Holger Ipsen: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Holger Ipsen''', * [[25. Juni]] [[1943]] in Flensburg, † [[22. Mai]] [[1995]] in Kiel. Landesbeamter, Mitglied der SPD.
'''Holger Ipsen''', * [[25. Juni]] [[1943]] in Flensburg, † [[22. Mai]] [[1995]] in Kiel. Landesbeamter, Mitglied der SPD seit [[1964]].<ref>Eckhard Groddeck: ''Holger Ipsen ist tot'', ''Kieler Nachrichten'', 24.5.1995. Große Teile dieses Eintrags beruhen auf Angaben von [[Hartmut Diester]].</ref>


== Leben ==
== Leben & Beruf ==
*Schulbesuch in Flensburg.
Nach dem Schulbesuch in Flensburg machte Holger Ipsen zunächst in Glücksburg eine Verwaltungsausbildung. [[1964]] wechselte er nach Kiel, wo er zum Beamten des gehobenen Dienstes des Landes Schleswig-Holstein fortgebildet wurde. Auf der Beamtenlaufbahn brachte er es bis zum Oberamtsrat im Kultusministerium.  
*Ausbildung zum Beamten des gehobenen Dienstes des Landes Schleswig-Holstein.
*Zuletzt Oberamtsrat im Kultusministerium.
*Vom [[1. Mai]] [[1988]] bis zu seinem Tode Direktor der Kieler Verkehrs-AG (KVAG), heute Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG). 


== Parteiämter ==
Am [[1. Mai]] [[1988]] übernahm er als gewählter Direktor die Leitung der Kieler Verkehrs-AG (KVAG), heute Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG).  
*[[1973]]-[[1981]] Vorsitzender des Ortsvereins Kiel-Süd.
*[[1981]]-[[1990]] Beisitzer im Ortsvereins-Vorstand Kiel-Süd
[[Datei:11 1987 Sitzung der SPD Ratsfraktion Kiel Bild 1.jpg|260px|thumb|left|Holger Ipsen und Gert Müller, Fraktionsgeschäftsführer, im Hintergrund Wolfgang Herrmann, während einer Sitzung der SPD Ratsfraktion im Rathaus Kiel, Magistratssaal]]


== Kommunalpolitik ==
Er war Mitglied und von [[1989]] bis [[1990]] auch Vorsitzender des [[Arbeiterwohlfahrt (AWO)#AWO-Kreisverband Kiel|AWO-Kreisverbandes Kiel]].  
*[[1970]]-[[1988]] Mitglied der Ratsversammlung Kiel, gewählt im Wahlkreis 12, Südfriedhof
davon
*[[1978]]-[[1980]] ehrenamtlicher Stadtrat, Sportdezernent
*[[1980]]-[[1988]] Vorsitzender der Ratsfraktion
Er kämpfte immer für ein nie realisiertes Erlebnisbad auf der Moorteichwiese (im eigenen Stadtteil). Er war mit [[Jens Haass]] Vater des am [[1. Januar]] [[1986]] bei der KVAG eingeführten sogenannten "Supertickets", einer zum Einführungszeitpunkt 50,- DM teuren, übertragbaren und auch von vielen anderen Verkehrsunternehmen akzeptierten Monatskarte.  


== Ehrenamtliche Aktivitäten==
== Partei & Politik ==
Von [[1989]] - [[1990]] war er Vorsitzender des [[Arbeiterwohlfahrt (AWO)#AWO-Kreisverband Kiel|AWO-Kreisvorstand Kiel]].
Holger Ipsen trat [[1964]] nach seiner Ankunft in Kiel "gleich in 'Hausmann's Bierstube' in die Kieler SPD ein", wie es in seinem Nachruf heißt.<ref>Eckhard Groddeck: ''Holger Ipsen ist tot'', ''Kieler Nachrichten'', 24.5.1995</ref>
 
Schon [[1970]] kam er in die [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Kieler Ratsversammlung]], direkt gewählt im Wahlkreis 12 (Südfriedhof), war von [[1978]] bis [[1980]] ehrenamtlicher Sportdezernent, von [[1980]] bis [[1988]] Vorsitzender der Ratsfraktion. Er schied aus der Ratsversammlung aus, um sein Amt als Direktor der KVAG anzutreten, da beide Ämter nicht mehr als miteinander vereinbar angesehen wurden, wie es früher noch der Fall gewesen war.
 
Als Ratsmitglied kämpfte er immer für ein nie realisiertes Erlebnisbad auf der Moorteichwiese (im eigenen Stadtteil). Er war auch, mit [[Jens Haass]], Vater des am [[1. Januar]] [[1986]] bei der KVAG eingeführten "Supertickets", einer übertragbaren und auch von vielen anderen Verkehrsunternehmen akzeptierten Monatskarte, die bei der Einführung 50,- DM kostete.
 
Von [[1973]] bis [[1981]] war er Vorsitzender des [[Ortsverein Kiel-Süd|OV Süd]], danach bis [[1990]] Beisitzer im Vorstand.
[[Datei:11 1987 Sitzung der SPD Ratsfraktion Kiel Bild 1.jpg|260px|thumb|left|Holger Ipsen und Fraktionsgeschäftsführer Gerd Müller, im Hintergrund Wolfgang Herrmann, während einer Sitzung der Ratsfraktion im  Magistratssaal des Rathauses]]  


== Quellen ==
== Quellen ==
<references />Angaben von Hartmut Diester, Ortsverein Kiel-Süd
<references />




[[Kategorie:Kreisverband Kiel|Ipsen, Holger]]
[[Kategorie:Kreisverband Kiel|Ipsen, Holger]]

Version vom 7. März 2019, 02:46 Uhr

Holger Ipsen
Holger Ipsen
Holger Ipsen
Geboren: 25. Juni 1943
Gestorben: 22. Mai 1995

Holger Ipsen, * 25. Juni 1943 in Flensburg, † 22. Mai 1995 in Kiel. Landesbeamter, Mitglied der SPD seit 1964.[1]

Leben & Beruf

Nach dem Schulbesuch in Flensburg machte Holger Ipsen zunächst in Glücksburg eine Verwaltungsausbildung. 1964 wechselte er nach Kiel, wo er zum Beamten des gehobenen Dienstes des Landes Schleswig-Holstein fortgebildet wurde. Auf der Beamtenlaufbahn brachte er es bis zum Oberamtsrat im Kultusministerium.

Am 1. Mai 1988 übernahm er als gewählter Direktor die Leitung der Kieler Verkehrs-AG (KVAG), heute Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG).

Er war Mitglied und von 1989 bis 1990 auch Vorsitzender des AWO-Kreisverbandes Kiel.

Partei & Politik

Holger Ipsen trat 1964 nach seiner Ankunft in Kiel "gleich in 'Hausmann's Bierstube' in die Kieler SPD ein", wie es in seinem Nachruf heißt.[2]

Schon 1970 kam er in die Kieler Ratsversammlung, direkt gewählt im Wahlkreis 12 (Südfriedhof), war von 1978 bis 1980 ehrenamtlicher Sportdezernent, von 1980 bis 1988 Vorsitzender der Ratsfraktion. Er schied aus der Ratsversammlung aus, um sein Amt als Direktor der KVAG anzutreten, da beide Ämter nicht mehr als miteinander vereinbar angesehen wurden, wie es früher noch der Fall gewesen war.

Als Ratsmitglied kämpfte er immer für ein nie realisiertes Erlebnisbad auf der Moorteichwiese (im eigenen Stadtteil). Er war auch, mit Jens Haass, Vater des am 1. Januar 1986 bei der KVAG eingeführten "Supertickets", einer übertragbaren und auch von vielen anderen Verkehrsunternehmen akzeptierten Monatskarte, die bei der Einführung 50,- DM kostete.

Von 1973 bis 1981 war er Vorsitzender des OV Süd, danach bis 1990 Beisitzer im Vorstand.

Holger Ipsen und Fraktionsgeschäftsführer Gerd Müller, im Hintergrund Wolfgang Herrmann, während einer Sitzung der Ratsfraktion im Magistratssaal des Rathauses

Quellen

  1. Eckhard Groddeck: Holger Ipsen ist tot, Kieler Nachrichten, 24.5.1995. Große Teile dieses Eintrags beruhen auf Angaben von Hartmut Diester.
  2. Eckhard Groddeck: Holger Ipsen ist tot, Kieler Nachrichten, 24.5.1995