Ortsverein Eutin

Aus SPD Geschichtswerkstatt
Der Ortsverein Eutin ist eine Gliederung des Kreisverbandes Ostholstein. Eine erste sozialdemokratische Organisation in der Stadt gründete sich schon 1869.

Bis 1970 gehörte der 1945 neu gegründete Ortsverein zum Kreisverein Eutin. Im Zuge der Kreisgebietsreform ging dieser im Kreis Ostholstein auf. Auch die SPD-Gliederungen wurden danach zum Kreisverband Ostholstein zusammengelegt.

Am 7. November 2009 feierte der Ortsverein sein 140jähriges Bestehen mit der Veröffentlichung 140 Jahre - 1869-2009 - SPD Eutin (Eutin 2009).

Eutin war auch Schauplatz von Landesparteitagen - allerdings immer außerordentlichen, die aber deshalb nicht weniger spannend waren. 1970 scheiterte ein Versuch, Jochen Steffen zu stürzen.

1966 wurde in Eutin Bundespolitik gemacht:

"Am 8. und 22. Januar 1966 findet in Eutin ein außerordentlicher Landesparteitag unter der Leitung des Landesvorsitzenden Jochen Steffen statt. Die bis heute unter der Bezeichnung Eutin I und Eutin II bekannten Entschließungen zur Deutschland- und zur Gesellschaftspolitik erregen in der gesamten Bundesrepublik Aufsehen. Die in der 'Eutiner Erklärung' aufgestellte Forderung nach direkten Verhandlungen mit der DDR findet viel später in der Politik von Willy Brandt und Egon Bahr ihren Niederschlag. Auch in der Presse außerhalb der Landesgrenze stoßen die Ergebnisse dieses Parteitages auf Resonanz."[1]

Und 1946 wurde hier unter dem Motto Sozialismus - Sehnsucht und Ziel aller Schaffenden! der erste Landtagswahlkampf der neuen Zeit nach der NS-Herrschaft eröffnet.

Kommunalpolitik

Die Wahl ums Bürgermeisteramt 2022 wurde nicht an der Wahlurne verloren.

Am 20. März 2022 gewann der OV-Vorsitzende Christoph Gehl die Stichwahl um das Bürgermeisteramt mit 54,4 % der Stimmen gegen den Amtsinhaber[2], nachdem er im ersten Wahlgang noch leicht zurück lag[3]. Er sollte sein Amt im August antreten. Am 13. April 2022 machte der Kreisverband Ostholstein Unregelmäßigkeiten in der Kassenführung durch Schatzmeister Christoph Gehl öffentlich. Dieser habe demnach fast 44.000 Euro veruntreut, wie sich einige Tage zuvor bei der Prüfung von Kontoauszügen herausgestellt habe.[4] Nach erheblichem Druck von Orts-, Kreis- und Landesebene der SPD erklärte Christoph Gehl am 21. April 2022 seinen Verzicht auf das Eutiner Bürgermeisteramt[5] (das an den Bewerber der Grünen ging). Bereits vorher hatte er alle Parteiämter niedergelegt und war aus der SPD ausgetreten - was er, wie er angab, als Bürgermeister ohnehin vorgehabt habe.[4] 2023 wurde er zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr verurteilt.[6]

Im Parteileben gab es auch spannende und erheiternde Momente. Zur Kommunalwahl 1966 positionierten sich die sehr aktiven Jusos schon frühzeitig.

"Der stellvertretende Landesvorsitzende Günther Jansen [...] sorgt dafür, dass in der Juso-Zeitung Junger Politiker die im Wahlbezirk Fissau-Sielbeck gegeneinander antretenden Kandidaten Intendant und Oberstleutnant a.D. Kurt Brinck (CDU) und der 30-jährige Polizeibeamte Egon Thormann (SPD) skizziert werden. Allerdings wird mit dem Artikel Toleranz und Humor [von Herrn Brinck] deutlich überstrapaziert. Nach einer einstweiligen Verfügung und einer Strafanzeige wegen Ehrverletzung auf Antrag des CDU-Manns dürfen die Jusos nicht mehr erklären: 'Brinck von der Polizei verfolgt'.[1]

Neuanfang

"Die erste Stadtvertretung von 1945 wird von der britischen Militärregierung ernannt. Aus 81 Vorschlägen werden 28 Personen ausgewählt. In der ersten Sitzung am 5. Dezember 1945 wird Hinrich Steenbock zum Bürgermeister und Reinhold Ihlenfeldt zum Stadtdirektor gewählt. 12 Vertreter der SPD stehen 14 Bürgerlichen, einem parteilosen und einem KPD-Mitglied gegenüber. Die SPD wird in dieser ersten Eutiner Stadtvertretung durch die Herren: Dr. Leopold Enzian, Hermann Petersen, Otto Friedrichs, Hugo Roggenkamp, Paul Weidemann, Walter Knickrehm, Hans Grage, Bernhard Runge, Heinrich Lubb, Otto Priess, Albert Diegmann und Reinhard Prehn vertreten. Studienrat Enzian wird stellvertretender Bürgermeister, gleichzeitig werden sieben Ausschüsse besetzt. Vor dem Eintritt in die Tagesordnung widmen die neuen Stadtvertreter dem im KZ ermordeten Stadtvertreter Carl Ullrich eine Gedenkminute. Diese Stadtvertretung tritt insgesamt 1945/46 zu acht Sitzungen zusammen."[1]

Geschichte

Anzeige von 3.11.1869
Eine Ortsgruppe des ADAV gründete sich in Eutin am 7. November 1869 "im Saal der Eutiner Herberge des Gastwirtes Struck, Am Markt 14". Am 3. November war im Anzeiger für das Fürstentum Lübeck die Ankündigung einer Arbeiterversammlung erschienen.
Anzeige vom 4.12.1869
Einen Monat später wurden die Mitglieder aufgefordert, die Mitglieds-„Karten und Statuten“ in Empfang zu nehmen.[1]

Eutin gehörte damals nicht zu Schleswig-Holstein, sondern zum Fürstentum Lübeck, das wiederum Teil des Großherzogtums Oldenburg war. Der Großherzog von Oldenburg hatte schon 1855 die Gründung von Arbeitervereinen verboten. Auch wenn sich dann in den 1860er Jahren der ADAV gründen durfte - es herrschte in der Region eine Tradition der Unterdrückung der Arbeiterbewegung.

1874 zählte Eutin zu den vierzig Städten mit den meisten Abonnenten des Neuen Social-Demokrat; 48 Personen lasen hier die Zeitung des ADAV.[7]

1878 trat im ganzen Deutschen Reich das Sozialistengesetz in Kraft, mit dem Otto von Bismarck die Sozialdemokratie in Deutschland zerschlagen wollte. Es galt bis 1890. Danach berief sich die Obrigkeit bei der Verfolgung der Sozialdemokratie wieder auf das alte Oldenburger Verbot und machte ihr auch weiterhin das Leben schwer.

Es darf vermutet werden, dass die erste ADAV-Gründung das Sozialistengesetz nicht überlebt hatte. Zumindest wusste die SPD in Eutin davon schon 1932 nichts mehr. Damals feierte der Sozialdemokratische Verein Eutin sein 40-jähriges Bestehen. Dieses Datum bezog sich auf die Gründung des Eutiner Arbeiterbildungsvereins am 15. Oktober 1892, dem am Gründungstag 29 Personen beitraten.[8] Franz Osterroth nennt 1894 als Gründungsjahr.[9] Auch dies weist darauf hin, dass sich der vor dem Sozialistengesetz existierende Verein aufgelöst hatte, ohne große öffentliche Spuren zu hinterlassen.

1894 traten zum ersten Mal mit den Genossen Nehls und Hensch Sozialdemokraten zur Gemeindewahl an - zunächst erfolglos. Aber sie erhielten 147 bzw. 121 Stimmen und legten damit einen Grundstein.[10]

"Nach dem grausamen Krieg, nach Revolution und Kapp-Putsch, der auch in Eutin ein Todesopfer gefordert hat, stabilisieren sich die Verhältnisse langsam. Das Parteileben ist in dieser Zeit sehr rege. Etwa alle drei Wochen findet eine Mitgliederversammlung statt, auf der die politische Situation und die wirtschaftliche Lage diskutiert werden. Oft sind auswärtige Referenten anwesend. Bei diesen Treffen spielt die allgemeine Lage der Partei ebenso eine Rolle wie das Selbstverständnis der Sozialdemokratie."

Die Schleswig-Holsteinische Volkszeitung forderte:

'Jeder Sozialdemokrat muss einer Gewerkschaft angehören, dem Konsumverein (um die Sozialisierung zu fördern), seine Versicherung bei [der] Volksfürsorge abschließen, sein Bankkonto bei der Sparkasse des Konsumvereins führen, das Parteiblatt lesen, sich einem Arbeiterturnverein anschließen, …'

"Gewerkschaft, Arbeitergesangverein, Konsum, Freie Turnerschaft, Parteizeitung, Baugenossenschaft u. a. m., das sind die Elemente der Arbeiterbewegung, die gemeinsam eine enorme Integrationskraft entfalten. Neben der Partei sind es vor allen der Arbeiter-Radfahrer-Verein 'Pfeil' und der Arbeiter-Turnverein 'Eichenkranz', die regelmäßig in der Öffentlichkeit präsent sind."[1]

Bei der ersten demokratischen Gemeinderatswahl erzielte die SPD 1919 in der Stadt Eutin 6 Sitze gegenüber 9 Bürgerlichen, in der Landgemeinde Eutin eine Mehrheit von 7 Sitzen gegenüber 5.[11]

Auf dem Bezirksparteitag 1929 am 6. Oktober in Eutin berichtete der Eutiner Vorsitzende Paul Hensel in seiner Begrüßung, dass zu Zeiten des letzten Parteitags in Eutin (1911) der Ortsverein 80 Mitglieder gehabt habe. Inzwischen seien es 360 Mitglieder, die Frauengruppe habe 95 Mitglieder. Gewerkschaftsmitglieder gebe es in Eutin sogar 1200.[12]

NS-Herrschaft

Schon bei der Kommunalwahl 1930 wurde Eutin zur Nazi-Hochburg; die Braunen kamen von 0 auf 7 Sitze, hauptsächlich auf Kosten der Wirtschaftsliste (3 statt zuvor 9 Sitze). Aber die SPD konnte mit über 400 Stimmen Rückstand immer noch 5 Sitze (1927: 6) gewinnen. In der Landgemeinde Eutin hingegen erzielte die SPD mit 7 von 12 Sitzen die absolute Mehrheit, ebenso wie bei der vorigen Wahl.[13]

Eine zentrale Rolle in Eutin während der frühen NS-Jahre spielte der Rechtsanwalt und SA-Führer Heinrich Böhmcker (Spitzname "Latten-Böhmcker"), der 1932 zum Regierungspräsidenten des oldenburgischen Landesteils Lübeck ernannt wurde. In dieser Position war er maßgeblich an der Durchsetzung der NS-Politik in der Region beteiligt, dabei bekannt für seine rücksichtslose Verfolgung politischer Gegner durch oft willkürliche und brutale Maßnahmen.[14]

So wurde der Maurer und Stadtverordnete Carl Ullrich mehrfach von SA-Leuten krankenhausreif geprügelt. In der Aktion Gewitter gehörte er 1944 zu den Verhafteten und starb im KZ Neuengamme, vermutlich durch Mord. Auch "Karl Fick, Karl Broschko, Paul Hensel wurden drangsaliert und inhaftiert. Andere Sozialdemokraten hatten es in Eutin ebenfalls schwer, lange vor 1933."[15]

1932 verübten die Nazis einen Bombenanschlag auf den Konsumverein.[16]

Julius Leber sollte am 27. November 1930 auf Einladung des Reichsbanners vor 1500 Personen im Schlosshotel zum Thema "Hitlers großer Betrug" sprechen.[17] Die Nazis zogen Schutzstaffeln (SS) aus der ganzen Region bis nach Lübeck zusammen; 250 von ihnen provozierten aus dem Publikum heraus eine wüste Schlägerei. Sie setzten dabei auch Gummiknüppel, Stahlstangen, Schusswaffen, Messer und Stuhlbeine ein. 20 Personen wurden verletzt, fünf davon krankenhausreif.[18][19] Nicht zuletzt durch das Durchgreifen des Reichsbanners aus Lübeck konnte die Ruhe wiederhergestellt werden. Weil die Polizei überfordert war, rief sie die Reichswehr, die aber unverrichteter Dinge wieder abzog. Auf Bitten der Polizei wurde die Versammlung nach etwa einer halben Stunde, in der Julius Leber seine Rede fortsetzte, "ordnungsmäßig geschlossen".[20]
Schlagzeile des Vorwärts, 28.11.1930

Der Lübecker Volksbote kommentierte:

"Diese Vorfälle sind unerhört bedauerlich. Aber die Schuld liegt einzig und allein bei der nationalsozialistischen Leitung. Was würde wohl geschehen, wenn in eine große öffentliche Naziversammlung plötzlich zweihundert Reichsbannerleute geschlossen einmarschieren, um sich rechts und links von der Versammlung zu positionieren. Offenbar glaubten die Eutiner Obernazis, sich gerade in ihrer sogenannten Hochburg jede Provokation leisten zu können. Sie haben die Verantwortung eines solchen Experiments auf sich genommen, sie müssen diese Verantwortung jetzt auch tragen.
Seit 50 Jahren führt die Arbeiterklasse einen erbitterten Kampf um ihr Recht. Wann aber sind ihre solche Methoden eingefallen? Das blieb der geistigen Elite Hitlers vorbehalten: Seitdem Sturmkolonnen unter der Führung von ehemaligen Offizieren und Korpsstudenten über die deutschen Straßen ziehen, bekämpft der Deutsche den Deutschen mit brutaler Gewalt, mit Dolch und Revolver.
Soll das so bleiben in Deutschland? Die Sozialdemokratie bekämpft diese Methoden solange sie existiert. Aber was bleibt in der Notwehr schließlich anders übrig, als mit gleichen Mitteln den blutigen Terror der Hakenkreuzrohlinge abzuwehren? Will das Bürgertum wirklich den Bürgerkrieg unter der Fahne Hitlers, oder will es, daß Vernunft und Ordnung unseren jetzigen Staat regieren?
Der Arbeiter weiß, was er will!
Der Bürger hat die Wahl!"[20]

Bereits am nächsten Morgen um 9 Uhr überfielen drei Nazis den oldenburgischen Landtagsabgeordneten Karl Broschko mitten auf dem Marktplatz und schlugen ihn brutal zusammen. Danach wurde auf Anforderung des Reichsbanners die Polizeipräsenz in der Stadt erhöht.[20]

Mit der Übergabe der Macht an die Nazis im Jahr 1933 wurde es für die Genossinnen und Genossen in Eutin und Umgebung bald wirklich gefährlich. Gegner und Kritiker wurden von den Nazis schnell verhaftet und eingesperrt.

Konzentrationslager Eutin

Das Konzentrationslager Eutin war eines der sogenannten "wilden" Konzentrationslager, die auf Böhmckers Befehl in den ersten Monaten eingerichtet wurden. Ein weiteres gab es in Ahrensbök. Solche Lager dienten dazu, lokale Gegner des NS-Regimes ohne große Umstände einzusperren und zu terrorisieren, um so den Prozess der "nationalen Erhebung" zu sichern.[21]

Das Lager wurde im Frühjahr 1933 im Eutiner Amtsgerichtsgefängnis eingerichtet. Es wurde von Böhmcker nicht nur genutzt, um politische Gegner, sondern auch persönliche Widersacher einzusperren sowie, um sich finanziell zu bereichern. Wohlhabende Häftlinge mussten oft beträchtliche Summen zahlen, um ihre Freiheit wiederzuerlangen. Diese Gelder wurden auf ein Sonderkonto eingezahlt und zur Finanzierung des Lagers und der SA genutzt.[21]

Hauptsächlich wurden hier Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschaftsführer und andere politische Gegner des NS-Regimes gefangengehalten. Die Haftbedingungen waren hart, oft geprägt durch schlechte Kleidung und unzureichende Ernährung, die Behandlung der Gefangenen durch die Wachmannschaften brutal. Auch mussten sie oft schwere körperliche Zwangsarbeit leisten, darunter Straßenbau und Moorkultivierung. Allein aus Bad Schwartau und Rensefeld sind zehn SPD-Mitglieder bekannt, die hier festgehalten wurden.

Trotz der harten Bedingungen sind keine Todesfälle im Lager bekannt; es wurde im Mai 1934 aufgelöst. Dies markierte das Ende der Phase willkürlicher Verfolgung auf lokaler Ebene und den Beginn der reichsweiten zentralen Organisation der KZs durch die SS.[21]

Friedrich-Ebert-Gedenkstein

Der Ebert-Gedenkstein von 1949 in der Albert-Mahlstedt-Straße
Der erste Ebert-Gedenkstein von 1927
Einladung zur Ebert-Gedenkfeier 1927

Die Ortsgruppe Eutin des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold bat im Frühjahr 1927 den Eutiner Stadtmagistrat um die Genehmigung zum Aufstellen eines Gedenksteins für den 1925 verstorbenen Reichspräsidenten Friedrich Ebert. Der Stein wurde mit einer großen, vom Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold organisierten Gedenkfeier am 10. und 11. September eingeweiht. Die Weiherede hielt Friedrich Stampfer MdR, Mitglied des Parteivorstandes und Chefredakteur des Vorwärts. Die Bevölkerung nahm regen Anteil an den Veranstaltungen und schmückte die Häuser mit Fahnen.

Die Nazis entfernten den Stein 1933. Er wurde von einem Eutiner Fuhrunternehmen auf den Hof des Bildhauermeisters Stumpff gefahren. Nach Ende der NS-Herrschaft 1945 war der Findling nicht mehr auffindbar.

1946 beschloss die Eutiner Stadtvertretung, einen neuen Gedenkstein für Friedrich Ebert aufzustellen. Der Bildhauermeister Stumpff stellte einen annähernd gleichen Stein zur Verfügung und sorgte auch für die Inschrift. Am 28. Februar 1949, dem 24. Todestag von Friedrich Ebert, wurde der neue Gedenkstein in der Albert-Mahlstedt-Straße aufgestellt, jedoch noch ohne Plakette. 1952 erinnerte die Eutiner SPD-Fraktion daran, dass die Plakette immer noch fehlte. Erst 1954 konnte der Gedenkstein mit der Plakette mit einem Porträt des ehemaligen Reichspräsidenten vervollständigt werden.[22]

In Schleswig-Holstein stehen in Itzehoe, Nortorf, Bad Bramstedt und Wedel ebenfalls Friedrich-Ebert-Gedenksteine.

Literatur

Ortsverein Eutin
Ortsverein Eutin
Ortsverein Eutin
Gegründet:

1869
als Sozialdemokratischer Verein Eutin

Vorsitz: Uwe Tewes
Website: Homepage



Überblick

Personen

Vorsitzende

Uwe Tewes (2022-heute) | Christoph Gehl (ca. 2020-2022) | ? | Uwe Tewes (2005-2012?) | Benno Orlick (2003-2005) | Hans Rech (1999-2003) | Almut Pohlmann (1994-1999) | Birgit Hannemann-Röttgers (1993-1994) | Gisela Poersch (1983-1993) | Hans Rech (1983) | Helmut Mohrmann (1978-1983) | Uwe Schramm (1973-1978) | Friedrich Rehm (1971-1973) | Dietrich Karl Nooke (1968-1971) | Heinrich Lubb (1963-1968) | Heinz König (1962-1963) | Paul Ketzner (1959-1962) | Helmut Grünewald (1948-1959) | Karl Knickrehm (1946-1948) | Paul Hensel (1925-1933)

Bekannte Persönlichkeiten

Alwin Saenger | Wilhelm Dittmann | Heinrich Hüttmann | Günther Jansen


Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Jepp, Regine und Karlheinz: Eutiner SPD - historisch, abgerufen 24.3.2022; dort auch alle Zitate
  2. NDR.de: Neue Bürgermeister für Eutin, Mölln und Wedel stehen fest. 20.03.2022
  3. Emde, Constanze: Behnk gewinnt knapp vor Gehl: Doch das reicht nicht, um Bürgermeister zu bleiben, Ostholsteiner Anzeiger, 27.2.2022
  4. 4,0 4,1 Krauskopf, Achim: SPD fordert neuen Eutiner Bürgermeister Christoph Gehl zum Amtsverzicht auf, shz.de, 13.4.2022
  5. Benthien, Ulrike: Griff in die Parteikasse: Gehl gibt auf, Kieler Nachrichten, 22.4.2022
  6. Benthien, Ulrike: Ex-Schatzmeister der SPD wegen Untreue verurteilt, Kieler Nachrichten, 12.10.2023
  7. Neuer Social-Demokrat, 27.2.1874
  8. Franck, Klaus: Wie ein vaterländischer Geometer ins Gefängnis kam. Ein Sozialistengesetz vor Bismarck in Eutin. In: Demokratische Geschichte 3(1988), S. 118
  9. Osterroth, Franz: 100 Jahre Sozialdemokratie in Schleswig-Holstein. Ein geschichtlicher Überblick (Kiel o. J. [1963]), Seite 27
  10. Aus Schleswig-Holstein, Hamburger Echo, 5.12.1894, Seite 3
  11. Lübecker Volksbote, 7.4.1919, S. 3
  12. Schleswig-Holsteinischer Bezirksparteitag und Frauenkonferenz, Lübecker Volksbote, 7.10.1929
  13. Wahlergebnisse Kommunalwahl 1930 im Landesteil Lübeck
  14. Stokes, Lawrence D.: „Meine kleine Stadt steht für tausend andere…“. Studien zur Geschichte von Eutin in Holstein, 1918-1945 (Struve’s Buchdruckerei, Eutin 2004) ISBN 3-923457-72-3, S. 268
  15. Regina Poersch auf Facebook im Vorfeld des 150. Jahrestages der Eutiner SPD, 23.7.2019
  16. Mittag, Oskar: Die „Übersichtskarte über die Konzentrationslager, Zuchthäuser und Gefängnisse in Deutschland“ von 1936 in: Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte 63-64 (Winter 2023 / Winter 2024).
  17. Der blutige Nationalsozialismus, Sozialdemokrat, 29.11.1930, Nummer: 280, Jahrgang: 10
  18. Versammlungsschlacht in Eutin, Der Abend - Spätausgabe des Vorwärts, 28.11.1930
  19. Osterroth, Franz: 100 Jahre Sozialdemokratie in Schleswig-Holstein. Ein geschichtlicher Überblick (Kiel o. J. [1963]), Seite 99
  20. 20,0 20,1 20,2 Blutige Versammlungsschlacht in Eutin, Lübecker Volksbote, 28.11.1930
  21. 21,0 21,1 21,2 Stokes, Lawrence D.: Das Eutiner Schutzhaftlager 1933/34 - Zur Geschichte eines "wilden" Konzentrationslagers. In: Viertejahreshefte für Zeitgeschichte, Jahrgang 27 (1979) Heft 4, Seiten 570-625
  22. Nauke, Gerhard: Die Geschichte des Friedrich-Ebert-Steines in Eutin. In: Verband zur Pflege und Förderung der Heimatkunde im Eutinischen e.V. (Hg.): Jahrbuch für Heimatkunde (Eutin 1982), S. 141