Ortsverein Beidenfleth: Unterschied zwischen den Versionen

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Immerhin fand schon am [[9. Juli]] [[1871]], zwei Monate nach Kriegsende, im Ort ein großes Arbeiterfest statt, zu dem 400 Arbeiter mit ihren Familien aus Hamburg, 100 aus [[Ortsverein Itzehoe|Itzehoe]] kamen.<ref>{{Osterroth-100-Jahre}}, Seite 12</ref>
Immerhin fand schon am [[9. Juli]] [[1871]], zwei Monate nach Kriegsende, im Ort ein großes Arbeiterfest statt, zu dem 400 Arbeiter mit ihren Familien aus Hamburg, 100 aus [[Ortsverein Itzehoe|Itzehoe]] kamen.<ref>{{Osterroth-100-Jahre}}, Seite 12</ref>
Der Altonaer Agitator Heyer berichtete 1876, in Beidenfleth mit den Parteigenossen gesprochen zu haben.<ref>[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1762960893_18760409/page/6 Hamburg -Altonaer Volksblatt, 9.4.1876, S. 6]</ref>


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==

Version vom 4. April 2025, 15:35 Uhr

Der Ortsverein Beidenfleth war eine Gliederung im Kreisverband Steinburg. Er wurde vor 1870 gegründet.

Der Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges am 19. Juli 1870 beeinträchtigte die Parteientwicklung sehr. Da viele Sozialdemokraten zum Militär eingezogen und andere, arbeitslos geworden, auf Wanderschaft gegangen waren, beschloss der Ortsverein Beidenfleth - wie einige andere Ortsvereine auch - die "Auflösung auf Zeit".[1]

Immerhin fand schon am 9. Juli 1871, zwei Monate nach Kriegsende, im Ort ein großes Arbeiterfest statt, zu dem 400 Arbeiter mit ihren Familien aus Hamburg, 100 aus Itzehoe kamen.[2]

Der Altonaer Agitator Heyer berichtete 1876, in Beidenfleth mit den Parteigenossen gesprochen zu haben.[3]

Einzelnachweise

  1. Osterroth, Franz: 100 Jahre Sozialdemokratie in Schleswig-Holstein. Ein geschichtlicher Überblick (Kiel o. J. [1963]), Seite 11
  2. Osterroth, Franz: 100 Jahre Sozialdemokratie in Schleswig-Holstein. Ein geschichtlicher Überblick (Kiel o. J. [1963]), Seite 12
  3. Hamburg -Altonaer Volksblatt, 9.4.1876, S. 6