Kinderrepublik Seekamp: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SPD Geschichtswerkstatt
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1:
[[Datei:Seekamp.jpg|200px|thumb|right|Sitzung des Lagerparlaments in der Kinderrepublik Seekamp (bei Kiel) mit Kurt Löwenstein, August 1927]]
[[Datei:Seekamp.jpg|200px|thumb|right|Sitzung des Lagerparlaments in der Kinderrepublik Seekamp (bei Kiel) mit Kurt Löwenstein, August 1927]]
1927 fand die erste Kinderrepublik der [[Reichsarbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde]] auf dem Gut Seekamp statt - die sogenannte '''Kinderrepublik Seekamp'''. 2.300 Arbeiterkinder aus vielen Teilen des Reiches, aus Dänemark, aus Österreich und aus der Tschechoslowakei nahmen an der vierwöchigen Veranstaltung teil. In dieser Zeit sollten sie nur unter Beratung von Erwachsenen ihr Zusammenleben selbstverantwortlich gestalten. Ziel war es „soziale Demokratie“ und „genossenschaftliche Solidarität“ zu lernen.
1927 fand die erste Kinderrepublik der [[Reichsarbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde]] auf dem Gut Seekamp statt - die sogenannte '''Kinderrepublik Seekamp'''. 2.300 Arbeiterkinder aus vielen Teilen des Reiches, aus Dänemark, aus Österreich und aus der Tschechoslowakei nahmen an der vierwöchigen Veranstaltung teil. In dieser Zeit sollten sie nur unter Beratung von Erwachsenen ihr Zusammenleben selbstverantwortlich gestalten. Ziel war es „soziale Demokratie“ und „genossenschaftliche Solidarität“ zu lernen. Die Idee dazu stammt von [[Andreas Gayk]].


== Reformpädagogik ==
== Reformpädagogik ==

Version vom 27. Dezember 2010, 02:28 Uhr

Sitzung des Lagerparlaments in der Kinderrepublik Seekamp (bei Kiel) mit Kurt Löwenstein, August 1927

1927 fand die erste Kinderrepublik der Reichsarbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde auf dem Gut Seekamp statt - die sogenannte Kinderrepublik Seekamp. 2.300 Arbeiterkinder aus vielen Teilen des Reiches, aus Dänemark, aus Österreich und aus der Tschechoslowakei nahmen an der vierwöchigen Veranstaltung teil. In dieser Zeit sollten sie nur unter Beratung von Erwachsenen ihr Zusammenleben selbstverantwortlich gestalten. Ziel war es „soziale Demokratie“ und „genossenschaftliche Solidarität“ zu lernen. Die Idee dazu stammt von Andreas Gayk.

Reformpädagogik

Die Kinderrepublik, ist ein Konzept der Reformpädagogik und umfasst verschiedene Ansätze von gemeinschaftlichem Leben von Kindern und Erwachsenen. Kinder üben dabei Demokratie, die Funktionsweise von Staaten und gesellschaftliches Zusammenleben praktisch ein.

Literatur

  • Gayk, Andreas: Die rote Kinderrepublik Seekamp. Dokumentation des ersten sozialistischen Kinderlagers 1927. Reichsarbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde (Hrsg.), Berlin: Arbeiterjugend-Verlag 1928 / Kiel: Haase 1929 2. Auflg. / Stuttgart: Falkenbuchverlag 1976.
  • Kamp, Johannes-Martin: Kinderrepubliken. Geschichte, Praxis und Theorie radikaler Selbstregierung in Kinder- und Jugendheimen. Opladen: Leske+Budrich 1995 (zugleich Universität Essen: phil. diss. 1994) ISBN 3-8100-1357-9. (online hier abrufbar. PDF-Datei; 7,3 MB)

Weblinks