2005

Das Jahr ist in Bund und Land von knappen Wahlniederlagen der rot-grünen Koalitionen gekennzeichnet, die beide von Großen Koalitionen abgelöst werden. Bundeskanzlerin wird an Stelle von Gerhard Schröder Angela Merkel (CDU), Ministerpräsident statt Heide Simonis Peter-Harry Carstensen (CDU).

SPD-Vorsitzender Franz Müntefering verzichtet auf eine erneute Kandidatur. Im November wird Matthias Platzeck zu seinem Nachfolger gewählt.

Landesvorsitzender ist weiterhin Claus Möller.

Mit Jahresbeginn treten die als "Hartz IV" bekannten Veränderungen beim Arbeitslosengeld in Kraft. Im Mai verlässt Oskar Lafontaine die SPD und unterstützt bei der vorgezogenen Bundestagswahl 2005 ein Linksbündnis aus WASG und PDS.

Januar

Wahlkampfauftakt 2005

Februar

März

April

Mai

Juni

  • 30. Juni - Der Bundestag verabschiedet das ÖPP-Beschleunigungsgesetz, maßgeblich auf den Weg gebracht von Michael Bürsch, der im selben Jahr auch das "Centrum für Corporate Citizenship Deutschland" gründet.

Juli

  • Castor-Transporte von Atommüll zu Wiederaufbereitungsanlagen sind durch die Novelle des Atomgesetzes von 2002 ab sofort verboten.

August

September

  • 18. September - Bundestagswahl 2005. Rot-Grün wird knapp abgewählt, nicht zuletzt, weil die neue Kraft "Linkspartei.PDS" fast 9 % erhält. In Schleswig-Holstein erhält die SPD allerdings 4 % mehr Stimmen als im Bundesdurchschnitt und fast 2 % mehr als die CDU. Sönke Rix und Jörn Thießen werden neu in den Bundestag gewählt.
  • 18. September - In Lübeck wird Bernd Saxe zum Bürgermeister wiedergewählt. In der Stichwahl erreicht er fast 60 Prozent.

Oktober

November

Dezember

  • 23. Dezember - Klaus-Dieter Müller wird von der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg zum Dr. phil. promoviert, mit der Dissertation www.internet-abgeordnete.de – Die digitale Welt und das Rollenverständnis von Abgeordneten. Gleichzeitig verlagert er seinen Lebensmittelpunkt nach Berlin.

Nicht datiert