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'''Hugo Stührk''', * um 1900, Gärtner und Maurer, Suchsdorfer Kommunalpolitiker und Reichsbannermann
'''Hugo Johannes Christian Stührk''', * um [[1900]] in Suchsdorf, † [[22. November]] [[1982]] in Kiel; Gärtner und Maurer. Mitglied der SPD seit den 1920er Jahren.<ref>Alle persönlichen Informationen über Hugo Stührk sind einem Gespräch von [[Benutzer:CBE kielpower|CBE kielpower]] mit seinem Neffen im Dezember 2019 entnommen.</ref>


== Leben & Beruf ==
== Leben & Beruf ==
* Hugo war der älteste Bruder von 4 (3 Jungs und 1 Mädchen): 1. Hugo, 2. Max, 3. Hertha, 4. Ewald
[[Datei:Hugo-Stührk_Fam.jpg|250px|thumb|right|Hugo Stührk (ganz rechts) im Kreise der Familie um 1950, hinter ihm seine Frau Anna, sitzend die Eltern]]
* Seine Frau heißt Anna
Hugo Stührk kam aus einer sozialdemokratischen Familie; auch sein Vater [[Max Stührk]] war Mitglied. Er war der älteste von vier Geschwistern. Nach ihm kamen Max, der im 2. Weltkrieg starb, Hertha und  Ewald. Er lernte zunächst Gärtner und arbeitete in diesem Beruf.
* Vater: Max Stührk
 
* 1900 ca geboren in Kiel, ca. 80 Jahre alt geworden
Bei der Wehrmacht war er zur Flak (Flugabwehr) eingesetzt, musste nicht als Soldat an die Front.
* Beruflich: Gärtner gelernt, nach dem Krieg umgeschult zum Maurer, um alles wieder aufbauen zu können
 
* kein Fronteinsatz als Soldat, er war an der Flak (Flugabwehr), sein Bruder Max ist im Krieg gefallen
Nach der NS-Herrschaft, also mit über 40 Jahren, schulte er um zum Maurer, da das im Wiederaufbau bessere Berufsaussichten bedeutete. Er war verheiratet mit Anna; das Ehepaar hatte einen Sohn und eine Tochter (Karl-Heinz und Irmgard).
* Hatte später einen Sohn und eine Tochter, Heinz und Irmgard <ref>Alle persönlichen Informationen: Gespräch mit seinem Neffen im Dezember 2019</ref>
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== Partei & Politik ==
== Partei & Politik ==
* Mitglied der SPD vor und nach der NS-Zeit, örtliche Vertrauensperson in der Zeit der Wiedergründung, keine spätere Mitgliedschaft im Vorstand belegt, sein Vater Max war auch in der SPD
Hugo Stührk war Mitglied der SPD während der Weimarer Republik und leitete als Tambourmajor die Kapelle des [[Reichsbanner]]s Suchsdorf-Kronshagen.
* Tambourmajor des Reichsbanners Suchsdorf-Kronshagen
 
* zeitweilig Mitglied des Gemeinderats und des ersten Ortsbeirats
Nach der NS-Herrschaft erneuerte er seine Parteimitgliedschaft und wurde in der Zeit der Wiedergründung des [[Ortsverein Suchsdorf]] örtliche Vertrauensperson. Um [[1957]] war er Kassierer, vermutlich bis [[1959]]; eine weitere Mitgliedschaft im Vorstand ließ sich nicht ermitteln.
 
[[1958]] erklärte er sich bereit, unter der wachsenden Einwohnerschaft von Suchsdorf neue Abonnenten für die [[Schleswig-Holsteinische Volkszeitung|Volkszeitung]] zu werben.


== Quellen ==
=== Kommunalpolitik ===
Zeitweilig gehörte er dem Gemeinderat und - nach der Eingemeindung nach Kiel - dem ersten Ortsbeirat an.
 
== Einzelnachweise ==
<references />
<references />
[[Kategorie:Ortsverein Suchsdorf|Suchsdorf]]

Aktuelle Version vom 10. Februar 2026, 12:57 Uhr

Hugo Stührk
Hugo Stührk
Hugo Stührk
Gestorben: 22. November 1982

Hugo Johannes Christian Stührk, * um 1900 in Suchsdorf, † 22. November 1982 in Kiel; Gärtner und Maurer. Mitglied der SPD seit den 1920er Jahren.[1]

Leben & Beruf

Hugo Stührk (ganz rechts) im Kreise der Familie um 1950, hinter ihm seine Frau Anna, sitzend die Eltern

Hugo Stührk kam aus einer sozialdemokratischen Familie; auch sein Vater Max Stührk war Mitglied. Er war der älteste von vier Geschwistern. Nach ihm kamen Max, der im 2. Weltkrieg starb, Hertha und Ewald. Er lernte zunächst Gärtner und arbeitete in diesem Beruf.

Bei der Wehrmacht war er zur Flak (Flugabwehr) eingesetzt, musste nicht als Soldat an die Front.

Nach der NS-Herrschaft, also mit über 40 Jahren, schulte er um zum Maurer, da das im Wiederaufbau bessere Berufsaussichten bedeutete. Er war verheiratet mit Anna; das Ehepaar hatte einen Sohn und eine Tochter (Karl-Heinz und Irmgard).

Partei & Politik

Hugo Stührk war Mitglied der SPD während der Weimarer Republik und leitete als Tambourmajor die Kapelle des Reichsbanners Suchsdorf-Kronshagen.

Nach der NS-Herrschaft erneuerte er seine Parteimitgliedschaft und wurde in der Zeit der Wiedergründung des Ortsverein Suchsdorf örtliche Vertrauensperson. Um 1957 war er Kassierer, vermutlich bis 1959; eine weitere Mitgliedschaft im Vorstand ließ sich nicht ermitteln.

1958 erklärte er sich bereit, unter der wachsenden Einwohnerschaft von Suchsdorf neue Abonnenten für die Volkszeitung zu werben.

Kommunalpolitik

Zeitweilig gehörte er dem Gemeinderat und - nach der Eingemeindung nach Kiel - dem ersten Ortsbeirat an.

Einzelnachweise

  1. Alle persönlichen Informationen über Hugo Stührk sind einem Gespräch von CBE kielpower mit seinem Neffen im Dezember 2019 entnommen.