Kabinett Carstensen I: Unterschied zwischen den Versionen
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Am 15. Juli 2009 gab Peter Harry Carstensen bekannt, die Koalition mit der SPD nicht mehr fortführen zu wollen. Er entließ die SPD-Ministerinnen und -Minister am [[21. Juli]] [[2009]] und ließ die Ressorts bis zur [[Landtagswahl 2009|Neuwahl]] kommissarisch von seinen CDU-Ministern führen. | |||
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Version vom 4. Oktober 2014, 17:37 Uhr
Nach der Landtagswahl 2005 verfügte die Regierung von Heide Simonis nur noch unter Tolerierung des Südschleswigschen Wählerverbandes (SSW) über eine Mehrheit von einer Stimme. Simonis' Wiederwahl galt jedoch als sicher; Probeabstimmungen hatten zu keinen Abweichungen geführt. In allen vier Wahlgängen, denen Simonis sich stellte, erhielt sie jedoch eine Stimme weniger, als sie hätte erhalten müssen, und wurde nicht zur Ministerpräsidentin wiedergewählt. Sie trat nicht erneut an und die SPD ging in eine Große Koalition mit der CDU unter Ministerpräsident Peter-Harry Carstensen (CDU).
Zusammensetzung
Staatskanzlei
- Ministerpräsident: Peter Harry Carstensen (CDU)
Innernministerium
- Minister: Ralf Stegner bis 15. Januar 2008
- Minister: Lothar Hay 15. Januar 2008–21. Juli 2009
- Minister: Rainer Wiegard (CDU)
Ministerium für Justiz, Arbeit und Europa

- Minister: Uwe Döring bis 21. Juli 2009
- Minister: Peter Harry Carstensen
Finanzministerium
- Minister: Rainer Wiegard (CDU)
Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr
- Minister: Dietrich Austermann (CDU) bis 8. Juli 2008
- Minister: Werner Marnette (CDU) bis 29. März 2009
- Minister: Jörn Biel (CDU)
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren
- Ministerin: Gitta Trauernicht bis 21. Juli 2009
- Minister: Christian von Boetticher (CDU)
Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume
- Minister: Christian von Boetticher (CDU)
Ministerium für Bildung und Frauen
- Ministerin: Ute Erdsiek-Rave bis 21. Juli 2009
- Minister: Jörn Biel
Veränderungen
Am 15. Juli 2009 gab Peter Harry Carstensen bekannt, die Koalition mit der SPD nicht mehr fortführen zu wollen. Er entließ die SPD-Ministerinnen und -Minister am 21. Juli 2009 und ließ die Ressorts bis zur Neuwahl kommissarisch von seinen CDU-Ministern führen.
