Cornelia Östreich

Cornelia Östreich
Cornelia Östreich
Geboren: 6. August 1954


Dr. Cornelia Östreich, * 1961 in Reinfeld (Kreis Stormarn); Lehrerin. Verh., 2 Kinder. Mitglied der SPD seit Ende 1992, zur Zeit im Kreisverband Lübeck.

Werdegang

Cornelia Östreich beschreibt ihre Herkunft leicht ironisch als "'Migrationshintergrund' – typische Nachkriegsfamilie: Keine zwei Familienmitglieder stammen aus der gleichen Region, bzw. keine zwei direkt Verwandten leben am gleichen Ort."[1]

Nach dem Abitur in Bad Oldesloe 1978 studierte sie bis 1986 Anglistik, Romanistik, Geschichte und Pädagogik an der Universität Hamburg. 1987 begann sie ein Forschungsprojekt zur Auswanderungsgeschichte, das mit mehreren Auslandsaufenthalten in der DDR, Polen, den USA und Israel verbunden war und mit dem sie 1994 promoviert wurde. Schon 1991 hatte sie in Hamburg das 2. Staatsexamen für den Schuldienst gemacht.

1993 und 1996 wurden ihre Söhne geboren, beide mit gesundheitlichen Einschränkungen; deshalb arbeitete sie bis 2004 freiberuflich, hielt wissenschaftliche Vorträge und schrieb Veröffentlichungen. Ab 2005 war sie als Dozentin für Englisch an der Volkshochschule Ostholstein tätig, von 2008 bis 2010 gehörte sie dem Leitungsteam an. Mittlerweile studieren beide Söhne in Hamburg; seit 2010 ist Cornelia Östreich wieder regulär im Schuldienst, unterrichtet in langer Teilzeit an einer Gemeinschaftsschule mit Oberstufe in Bad Oldesloe Französisch, Englisch und Geschichte; außerdem ist sie Fachleiterin Weltkunde.

Cornelia Östreich lebt mit ihrem Mann in Bad Schwartau. Sie gehört der GEW an.

Parteifunktionen

Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der

  • Friedens- und Sicherheitspolitik (UN-Resolution 1325, Rüstungsexportkontrolle)
  • Bildung, Europapolitik, "roten" Gentechnik
  • Mitarbeit an Grundsatz- und Wahlprogrammen der SPD (seit 2005)
  • Aufarbeitung der Geschichte der Frauenbewegung und der Sozialdemokratie
  • offensiven Vertretung der Forderung "Frauenrechte sind Menschenrechte!"

Quellen

  1. Pers. Mitteilung in einer eMail vom 22.11.2015