Ortsverein Tondern: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Sozialdemokratische Verein Tondern''' war vor [[1920]] eine Gliederung [[Bezirksverband Schleswig-Holstein|SPD Schleswig-Holstein]]. Er wurde [[1906]] oder [[1907]] gegründet.<ref>''[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_19070813/page/3 Bericht von der dritten Generalversammlung des 4. Wahlkreisvereins]'', ''[[Hamburger Echo]]'', 13.7.1907, S. 3</ref>  
Der '''Sozialdemokratische Verein Tondern''' war vor [[1920]] eine Gliederung [[Bezirksverband Schleswig-Holstein|SPD Schleswig-Holstein]]. Er wurde [[1901]]/[[1902|02]]<ref>[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_19020828/page/5 Hamburger Echo 28.8.1902, S. 5]</ref>, [[1906]] oder [[1907]] gegründet.<ref>''[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_19070813/page/3 Bericht von der dritten Generalversammlung des 4. Wahlkreisvereins]'', ''[[Hamburger Echo]]'', 13.7.1907, S. 3</ref>  


Aber auch schon für [[1901]]<ref>Dann wohl erst nach dem Parteitag am 15.10., wo nur von der Apenrader Gründung berichtet wurde.</ref> oder [[1902]] war von einer Gründung berichtet worden.<ref>''[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_19020828/page/5 Bericht der Agitationskommission an den Provinzialparteitag zu Flensburg]'', ''Hamburger Echo'', 28.8.1902, S. 5</ref> Auf der Parteikonferenz für den 4. Wahlkreis [[1903]] hieß es, dass der Verein in Tondern mit 20 Mitgliedern nur ein Scheinleben führe.<ref>''[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_19030808/page/5 Parteikonferenz für den 4. schleswig-holsteinischen Reichstagswahlkreis]'', ''Hamburger Echo'', 8.8.1903, S. 5</ref> Vielleicht ging er bald darauf ganz ein und musste folglich später neu gegründet werden. Bemerkenswert ist, dass alle fünf an der Konferenz teilnehmenden Organisationen als ''[[Arbeiterbildungsverein]]'' bezeichnet werden - 13 Jahre nach dem Ende der Tarnungsnotwendigkeiten unter dem [[Sozialistengesetz]].  
Aber auch schon für [[1901]]<ref>Dann wohl erst nach dem Parteitag am 15.10., wo nur von der Apenrader Gründung berichtet wurde.</ref> oder [[1902]] war von einer Gründung berichtet worden.<ref>''[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_19020828/page/5 Bericht der Agitationskommission an den Provinzialparteitag zu Flensburg]'', ''Hamburger Echo'', 28.8.1902, S. 5</ref> Auf der Parteikonferenz für den 4. Wahlkreis [[1903]] hieß es, dass der Verein in Tondern mit 20 Mitgliedern nur ein Scheinleben führe.<ref>''[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_19030808/page/5 Parteikonferenz für den 4. schleswig-holsteinischen Reichstagswahlkreis]'', ''Hamburger Echo'', 8.8.1903, S. 5</ref> Vielleicht ging er bald darauf ganz ein und musste folglich später neu gegründet werden. Bemerkenswert ist, dass alle fünf an der Konferenz teilnehmenden Organisationen als ''[[Arbeiterbildungsverein]]'' bezeichnet werden - 13 Jahre nach dem Ende der Tarnungsnotwendigkeiten unter dem [[Sozialistengesetz]].  
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Tondern, dänisch Tønder, gehört seit der [[Minderheitenpolitik#Die deutsche Minderheit|Volksabstimmung]] von [[1920]] zu Dänemark.
Tondern, dänisch Tønder, gehört seit der [[Minderheitenpolitik#Die deutsche Minderheit|Volksabstimmung]] von [[1920]] zu Dänemark.


== Einzelnachweise ==
==Einzelnachweise==
<references />
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Version vom 5. Juni 2025, 14:55 Uhr

Der Sozialdemokratische Verein Tondern war vor 1920 eine Gliederung SPD Schleswig-Holstein. Er wurde 1901/02[1], 1906 oder 1907 gegründet.[2]

Aber auch schon für 1901[3] oder 1902 war von einer Gründung berichtet worden.[4] Auf der Parteikonferenz für den 4. Wahlkreis 1903 hieß es, dass der Verein in Tondern mit 20 Mitgliedern nur ein Scheinleben führe.[5] Vielleicht ging er bald darauf ganz ein und musste folglich später neu gegründet werden. Bemerkenswert ist, dass alle fünf an der Konferenz teilnehmenden Organisationen als Arbeiterbildungsverein bezeichnet werden - 13 Jahre nach dem Ende der Tarnungsnotwendigkeiten unter dem Sozialistengesetz.

Bereits von 1873 bis 1874 hatte dort eine ADAV-Sektion existiert.[6]

1875 wurden die Genossen W. Plötz und J. Mortesen zu „Agenten des Vorstands“ der SAPD ernannt.[7]

Tondern, dänisch Tønder, gehört seit der Volksabstimmung von 1920 zu Dänemark.

Einzelnachweise

  1. Hamburger Echo 28.8.1902, S. 5
  2. Bericht von der dritten Generalversammlung des 4. Wahlkreisvereins, Hamburger Echo, 13.7.1907, S. 3
  3. Dann wohl erst nach dem Parteitag am 15.10., wo nur von der Apenrader Gründung berichtet wurde.
  4. Bericht der Agitationskommission an den Provinzialparteitag zu Flensburg, Hamburger Echo, 28.8.1902, S. 5
  5. Parteikonferenz für den 4. schleswig-holsteinischen Reichstagswahlkreis, Hamburger Echo, 8.8.1903, S. 5
  6. Bezold, Andreas von: Die parlamentarische Vertretung der dänischen und der polnischen Minderheit im Deutschen Kaiserreich 1871–1890. Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Kooperationen (Dissertation, Fern-Universität Hagen 2022), S. 57
  7. Der Volksstaat 16.7. 1875