Rolf Rabusch

Aus SPD Geschichtswerkstatt
Rolf Rabusch
Rolf Rabusch
Rolf Rabusch
Geboren: 20. April 1936

Rolf Rabusch, * 20. April 1936 in Lentföhrden, Kreis Segeberg; Maler, verheiratet mit Waltraud Rabusch, geb. Dabelstein. Mitglied der SPD seit dem 1. März 1958.

Werdegang

Rolf Rabusch stammt aus einer sozialdemokratisch orientierten Familie. Sein Großvater war Maurerpolier und 1. Vorsitzender der SPD in Bad Bramstedt, Mitglied der Gewerkschaft und des Arbeiter-Samariter-Bundes.

Seine Mutter, Frieda Rabusch, geb. Wulf, war während der Zeit der Weimarer Republik Mitglied der SAJ, der Sozialistischen-Arbeiter-Jugend.

In Rastorfer Passau besuchte Rolf Rabusch eine einklassige Volksschule. In dieser Schule hat er nach seinen eigenen Worten so gut wie nichts gelernt. Schreiben, lesen und rechnen hat ihm im Wesentlichen seine Mutter beigebracht.

Sein Vater war Tagelöhner auf dem ehemaligen Gut Wildenhorst in Rastorf, Kreis Plön. Er wurde bereits am 1. September 1939 zur Wehrmacht eingezogen. Er starb im Krieg.

Im Mai 1946 musste die Familie nach Kiel-Elmschenhagen umziehen.

Nach Beendigung der Schule besuchte Rolf Rabusch zunächst das Jugendaufbauwerk, dann machte er eine Lehre als Maler.

Durch Kontakte seiner Mutter in Elmschenhagen zu Hermann Köster wurde Rolf Rabusch 1947 Mitglied der Falken. Sein Großvater ermunterte ihn zu diesem Schritt und erklärte ihm, das wichtigste Lied, welches Du lernen muss ist "wenn wir schreiten Seit an Seit", und vergesse nie: "Du bist ein Arbeiterkind, sei stolz darauf".

Rolf Rabusch entwickelte sich zu einem aktiven Falkenmitglied. Er nahm als Gruppenleiter und später als technischer Leiter an vielen Falken-Zeltlagern teil, z.B. 1957 in Triberg im Schwarzwald. Dafür nahm er sogar die Drohung einer Kündigung seiner damaligen Firma in Kauf.

Bereits als Lehrling war er der Gewerkschaft Bau Steine Erden beigetreten. Später, nach dem Wechsel in den öffentlichen Dienst erfolgte der Übertritt zur ÖTV, heute Ver.di.