Ortsverein Bramfeld
Der Ortsverein Bramfeld war eine Gliederung der schleswig-holsteinischen SPD, im Kaiserreich im 6. Reichstagswahlkreis, in der Weimarer Republik im Kreisverband Stormarn. Er wurde wohl 1903 aus dem Ortsverein Wandsbek heraus gegründet[1] und gehörte der 1920 von Louis Biester gegründeten Arbeitsgemeinschaft der SPD-Ortsvereine des Kreises Stormarn an, aus der der Kreisverband hervorging.[2]
1937 wurde Bramfeld Teil von Hamburg.
Geschichte
Amtsvorsteher des Amtsbezirks Bramfeld war ca. 1920-21 der Genosse Max Nordmann.[3] Ihm folgte bis 1933 Oscar Hesselbarth. Er wurde 1927 auch zum Kassierer der SPD Stormarn wiedergewählt.[4] Gestorben 21.6.1944 mit 77 Jahren, vgl. Fremdenblatt 24.6.1944. Buchdrucker, Kreistagsabgeordneter, vgl. Echo 10.1.1921</ref>
1919 bildete er die Distrikte (in der Presse als Bezirke bezeichnet) Bramfeld und Hellbrook, wobei zumindest Bramfeld zur Vorbereitung der Kommunalwahl 1919 weiter in Agitationsbezirke unterteilt wurde.[5]
Schon bis 1876 hatte es hier wohl eine Reihe von aktiven Mitgliedern der SAPD gegeben, denn es gab einen lokalen Vertrieb der Zeitung Wähler, welche vom Zentralwahlkomitee als Ersatz für die verbotene Parteiorganisation geschaffen worden war.[6]
Aus ihm gingen 1912 der Ortsverein Hummelsbüttel und 1913 der Ortsverein Wellingsbüttel hervor.
Bereits 1898 nahm ein Delegierter von hier an einer Wahlkreiskonferenz teil.[7]
Einzelnachweise
- ↑ Hamburger Echo, 25.8.1903, S. 7
- ↑ Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratischen Ortsvereine des Kreises Stormarn, Hamburger Echo, 13.3.1920, S. 2
- ↑ Stormarn Lexikon: Amtsbezirk Bramfeld, abgerufen 13.5.2026
- ↑ Konferenz der sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft des Kreises Stormarn, Hamburger Echo, 1.3.1927, S. 7
- ↑ Hamburger Echo, 15.2.1919, S. 2
- ↑ Vorwärts 8.11.1876, S. 3
- ↑ Hamburger Echo, 6.9.1898, S. 2
