Der gläserne Abgeordnete

Aus SPD Geschichtswerkstatt
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1972 begann der frisch gebackene SPD Bundestagsabgeordnete Norbert Gansel damit, seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse zu veröffentlichen. Nach dieser Praxis wurde der Begriff "Der gläsener Abgeordnete" geprägt.

"Einmal jährlich schaltete Gansel eine halbseitige Anzeige in der lokalen Zeitung und listete Einnahmen, Ausgaben und den Steuerbescheid auf. Selbst die Finanzierung seines Hauses wie sämtliche Kontostände legte Gansel offen. Später legte er all diese Auskünfte dem Parteitag der Kieler SPD vor und verschickte sie auf Wunsch."[1]


Quellen

<references>

  1. Daniel Friedrich Sturm "[gläsernste Abgeordnete]", Die Welt 07.07.2007