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Aus SPD Geschichtswerkstatt
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Version vom 22. Oktober 2019, 10:25 Uhr

Im Laufe der Jahre sammelt sich allerlei an - egal ob Ortsverein, Kreisverband oder Abgeordnete. Bevor Du etwas wegschmeißt, solltest Du immer mit einem Archiv darüber sprechen, ob es sich für die nicht lohnt, diese Dinge zu sammeln.

Archive

Archiv der Sozialen Demokratie

Grundsätzlich ist das "Archiv der Sozialen Demokratie" dafür zuständig, die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung zu bewahren. Da die aber auch nur begrenzten Platz haben, sammeln die nur ab der Ebene der Bezirke und herausgehobene Personen. Also nicht einmal jeder nachgerückte Hinterbänkler im Bundestag, kann dort seine Korrespondenz abgeben. Fragen kann man dort aber immer - die Kolleginnen und Kollegen dort, werde Dir immer einen Tipp geben können, an wen Du Dich sonst wenden kannst.

Kreis-, Stadt und Kommunalarchive

Jeder Kreis und jede Kommune in Schleswig-Holstein ist gesetzlich dazu verpflichtet, ein Archiv zu betreiben. Umgesetzt wird das aber in sehr unterschiedlicher Qualität und zum Teil rechtswidrig gar nicht. Oft gibt es kein eigenes Personal dafür, die Archivalien werden schlecht gelagert und sind nicht erschlossen - man findet also nichts mehr wieder.

Zu empfehlen sind für die Einlagerung von Deinen Akten nur die Stadtarchive von Kiel, Lübeck und Flensburg.

Landesarchiv

Wenn Du nicht aus Kiel, Lübeck oder Flensburg kommst, kannst Du Deine Unterlagen den Landesarchiv anbieten. Die nehmen SPD-Bestände an.