2009

Aus SPD Geschichtswerkstatt
Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier, 2009

In Bund und Land werden die Großen Koalitionen im Laufe des Jahres von Koalitionen aus CDU/CSU und FDP abgelöst. Bundeskanzlerin ist weiterhin Angela Merkel (CDU), Ministerpräsident in Schleswig-Holstein Peter-Harry Carstensen (CDU). Dieser lässt im Sommer angesichts günstiger Umfragewerte die Koalition kalkuliert scheitern, um die Neuwahl mit der Bundestagswahl zusammenlegen zu können. Die SPD erleidet in beiden Wahlen hohe Verluste und geht jeweils in die Opposition.

Das Jahr 2009 brachte für die SPD einen historischen Tiefpunkt und das Ende der ersten Großen Koalition unter Angela Merkel. Nachdem die Partei im Krisenjahr durch Instrumente wie das Kurzarbeitergeld und Konjunkturpakete entscheidendes Regierungsmanagement geleistet hatte, erlitt Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier bei der Bundestagswahl im September mit 23,0 % der Zweitstimmen das bis dahin schlechteste Nachkriegsergebnis der Parteigeschichte.

Dieser schmerzhafte Machtverlust erzwang den Gang in die Opposition und leitete einen personellen Neuanfang an der Parteispitze ein: Auf den zurückgetretenen Franz Müntefering folgte Sigmar Gabriel als Parteivorsitzender, während Andrea Nahles das Amt der Generalsekretärin übernahm.

Landesvorsitzender ist weiterhin Ralf Stegner.

Januar

Februar

März

Frank-Walter Steinmeier in Kiel mit Torsten Albig und Ralf Stegner

April

Mai

Martin Schulz in Neumünster mit Ulrike Rodust und Andreas Hering

Juni

Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier auf dem SPD-Parteitag

Juli

August

September

Rosa Wallbaum spricht mit 94 Jahren in Malente

Oktober

November

Dezember

Nicht datiert