Käthe Leu: Unterschied zwischen den Versionen

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== Leben & Beruf ==
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=== Umstände des Todes ===
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Allerdings hatte sich der Allgemeine freie Angestelltenbund, zu dem der Zentralverband der Angestellten gehörte, am [[30. März]] [[1933]] selbst aufgelöst - also kurz vor der Zerschlagung der freien Gewerkschaften. Es ist also nicht sicher, ob Georg Leu im Büro war.


== Partei & Politik ==
== Partei & Politik ==

Version vom 19. Januar 2022, 16:10 Uhr

Käthe Leu
Käthe Leu
Käthe Leu
Geboren: 17. August 1881
Gestorben: 1. Januar 1933

Käthe Leu (eigentlich Catharina Caroline Elise Leu geb. Weihmann[1]) * 17. August 1881 in Gneversdorf/Travemünde , † Anfang Mai 1933[2] in Danzig; Gewerkschafterin, Agitatorin, Journalistin; Mitglied der SPD; später der USPD.

Leben & Beruf

Seit 1930 gelähmt.[2]

Umstände des Todes

In der Literatur gibt es den Hinweis, Käthe Leu sei 1933 an einem Schock gestorben, nachdem ihr Mann Georg als Sekretär des Zentralverbandes der Angestellten von den Nazis verhaftet worden war[2]. Bisher konnten wir dafür keine Quellen ermitteln.

Wie vielerorts im Deutschen Reich hatten SA und SS auch in Danzig am 2. Mai 1933 die Gewerkschaftshäuser gestürmt und rund 50 Funktionäre verhaftet. Das berichtet die deutsch-nationale "Danziger Allgemeine Zeitung" auf der Titelseite unter der Überschrift "Das Ende der roten Gewerkschaften"[3].

Allerdings hatte sich der Allgemeine freie Angestelltenbund, zu dem der Zentralverband der Angestellten gehörte, am 30. März 1933 selbst aufgelöst - also kurz vor der Zerschlagung der freien Gewerkschaften. Es ist also nicht sicher, ob Georg Leu im Büro war.

Partei & Politik

Am 10. November 1918 erreicht die Novemberrevolution Danzig. Käthe Leu ist ganz vorne mit dabei. Es gibt eine Massenversammlung auf dem Heumarkt, bei der Käte Leu (USPD) und Parteisekretär Julius Gehl (MSPD) Ansprachen halten. Die Republik wird ausgerufen und Arbeiter- und Soldaten-Räte gegründet. Die Gefängnisse werden geöffnet.[4]

1922 setzte sich Käthe Leu für die Einrichtung eines Jugendheims in Danzig ein. In 32 Schlafzimmern konnten dort bis 125 Jugendliche bis 25 Jahre relativ günstig unterkommen - Kriegswaisen, uneheliche Kinder und Kinder, die von ihren Familien aus dem Umland zur Ausbildung nach Danzig geschickt wurden.[5]

Links

Einzelnachweise

  1. Geburtsname laut Heiratsurkunde. Dort die Schreibweise "Katharina für den Vornamen. Quelle: Stadtarchiv Lübeck
  2. 2,0 2,1 2,2 Roß, Sabine: Politische Partizipation und nationaler Räteparlamentarismus: Determinanten des politischen Handelns der Delegierten zu den Reichsrätekongressen 1918/ 1919 ; eine Kollektivbiographie. Historical Social Research, Supplement, 10, 1-390. (1999), Seite
  3. Danziger Allgemeine Zeitung, Ausgabe vom 3. Mai 1933
  4. Danziger Jahreschronik im Adressbuch von 1919. zitiert laut: Danziger Jahreschroniken 1904-1934
  5. Danziger Volksstimme, Ausgabe vom 12. Oktober 1927