Distrikt Kiel-Nord (1911): Unterschied zwischen den Versionen
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Am 21. September 1911, also rund zweieinhalb Monate nach der Gründung des großen Kieler Ortsvereins, fand die konstituierende Distriktsversammlung statt. | Der Distrikt war in [[Bezirk (Ortsverein)|Bezirke]] gegliedert, über deren Angrenzung und Aufgaben jedoch nichts bekannt ist. | ||
Am 21. September 1911, also rund zweieinhalb Monate nach der Gründung des großen Kieler Ortsvereins, fand die konstituierende Distriktsversammlung statt. Die organisatorische und sonstige Parteitätigkeit sollte sich hauptsächlich in den Distrikten abspielen, die monatlich eine Mitgliederversammlung abzuhalten hatten.<ref>[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_19110507/page/10 Hamburger Echo vom 7. Mai 1911]</ref> | |||
[[1915]] war der Genosse [[Karl Schiwek]]<ref>Adressbuch 1914: Schiwek Karl, Lagerhalt., Samwerstr.27</ref> Vorsitzender.<ref>Fischer, Band 2, S. 98</ref> | [[1915]] war der Genosse [[Karl Schiwek]]<ref>Adressbuch 1914: Schiwek Karl, Lagerhalt., Samwerstr.27</ref> Vorsitzender.<ref>Fischer, Band 2, S. 98</ref> | ||
Version vom 2. März 2026, 09:55 Uhr
Der Distrikt Nord war von 1911 bis 1933 ein Distrikt des Sozialdemokratischen Vereins Groß-Kiel. Er umfasste im damaligen Stadtgebiet in etwa den Bereich von der Schauenburgerstraße bis zum Kaiser-Wilhelm-Kanal.
Der Distrikt war in Bezirke gegliedert, über deren Angrenzung und Aufgaben jedoch nichts bekannt ist.
Am 21. September 1911, also rund zweieinhalb Monate nach der Gründung des großen Kieler Ortsvereins, fand die konstituierende Distriktsversammlung statt. Die organisatorische und sonstige Parteitätigkeit sollte sich hauptsächlich in den Distrikten abspielen, die monatlich eine Mitgliederversammlung abzuhalten hatten.[1]
1915 war der Genosse Karl Schiwek[2] Vorsitzender.[3]
Nach dem Ende der NS-Herrschaft bildete sich ein neuer Distrikt Nord, der jedoch ein viel kleineres Gebiet (noch nicht exakt ermittelt, irgendwo zwischen Westring und Förde) umfasste und daher nicht als unmittelbarer Nachfolger angesehen werden sollte.
Einzelnachweise
- ↑ Hamburger Echo vom 7. Mai 1911
- ↑ Adressbuch 1914: Schiwek Karl, Lagerhalt., Samwerstr.27
- ↑ Fischer, Band 2, S. 98
