Kabinett Carstensen I

Aus SPD Geschichtswerkstatt

Nach der Landtagswahl 2005 verfügte die Regierung von Heide Simonis nur noch unter Tolerierung des Südschleswigschen Wählerverbandes (SSW) über eine Mehrheit von einer Stimme. Simonis' Wiederwahl galt jedoch als sicher; Probeabstimmungen hatten zu keinen Abweichungen geführt. In allen vier Wahlgängen, denen Simonis sich stellte, erhielt sie jedoch eine Stimme weniger, als sie hätte erhalten müssen, und wurde nicht zur Ministerpräsidentin wiedergewählt. Sie trat nicht erneut an und die SPD ging in eine Große Koalition mit der CDU unter Ministerpräsident Peter-Harry Carstensen (CDU).

Zusammensetzung

Staatskanzlei

  • Ministerpräsident: Peter Harry Carstensen (CDU)

Innernministerium

  • kommissarischer Minister: Rainer Wiegard (CDU)

Ministerium für Justiz, Arbeit und Europa

Uwe Döring
  • kommissarischer Minister: Peter Harry Carstensen

Finanzministerium

  • Minister: Rainer Wiegard (CDU)

Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr

  • kommissarischer Minister: Jörn Biel (CDU)

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren

  • kommissarischer Minister: Christian von Boetticher (CDU)

Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume

  • Minister: Christian von Boetticher (CDU)

Ministerium für Bildung und Frauen

  • kommissarischer Minister: Jörn Biel

Veränderungen

CDU Wirtschaftsminister wechseln

Koalitionskrise

Immer wieder kriselt es in der Großen Koalition, vor allem, weil immer wieder Ralf Stegner und Peter-Harry Carstensen aneinander geraten.[1] Am 17. September 2007 gibt es ein Krisentreffen. Innenminister Ralf Stegner kündigt seinen Rücktritt zum 15. Januar 2008 an und sichert damit vorerst den Fortbestand der Koalition. Er tauscht den Posten mit Lothar Hay.

CDU bricht die Koalition

Am 15. Juli 2009 gab Peter Harry Carstensen bekannt, die Koalition mit der SPD nicht mehr fortführen zu wollen. Er entließ die SPD-Ministerinnen und -Minister am 21. Juli 2009 und ließ die Ressorts bis zur Neuwahl kommissarisch von seinen CDU-Ministern führen. Am 22. Juli entließ Peter-Harry Carstensen auch die Staatssekretäre.[2]

Quellen