1944

Zwei Ereignisse bestimmen - zumindest in der Rückschau - das vorletzte Kriegsjahr: die Landung der Westalliierten in der Normandie im Juni, mit der die zweite Front in Europa eröffnet wird, und das gescheiterte Attentat von Wehrmachtsoffizieren um Claus Graf Schenk von Stauffenberg, das zu umfangreichen Verhaftungen führt, weil die Gruppe mit Widerständlern aus unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen vernetzt ist. U.a. ist Hermann Lüdemann eine Funktion in der geplanten neuen Regierung zugedacht. Ende des Jahres sind große Teile der von Deutschland eroberten Gebiete befreit; die Alliierten haben die Reichsgrenzen von 1937 überschritten.

Januar

Februar

März

April

Mai

  • 18. Mai - Nach Genehmigung durch das Reichssicherheitshauptamt beginnen die Nazis in Kiel mit dem Bau des "Arbeitserziehungslagers" Nordmark, besser bekannt als "KZ Russee".

Juni

  • 6. Juni - Landung der Westalliierten in der Normandie.

Juli

  • 20. Juli - Gescheitertes Attentat auf Hitler in seinem Hauptquartier "Wolfsschanze".

August

  • 1. August - In Warschau beginnt der Aufstand gegen die deutsche Besatzung, der blutig niedergeschlagen wird.
  • 22./23. August - Verhaftungswelle in Schleswig-Holstein unter dem Namen Aktion Gitter.

September

Oktober

November

Dezember

  • 26. Dezember - Vermutlich seit dem 2. Weihnachtstag wird das U-Boot, auf dem Rosa Wallbaums Ehemann fährt, vermisst. Sie wird davon erst im März 1945 nach energischer Nachfrage bei der Marine informiert.

Nicht datierte Ereignisse

  • Anni Krahnstöver verlässt Königsberg mit ihrer Familie nach Zerstörung ihrer Wohnung durch einen Bombentreffer.