Hermann Meyn: Unterschied zwischen den Versionen

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== Weblinks ==
== Leben & Beruf ==
Nach dem Besuch der Volksschule und des humanistischen Gymnasiums Athenaeum in Stade absolvierte Hermann Meyn eine landwirtschaftliche sowie eine kaufmännische Ausbildung. Ergänzend hierzu schloss er ein landwirtschaftliches Studium an der Universität Hamburg ab und bildete sich in Saatzucht- und Tierzuchtbetrieben weiter.
 
Ab [[1928]] war Hermann Meyn als selbstständiger Landwirt tätig und bewirtschaftete zunächst gepachtete Betriebe in Niedersachsen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs pachtete er [[1945]] einen Betrieb in [[Ortsverein Harksheide|Harksheide]] (heute Norderstedt), der als Lehrwirtschaft anerkannt wurde. Ab [[1966]] war er Inhaber des landwirtschaftlichen Modellbetriebs "Neulandhof" im [[Kreisverband Segeberg|Kreis Segeberg]]. Parallel dazu betrieb er ab [[1954]] ein Milch- und Feinkostgeschäft in Hamburg und [[Ortsverein Garstedt|Garstedt]].
 
Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagierte sich Hermann Meyn in zahlreichen genossenschaftlichen und wirtschaftlichen Gremien. Er war unter anderem Landesvorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Bauernvereins, Aufsichtsratsvorsitzender der Meierei-Genossenschaft Ulzburg und Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Stormarn. Zudem gehörte er den Aufsichtsräten der RWE und der Schleswig-Holsteinischen Landgesellschaft an.
 
Hermann Meyn war evangelisch, dreimal verheiratet und hatte drei Kinder aus erster Ehe.
 
== Partei & Politik ==
Hermann Meyn trat [[1952]] der SPD bei. Innerhalb der Partei engagierte er sich besonders für die Belange von Selbstständigen und in der Agrarpolitik. Er war Mitglied des Vorstands der [[Kreisverband Stormarn|Kreisverbands Stormarn]]. Darüber hinaus war er stellvertretender Landesvorsitzender und Ehrenkreisvorsitzender der [[Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen (AGS)|Arbeitsgemeinschaft "Selbständige"]] und Bundesvorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft "Selbständige". Er war Mitglied des [[Agrarpolitischer Beirat|agrarpolitischen Ausschusses des Landesvorstandes]] und des agrarpolitischen Ausschusses beim Parteivorstand der SPD in Bonn.
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Seine parlamentarische Laufbahn begann auf kommunaler Ebene als Kreistagsabgeordneter im Kreis Stormarn. Am [[8. November]] [[1956]] rückte er für den verstorbenen Abgeordneten [[Heinrich Wilckens]] über die Landesliste in den Schleswig-Holsteinischen Landtag nach. Er gehörte dem Landesparlament insgesamt über vier Wahlperioden bis zum [[15. Mai]] [[1971]] an.
 
Im Landtag lag sein Schwerpunkt in der Agrar- und Strukturpolitik:
 
* Agrarausschuss''':''' Mitglied von [[1956]] bis [[1971]]; stellvertretender Vorsitzender von [[1962]] bis [[1967]].
* Eingabenausschuss''':''' Mitglied von [[1958]] bis [[1971]]; stellvertretender Vorsitzender von [[1967]] bis [[1971]].
* Zudem war er Mitglied im Ausschuss für Heimatvertriebene, im Ausschuss für Wahlprüfung sowie im Landeskleingartenausschuss.
 
== Ehrungen ==
Für sein vielfältiges ehrenamtliches und politisches Engagement wurde ihm am [[22. Januar]] [[1968]] das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.
 
==Weblinks==
*Landtagsinformationssystem: [http://lissh.lvn.ltsh.de/cgi-bin/starfinder/0?path=samtflmore.txt&id=fastlink&pass=&search=ID%3D1173&format=WEBVOLLLANG Hermann Meyn]
*Landtagsinformationssystem: [http://lissh.lvn.ltsh.de/cgi-bin/starfinder/0?path=samtflmore.txt&id=fastlink&pass=&search=ID%3D1173&format=WEBVOLLLANG Hermann Meyn]
*{{Wikipedia|NAME=Hermann Meyn (Politiker)}}
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[[Kategorie:Kreisverband Stormarn|Meyn, Hermann]]
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[[Kategorie:Vervollständigen|Meyn, Hermann]]
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Version vom 16. Februar 2026, 19:54 Uhr

Hermann Meyn
Hermann Meyn
Hermann Meyn
Geboren: 5. April 1907
Gestorben: 22. Dezember 1989

Hermann Meyn, * 5. April 1907 in Horneburg, † 22. Dezember 1989, vermutlich im Kreis Segeberg; Mitglied der SPD seit 1952.

Leben & Beruf

Nach dem Besuch der Volksschule und des humanistischen Gymnasiums Athenaeum in Stade absolvierte Hermann Meyn eine landwirtschaftliche sowie eine kaufmännische Ausbildung. Ergänzend hierzu schloss er ein landwirtschaftliches Studium an der Universität Hamburg ab und bildete sich in Saatzucht- und Tierzuchtbetrieben weiter.

Ab 1928 war Hermann Meyn als selbstständiger Landwirt tätig und bewirtschaftete zunächst gepachtete Betriebe in Niedersachsen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs pachtete er 1945 einen Betrieb in Harksheide (heute Norderstedt), der als Lehrwirtschaft anerkannt wurde. Ab 1966 war er Inhaber des landwirtschaftlichen Modellbetriebs "Neulandhof" im Kreis Segeberg. Parallel dazu betrieb er ab 1954 ein Milch- und Feinkostgeschäft in Hamburg und Garstedt.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagierte sich Hermann Meyn in zahlreichen genossenschaftlichen und wirtschaftlichen Gremien. Er war unter anderem Landesvorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Bauernvereins, Aufsichtsratsvorsitzender der Meierei-Genossenschaft Ulzburg und Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Stormarn. Zudem gehörte er den Aufsichtsräten der RWE und der Schleswig-Holsteinischen Landgesellschaft an.

Hermann Meyn war evangelisch, dreimal verheiratet und hatte drei Kinder aus erster Ehe.

Partei & Politik

Hermann Meyn trat 1952 der SPD bei. Innerhalb der Partei engagierte er sich besonders für die Belange von Selbstständigen und in der Agrarpolitik. Er war Mitglied des Vorstands der Kreisverbands Stormarn. Darüber hinaus war er stellvertretender Landesvorsitzender und Ehrenkreisvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft "Selbständige" und Bundesvorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft "Selbständige". Er war Mitglied des agrarpolitischen Ausschusses des Landesvorstandes und des agrarpolitischen Ausschusses beim Parteivorstand der SPD in Bonn.

Hermann Meyn, 1957

Seine parlamentarische Laufbahn begann auf kommunaler Ebene als Kreistagsabgeordneter im Kreis Stormarn. Am 8. November 1956 rückte er für den verstorbenen Abgeordneten Heinrich Wilckens über die Landesliste in den Schleswig-Holsteinischen Landtag nach. Er gehörte dem Landesparlament insgesamt über vier Wahlperioden bis zum 15. Mai 1971 an.

Im Landtag lag sein Schwerpunkt in der Agrar- und Strukturpolitik:

  • Agrarausschuss: Mitglied von 1956 bis 1971; stellvertretender Vorsitzender von 1962 bis 1967.
  • Eingabenausschuss: Mitglied von 1958 bis 1971; stellvertretender Vorsitzender von 1967 bis 1971.
  • Zudem war er Mitglied im Ausschuss für Heimatvertriebene, im Ausschuss für Wahlprüfung sowie im Landeskleingartenausschuss.

Ehrungen

Für sein vielfältiges ehrenamtliches und politisches Engagement wurde ihm am 22. Januar 1968 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.

Weblinks