/BIOGRAFIE-Johannes-Muellner-336.pdf] Biografie Friedrich-Ebert-Stiftung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches Engagement ===&lt;br /&gt;
Müllner wurde 1962 Mitglied der SPD und hat mitgearbeitet in der SPD-Betriebsorganisation (AFA), zeitweise Vorsitzender für den Metall-Bereich. 1969 wurde er Mitglied des AFA-Landesvorstands, zeitweise stellv. Vorsitzender, Mitglied des AfA-Vorstands auf Bundesebene. 1971 wurde er Mitglied des SPD-Landesvorstandes Hamburg. Er war auch auf Kreis- und Distriktebene der SPD aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müllner hat die typische „Ochsentour“ durchlebt und praktisch alle Stationen durchlaufen als Voraussetzung für eine erfolgreiche Interessenvertretung im Betrieb, in der Politik und im gewerkschaftlichen Bereich.  Von 1974 bis in die achtziger Jahre hinein bestimmte der industrielle Strukturwandel mit der Schließung großer Betriebe und Betriebsteile speziell im Schiffbau- und Hafenbereich seine  Tätigkeit. Die traditionelle Metall-Industrie in Hamburg war zusammengebrochen. Dieser Umbruch und die Auseinandersetzungen mit innergewerkschaftlichen Gegnern Jahren haben ihn stark beansprucht, so dass er mit knapp 57 Jahren seine Tätigkeit bei der IG Metall aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenamtliches Engagement ===&lt;br /&gt;
Müllner war immer ehrenamtlich tätig ob als Arbeitsrichter oder in Gremien  der Gewerkschaft in Hamburg und Frankfurt.  Nach seinem Ausscheiden aus der hauptamtlichen Tätigkeit hat er sich besonders im Rahmen der Seniorenarbeit im DGB in Hamburg engagiert. Unter seiner Mitwirkung wurde eine einheitliche Seniorenvertretung aller Gewerkschaften in Hamburg geschaffen, wurden Großveranstaltungen organisiert und das Seniorenmitwirkungsgesetz in Hamburg auf den Weg gebracht. Auch im Museum der Arbeit und im SPD-Bürgerbüro hat er aktiv mitgearbeitet. Für das &amp;quot;Senioren-Echo&amp;quot; der Hamburger IG Metall schreibt er regelmäßig Beiträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.zeitzeugen.fes.de/sites/default/files/article_pdf/TRANSKRIPTION-Johannes-Muellner-336.pdf Zeitzeugengespräch bei der Friedrich-Ebert-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Soziale-Marktwirtschaft-Wie-Deutschland-zum-Wirtschaftswunder-kam,sozialemarktwirtschaft100.html Johannes Müllner: Wie Deutschland zum Wirtschaftswunder kam - NDR 2021]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen == &lt;br /&gt;
* 2019: wurde ihm vom Hamburger Senat die Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* IG Metall Verwaltungsstelle Hamburg (Hrsg.): &#039;&#039;„Wartet nicht auf andere, packt jetzt selbst mit an“&#039;&#039;, VSA:Verlag, Hamburg 1995, ISBN 3-87975-658-9.&lt;br /&gt;
* Gudrun Schmid: &#039;&#039;Wenn wir uns nicht rühren, rührt sich überhaupt nichts!&amp;quot;&#039;&#039;. Der Kampf gegen die Schließung des Kessellbaus im M.A.N.-Werk Hamburg. spw-Verlag, Göttingen 1983, ISBN ‎ 978-3922489023 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Kämpfen nimmt Dir keiner ab&#039;&#039;. Schiffbaukrise und Gegenwehr am Beispiel HDW - Hamburg. Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf 1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Müllner, Johannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Müllner, Johannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. September 1932&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT= Hranice u Aše|Rossbach/Böhmen &lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolf1949</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Johannes_M%C3%BCllner&amp;diff=49157</id>
		<title>Johannes Müllner</title>
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		<updated>2023-08-23T10:00:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolf1949: kleine Ergänzungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johannes Müllner&#039;&#039;&#039;  (* 28. September 1932 in Hranice u Aše(Rossbach/Böhmen)) ist ein deutscher Gewerkschafter. Von 1975 bis 1989 war er Erster Bevollmächtigter (Geschäftsführer) der Hamburger [[IG Metall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Johannes Müllners Vater war Pastor, der wegen seiner antifaschistischen Einstellung vor dem Einmarsch der Hitlertruppen in die CSSR in die Schweiz floh, wo aber die Familie kein Asyl erhielt. Die Mutter war Lehrerin. Aufgrund dieser Entwicklung war Müllner in der Volkschule in Lausanne/Schweiz, Naumburg/Saale und [[Flensburg]] und auf den Gymnasien in Flensburg und dem Johanneum in Lüneburg. Die Schulzeit beendete er mit dem Abschluss der Mittleren Reife in Lauenburg/Elbe. &lt;br /&gt;
=== Berufstätigkeit ===&lt;br /&gt;
Anschließend begann er 1952 eine Ausbildung  als Schlosser bei der Firma Still in Hamburg, die er 1955 mit dem Facharbeiterabschluss beendete. Von 1955 bis 1959 war er Blechschlosser in Akkordarbeit, danach wurde er für die Betriebsratsarbeit freigestellt. 1952 wurde er Mitglied der IG Metall, Vertrauensmann und war von 1957 bis 1967 Mitglied im Betriebsrat. Von 1961 bis 1967 war er Vorsitzender des Betriebsrates und 1962 bis 1967 im Aufsichtsrat der Firma Still.&lt;br /&gt;
=== Gewerkschaftliche Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
1967 begann Müllner seine hauptamtliche Tätigkeit für die Gewerkschaft IG Metall in Hamburg.  Bis 1971 war er Gewerkschaftssekretär und wurde danach zum Zweiten Bevollmächtigten der Hamburger IG Metall gewählt. 1975 wurde er Erster Bevollmächtigter (Geschäftsführer). &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeitzeugen.fes.de/sites/default/files/article_pdf/BIOGRAFIE-Johannes-Muellner-336.pdf] Biografie Friedrich-Ebert-Stiftung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches Engagement ===&lt;br /&gt;
Müllner wurde 1962 Mitglied der SPD und hat mitgearbeitet in der SPD-Betriebsorganisation (AFA), zeitweise Vorsitzender für den Metall-Bereich. 1969 wurde er Mitglied des AFA-Landesvorstands, zeitweise stellv. Vorsitzender, Mitglied des AfA-Vorstands auf Bundesebene. 1971 wurde er Mitglied des SPD-Landesvorstandes Hamburg. Er war auch auf Kreis- und Distriktebene der SPD aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müllner hat die typische „Ochsentour“ durchlebt und praktisch alle Stationen durchlaufen als Voraussetzung für eine erfolgreiche Interessenvertretung im Betrieb, in der Politik und im gewerkschaftlichen Bereich.  Von 1974 bis in die achtziger Jahre hinein bestimmte der industrielle Strukturwandel mit der Schließung großer Betriebe und Betriebsteile speziell im Schiffbau- und Hafenbereich seine  Tätigkeit. Die traditionelle Metall-Industrie in Hamburg war zusammengebrochen. Dieser Umbruch und die Auseinandersetzungen mit innergewerkschaftlichen Gegnern Jahren haben ihn stark beansprucht, so dass er mit knapp 57 Jahren seine Tätigkeit bei der IG Metall aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenamtliches Engagement ===&lt;br /&gt;
Müllner war immer ehrenamtlich tätig ob als Arbeitsrichter oder in Gremien  der Gewerkschaft in Hamburg und Frankfurt.  Nach seinem Ausscheiden aus der hauptamtlichen Tätigkeit hat er sich besonders im Rahmen der Seniorenarbeit im DGB in Hamburg engagiert. Unter seiner Mitwirkung wurde eine einheitliche Seniorenvertretung aller Gewerkschaften in Hamburg geschaffen, wurden Großveranstaltungen organisiert und das Seniorenmitwirkungsgesetz in Hamburg auf den Weg gebracht. Auch im Museum der Arbeit und im SPD-Bürgerbüro hat er aktiv mitgearbeitet. Für das &amp;quot;Senioren-Echo&amp;quot; der Hamburger IG Metall schreibt er regelmäßig Beiträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.zeitzeugen.fes.de/sites/default/files/article_pdf/TRANSKRIPTION-Johannes-Muellner-336.pdf Zeitzeugengespräch bei der Friedrich-Ebert-Stiftung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen == &lt;br /&gt;
* 2019: wurde ihm vom Hamburger Senat die Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* IG Metall Verwaltungsstelle Hamburg (Hrsg.): &#039;&#039;„Wartet nicht auf andere, packt jetzt selbst mit an“&#039;&#039;, VSA:Verlag, Hamburg 1995, ISBN 3-87975-658-9.&lt;br /&gt;
* Gudrun Schmid: &#039;&#039;Wenn wir uns nicht rühren, rührt sich überhaupt nichts!&amp;quot;&#039;&#039;. Der Kampf gegen die Schließung des Kessellbaus im M.A.N.-Werk Hamburg. spw-Verlag, Göttingen 1983, ISBN ‎ 978-3922489023 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Kämpfen nimmt Dir keiner ab&#039;&#039;. Schiffbaukrise und Gegenwehr am Beispiel HDW - Hamburg. Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf 1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Müllner, Johannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Müllner, Johannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. September 1932&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT= Hranice u Aše|Rossbach/Böhmen &lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolf1949</name></author>
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		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Johannes_M%C3%BCllner&amp;diff=49114</id>
		<title>Johannes Müllner</title>
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		<updated>2023-08-19T17:37:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolf1949: Neuer Beitrag Johannes Müller, habe ich nach Rückssprache mit Steffen eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johannes Müllner&#039;&#039;&#039;  (* 28. September 1932 in Hranice u Aše(Rossbach/Böhmen)) ist ein deutscher Gewerkschafter. Von 1975 bis 1989 war er Erster Bevollmächtigter (Geschäftsführer) der Hamburger [[IG Metall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Johannes Müllners Vater war Pastor, der wegen seiner antifaschistischen Einstellung vor dem Einmarsch der Hitlertruppen in die CSSR in die Schweiz floh, wo aber die Familie kein Asyl erhielt. Die Mutter war Lehrerin. Aufgrund dieser Entwicklung war Müllner in der Volkschule in Lausanne/Schweiz, Naumburg/Saale und [[Flensburg]] und auf den Gymnasien in Flensburg und dem Johanneum in Lüneburg. Die Schulzeit beendete er mit dem Abschluss der Mittleren Reife in Lauenburg/Elbe. &lt;br /&gt;
=== Berufstätigkeit ===&lt;br /&gt;
Anschließend begann er 1952 eine Ausbildung  als Schlosser bei der Firma Still in Hamburg, die er 1955 mit dem Facharbeiterabschluss beendete. Von 1955 bis 1959 war er Blechschlosser in Akkordarbeit, danach wurde er für die Betriebsratsarbeit freigestellt. 1952 wurde er Mitglied der IG Metall, Vertrauensmann und war von 1957 bis 1967 Mitglied im Betriebsrat. Von 1961 bis 1967 war er Vorsitzender des Betriebsrates und 1962 bis 1967 im Aufsichtsrat der Firma Still.&lt;br /&gt;
=== Gewerkschaftliche Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
1967 begann Müllner seine hauptamtliche Tätigkeit für die Gewerkschaft IG Metall in Hamburg.  Bis 1971 war er Gewerkschaftssekretär und wurde danach zum Zweiten Bevollmächtigten der Hamburger IG Metall gewählt. 1975 wurde er Erster Bevollmächtigter (Geschäftsführer). &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeitzeugen.fes.de/sites/default/files/article_pdf/BIOGRAFIE-Johannes-Muellner-336.pdf] Biografie Friedrich-Ebert-Stiftung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches Engagement ===&lt;br /&gt;
Müllner wurde 1962 Mitglied der SPD und hat mitgearbeitet in der SPD-Betriebsorganisation (AFA), zeitweise Vorsitzender für den Metall-Bereich. 1969 wurde er Mitglied des AFA-Landesvorstands, zeitweise stellv. Vorsitzender, Mitglied des AfA-Vorstands auf Bundesebene. 1971 wurde er Mitglied des SPD-Landesvorstandes Hamburg. Er war auch auf Kreis- und Distriktebene der SPD aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müllner hat die typische „Ochsentour“ durchlebt und praktisch alle Stationen durchlaufen als Voraussetzung für eine erfolgreiche Interessenvertretung im Betrieb, in der Politik und im gewerkschaftlichen Bereich.  Von 1974 bis in die achtziger Jahre hinein bestimmte der industrielle Strukturwandel mit der Schließung großer Betriebe und Betriebsteile speziell im Schiffbau- und Hafenbereich seine  Tätigkeit. Die traditionelle Metall-Industrie in Hamburg war zusammengebrochen. Dieser Umbruch und die Auseinandersetzungen mit innergewerkschaftlichen Gegnern Jahren haben ihn stark beansprucht, so dass er mit knapp 57 Jahren seine Tätigkeit bei der IG Metall aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenamtliches Engagement ===&lt;br /&gt;
Müllner war immer ehrenamtlich tätig ob als Arbeitsrichter oder in Gremien  der Gewerkschaft in Hamburg und Frankfurt.  Nach seinem Ausscheiden aus der hauptamtlichen Tätigkeit hat er sich besonders im Rahmen der Seniorenarbeit im DGB in Hamburg engagiert. Unter seiner Mitwirkung wurde eine einheitliche Seniorenvertretung aller Gewerkschaften in Hamburg geschaffen, wurden Großveranstaltungen organisiert und das Seniorenmitwirkungsgesetz in Hamburg auf den Weg gebracht. Auch im Museum der Arbeit und im SPD-Bürgerbüro hat er aktiv mitgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen == &lt;br /&gt;
* 2019: wurde ihm vom Hamburger Senat die Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* IG Metall Verwaltungsstelle Hamburg (Hrsg.): &#039;&#039;„Wartet nicht auf andere, packt jetzt selbst mit an“&#039;&#039;, VSA:Verlag, Hamburg 1995, ISBN 3-87975-658-9.&lt;br /&gt;
* Gudrun Schmid: &#039;&#039;Wenn wir uns nicht rühren, rührt sich überhaupt nichts!&amp;quot;&#039;&#039;. Der Kampf gegen die Schließung des Kessellbaus im M.A.N.-Werk Hamburg. spw-Verlag, Göttingen 1983, ISBN ‎ 978-3922489023 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Kämpfen nimmt Dir keiner ab&#039;&#039;. Schiffbaukrise und Gegenwehr am Beispiel HDW - Hamburg. Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf 1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Müllner, Johannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Müllner, Johannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. September 1932&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT= Hranice u Aše|Rossbach/Böhmen &lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolf1949</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/index.php?title=Holger_Stubbe&amp;diff=47889</id>
		<title>Holger Stubbe</title>
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		<updated>2023-04-27T09:07:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolf1949: Neuer Beitrag Holger Stubbe&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Holger Stubbe&#039;&#039;&#039; (* 28. September [[1944]] in Hamburg) ist ein deutscher Versicherungskaufmann, Revisor und war Vorsitzender des Gesamt-und Konzernbetriebsrats sowie Mitglied des Aufsichtsrates der Hamburg-Mannheimer Versicherung sowie der entsprechenden Gremien  der ERGO Group, einem Erstversicherungskonzern der Münchner Rück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Holger Stubbe  wuchs in Hamburg-Barmbek auf und ging dort bis zur Mittleren Reife zur Schule. Er begann 1962 bei der Hamburg-Mannheimer (HM) eine  Ausbildung zum  Versicherungskaufmann  in Hamburg.  Danach wurde er ab dem 1. Oktober 1964 als Sachbearbeiter in der Personalbearbeitung für den Versicherungsaußendienst der HM eingesetzt.  Er wechselte 1969 in die interne Revision und war dort für mehrere Jahre als Revisor der Gesellschaft tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1968 wurde er erstmalig als Betriebsratsmitglied der Hauptverwaltung seines Unternehmens gewählt und nahm dort parallel zur beruflichen Tätigkeit mehrere führende Funktionen war. Im Jahre 1975 gab er seine berufliche Tätigkeit zu Gunsten der hauptamtlichen Betriebsratsarbeit auf (Freistellung von der Arbeit) und übernahm die Funktion des stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden. Parallel hierzu folgte die Wahl in den Gesamtbetriebsrat sowie die Übernahme des Vorsitz des  Wirtschaftsausschusses.&amp;lt;ref&amp;gt;Festschrift 50 Jahre Gesamtbetriebsrat von 1952 – 2002 und Information der DAG, März 1987&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1976 folgte die Wahl zum Vorsitzenden des Betriebsrats der Hauptverwaltung sowie des Gesamtbetriebsrats und die Wahl in den Aufsichtsrat der HM. Dort übernahm er ab 1977 bis zu seinem Ausscheiden bei der HM in 2005 die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stubbe berichtete in den Rechenschaftsberichten des Betriebsrates, dass angesichts der Verschärfung der Wettbewerbssituation in der deutschen Versicherungswirtschaft und Jahrzehnten von gravierenden Veränderungsprozessen nicht eine einzige betriebsbedingte Kündigung ausgesprochen wurde und im guten Einvernehmen mit den Betroffenen akzeptable persönliche Lösungen gefunden wurden. Dabei war die Schaffung von kollektiven Lösungen zu Gunsten der Mitarbeiter zwischen Geschäftsleitung und Betriebsräten nicht konfliktfrei und musste teilweise mit Hilfe von Gerichten, Einigungsstellen und Gewerkschaften durchaus erkämpft werden. Aber nach Entscheidung durch die Institutionen war die Umsetzung von Regelungen und Ansprüchen fast immer einvernehmlich von den Betriebsparteien getroffen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Betriebsratsinformation der Hamburg-Mannheimer Vers. AG von 1980 bis 1985&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Was nun, Herr Kaiser?, Hamburg Abendblatt vom 11. Dezember 2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Hilfe bei der Umsetzung von Vereinbarungen war hierbei stets der Sozialplan von 1980, für den Stubbe im Jahre 1981 von Bundespräsident Karl Carstens  mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet wurde.  Dieser Sozialplan sah erhebliche soziale Leistungen für Arbeitnehmern vor, die das Unternehmen voll finanzierte, ohne auch nur in irgendeiner Weise die Sozialkassen finanziell zu belasten. Für die damalige Zeit ein Novum. Ungewöhnlich war an diesem Sozialplan auch die Vereinbarung, dass alle personellen Maßnahmen aus Betriebsänderungen nur gemeinsam mit einer paritätisch besetzten Kommission entschieden werden konnten. Dies war nach Stubbe der entscheidende Schlüssel dafür, dass über Jahrzehnte in der HM und später in der ERGO-Zeit auch keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;DAG-Journal 351 von 1981 und Laudatio/Begründung des Bundespräsident für das Bundesverdienstkreuz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewerkschaftliche Funktionen ==&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1962 wurde Holger Stubbe Mitglied der Deutschen Angestellten Gewerkschaft DAG, die später mit anderen Gewerkschaften zur [[ver.di]] fusionierte. Im Jahre 1978 wurde er bei DAG zum Vorsitzenden der Bundesberufsgruppe Versicherungen und in die Bundestarifkommission gewählt, deren ehrenamtlicher Sprecher er gleichzeitig wurde. Eine ähnliche Funktion nahm er auch nach der Gründung der ver.di bei der neuen Gewerkschaft wahr und konnte so auch dort die Tarifpolitik mitgestalten. Als Mitglied des Gewerkschaftsrats der DAG war er auch am Gründungsprozess der ver.di beteiligt, deren Gründung er in dieser Funktion unterstützte. &amp;lt;ref&amp;gt;DAG-Broschüre, Die Versicherungswirtschaft und der Europäische Binnenmakrt, Bundesberufsgruppe Versicherungen, Stand 1989&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der DAG und der damaligen [[Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen|Gewerkschaft HBV]] plädierte er mit den Arbeitnehmervertretern des Aufsichtsrats der HM für eine Klage wegen des von der Kapitalseite grundsätzlich betriebenen Ausschusses von Arbeiternehmervertretern aus dem Vorstandsausschuss, in dem die Einstellung, Entlassung und Vergütung von Vorstandsmitgliedern vorentschieden wurde. Diese von den Gewerkschaften gemeinsam durchgeführte Klage führte nach Niederlagen in den Vorinstanzen am Ende zum Erfolg bei dem Bundesgerichtshof BGH und beendete eine bundesweit von der Kapitalseite ausgeübte Praxis endgültig.&amp;lt;ref&amp;gt;BGH, Urteil vom 17. Mai 1993 II ZR 89/92&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Betriebsberater, Düsseldorf 1993, S. 1609 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holger Stubbe ist verheiratet und Vater einer Tochter und lebt in Ammersbek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anerkennung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1981 Bundesverdienstkreuz&lt;br /&gt;
* 1978 Berufung durch den Bundespräsidenten in der Versicherungsbeirat beim Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SPD seit 1968&lt;br /&gt;
* DAG und ver.di seit 1962&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stubbe, Holger}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsrat (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DAG-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ver.di-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stubbe, Holger&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. September 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolf1949</name></author>
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