Julius Zehr
Aus SPD Geschichtswerkstatt
| Julius Zehr |
Julius Zehr, * 12. April 1911 in Kiel[1], † 25. Februar 1933 in Harrisleefeld; Maurer. Mitglied der SPD.
Er lebte mit den Eltern und den beiden jüngeren Brüdern in seinem Elternhaus in Kiel. Er war Mitglied im Jungbanner, der Jugendorganisation des Reichsbanners.[2] Zum Zeitpunkt seiner Ermordung nahm er, weil er arbeitslos war, an einem vom Reichsbanner organisierten Freiwilligen Arbeitsdienst für gemeinnützige Arbeiten in Flensburg teil und war in der Arbeitervolkshochschule Harrisleefeld untergebracht.
Der Reichsbanner-Mann Julius Zehr wurde am 25. Februar 1933 von einem Nazi in Harrisleefeld bei Flensburg erschossen.[3][4] Die Trauerrede hielt Emil Fuchs.
In der VZ vom 3.10.1957 gab es ein Foto von ihm.
Literatur
- Schartl, Matthias: „Nach alledem hat der Beschuldigte in Notwehr gehandelt.“ Der Tod des Julius Zehr am 25. Februar 1933 in Harrisleefeld, in: Grenzfriedenshefte 1 (1997), S. 31 ff.
Einzelnachweise
- ↑ https://www.reichsbanner-geschichte.de/personen/person/zehr-julius
- ↑ Große Anfrage der SPD-Fraktion im Landtag, Datum nicht ermittelt, verm. 1985
- ↑ Schartl, Matthias: „Nach alledem hat der Beschuldigte in Notwehr gehandelt.“ Der Tod des Julius Zehr am 25. Februar 1933 in Harrisleefeld, in: Grenzfriedenshefte 1 (1997), S. 31. Schartl konnte für seine Arbeit die entsprechende Akte im Landesarchiv einsehen, seine Angabe dürfte also zuverlässig sein.
- ↑ Den 26.2. als Todestag nennt in einer reinen Aufzählung: Nissen, Hans Christian: 1933–1945: Widerstand, Verfolgung, Emigration, Anpassung. In: Demokratische Geschichte, Band 3(1988), S. 493

