Ortsverein Sülldorf: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Ortsverein Sülldorf''' war eine Gliederung der schleswig-holsteinischen SPD, sicher in der Weimarer Republik im [[Kreisverband Pinneberg]].<ref>Hamburger Echo 26.4.1926, S. 6</ref>
Der '''Ortsverein Sülldorf''' war eine Gliederung der [[Bezirksverband Schleswig-Holstein|schleswig-holsteinischen SPD]]. Der Ort gehörte zunächst zum [[Kreisverband Pinneberg|Kreis Pinneberg]].<ref>''[[Hamburger Echo]]'', 26.4.1926, S. 6</ref>


Er ging hervor aus dem 1906 gegründeten [[Ortsverein Sülldorf-Rissen]]. 1914 gehörten sie noch zusammen und hatten insgesamt 250 Mitglieder.<ref>Hamburger Echo 18.3.1914 S. 3</ref>
Er ging hervor aus dem [[1906]] gegründeten [[Ortsverein Sülldorf-Rissen]]. [[1914]] bestand dieser noch und hatte 250 Mitglieder.<ref>''[[Hamburger Echo]]'', 18.3.1914 S. 3</ref>
 
Er ging im [[Ortsverein Altona]] auf.


[[1927]] wurde Sülldorf mit den anderen, ebenfalls zum Kreis Pinneberg gehörenden "Elbgemeinden" [[Ortsverein Rissen|Rissen]], [[Ortsverein Blankenese|Blankenese]], [[Ortsverein Groß-Flottbek|Groß-Flottbek]], [[Ortsverein Klein-Flottbek|Klein-Flottbek]] und [[Ortsverein Nienstedten|Nienstedten]] nach [[Ortsverein Altona|Altona]] eingemeindet. Die Elbgemeinden waren deutlich wohlhabender als die Großstadt und bürgerlich orientiert, die SPD dort wenig bedeutend. Die Eingemeindung wurde als "Enteignung" empfunden und abgelehnt. Nicht zuletzt deswegen hatte in den Elbgemeinden die NSDAP frühen und großen Zulauf.<ref>Kurz, Jan / Omland, Frank: ''Das konservative Milieu in den Elbgemeinden und der Aufstieg der NSDAP am Ende der Weimarer Republik''. In: ''Demokratische Geschichte'' 31 (2021), S. 133-158</ref>
== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
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Version vom 1. Dezember 2024, 00:29 Uhr

Der Ortsverein Sülldorf war eine Gliederung der schleswig-holsteinischen SPD. Der Ort gehörte zunächst zum Kreis Pinneberg.[1]

Er ging hervor aus dem 1906 gegründeten Ortsverein Sülldorf-Rissen. 1914 bestand dieser noch und hatte 250 Mitglieder.[2]

1927 wurde Sülldorf mit den anderen, ebenfalls zum Kreis Pinneberg gehörenden "Elbgemeinden" Rissen, Blankenese, Groß-Flottbek, Klein-Flottbek und Nienstedten nach Altona eingemeindet. Die Elbgemeinden waren deutlich wohlhabender als die Großstadt und bürgerlich orientiert, die SPD dort wenig bedeutend. Die Eingemeindung wurde als "Enteignung" empfunden und abgelehnt. Nicht zuletzt deswegen hatte in den Elbgemeinden die NSDAP frühen und großen Zulauf.[3]

Einzelnachweise

  1. Hamburger Echo, 26.4.1926, S. 6
  2. Hamburger Echo, 18.3.1914 S. 3
  3. Kurz, Jan / Omland, Frank: Das konservative Milieu in den Elbgemeinden und der Aufstieg der NSDAP am Ende der Weimarer Republik. In: Demokratische Geschichte 31 (2021), S. 133-158