Gustav Niendorf: Unterschied zwischen den Versionen

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==Politik==
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Bis 1892 war er SPD-Funktionär in Liegnitz und Posen, bis 1900 Bezirks- und Distriktsführer und ab [[1897]] Vorsitzender der SPD in [[Ortsverein Ottensen|Ottensen]]<ref>[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_18970328/page/5 Hamburger Echo 28.3.1897], dort auch Angaben zu weiteren Vorstandsmitgliedern</ref>. 1900-1904 war er Mitglied der Presskommission des „Hamburger Echos".<ref>siehe dazu auch weiter siehe  [https://books.google.com/books/about/Ferdinand_Vieth_1869_1946.html?hl=de&id=eA5QDwAAQBAJ Hartmut Bickelmann: Ferdinand Vieth 1869-1946. Leben und Wirken eines Genossenschafters in Selbstzeugnissen und Beiträgen, 2018, S. 25.]</ref>
Bis 1892 war er SPD-Funktionär in Liegnitz und Posen, bis 1900 Bezirks- und Distriktsführer und ab [[1897]] Vorsitzender der SPD in [[Ortsverein Ottensen|Ottensen]]<ref>[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_18970328/page/5 Hamburger Echo 28.3.1897], dort auch Angaben zu weiteren Vorstandsmitgliedern</ref>. Im selben Jahr war er Schriftführer des Provinzialparteitags.<ref>Hamburger Echo 7.9.1897</ref> 1900-1904 war er Mitglied der Presskommission des „Hamburger Echos".<ref>siehe dazu auch weiter siehe  [https://books.google.com/books/about/Ferdinand_Vieth_1869_1946.html?hl=de&id=eA5QDwAAQBAJ Hartmut Bickelmann: Ferdinand Vieth 1869-1946. Leben und Wirken eines Genossenschafters in Selbstzeugnissen und Beiträgen, 2018, S. 25.]</ref>


1907<ref>[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_19071127/page/6 Hamburger Echo 27.11.1907]</ref>–1911 war er [[Sozialdemokratischer Verein Groß-Kiel - Stadtverordnete|Stadtverordneter in Kiel]].  
1907<ref>[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_19071127/page/6 Hamburger Echo 27.11.1907]</ref>–1911 war er [[Sozialdemokratischer Verein Groß-Kiel - Stadtverordnete|Stadtverordneter in Kiel]].  

Version vom 26. Januar 2024, 11:01 Uhr

Noch kein Foto vorhanden
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Gustav Niendorf
Geboren: 1. September 1867
Gestorben: 7. März 1946

Gustav Niendorf, * 1. September 1867[1] in Hamburg, gestorben 1946 in ?; Zigarrenarbeiter, Gewerkschaftssekretär. Mitglied der SPD seit 1884.

Ein Foto liegt vor in der Online-Galerie der Pinneberger Landräte.

Leben & Beruf

Er wurde geboren als unehelicher Sohn eines Dienstmädchens; ev., später diss.. Von 1873-1881 besuchte er die Volksschule in Altona, anschließend wurde er Zigarrenarbeiter und ging auf Wanderschaft, zuletzt arbeitete er bis 1900 als Zigarrensortierer. Er musste keinen Wehrdienst leisten.[2]

1900-1904 war er Gewerkschaftssekretär des Tabakarbeiterverbands in Altona, anschließend bis 1911 in Kiel.[3]

April 1911 bis Oktober 1919 Redakteur des Verbandsorgans des Tabakarbeiterverbands „Der Tabakarbeiter" mit Sitz in Bremen.

Teilnehmer der Gewerkschaftskongresse der Tabakarbeiter 1892, 1911, 1914

Von September 1919[4] bis März 1920 war kommissarischer Landrat und dann von März 1920 bis April 1932 Landrat des Kreises Pinneberg, dann Versetzung in den Ruhestand. 1923-26 Stellvertreter im preußischen Staatsrat.

Politik

Bis 1892 war er SPD-Funktionär in Liegnitz und Posen, bis 1900 Bezirks- und Distriktsführer und ab 1897 Vorsitzender der SPD in Ottensen[5]. Im selben Jahr war er Schriftführer des Provinzialparteitags.[6] 1900-1904 war er Mitglied der Presskommission des „Hamburger Echos".[7]

1907[8]–1911 war er Stadtverordneter in Kiel.

Seit 1916 bis Ende 1919 war er auch Redakteur der (mehrheitssozialdemokratischen) „Bremischen Correspondenz".

Er war Reichstagskandidat 1907 und 1912 im 1. schleswig-holsteinischen Wahlkreis. Delegierter zum deutschen Parteitag 1909[9]

Einzelnachweise

Ein Artikel mit weiteren Informationen ist von Udo Sachse: Die Ära Niendorf, in Jahrbuch des Kreises Pinneberg 1990, S. 53ff.