Max Feddersen: Unterschied zwischen den Versionen

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In der schon von den Nationalsozialisten dominierten [[Kommunalwahl 1933|Kommunalwahl]] vom [[12. März]] [[1933]] wurde er in [[Ortsverein Sylt|Westerland/Sylt]] in den Gemeinderat gewählt. Am [[22. August]] [[1944]] verhafteten ihn die Nazis im Verlauf der [[Aktion Gewitter|"Gewitter"-Verhaftungswelle]]; er wurde wohl wie die meisten seiner Schicksalsgenossen ins KZ Neuengamme gebracht.  
 
In der schon von den Nationalsozialisten dominierten [[Kommunalwahl 1933|Kommunalwahl]] vom [[12. März]] [[1933]] wurde er in [[Ortsverein Sylt|Westerland/Sylt]] in den Gemeinderat gewählt. Am [[22. August]] [[1944]] verhafteten ihn die Nazis im Verlauf der [[Aktion Gewitter|"Gewitter"-Verhaftungswelle]]; er wurde wohl wie die meisten seiner Schicksalsgenossen ins KZ Neuengamme gebracht.  
  
Er gehörte zu den KZ-Insassen, die bei der Versenkung der [[CAP ARCONA]] am [[3. Mai]] [[1945]] in der Neustädter Bucht ertranken.
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Er gehörte zu den KZ-Insassen, die bei der Versenkung der [[Cap Arcona|CAP ARCONA]] am [[3. Mai]] [[1945]] in der Neustädter Bucht ertranken.
  
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==

Version vom 25. Juni 2018, 11:24 Uhr

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Max Feddersen
Geboren: 2. August 1900
Gestorben: 3. Mai 1945

Max Feddersen, * 2. August 1900 in Tinnum/Sylt[1], † 3. Mai 1945 in der Neustädter Bucht; Eisenbahner. Mitglied der SPD.

In der schon von den Nationalsozialisten dominierten Kommunalwahl vom 12. März 1933 wurde er in Westerland/Sylt in den Gemeinderat gewählt. Am 22. August 1944 verhafteten ihn die Nazis im Verlauf der "Gewitter"-Verhaftungswelle; er wurde wohl wie die meisten seiner Schicksalsgenossen ins KZ Neuengamme gebracht.

Er gehörte zu den KZ-Insassen, die bei der Versenkung der CAP ARCONA am 3. Mai 1945 in der Neustädter Bucht ertranken.

Quellen

  1. Mail seines Sohnes, Dirk Feddersen, vom Juni 2018