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| Kiel war seit seiner Entwicklung zur Industrie- und Werftenstandort in den 1870er Jahren und auf Grund der Einstufung als Reichskriegshafen eine (nicht nur politisch) stark durch die Arbeiterbewegung geprägte Stadt geworden. Lediglich das undemokratische Wahlrecht verhinderte bis 1918, das sich dies auch in der Stadtvertretung abbildete.
| | #WEITERLEITUNG [[Kreisverband Kiel]] |
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| == SPD OberbürgermeisterInnen ==
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| Auch in der Weimarer Republik erhielt Kiel jedoch keinen sozialdemokratischen Oberbürgermeister.
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| Nach dem 2. Weltkrieg erließ die Militärregierung eine an Großbritannien angelehnte Stadtverfassung, nach der der Oberbürgermeister im Wesentlichen repräsentative Aufgaben hatte. Als kommissarischer Oberbürgermeister wurde zunächst der Rechtsanwalt Dr. [[Max Emcke]] eingesetzt, damals CDU, der erst viele Jahre später zur SPD übertrat. Der erste Sozialdemokrat in diesem Amt war der ebenfalls von der Militärregierung eingesetzte Dr. Otto Tschadek, der aber nach wenigen Monaten als gewähltes Mitglied des österreichischen Nationalrates in seine Heimat zurückkehrte.
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| Ihm folgte, nach noch einem kurzen konservativen Zwischenspiel, Andreas Gayk mit Oberstadtdirektor [[Walther Lehmkuhl]] als faktischem Verwaltungschef. Nachdem Lehmkuhl [[1950]] als Oberbürgermeister nach Neumünster gewechselt war, wurde die von der britischen Militärregierung erlassene Regelung durch die Magistratsverfassung ersetzt, die bis 1996 galt. Ab 1997 wurden in ganz Schleswig-Holstein BürgermeisterInnen und LandrätInnen direkt von den Wahlberechtigten gewählt. In Kiel war somit Norbert Gansel der erste direkt gewählte Verwaltungschef.
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| * 1946: Dr. [[Otto Tschadek]]
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| * 1946–1954: [[Andreas Gayk]]
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| * 1954–1965: Dr. [[Hans Müthling]]
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| * 1965–1980: [[Günther Bantzer]]
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| * 1980–1992: [[Karl-Heinz Luckhardt]]
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| * 1992–1996: Dr. [[Otto Kelling]]
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| * 1997–2003: [[Norbert Gansel]]
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| * 2009–2012: [[Torsten Albig]]
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| * 2012-2013: [[Susanne Gaschke]]
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| == SPD Stadtverordnetenvorsteher und StadtpräsidentInnen ==
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| Bis 1918 war es der SPD trotz des starken Anteils der Arbeiterbewegung an der Bevölkerung kaum möglich, Ratsherren zu stellen; das undemokratische Wahlrecht verhinderte dies. Erst ab 1919 gab es SPD-Mehrheiten, die dann auch die Stadtverordnetenvorsteher (wie der Titel des obersten Repräsentanten der Selbstverwaltung damals lautete) stellten. Dies waren:
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| * 1919-1925: [[Wilhelm Spiegel]]
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| * 1925-1926: [[Heinrich Jacobs]]
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| * 1926-1933: [[Christian Haß]]
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| StadtpräsidentInnen als oberste RepräsentantInnen der Stadt gibt es erst seit der Einführung der Magistratsverfassung im Jahr 1950. Die SPD stellte bis heute die Hälfte von ihnen, allerdings mit einer gesamten Amtszeit von bisher 43 Jahren.
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| * 1951-1955: [[Max Schmidt]]
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| * 1959-1970: [[Hermann Köster]]
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| * 1970-1974: [[Ida Hinz]]
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| * 1978-1982: [[Rolf Johanning]]
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| * 1986-1998: [[Silke Reyer]]
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| * 1998-2003 und 2008-2013: [[Cathy Kietzer]]
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| * ab 2013: [[Hans Werner Tovar]]
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| == SPD Stadtbauräte ==
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| Kiels bauliche Entwicklung wurde in mehreren Phasen entscheidend von renommierten sozialdemokratischen Stadtbauräten bestimmt. Während der Weimarer Republik war dies [[Willy Hahn]], nach dem Krieg ist vor allem Prof. [[Herbert Jensen]] zu nennen.
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| == Siehe auch ==
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| * [[Kreisverband Kiel]]
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| == Links ==
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| * [http://www.kiel.de/kultur/stadtgeschichte/ob/index.php Kiels OberbürgermeisterInnen]
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| * [http://www.kiel.de/kultur/stadtgeschichte/sp/index.php Kiels StadtpräsidentInnen]
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