1990

Aus SPD Geschichtswerkstatt
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Im Bund regiert Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) mit einer Koalition aus CDU/CSU und FDP. SPD-Vorsitzender ist Hans-Jochen Vogel.

In Schleswig-Holstein regiert die SPD mit absoluter Mehrheit. Ministerpräsident ist Björn Engholm. SPD-Landesvorsitzender ist Gerd Walter.

Deutschland wird wiedervereinigt; im Juni führt die DDR die D-Mark ein, am 3. Oktober tritt sie der Bundesrepublik Deutschland bei. Eine neue Verfassung, wie sie das Grundgesetz vorsieht, wird nicht erarbeitet.

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

  • Ein erster Kulturkongress des Landesverbandes widmet sich der Situation junger bildender KünstlerInnen in Schleswig-Holstein. Im Vordergrund stehen grundsätzliche Fragen der Künstlerförderung sowie steuerrechtliche und finanzielle Probleme junger KünstlerInnen.
  • 1. Juni - Eva Rühmkorf wechselt ins Ressort für Bundesangelegenheiten und wird stellvertretende Ministerpräsidentin.
  • 13. Juni - Die Verfassungs- und Parlamentsreform tritt in Kraft. Unter anderem wird die Landessatzung durch die Landesverfassung ersetzt. Die dänische und die friesische Minderheit werden in sie aufgenommen.

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

  • Günther Bantzer verlegt seinen Wohnsitz wieder nach Schleswig-Holstein, nach Tüttendorf.
  • 2. Dezember - Bundestagswahl 1990, die erste im (wieder)vereinigten Deutschland. Die SPD erreichte 33,5 Prozent (gegenüber 37 Prozent in der vorigen Bundestagswahl), in Schleswig-Holstein 38,5 Prozent. Bundeskanzler Kohl verspricht "blühende Landschaften" und dass keine Steuern erhöht oder neu erhoben werden. Oskar Lafontaine zweifelt daran und wird vom Wahlvolk abgestraft. Ulrike Mehl und Antje-Marie Steen kommen neu in den Bundestag.

Nicht datiert