Gustav Niendorf: Unterschied zwischen den Versionen

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Teilnehmer der Gewerkschaftskongresse der Tabakarbeiter 1892, 1911, 1914
Teilnehmer der Gewerkschaftskongresse der Tabakarbeiter 1892, 1911, 1914


Von September [[1919]] bis März [[1920]] war kommissarischer Landrat und dann von März 1920 bis April [[1932]] Landrat des Kreises Pinneberg, dann Versetzung in den Ruhestand. 1923-26 Stellvertreter im preußischen Staatsrat.
Von September [[1919]]<ref>Hamburger Echo 15.8.1919</ref> bis März [[1920]] war kommissarischer Landrat und dann von März 1920 bis April [[1932]] Landrat des Kreises Pinneberg, dann Versetzung in den Ruhestand. 1923-26 Stellvertreter im preußischen Staatsrat.


==Politik==
==Politik==
Bis 1892 war er SPD-Funktionär in Liegnitz und Posen, bis 1900 Bezirks- und Distriktsführer bzw. Vorsitzender der SPD in [[Ortsverein Ottensen|Ottensen]]. 1900-1904 war er Mitglied der Presskommission des „Hamburger Echos".  
Bis 1892 war er SPD-Funktionär in Liegnitz und Posen, bis 1900 Bezirks- und Distriktsführer bzw. Vorsitzender der SPD in [[Ortsverein Ottensen|Ottensen]]. 1900-1904 war er Mitglied der Presskommission des „Hamburger Echos".<ref>siehe dazu auch weiter siehe  [https://books.google.com/books/about/Ferdinand_Vieth_1869_1946.html?hl=de&id=eA5QDwAAQBAJ Hartmut Bickelmann: Ferdinand Vieth 1869-1946. Leben und Wirken eines Genossenschafters in Selbstzeugnissen und Beiträgen, 2018, S. 25.]</ref>


1907<ref>[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_19071127/page/6 Hamburger Echo 27.11.1907]</ref>–1911 war er Stadtverordneter in Kiel.  
1907<ref>[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_19071127/page/6 Hamburger Echo 27.11.1907]</ref>–1911 war er Stadtverordneter in Kiel.  
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Seit 1916 bis Ende 1919 war er auch Redakteur des (mehrheitssozialdemokratischen) „Bremischen Correspondenz".  
Seit 1916 bis Ende 1919 war er auch Redakteur des (mehrheitssozialdemokratischen) „Bremischen Correspondenz".  


Reichstagskandidat 1907 und 1912 im Wahlkreis Schleswig-Holstein 1. Delegierter zum deutschen Parteitag 1909<ref>https://library.fes.de/parteitage/pdf/register/1909.pdf</ref>
Er war Reichstagskandidat 1907 und 1912 im 1. schleswig-holsteinischen Wahlkreis. Delegierter zum deutschen Parteitag 1909<ref>https://library.fes.de/parteitage/pdf/register/1909.pdf</ref>
 
 
 
 
 
 
Artikel: Udo Sachse: Die Ära Niendorf, 1990, in Jahrbuch des Kreises Pinneberg S. 53ff
Mitglied der Preßkommission Hamburger Echo, siehe Ferdinand Vieth S. 25 https://books.google.com/books/about/Ferdinand_Vieth_1869_1946.html?hl=de&id=eA5QDwAAQBAJ
1919 kam Niendorf aus Bremen, siehe Hamburger Echo 15.8.1919.
[https://de.wikipedia.org/wiki/Tabakarbeitergewerkschaft Wikipedia] sagt, dass Niendorf eine Führungsrolle in der Gewerkschaft hatte und auch Abgeordneter war oder der Parteiführung angehörte
 
War die gleiche Person früher (ab 1907) Stadtverordneter in Kiel?
1908 Gewerkschaftssekretär im Tabak-Arbeiter-Verband http://library.fes.de/gewerkzs/tabakarbeiter/1908/pdf/1908-013.pdf
nahm Teil am [https://library.fes.de/parteitage/pdf/register/1909.pdf Parteitag 1909] - ein anderer Niendorf ist dort nicht genannt.
1914 ist kein Niendorf im Kieler Adressbuch genannt
 
 


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==
Ein Artikel mit weiteren Informationen ist von Udo Sachse: Die Ära Niendorf, in Jahrbuch des Kreises Pinneberg 1990, S. 53ff.


[[Kategorie:Kreisverband Kiel]]
[[Kategorie:Kreisverband Kiel]]

Version vom 26. Januar 2024, 10:48 Uhr

Noch kein Foto vorhanden
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Gustav Niendorf
Geboren: 1. September 1867
Gestorben: 7. März 1946

Gustav Niendorf, * 1. September 1867[1] in Hamburg, gestorben 1946 in ?; Zigarrenarbeiter, Gewerkschaftssekretär. Mitglied der SPD seit 1884.

Ein Foto liegt vor in der Online-Galerie der Pinneberger Landräte.

Leben & Beruf

Er wurde geboren als unehelicher Sohn eines Dienstmädchens; ev., später diss.. Von 1873-1881 besuchte er die Volksschule in Altona, anschließend wurde er Zigarrenarbeiter und ging auf Wanderschaft, zuletzt arbeitete er bis 1900 als Zigarrensortierer. Er musste keinen Wehrdienst leisten.[2]

1900-1904 war er Gewerkschaftssekretär des Tabakarbeiterverbands in Altona, anschließend bis 1911 in Kiel.[3]

April 1911 bis Oktober 1919 Redakteur des Verbandsorgans des Tabakarbeiterverbands „Der Tabakarbeiter" mit Sitz in Bremen.

Teilnehmer der Gewerkschaftskongresse der Tabakarbeiter 1892, 1911, 1914

Von September 1919[4] bis März 1920 war kommissarischer Landrat und dann von März 1920 bis April 1932 Landrat des Kreises Pinneberg, dann Versetzung in den Ruhestand. 1923-26 Stellvertreter im preußischen Staatsrat.

Politik

Bis 1892 war er SPD-Funktionär in Liegnitz und Posen, bis 1900 Bezirks- und Distriktsführer bzw. Vorsitzender der SPD in Ottensen. 1900-1904 war er Mitglied der Presskommission des „Hamburger Echos".[5]

1907[6]–1911 war er Stadtverordneter in Kiel.

Seit 1916 bis Ende 1919 war er auch Redakteur des (mehrheitssozialdemokratischen) „Bremischen Correspondenz".

Er war Reichstagskandidat 1907 und 1912 im 1. schleswig-holsteinischen Wahlkreis. Delegierter zum deutschen Parteitag 1909[7]

Einzelnachweise

Ein Artikel mit weiteren Informationen ist von Udo Sachse: Die Ära Niendorf, in Jahrbuch des Kreises Pinneberg 1990, S. 53ff.