1897


Das Deutsche Reich unter Kaiser Wilhelm II. erweitert im November seine Kolonialpolitik nach Asien; es besetzt die Bucht von Kiautschou (China), um dort einen Marinestützpunkt anzulegen. Vorwand für die Besetzung ist die Ermordung zweier deutscher Missionare.

Parteivorsitzender ist weiterhin August Bebel. Die Partei unterliegt weiterhin dem Verbindungsverbot, das eine überregionale Parteiorganisation verhindert. In der Provinz Schleswig-Holstein werden die Verbindungen durch Vertrauenspersonen und durch eine Agitationskommission aufrecht erhalten, an deren Spitze Heinrich Lienau steht.

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