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Redakteur der „Bremischen Correspondenz" (MSPD); Sept. 1919-Marz 1920 kommissa | Redakteur der „Bremischen Correspondenz" (MSPD); Sept. 1919-Marz 1920 kommissa | ||
Version vom 26. Januar 2024, 10:32 Uhr
| Gustav Niendorf |
Gustav Niendorf, * 1. September 1867 in Hamburg, 1946 in ?; Zigarrenarbeiter, Gewerkschaftssekretär. Mitglied der SPD seit 1884.
Ein Foto liegt vor in der Online-Galerie der Pinneberger Landräte.
Leben & Beruf
Er wurde geboren als unehelicher Sohn eines Dienstmädchens; ev., später diss.. Von 1873-1881 besuchte er die Volksschule in Altona, anschließend wurde er Zigarrenarbeiter und ging auf Wanderschaft, zuletzt arbeitete er bis 1900 als Zigarrensortierer. Er musste keinen Wehrdienst leisten.
1900-1904 war er Gewerkschaftssekretär des Tabakarbeiterverbands in Altona, anschließend bis 1911 in Kiel.[1]
Politik
Bis 1892 war er SPD-Funktionär in Liegnitz und Posen, bis 1900 Bezirks- und Distriktsführer bzw. Vorsitzender der SPD in Ottensen. 1900-1904 war er Mitglied der Presskommission des „Hamburger Echos".
1907[2]–1911 war er Stadtverordneter in Kiel.
April 1911-Okt. 1919 Redakteur des Verbandsorgans des Tabakarbeiterverbands „Der Tabakarbeiter" mit Sitz in Bremen, seit 1916 zugleich Redakteur der „Bremischen Correspondenz" (MSPD); Sept. 1919-Marz 1920 kommissa rischer Landrat und Marz 1920-Apr. 1932 Landrat des Kreises Pinneberg, dann Ruhe stand. Reichstagskandidat 1907 Schleswig-Holstein 1, 1912 Schleswig-Holstein 1; Gewerk schaftskongresse 1892, 1911, 1914 Tabakarbeiter; Parteitage 19
Gustav Niendorf 1923-26 Stellvertreter preußischer Staatsrat, 1919-1932 Landrat von Pinneberg, geboren 1.9.1867. Archiv: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/7UDN542LXTMEHEUMXZUD2Z6YUQ4SU77F gestorben 1946. Kurzbiografie in Wilhelm Heinz Schröder: Arbeit und Organisationsverhalten der Zigarrenarbeiter in Deutschland im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Erklärung der Führungsrolle der Zigarrenarbeiter in der frühen politischen Arbeiterbewegung, in Historische Sozialforschung. Supplement , (2011), No. 23, Kollektivbiographie als interdisziplinäre Methode in der Historischen Sozialforschung: Eine persönliche Retrospektive ((2011)), pp. 195-251, hier S. 251. [1] Foto: https://www.kreis-pinneberg.de/Verwaltung/Landr%C3%A4tin/Ehemalige+Landr%C3%A4te+des+Kreises+Pinneberg.html Artikel: Udo Sachse: Die Ära Niendorf, 1990, in Jahrbuch des Kreises Pinneberg S. 53ff Mitglied der Preßkommission Hamburger Echo, siehe Ferdinand Vieth S. 25 https://books.google.com/books/about/Ferdinand_Vieth_1869_1946.html?hl=de&id=eA5QDwAAQBAJ 1919 kam Niendorf aus Bremen, siehe Hamburger Echo 15.8.1919. Wikipedia sagt, dass Niendorf eine Führungsrolle in der Gewerkschaft hatte und auch Abgeordneter war oder der Parteiführung angehörte
War die gleiche Person früher (ab 1907) Stadtverordneter in Kiel? 1908 Gewerkschaftssekretär im Tabak-Arbeiter-Verband http://library.fes.de/gewerkzs/tabakarbeiter/1908/pdf/1908-013.pdf nahm Teil am Parteitag 1909 - ein anderer Niendorf ist dort nicht genannt. 1914 ist kein Niendorf im Kieler Adressbuch genannt

