Frank Hornschu: Unterschied zwischen den Versionen

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}}'''Frank Hornschu''', * [[14. Oktober]] [[1960]] in Ennepetal; gelernter Schornsteinfeger mit Meisterbrief, Gewerkschaftsfunktionär. Er war von [[1980]]<ref>Nach anderen Angaben seit 2005; möglicherweise war die Mitgliedschaft zeitweise unterbrochen.</ref>bis zum Dezember [[2024]] Mitglied der SPD.<ref>Kieler Nachrichten vom 7. Januar 2025, S. 24.</ref>
}}'''Frank Hornschu''', * [[14. Oktober]] [[1960]] in Ennepetal; Schornsteinfegermeister, Gewerkschaftsfunktionär. Mitglied der SPD von [[2005]] bis [[2024]].


== Leben & Beruf ==
== Leben & Beruf ==
Frank Hornschu kam aus Nordrhein-Westfalen nach Kiel. Viele Jahre lang war er als Gewerkschaftssekretär bei der ötv, dann bei verdi in Kiel tätig. [[2012]] wurde er als Nachfolger von [[Ralph Müller-Beck]] Geschäftsführer des DGB Kiel Region. Ein Dreivierteljahr vor der turnusmäßigen Neuwahl des DGB-Vorsitzenden der Kiel-Region erklärte er, dass er sein Beschäftigungsverhältniszum [[28. Februar ]] [[2025]] beenden wird. zu seinen Zukunftsplänen erklärte er: "Ich möchte einen Reeder finden, der mich als Leichtmatrosen mitfahren lässt, wenn ich dafür an Bord mit anpacke", einmal über die Weltmeere fahren, den Äquator überqueren und Kap Hoorn sehen, das sei sein Traum.<ref>Kieler Nachrichten vom 7. Januar 2025, S. 24.</ref>
Frank Hornschu kam aus Nordrhein-Westfalen über Schwerin [[1999]] nach Kiel.<ref name=":0" /> Viele Jahre lang war er als Gewerkschaftssekretär bei der ötv, dann bei verdi in Kiel tätig. [[2012]] wurde er als Nachfolger von [[Ralph Müller-Beck]] Geschäftsführer des DGB Kiel Region. Ein Dreivierteljahr vor der turnusmäßigen Neuwahl des DGB-Vorsitzenden der Kiel-Region kündigte er sein Ausscheiden zum [[28. Februar ]] [[2025]] an. Jedoch betonte er:
<blockquote>"Ich mache den Weg frei für den Generationswechsel. [...] Ich gehe nicht im Bösen."<ref name=":0" /></blockquote>
Zu seinen Zukunftsplänen erklärte er: <blockquote>"Ich möchte einen Reeder finden, der mich als Leichtmatrosen mitfahren lässt, wenn ich dafür an Bord mit anpacke" - einmal über die Weltmeere fahren, den Äquator überqueren und Kap Hoorn sehen, das sei sein Traum.<ref name=":0">Post, Tilmann: ''DGB-Chef Frank Hornschu schmeißt hin'', ''Kieler Nachrichten'', 7.1.2025, S. 24</ref></blockquote>


Seit [[2022]] engagiert er sich ehrenamtlich für die Ukrainehilfe Kiel Region.
Seit [[2022]] engagierte er sich ehrenamtlich für die Ukrainehilfe Kiel Region, die in zahlreichen Fahrten Spendengüter in die Ukraine brachte.  


== Partei & Politik ==
== Partei & Politik ==
Vom [[27. Mai]] [[2008]] bis [[15. Dezember]] [[2012]] war er Vorsitzender des [[Ortsverein Russee-Hammer|Ortsvereins Russee-Hammer]].
Der SPD gehörte Frank Hornschu ab [[2005]], nach anderen Angaben ab [[1980]] an; die Mitgliedschaft war evtl. zeitweise unterbrochen. Im Dezember [[2024]] trat er aus der SPD aus. Als Grund führte er vor allem die krachende Niederlage bei der [[Landtagswahl 2022]] und den Umgang der Sozialdemokraten damit in der Folgezeit an.<ref name=":0" />


Im selben Zeitraum war er stellvertretender Vorsitzender des Ortsbeirates Russee/Hammer/Demühlen.  
Vom [[27. Mai]] [[2008]] bis [[15. Dezember]] [[2012]] war er Vorsitzender des [[Ortsverein Russee-Hammer|Ortsvereins Russee-Hammer]], zugleich stellvertretender Vorsitzender des Ortsbeirates Russee/Hammer/Demühlen.  


[[2015]] wurde er zum Landesvorsitzenden der [[Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA)]] gewählt.
[[2015]] wurde er zum Landesvorsitzenden der [[Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA)]] gewählt. Am [[28. August]] gab er das Amt ab.<ref>AfA Schleswig-Holstein: [https://www.afa-spd-sh.de/landesvorstand/ Landesvorstand], abgerufen 31.1.2024</ref>
 
Als Grund für seinen Austritt aus der SPD führte er vor allem die krachende Niederlage bei der [[Landtagswahl 2022]] - und wie die Sozialdemokraten in der Folge damit umgegangen sind, an.<ref>Kieler Nachrichten vom 7. Januar 2025, S. 24.</ref>


== Literatur ==
== Literatur ==
* ''[http://www.kiellokal.de/index.php?action=contents&tag=detail&uid=1&id=1978&kat=1332&realkat=S3VsdHVyLCBTb3ppYWxlcwdec2&zugehoerigkeit=1297 In ganz verschiedenen Bereichen engagiert]'', kiellokal.de, o.D.
*Post, Tilmann: ''DGB-Chef Frank Hornschu schmeißt hin'', ''Kieler Nachrichten'', 7.1.2025, S. 24
*''[http://www.kiellokal.de/index.php?action=contents&tag=detail&uid=1&id=1978&kat=1332&realkat=S3VsdHVyLCBTb3ppYWxlcwdec2&zugehoerigkeit=1297 In ganz verschiedenen Bereichen engagiert]'', kiellokal.de, o.D. (Am 23.10.2025 nicht mehr erreichbar)


== Einzelnachweise ==
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[[Kategorie:Kreisverband Kiel]]
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[[Kategorie:Gewerkschaftsbewegung]]
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[[Kategorie:Ehem. SPD-Mitglied]]
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Aktuelle Version vom 23. Oktober 2025, 20:33 Uhr

Frank Hornschu
Frank Hornschu
Frank Hornschu
Geboren: 14. Oktober 1960

Frank Hornschu, * 14. Oktober 1960 in Ennepetal; Schornsteinfegermeister, Gewerkschaftsfunktionär. Mitglied der SPD von 2005 bis 2024.

Leben & Beruf

Frank Hornschu kam aus Nordrhein-Westfalen über Schwerin 1999 nach Kiel.[1] Viele Jahre lang war er als Gewerkschaftssekretär bei der ötv, dann bei verdi in Kiel tätig. 2012 wurde er als Nachfolger von Ralph Müller-Beck Geschäftsführer des DGB Kiel Region. Ein Dreivierteljahr vor der turnusmäßigen Neuwahl des DGB-Vorsitzenden der Kiel-Region kündigte er sein Ausscheiden zum 28. Februar 2025 an. Jedoch betonte er:

"Ich mache den Weg frei für den Generationswechsel. [...] Ich gehe nicht im Bösen."[1]

Zu seinen Zukunftsplänen erklärte er:

"Ich möchte einen Reeder finden, der mich als Leichtmatrosen mitfahren lässt, wenn ich dafür an Bord mit anpacke" - einmal über die Weltmeere fahren, den Äquator überqueren und Kap Hoorn sehen, das sei sein Traum.[1]

Seit 2022 engagierte er sich ehrenamtlich für die Ukrainehilfe Kiel Region, die in zahlreichen Fahrten Spendengüter in die Ukraine brachte.

Partei & Politik

Der SPD gehörte Frank Hornschu ab 2005, nach anderen Angaben ab 1980 an; die Mitgliedschaft war evtl. zeitweise unterbrochen. Im Dezember 2024 trat er aus der SPD aus. Als Grund führte er vor allem die krachende Niederlage bei der Landtagswahl 2022 und den Umgang der Sozialdemokraten damit in der Folgezeit an.[1]

Vom 27. Mai 2008 bis 15. Dezember 2012 war er Vorsitzender des Ortsvereins Russee-Hammer, zugleich stellvertretender Vorsitzender des Ortsbeirates Russee/Hammer/Demühlen.

2015 wurde er zum Landesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) gewählt. Am 28. August gab er das Amt ab.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Post, Tilmann: DGB-Chef Frank Hornschu schmeißt hin, Kieler Nachrichten, 7.1.2025, S. 24
  2. AfA Schleswig-Holstein: Landesvorstand, abgerufen 31.1.2024