Ortsverein Sonderburg: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach Kriegsende hatte sich der Maurer Richard Hempel mit großem Erfolg um die Stärkung der überwiegend deutschen SPD-Sonderburg bemüht. Am 31. März 1919 zählte die Partei 406 Mitglieder, darunter 88 Frauen. SPD und SAF waren in Sønderborg etwa gleich groß. | |||
Sonderburg, dänisch Sønderborg, gehört seit der [[Minderheitenpolitik#Die deutsche Minderheit|Volksabstimmung]] von [[1920]] zu Dänemark. | Sonderburg, dänisch Sønderborg, gehört seit der [[Minderheitenpolitik#Die deutsche Minderheit|Volksabstimmung]] von [[1920]] zu Dänemark. | ||
Version vom 4. Dezember 2025, 23:22 Uhr
Der Sozialdemokratische Verein Sonderburg war vor 1920 eine Gliederung der SPD Schleswig-Holstein. Er wurde am 7. August 1904 von 40 deutschen Arbeitern gegründet.[1]
Bereits von 1873 bis 1874 hatte dort eine ADAV-Sektion existiert.[2]
Der danske vælgerforening versuchte, die dänisch gesinnten Arbeiter mit der Gründung des Nordschleswiger Arbeitersekretariats im Jahr 1908 und des Dänischen Arbeiterverbands für Nordschleswig im Jahr 1911 zu vereinen, jedoch ohne großen Erfolg.
Nach Kriegsende hatte sich der Maurer Richard Hempel mit großem Erfolg um die Stärkung der überwiegend deutschen SPD-Sonderburg bemüht. Am 31. März 1919 zählte die Partei 406 Mitglieder, darunter 88 Frauen. SPD und SAF waren in Sønderborg etwa gleich groß.
Sonderburg, dänisch Sønderborg, gehört seit der Volksabstimmung von 1920 zu Dänemark.
Literatur
- Übersicht über die Geschichte der Arbeiterbewegung in Nordschleswig (auf dänisch)
- Übersicht über die Geschichte der Arbeiterbewegung in Sonderburg (auf dänisch)
Einzelnachweise
- ↑ Hans Schultz Hansen: Nationalbewusstsein und Klasse, in: Grenzfriedenshefte 3/1987, S. 161.
- ↑ Bezold, Andreas von: Die parlamentarische Vertretung der dänischen und der polnischen Minderheit im Deutschen Kaiserreich 1871–1890. Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Kooperationen (Dissertation, Fern-Universität Hagen 2022), S. 57
