Margarete Zimmermann: Unterschied zwischen den Versionen
Die Seite wurde neu angelegt: „{{Person | Vorname = Margarethe | Nachname = Zimmermann | geboren = 18990130 | Geburtsort = Frankfurt/Oder | gestorben = | Sterbeort = | Geschlecht = Frau }} '''Margarete Zimmermann''' * 30. Januar 1899 in Frankfurt/Oder, † nach 1955; Lehrerin. Mitglied der SPD seit 1922/23 bis zur Heirat. Wieder ab 1947.<ref>Dieser Eintrag basiert auf der Kurzbiographie in: {{Martens-45-59}}, Band 2, Seite 565</ref> Margarete Zimmermann ist…“ |
Skw (Diskussion | Beiträge) KKeine Bearbeitungszusammenfassung Markierung: 2017-Quelltext-Bearbeitung |
||
| (Eine dazwischenliegende Version derselben Benutzerin wird nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
{{Person | {{Person | ||
| Vorname = | | Vorname = Margarete | ||
| Nachname = Zimmermann | | Nachname = Zimmermann | ||
| geboren = 18990130 | | geboren = 18990130 | ||
| Zeile 8: | Zeile 8: | ||
| Geschlecht = Frau | | Geschlecht = Frau | ||
}} | }} | ||
'''Margarete Zimmermann''' * [[30. Januar]] [[1899]] in Frankfurt/Oder, † nach 1955; Lehrerin. Mitglied der SPD ab [[1922]]/[[1923|23]] und wieder ab [[1947]].<ref>Dieser Eintrag basiert auf der Kurzbiographie in: {{Martens-45-59}}, Seite 565</ref> | |||
== Leben & Beruf == | |||
Margarete Zimmermann kam im Zweiten Weltkrieg als Flüchtling aus Schlesien nach Schleswig-Holstein. Über ihr Leben bis dahin und nach [[1959]] ist kaum etwas bekannt. | |||
== Partei & Politik == | |||
Sie trat [[1922]] oder [[1923]] in Schlesien in die SPD ein, beendete die Mitgliedschaft aber mit ihrer Heirat. Im Dezember [[1947]]<ref>{{Martens-45-59}}, Seite 208</ref> trat sie in Schleswig-Holstein erneut ein und war einige Jahre aktiv bis in die Landesebene. | |||
[[ | Sie übernahm den stellvertretenden Vorsitz des [[Kreisverein Eutin|Kreisvereins Eutin]] und die Leitung der Kreisfrauengruppe - in welchem Zeitraum, ist bisher nicht ermittelt. | ||
Spätestens [[1955]] wurde sie in den [[SPD Frauen|Bezirksfrauenausschuss]] gewählt, war [[1959]] jedoch nicht mehr vertreten.<ref>{{Martens-45-59}}, Seite 265 f.</ref> | |||
Von [[1951]] bis [[1955]] gehörte sie dem [[Landesvorstand|Bezirksvorstand]] an. Schon zur [[Landtagswahl 1950]] unterstützte sie die Partei - sie hielt (vermutlich wegen ihres Hintergrunds als Flüchtling) am [[7. Juli]] eine der drei unmittelbar vor der Wahl gesendeten Rundfunkansprachen. Die anderen beiden hielten [[Bruno Diekmann]] ([[4. Juli]]) und [[Andreas Gayk]] ([[8. Juli]]).<ref>{{Martens-45-59}}, Seite 439 f.</ref> | |||
Sie wurde in die Stadtvertretung von [[Ortsverein Eutin|Eutin]] und in den [[Kreisverein Eutin|Eutiner Kreistag]] gewählt. | |||
== Einzelnachweise == | == Einzelnachweise == | ||
<references /> | <references /> | ||
[[Kategorie:Landesvorstand 1951-1953]] | |||
[[Kategorie:Landesvorstand 1953-1955]] | |||
Aktuelle Version vom 5. März 2026, 23:37 Uhr
| Margarete Zimmermann |
Margarete Zimmermann * 30. Januar 1899 in Frankfurt/Oder, † nach 1955; Lehrerin. Mitglied der SPD ab 1922/23 und wieder ab 1947.[1]
Leben & Beruf
Margarete Zimmermann kam im Zweiten Weltkrieg als Flüchtling aus Schlesien nach Schleswig-Holstein. Über ihr Leben bis dahin und nach 1959 ist kaum etwas bekannt.
Partei & Politik
Sie trat 1922 oder 1923 in Schlesien in die SPD ein, beendete die Mitgliedschaft aber mit ihrer Heirat. Im Dezember 1947[2] trat sie in Schleswig-Holstein erneut ein und war einige Jahre aktiv bis in die Landesebene.
Sie übernahm den stellvertretenden Vorsitz des Kreisvereins Eutin und die Leitung der Kreisfrauengruppe - in welchem Zeitraum, ist bisher nicht ermittelt.
Spätestens 1955 wurde sie in den Bezirksfrauenausschuss gewählt, war 1959 jedoch nicht mehr vertreten.[3]
Von 1951 bis 1955 gehörte sie dem Bezirksvorstand an. Schon zur Landtagswahl 1950 unterstützte sie die Partei - sie hielt (vermutlich wegen ihres Hintergrunds als Flüchtling) am 7. Juli eine der drei unmittelbar vor der Wahl gesendeten Rundfunkansprachen. Die anderen beiden hielten Bruno Diekmann (4. Juli) und Andreas Gayk (8. Juli).[4]
Sie wurde in die Stadtvertretung von Eutin und in den Eutiner Kreistag gewählt.
Einzelnachweise
- ↑ Dieser Eintrag basiert auf der Kurzbiographie in: Martens, Holger: Die Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Schleswig-Holstein 1945 - 1959 (Malente 1998), ISBN 3-933862-24-8, Seite 565
- ↑ Martens, Holger: Die Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Schleswig-Holstein 1945 - 1959 (Malente 1998), ISBN 3-933862-24-8, Seite 208
- ↑ Martens, Holger: Die Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Schleswig-Holstein 1945 - 1959 (Malente 1998), ISBN 3-933862-24-8, Seite 265 f.
- ↑ Martens, Holger: Die Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Schleswig-Holstein 1945 - 1959 (Malente 1998), ISBN 3-933862-24-8, Seite 439 f.

