Luise Zietz: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SPD Geschichtswerkstatt
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 35: Zeile 35:


Sie setzte sich unermüdlich für das Wahlrecht der Frauen ein und wurde die erste Frau im Parteivorstand und Mitglied der Nationalversammlung und des Reichstages.
Sie setzte sich unermüdlich für das Wahlrecht der Frauen ein und wurde die erste Frau im Parteivorstand und Mitglied der Nationalversammlung und des Reichstages.
== Literatur ==
* Notz, Gisela (2008) [http://library.fes.de/pdf-files/historiker/06005.pdf „Her mit dem allgemeinen, gleichen Wahlrecht für Mann und Frau!“], Friedrich-Ebert-Stiftung

Version vom 20. Februar 2015, 13:34 Uhr

Luise Zietz
Luise Zietz
Luise Zietz
Geboren: 25. März 1865
Gestorben: 27. Januar 1922

Luise Zietz, geb. Körner, (* 25. März 1865 in Bargteheide; † 27. Januar 1922 in Berlin) war SPD-Reichstagsabgeordnete in der Weimarar-Republik.

Luise Zietz erlernte den Beruf der Kindergärtnerin.

Später, nach Aufhebung der Sozialistengesetze, trat sie als Parteisekretärin in die hauptamtlichen Dienste der SPD. Während des Streiks der Hamburger Hafenarbeiter 1896 organisierte sie den Widerstand der Frauen und trat auch als Rednerin öffentlich auf. Man nannte sie daher "weibliche Bebel". Sie kämpfte gegen Kinderarbeit und für die Rechte der Frauen. Auf ihre Initiative hin wurde der Internationale Frauentag begründet.

Sie setzte sich unermüdlich für das Wahlrecht der Frauen ein und wurde die erste Frau im Parteivorstand und Mitglied der Nationalversammlung und des Reichstages.

Literatur