Herbert Schütt

Aus SPD Geschichtswerkstatt
Herbert Schütt
Herbert Schütt
Geboren: 16. März 1936
Gestorben: 12. Juli 2020

Herbert Schütt, * 16. März 1936 in Mönkeberg, † 12. Juli 2020 in Büdelsdorf; Verwaltungsbeamter, Bürgermeister. Mitglied der SPD.

Leben & Beruf

Herbert Schütt schlug zunächst die Verwaltungslaufbahn ein und war zuletzt Amtsrat in Kiel. Von dort bewarb er sich erfolgreich als hauptamtlicher Bürgermeister in Nortorf und Büdelsdorf, dem in dieser Zeit das Stadtrecht verliehen wurde. Die Stadt Nortorf bescheinigte ihm in ihrem Nachruf Tatkraft und großes Pflichtbewusstsein[1]; die Stadt Büdelsdorf sieht ihn als einen Hauptakteur, der die Erhebung der Gemeinde zur Stadt zielstrebig verfolgt habe und auch darüber hinaus "weitblickend" und "zupackend" gewesen sei.

"Er hat damit die Weichen gestellt für ein wirtschaftliches Wachstum Büdelsdorfs, von dem wir noch heute nachhaltig profitieren."[2]

Herbert Schütt war verheiratet mit Heidemarie Schütt. Das Ehepaar hatte zwei Kinder. Es lebte zuletzt in Büdelsdorf.

Partei & Politik

Herbert Schütt als Nortorfer Bürgermeister in seinem Büro. (ca. 1970)
Herbert Schütt als Nortorfer Bürgermeister in seinem Büro (ca. 1970)

Von 1966 bis wohl 1969 war Herbert Schütt Vorsitzender der Kieler Jusos und vertrat diese als "Leiter der Jüngerenarbeit" im SPD-Kreisvorstand. 1969 wurde er zum Schriftführer des Kreisvorstandes gewählt.

1967 unterlag er Eckart Kuhlwein bei der Wahl zum Juso-Landesvorsitzenden.

Mitte 1970 wählte ihn der Rat der Stadt Nortorf zum hauptamtlichen Bürgermeister. Anschließend war er von November 1974 bis 2001 hauptamtlicher Bürgermeister von Büdelsdorf.

Ehrungen

Herbert Schütt war Träger der Dr.-Johann-Christian-Eberle-Medaille in Feingold, der höchsten Auszeichnung des deutschen Sparkassenwesens.[3]

Links

Einzelnachweise

  1. Traueranzeige der Stadt für Herbert Schütt, Kieler Nachrichten, 22.7.2020
  2. Alle Zitate wm[Wolfgang Mahnkopf]: Maike Wilken - 'Stadt Büdelsdorf ist eine Erfolgsgeschichte', Büdelsdorfer Rundschau, 15.3.2020, S. 42
  3. So Wikipedia: Johann Christian Eberle#Gedenken