Ortsverein Tondern: Unterschied zwischen den Versionen

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Bereits von [[1873]] bis [[1874]] hatte dort eine [[ADAV]]-Sektion existiert.<ref>Bezold, Andreas von: ''[https://ub-deposit.fernuni-hagen.de/receive/mir_mods_00001874 Die parlamentarische Vertretung der dänischen und der polnischen Minderheit im Deutschen Kaiserreich 1871–1890. Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Kooperationen]'' (Dissertation, Fern-Universität Hagen 2022), S. 57</ref>
Bereits von [[1873]] bis [[1874]] hatte dort eine [[ADAV]]-Sektion existiert.<ref>Bezold, Andreas von: ''[https://ub-deposit.fernuni-hagen.de/receive/mir_mods_00001874 Die parlamentarische Vertretung der dänischen und der polnischen Minderheit im Deutschen Kaiserreich 1871–1890. Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Kooperationen]'' (Dissertation, Fern-Universität Hagen 2022), S. 57</ref>
[[1875]] wurden die Genossen W. Plötz und J. Mortesen zu „Agenten des Vorstands“ der [[SAPD]] ernannt.<ref>Der Volksstaat 16.7. 1875</ref>


Tondern, dänisch Tønder, gehört seit der [[Minderheitenpolitik#Die deutsche Minderheit|Volksabstimmung]] von [[1920]] zu Dänemark.
Tondern, dänisch Tønder, gehört seit der [[Minderheitenpolitik#Die deutsche Minderheit|Volksabstimmung]] von [[1920]] zu Dänemark.

Version vom 11. April 2025, 11:51 Uhr

Der Sozialdemokratische Verein Tondern war vor 1920 eine Gliederung SPD Schleswig-Holstein. Er wurde 1906 oder 1907 gegründet.[1]

Aber auch schon für 1901[2] oder 1902 war von einer Gründung berichtet worden.[3] Auf der Parteikonferenz für den 4. Wahlkreis 1903 hieß es, dass der Verein in Tondern mit 20 Mitgliedern nur ein Scheinleben führe.[4] Vielleicht ging er bald darauf ganz ein und musste folglich später neu gegründet werden. Bemerkenswert ist, dass alle fünf an der Konferenz teilnehmenden Organisationen als Arbeiterbildungsverein bezeichnet werden - 13 Jahre nach dem Ende der Tarnungsnotwendigkeiten unter dem Sozialistengesetz.

Bereits von 1873 bis 1874 hatte dort eine ADAV-Sektion existiert.[5]

1875 wurden die Genossen W. Plötz und J. Mortesen zu „Agenten des Vorstands“ der SAPD ernannt.[6]

Tondern, dänisch Tønder, gehört seit der Volksabstimmung von 1920 zu Dänemark.

Einzelnachweise

  1. Bericht von der dritten Generalversammlung des 4. Wahlkreisvereins, Hamburger Echo, 13.7.1907, S. 3
  2. Dann wohl erst nach dem Parteitag am 15.10., wo nur von der Apenrader Gründung berichtet wurde.
  3. Bericht der Agitationskommission an den Provinzialparteitag zu Flensburg, Hamburger Echo, 28.8.1902, S. 5
  4. Parteikonferenz für den 4. schleswig-holsteinischen Reichstagswahlkreis, Hamburger Echo, 8.8.1903, S. 5
  5. Bezold, Andreas von: Die parlamentarische Vertretung der dänischen und der polnischen Minderheit im Deutschen Kaiserreich 1871–1890. Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Kooperationen (Dissertation, Fern-Universität Hagen 2022), S. 57
  6. Der Volksstaat 16.7. 1875