Dietmar Lutz

Aus SPD Geschichtswerkstatt
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Dietmar Lutz
Geboren: 23. Juli 1941

Dr. Dietmar Lutz, * 23. Juli 1941 in Marienburg (Westpreußen, heute Malbork/Polen); Jurist, Bürgermeister. Mitglied der SPD.

Leben & Beruf

Dietmar Lutz studierte Jura, zuletzt in Kiel, wo er auch promoviert wurde, und trat 1970 in den Justizdienst des Landes Hamburg ein. 1973 wechselte er als Oberregierungsrat ins Bundesinnenministerium. 1980 wurde er zum Bürgermeister von Elmshorn gewählt. 1989 wurde er stellvertretender Staatssekretär im Landesinnenministerium. Er leitete anfangs die Polizeiabteilung, ab 1995 die Abteilung für Verfassungsrecht. Von 1995 bis zu seiner Pensionierung 2006 war er außerdem Landeswahlleiter von Schleswig-Holstein.

Im Ruhestand gab er 2006 Die Goldene Bulle von 1356, das wichtigste kaiserliche Gesetzbuch des Heiligen Römischen Reiches, im lateinischen Wortlaut mit deutscher Übersetzung heraus.

Dietmar Lutz lebt weiterhin in Elmshorn und leistet Beiträge zur Aktivität des OV Elmshorn. Am 23. Juni 2017 etwa sprach der "passionierte Frankreich-Kenner" im OV-Büro zur Frage Was will Macron?[1]

Partei & Politik

Dietmar Lutz gehörte - ab wann, ist nicht ermittelt - dem Elmshorner Stadtparlament an, ab 1973 als Erster Stadtrat. Von 1980 bis 1989 war er Bürgermeister der Stadt.

Veröffentlichungen

  • Probleme der Pfandentstrickung (Dissertation Gießen 1969)
  • Reform des Staatshaftungsrechts. Kommissionsbericht (Bundesministerien der Justiz und des Innern, Oktober 1973)
  • Die Goldene Bulle. Das vornehmste Verfassungsgesetz des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation, 650 Jahre nach seiner Verabschiedung auf den Reichstagen in Nürnberg und Metz (Lübeck 2006)
  • Westfälischer Friede und Jüngster Reichsabschied. Versuch einer Verfassungs- und Justizreform nach dem Dreißigjährigen Krieg (Lübeck 2010)

Links

Einzelnachweise