Ortsverein Stein

Der Ortsverein Stein ist eine Gliederung im Kreisverband Plön. Er wurde am 22. April 1958 in der "Alten Backstube" in Stein gegründet. Gründungsvorsitzender wurde Heinz Klinke.[1].
Über die Grenzen der Gemeinde hinaus bot der Ortsverein Mitgliedern aus Brodersdorf, Lutterbek, Prasdorf und Wendtorf eine Anbindung als Stützpunkte.[2]. Diese organisierten sich ab 1970 in eigenen Ortsvereinen.[1]
Kommunalpolitik
In der Kommunalwahl 2023 erhielt die SPD 34,8 % und 4 der 11 Sitze in der Gemeindevertretung; die restlichen hält die CDU. Die SPD vertreten Annika Börnsen, Margret Busker, Christoph Kaleta und Kai Ziemer.[3]
2018 kam die SPD auf 35,9 %.[3]
Seit 2023 ist Annika Börnsen Bürgermeisterin.[4]
Geschichte
Geburtsstunde des Ortsvereins war der 22. April 1958. An diesem Abend trafen sich in der “Alten Backstube” von Kurt Börnsen Parteifreunde aus Stein und Wendtorf. Der SPD–Kreisvorsitzende Ernst Kähler und die Gebrüder Schade waren als Gäste dabei, außerdem ältere Mitglieder wie Hermann Fiefeck, Heinz Klinke und Erwin Schütt. Dazu kamen die am Gründungstag neu Eingetretenen - Kurt Börnsen, Erich Both, Lotte Kahl, Gustav Lemke, Heinz Richter, Ulrich Schade, Otto Steffen und Hans Stuhr.
Den Gründungsvorstand bildeten Heinz Klinke (Vorsitz), Ulrich Schade (Stellvertretung), Erwin Schütt (Kasse) und Otto Steffen (Schriftführung).
Man vereinbarte, mit den Versammlungen "rund" zu gehen - die nächsten sollten in Lutterbek, in Wendtorf und dann wieder in Stein stattfinden. Man lud regelmäßig namhafte Referenten - Minister, Bundes-, Landes- und Kreistagsabgeordnete - zum Austausch ein.
Weitere Orte schlossen sich an, so dass der Ortsverein Stein sich aus fünf Orten speiste - Stein, Wendtorf, Lutterbek, Prasdorf und Brodersdorf. Diese Gemeinschaft bestand zwölf Jahre bis 1970.
1970 sah man sich einer veränderten bundespolitische Lage gegenüber. Willy Brandt war Bundeskanzler, mit einer auf Versöhnung zielenden Ostpolitik und einer Innenpolitik, die "mehr Demokratie wagen" wollte. Diese Aufbruchstimmung schlug sich auch in der Mitgliederzahl des Ortsvereins Stein nieder.
So zählten die Jusos, die Hardy Heinrich betreute, 1965 vier Jugendliche, 1970 waren es bereits 38.
Mit der wachsenden Mitgliedschaft wuchs auch das Bedürfnis, nicht immer zu den Versammlungen über die Dörfer zu ziehen, sondern sich im eigenen Ort mit der neuen Stärke zu zeigen und mehr Menschen zu überzeugen.
Zwar hatte der Ortsverein Stein mit seinem Wachsen auch Anrecht auf mehr Delegierte zum Kreisparteitag; die kamen aber in der Regel aus Stein, nicht aus den anderen Orten. Durch die Entflechtung konnten die anderen Orte ihre eigenen Delegierten benennen.
Aus all diesen Gründen einigte man sich 1970 auf eigene Gründungen in allen fünf Dörfern.[5]
Von 1999 bis mindestens 2012 gehörte Günter Grotzeck dem Vorstand an.[6]
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 SPD Wendtorf: Geschichte des Ortsvereins, abgerufen 25.6.2026
- ↑ Chronik der SPD Prasdorf
- ↑ 3,0 3,1 Der Landeswahlleiter: Gemeindewahlen 14. Mai 2023, Stein. Amtliches Endergebnis
- ↑ Wikipedia: Stein (Probstei), abgerufen 24.6.2026
- ↑ SPD bildet neue Ortsverbände. Auch Brodersdorf und Lutterbek sind jetzt selbständig, Kieler Nachrichten, 4.9.1970
- ↑ SPD Kreis Plön auf SPD-NET-SH, 17.11.2012, heute abrufbar unter SPD-NET-SH, Artikelarchiv 2012, 1. Halbjahr ab 06.05. bis 31.12.2012
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