Ortsverein Klein-Flottbek: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''Ortsverein Klein-Flottbek''' war eine Gliederung der schleswig-holsteinischen SPD | Der '''Ortsverein Klein-Flottbek''' war eine Gliederung der [[Bezirksverband Schleswig-Holstein|schleswig-holsteinischen SPD]]. Zunächst gehörte der Ort zum [[Kreisverband Pinneberg|Kreis Pinneberg]].<ref>''[[Hamburger Echo]]'', 24.10.1921, S. 5</ref> | ||
1927 wurde | [[1927]] wurde Klein-Flottbek mit den anderen, ebenfalls zum Kreis Pinneberg gehörenden "Elbgemeinden" [[Ortsverein Rissen|Rissen]], [[Ortsverein Blankenese|Blankenese]], [[Ortsverein Sülldorf|Sülldorf]], [[Ortsverein Groß-Flottbek|Groß-Flottbek]] und [[Ortsverein Nienstedten|Nienstedten]] nach [[Ortsverein Altona|Altona]] eingemeindet. Die Elbgemeinden waren deutlich wohlhabender als die Großstadt und bürgerlich orientiert, die SPD dort wenig bedeutend. Die Eingemeindung wurde als "Enteignung" empfunden und abgelehnt. Nicht zuletzt deswegen hatte in den Elbgemeinden die NSDAP frühen und großen Zulauf.<ref>Kurz, Jan / Omland, Frank: ''Das konservative Milieu in den Elbgemeinden und der Aufstieg der NSDAP am Ende der Weimarer Republik''. In: ''Demokratische Geschichte'' 31 (2021), S. 133</ref> | ||
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Version vom 1. Dezember 2024, 00:50 Uhr
Der Ortsverein Klein-Flottbek war eine Gliederung der schleswig-holsteinischen SPD. Zunächst gehörte der Ort zum Kreis Pinneberg.[1]
1927 wurde Klein-Flottbek mit den anderen, ebenfalls zum Kreis Pinneberg gehörenden "Elbgemeinden" Rissen, Blankenese, Sülldorf, Groß-Flottbek und Nienstedten nach Altona eingemeindet. Die Elbgemeinden waren deutlich wohlhabender als die Großstadt und bürgerlich orientiert, die SPD dort wenig bedeutend. Die Eingemeindung wurde als "Enteignung" empfunden und abgelehnt. Nicht zuletzt deswegen hatte in den Elbgemeinden die NSDAP frühen und großen Zulauf.[2]
Einzelnachweise
- ↑ Hamburger Echo, 24.10.1921, S. 5
- ↑ Kurz, Jan / Omland, Frank: Das konservative Milieu in den Elbgemeinden und der Aufstieg der NSDAP am Ende der Weimarer Republik. In: Demokratische Geschichte 31 (2021), S. 133
