Eckart Finger

Aus SPD Geschichtswerkstatt
Eckart Finger
Eckart Finger
Eckart Finger
Geboren: 20. August 1937
Gestorben: 23. Januar 2020

Karl Eckart Finger, * 20. August 1937 in Kiel, † 23. Januar 2020 in Bad Segeberg; Industriekaufmann. Mitglied der SPD vermutlich seit 1969.

Werdegang

Nach der Mittleren Reife machte Eckart Finger bei der Stadtwerke Kiel AG eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Nach Abschluss der Lehre war er dort in verschiedenen Positionen tätig, zum Schluss als Abteilungsleiter Innenrevision. Während der ersten Jahre nach der Ausbildung arbeitete er nebenher als Schauermann (Hafenarbeiter) im Kieler Hafen, um das zunächst schmale Einkommen aufzubessern.

Er war Mitglied der Gewerkschaft ÖTV (später ver.di) und bei den Stadtwerken Kiel viele Jahre Vorsitzender der gewerkschaftlichen Vertrauensleute. Er gehörte auch dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) an und übernahm nach 2003 für mehrere Jahre den Vorsitz des Regionalverbandes Kiel, war auch zeitweise stellvertretender Landesvorsitzender. Zudem war er Mitglied der Deutsch-Polnischen Gesellschaft.

Sein Hobby war das Segeln.

Partei & Politik

Eckart Finger bei einer Demonstration in Malmö

Um 1984 leitete Eckart Finger mehrere Jahre den Ortsverein Kiel-Schilksee. Von 1975 bis 1989 gehörte er dem Kreisvorstand der Kieler SPD an, davon 12 Jahre als Schatzmeister und die letzten beiden Jahre als stellvertretender Kreisvorsitzender.

Er beteiligte sich an der Pflege der Kontakte der Kieler SPD nach Skandinavien, insbesondere nach Malmö in Schweden.

Kommunalpolitik

Von 1990 bis 2003 war er Mitglied der Kieler Ratsversammlung. Dort gehörte er dem Wirtschaftsausschuss, dem Verwaltungsrat der Förde Sparkasse und dem Aufsichtsrat der Seehafen Kiel GmbH an. Er war ein entschiedener Gegner der Privatisierung der Stadtwerke Kiel AG und der Kieler Wohnungsbaugesellschaft KWG.

Seine Tochter Maike Finger ist ebenfalls Mitglied der SPD und seit 2017 Vorsitzende des Ortsbeirats Schilksee.

Stimmen

"Mit Eckart Finger verlässt uns ein engagierter Kieler, der sich in großer Solidarität für seine Mitmenschen und für seine Stadt eingesetzt hat. Als Mitglied der Kieler SPD hat er über 50 Jahre in verschiedenen Funktionen für soziale Gerechtigkeit gekämpft."[1]

Einzelnachweise