Stefan Pelny: Unterschied zwischen den Versionen

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Dr. '''Stefan''' Eckardt '''Pelny''', * [[24. März]] [[1938]] in Stettin (heute Szczecin/Polen), † [[8. Dezember]] [[2025]] vermutlich in Barsbek; Jurist, Staatssekretär. Mitglied der SPD seit [[1965]].
 
== Leben & Beruf ==
Über Stefan Pelnys Leben ist nicht viel ermittelt.<ref>Eine Vita liegt im Landtagsinformationssystem nicht vor.</ref> Er ging in Düsseldorf zur Schule. Ab [[1958]] studierte er Jura in München und Freiburg/Breisgau bis zum 2. Staatsexamen. Er wurde mit einem Vergleich der legislativen Finanzkontrolle in der Bundesrepublik Deutschland und in den Vereinigten Staaten von Amerika promoviert.<ref name=":0">{{Wikipedia}}, abgerufen 9.1.2025. Der dort verlinkte biografische Abriss ist nicht mehr abrufbar.</ref> Offenbar war er auch Absolvent der Universität Yale (USA).<ref>Die Traueranzeige der Familie, ''Kieler Nachrichten'', 13.12.2025, gibt "LL.M. (Yale)" an.</ref> Anschließend ging er in den Staatsdienst, war [[1987]]/[[1988|88]] als Anwalt tätig und kehrte dann in den Staatsdienst zurück.
 
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== Partei & Politik ==
[[1965]] trat Stefan Pelny in die SPD ein. Bis zum Ende der sozialliberalen Koalition [[1983]] war er in verschiedenen Funktionen im Bundeskanzleramt tätig. Am [[16. Mai]] [[1983]] wechselte er als Vizepräsident zum Bundesamt für Verfassungsschutz, wo er am [[1. April]] [[1987]] im Anschluss an eine Aussage in einem Untersuchungsausschuss in den einstweiligen Ruhestand versetzt wurde.<ref name=":0" />
 
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Die Landesregierung würdigte in ihrem Nachruf, er habe
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== Weblinks ==
== Weblinks ==
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*{{Wikipedia}}
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== Einzelnachweise ==
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[[Kategorie:Vervollständigen|Pelny, Stefan]]
[[Kategorie:Kabinett Engholm I]]
[[Kategorie:Kabinett Engholm II]]
[[Kategorie:Geschäftsführende Landesregierung III]]
[[Kategorie:Kabinett Simonis I]]

Aktuelle Version vom 9. Januar 2026, 11:43 Uhr

Stefan Pelny
Stefan Pelny
Stefan Pelny
Geboren: 24. März 1938
Gestorben: 7. Dezember 2025

Dr. Stefan Eckardt Pelny, * 24. März 1938 in Stettin (heute Szczecin/Polen), † 8. Dezember 2025 vermutlich in Barsbek; Jurist, Staatssekretär. Mitglied der SPD seit 1965.

Leben & Beruf

Über Stefan Pelnys Leben ist nicht viel ermittelt.[1] Er ging in Düsseldorf zur Schule. Ab 1958 studierte er Jura in München und Freiburg/Breisgau bis zum 2. Staatsexamen. Er wurde mit einem Vergleich der legislativen Finanzkontrolle in der Bundesrepublik Deutschland und in den Vereinigten Staaten von Amerika promoviert.[2] Offenbar war er auch Absolvent der Universität Yale (USA).[3] Anschließend ging er in den Staatsdienst, war 1987/88 als Anwalt tätig und kehrte dann in den Staatsdienst zurück.

Wohl ab den 1980er Jahren lebte er in Barsbek. Über seine Familienverhältnisse ist bisher nichts ermittelt.

Partei & Politik

1965 trat Stefan Pelny in die SPD ein. Bis zum Ende der sozialliberalen Koalition 1983 war er in verschiedenen Funktionen im Bundeskanzleramt tätig. Am 16. Mai 1983 wechselte er als Vizepräsident zum Bundesamt für Verfassungsschutz, wo er am 1. April 1987 im Anschluss an eine Aussage in einem Untersuchungsausschuss in den einstweiligen Ruhestand versetzt wurde.[2]

Am 31. Mai 1988 wurde er in den schleswig-holsteinischen Landesdienst berufen. Fünf Jahre lang leitete er unter Björn Engholm die Staatskanzlei Schleswig-Holstein, wechselte 1993, als dieser von Heide Simonis abgelöst wurde, für drei Jahre als Staatssekretär ins von Klaus Klingner geleitete Justizministerium. Am 22. Mai 1996 ging er mit seinem Minister in den Ruhestand.

Die Landesregierung würdigte in ihrem Nachruf, er habe

"die Neuausrichtung des Landes nach dem Fall der Mauer maßgeblich geprägt und als Amtschef im Justizministerium die Rahmenbedingungen für die Justiz an entscheidender Stelle wesentlich mitgestaltet. Seine außerordentliche Fachkompetenz war allseits anerkannt. In Erinnerung bleibt er als Staatssekretär, der immer dicht bei den Menschen war und sich durch seine Zielstrebigkeit und Durchsetzungsfähigkeit hohe Anerkennung erworben hat."[4]

Ehrungen

Im März 2025 ehrte ihn sein Ortsverein Wisch/Barsbek für 60 Jahre Treue zur SPD. Die Laudatio hielt Torsten Albig; Björn Engholm sandte ein Glückwunschtelegramm.[5]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Eine Vita liegt im Landtagsinformationssystem nicht vor.
  2. 2,0 2,1 Wikipedia: Stefan Pelny, abgerufen 9.1.2025. Der dort verlinkte biografische Abriss ist nicht mehr abrufbar.
  3. Die Traueranzeige der Familie, Kieler Nachrichten, 13.12.2025, gibt "LL.M. (Yale)" an.
  4. Traueranzeige der Landesregierung, Kieler Nachrichten, 13.12.2025
  5. SPD Kreis Plön: Ehrungen im Ortsverein Wisch/Barsbek, 22.3.2025, abgerufen 9.1.2026