SPD-Net-SH

Aus SPD Geschichtswerkstatt

SPD-NET-SH ist eine Kooperation der SPD-Kreisverbände in Schleswig-Holstein mit dem Ziel, die Internet-Nutzung in der SPD zu fördern und zu erleichtern. Vorrangig geschieht dies mit Hilfe eines selbst entwickelten Content-Management-Systems, das es erlaubt, auf einfache Art und Weise auch komplexe Internet-Auftritte zu gestalten.

SPD-Net-SH ist seit 2001 als nicht-eingetragener Verein organisiert und wird von den teilnehmenden SPD-Kreisverbänden finanziert.

Markus Hagge erinnert sich. Er hatte schon über den "Virtuellen Ortsverein" und die Wählerinitiative WIN-SH 2000 um 2000 herum Internet-affine Genossinnen und Genossen kennengelernt:

"Ich experimentierte zu dieser Zeit mit einer Art 'Mini-Content-Management-System (CMS)' für die Basis, nichts Großes und recht unflexibel (so in etwa: die Seite 'Vorstand' ist vorgegeben, nur der Name kann vom Nutzer selbst ausgetauscht werden), aber für viele Ortsvereine, die sich überhaupt nicht mit der Materie auskannten, für die damalige Zeit sicher nicht völlig verkehrt. Ich stellte das Projekt ein, nachdem ich erfuhr, dass Gaby Lönne in Nordfriesland ein komfortables und unter freier Lizenz stehendes CMS für die Bedürfnisse der SPD umschrieb. Mit drei Kreisverbänden (Nordfriesland, Segeberg und Dithmarschen, kurze Zeit später kamen auch Steinburg und Ostholstein dazu) mieteten wir uns Platz auf einem Server und boten das Projekt PHP-SPDNet (auf diesen Namen hatten wir uns geeinigt) für 'unsere' Gliederungen an. Es wurde ein voller Erfolg! Immer mehr Kreisverbände beteiligten sich an dem Projekt (unter dem Namen SPD-NET-SH als eine Art Trägerverein, ohne dass es direkt ein Verein gewesen ist)."[1]

Etwa zur gleichen Zeit gründeten sich aus Nordrhein-Westfalen heraus, bundesweit die Websozis mit einer ganz ähnlichen Zielsetzung. Markus Hagge engagierte sich in beiden Gruppen. Die Websozis begannen ebenfalls das CMS von SPD-Net-SH zu nutzen. Markus Hagge:

"Bei den WebSozis entwickelten wir das PHP-SPDNET von SPD-NET-SH zum WebSoziCMS weiter (da ist vor allem Harald Kampen zu nennen, der ungezählte Stunden Arbeit investiert hat), nachdem es zwischen SPD-NET-SH und den WebSozis zu Meinungsverschiedenheiten betreffend der Ausrichtung des CMS kam. Die WebSozis gestalten das System weitaus offener als SPD-NET-SH, so das ich dort ausschied. Wir haben noch einige Zeit versucht, beide Systeme kompatibel zu halten (sollte der Auslegungsstreit beigelegt werden) – aber mit der Zeit entwickelten sich beide Systeme so weit auseinander, dass sie, außer einer gewissen Ähnlichkeit in der Bedienung und einigen Konzepten, heute nichts mehr miteinander gemein haben."[2]

Links

Quellen