Widerstand: Unterschied zwischen den Versionen
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| Viele Sozialdemokraten beteiligten [[1933]]-[[1945]] sich in der einen oder anderen Form im '''Widerstand''' gegen die Herrschaft der Nationalsozialisten.
| | #WEITERLEITUNG [[Widerstand in der NS-Zeit]] |
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| == Machtübergabe ==
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| Am [[30. Januar]] [[1933]] überträgt Reichspräsident von Hindenburg ohne Beteiligung des Reichstages das Amt des Reichskanzlers an Adolf Hitler, den "Führer" der Nationalsozialistischen deutschen Arbeiterpartei (NSdAP). Der Brand des Reichstages am [[27. Februar]] führt zu einer Verhaftungswelle.
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| In der Reichstagswahl vom [[5. März]] bleiben die Nazis mit 43,9% unter der angestrebten absoluten Mehrheit, obwohl viele ihrer politischen Gegner bereits in "Schutzhaft" sitzen und der Einschüchterung durch die SA nichts entgegensetzen können. Innerhalb weniger Monate wird mit Hilfe von Notverordnungen und scheindemokratischen Beschlüssen eines entmachteten Reichstages wie dem "Ermächtigungsgesetz" das gesamte politische Leben in Deutschland gleichgeschaltet. Auch in Schleswig-Holstein entfernen die Nazis SPD-und KPD-Leute aus Verwaltungen und Selbstverwaltungen, verhaften Menschen (auch aus anderen Gruppierungen), die Widerstand leisten, und bringen sie in die ersten Konzentrationslager, wo viele von ihnen ermordet werden. Wenig später erlassen die Nazis auch die ersten Gesetze zur Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung.
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| == Fluchthilfe ==
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| [[Heinrich Christian Lienau|Heinrich Lienau]] schreibt in seinen Erinnerungen:
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| : "Schon nach wenigen Tagen trafen die ersten politischen Verfolgten aus Nord- und Mitteldeutschland - vorzugsweise Angehörige der Linksparteien, führende Köpfe des politischen Lebens und der Religionsgemeinschaften - in [[Kreisverband Flensburg|Flensburg]] ein, um über die Grenze nach Dänemark zu gelangen. Soweit sie sich einwandfrei über ihre Person auszuweisen vermochten, wurden sie von den [[Vertrauensperson]]en sicher hinübergeleitet und dort in inzwischen verständigten dänischen Gesinnungsfreunden zugeführt. Unzählige dieser Gefährdeten, darunter viele bekannte politische Persönlichkeiten, waren mir als entschiedene Gegner der Nazis bekannt geworden. Alle Emigranten erreichten ungehindert nach Dänemark, von wo aus sie zum größten Teil ins weitere Ausland gelangen konnten. Es lassen sich nicht alle Schliche wiedergeben, welche zum Menschenschmuggel in Anwendung kamen, doch soll hier nur bemerkt werden, daß der Drei-Tage-Grenz-Passierschein - sog. 'Groschen-Paß' - vorzügliche Dienste neben dem dänischen Zehn-Öre-Paß leistete."<ref>Lienau, Heinrich: ''[http://www.ulrich-jochimsen.de/UlrichJochimsen.html "Zwölf Jahre Nacht". Mein Weg durch das "tausendjährige Reich"]'', Flensburg 1949, Seite 14</ref>
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| == Quellen ==
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| <references />
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Aktuelle Version vom 30. November 2016, 00:15 Uhr