Martha Riedl: Unterschied zwischen den Versionen
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Martha Ehlers stammte aus einem sozialdemokratisch und gewerkschaftlich geprägten Elternhaus. Sie besuchte die Handelsschule in Kiel und gehörte der [[Sozialistische Arbeiterjugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] an. | |||
Im November [[1918]] leistete sie während des [[Kieler Arbeiter- und Matrosenaufstand|Arbeiter- und Matrosenaufstandes]] Hilfsdienste für den Kieler Arbeiter- und Soldatenrat. Ab [[1926]] oder [[1927]] arbeitete sie im Parteibüro für den Ortsvorsitzenden der [[Sozialdemokratischer Verein Groß-Kiel|Kieler SPD]], [[Otto Eggerstedt]]. Zu dieser Zeit war sie möglicherweise bereits verheiratet. | |||
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Nach dem Ende der NS-Herrschaft gehörte sie zunächst dem [[Ortsverein Holtenau]] an; ab [[1946]] war sie dort im Vorstand für die Frauenarbeit verantwortlich und Vertreterin in der [[Kreisfrauengruppe Kiel]]. Ab [[1948]] wurde sie nicht mehr als Vorstandsmitglied genannt; entweder verließ sie Holtenau, oder sie gab ihre Mitarbeit im Vorstand auf. | |||
== Kommunalpolitik == | == Kommunalpolitik == | ||
Von [[1946]] | Von [[1946]] bis [[1948]] war Martha Riedl Mitglied der [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Kieler Ratsversammlung]]. | ||
== Links == | == Links == | ||
http://kurkuhl.de/docs/riedl.pdf | *[http://kurkuhl.de/docs/riedl.pdf Interviews mit Martha Riedl auf den Seiten von Klaus Kuhl] | ||
[[Kategorie:Kreisverband Kiel|Riedl, Martha]] | [[Kategorie:Kreisverband Kiel|Riedl, Martha]] | ||
Aktuelle Version vom 17. April 2020, 00:05 Uhr
| Martha Riedl |
Martha Riedl (geb. Ehlers), * 2. Mai 1903 in Kiel, † 12. Juli 1992 in Kiel. Verheiratet, ein Sohn. Mitglied der SPD spätestens seit 1946, vermutlich schon seit Anfang der 1920er Jahre..
Werdegang
Martha Ehlers stammte aus einem sozialdemokratisch und gewerkschaftlich geprägten Elternhaus. Sie besuchte die Handelsschule in Kiel und gehörte der Sozialistischen Arbeiterjugend an.
Im November 1918 leistete sie während des Arbeiter- und Matrosenaufstandes Hilfsdienste für den Kieler Arbeiter- und Soldatenrat. Ab 1926 oder 1927 arbeitete sie im Parteibüro für den Ortsvorsitzenden der Kieler SPD, Otto Eggerstedt. Zu dieser Zeit war sie möglicherweise bereits verheiratet.

Nach dem Ende der NS-Herrschaft gehörte sie zunächst dem Ortsverein Holtenau an; ab 1946 war sie dort im Vorstand für die Frauenarbeit verantwortlich und Vertreterin in der Kreisfrauengruppe Kiel. Ab 1948 wurde sie nicht mehr als Vorstandsmitglied genannt; entweder verließ sie Holtenau, oder sie gab ihre Mitarbeit im Vorstand auf.
Kommunalpolitik
Von 1946 bis 1948 war Martha Riedl Mitglied der Kieler Ratsversammlung.

