Claus Möller: Unterschied zwischen den Versionen

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== Parteiämter ==
== Parteiämter ==
*1975-1976(?) und 1983-1987 Kreisvorsitzender in Kiel
*1975-1976(?) und 1983-1987 war Claus Möller Vorsitzender des [[Kreisverband Kiel|Kreisverbandes Kiel]].
*Am 13. April 2003 wurde Claus Möller zum Landesvorsitzenden der SPD Schleswig-Holstein gewählt, nachdem [[Franz Thönnes]] im ersten Wahlgang seiner Wiederwahl durchgefallen war und seine Kandidatur zurückzog.  
*Am 13. April 2003 stellte er sich zur Wahl als Landesvorsitzender der SPD Schleswig-Holstein, nachdem sein Vorgänger [[Franz Thönnes]] im ersten Wahlgang nicht wiedergewählt worden war und seine Kandidatur zurückzog.  
*Auf dem Landesparteitag am 23. April 2005 im Casino der Stadtwerke Kiel wurde er erneut gewählt.
*2003-2011 war er Vorsitzender des Bundes-Parteirates, bis dieser auf Grund der Parteireform durch einen Parteikonvent ersetzt wurde.
*2007 trat er aus Altersgründen nicht wieder an.
*Am 23. April 2005 wurde er auf dem Landesparteitag im Casino der Stadtwerke Kiel erneut zum Landesvorsitzenden gewählt.
*2007 trat er aus Altersgründen nicht wieder an. Zu seinem Nachfolger wurde [[Ralf Stegner]] gewählt.
 
== Kommunalpolitik ==
*1974-1981 Mitglied der Kieler Ratsversammlung, ab 1975 als SPD-Fraktionsvorsitzender
*1981-1988 hauptamtlicher Dezernent für Personal, Ordnung und Stadtreinigung, ab 1986 auch für Umweltschutz, in Kiel


== Landesregierung ==
== Landesregierung ==
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*1993-1996 Stellv. Ministerpräsident  
*1993-1996 Stellv. Ministerpräsident  
*2003 aus der Landesregierung ausgeschieden
*2003 aus der Landesregierung ausgeschieden
== Ehrungen ==
Am 18. Januar 2013 wurde Claus Möller mit der Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet, der höchsten Ehrung, die die SPD an Mitglieder vergibt. In der Laudatio würdigte Kreisvorsitzender [[Rolf Fischer]] Möllers "Verdienste um die Wahrung von Demokratie und sozialer Gerechtigkeit" und charakterisierte ihn als "bodenständig und bürgernah, gleichzeitig bebel- und bibelfest".<ref>Kieler Nachrichten 26. Januar 2013</ref>


== Sonstiges ==
== Sonstiges ==
*1974-1981 Mitglied der Kieler Ratsversammlung, ab 1975 als SPD-Fraktionsvorsitzender
*1981-1988 Dezernent für Personal, Ordnung und Stadtreinigung, ab 1986 auch für Umweltschutz
*Synodaler der Nordelbischen evangelisch-lutherischen Kirche
*Synodaler der Nordelbischen evangelisch-lutherischen Kirche
*Langjährige Mitarbeit im Kirchenvorstand der Gemeinde Suchsdorf
*Langjährige Mitarbeit im Kirchenvorstand der Gemeinde Suchsdorf
*Im Vorstand des Kieler Stadtklosters
*Im Vorstand des Kieler Stadtklosters


Claus Möller gehört dem [[Kreisverband Kiel]] an.
Claus Möller gehört dem Ortsverein Suchsdorf im [[Kreisverband Kiel]] an.


== Links ==
== Links ==
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Claus_M%C3%B6ller Wikipedia]
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Claus_M%C3%B6ller Wikipedia]
== Nachweise ==
<references>


[[Kategorie:1. Kabinett Engholm|Möller, Claus]]
[[Kategorie:1. Kabinett Engholm|Möller, Claus]]

Version vom 4. Februar 2013, 02:16 Uhr

Claus Möller, *19. März 1942 in Bornhöved, Beamter bei der Deutschen Bundesbahn, später hauptamtlicher Dezernent in Kiel. Seit 1963 Mitglied der SPD.

Parteiämter

  • 1975-1976(?) und 1983-1987 war Claus Möller Vorsitzender des Kreisverbandes Kiel.
  • Am 13. April 2003 stellte er sich zur Wahl als Landesvorsitzender der SPD Schleswig-Holstein, nachdem sein Vorgänger Franz Thönnes im ersten Wahlgang nicht wiedergewählt worden war und seine Kandidatur zurückzog.
  • 2003-2011 war er Vorsitzender des Bundes-Parteirates, bis dieser auf Grund der Parteireform durch einen Parteikonvent ersetzt wurde.
  • Am 23. April 2005 wurde er auf dem Landesparteitag im Casino der Stadtwerke Kiel erneut zum Landesvorsitzenden gewählt.
  • 2007 trat er aus Altersgründen nicht wieder an. Zu seinem Nachfolger wurde Ralf Stegner gewählt.

Kommunalpolitik

  • 1974-1981 Mitglied der Kieler Ratsversammlung, ab 1975 als SPD-Fraktionsvorsitzender
  • 1981-1988 hauptamtlicher Dezernent für Personal, Ordnung und Stadtreinigung, ab 1986 auch für Umweltschutz, in Kiel

Landesregierung

  • 1988-1993 Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Energie
  • Am 24. März 1993 Berufung zum Minister für Arbeit, Soziales, Jugend, Gesundheit und Energie im 3. Kabinett Engholm
  • Am 19. Mai 1993 Berufung zum Minister für Finanzen und Energie im 1. Kabinett Simonis
  • 1993-1996 Stellv. Ministerpräsident
  • 2003 aus der Landesregierung ausgeschieden

Ehrungen

Am 18. Januar 2013 wurde Claus Möller mit der Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet, der höchsten Ehrung, die die SPD an Mitglieder vergibt. In der Laudatio würdigte Kreisvorsitzender Rolf Fischer Möllers "Verdienste um die Wahrung von Demokratie und sozialer Gerechtigkeit" und charakterisierte ihn als "bodenständig und bürgernah, gleichzeitig bebel- und bibelfest".[1]

Sonstiges

  • Synodaler der Nordelbischen evangelisch-lutherischen Kirche
  • Langjährige Mitarbeit im Kirchenvorstand der Gemeinde Suchsdorf
  • Im Vorstand des Kieler Stadtklosters

Claus Möller gehört dem Ortsverein Suchsdorf im Kreisverband Kiel an.

Links

Nachweise

<references>

  1. Kieler Nachrichten 26. Januar 2013