Ortsverein Oldenburg

Aus SPD Geschichtswerkstatt

Der Ortsverein Oldenburg ist eine Gliederung im Kreisverband Ostholstein. Wann er gegründet wurde, ist nicht ermittelt, aber Sozialdemokraten gab es im Ort mindestens ab 1875.

Der Ortsverein lädt traditionell zu einem Neujahrsempfang ein, so am 7. Januar 2016 und am 6. Januar 2015.

Kommunalpolitik

Ab Frühjahr 1946 gehörte Heinz Adler der Stadtvertretung von Oldenburg an, zeitweise auch dem Kreistag des Kreises Oldenburg.

Bürgermeister

Vom 16. Februar bis zum 10. November 1946 amtierte Karl Panitzki als Bürgermeister von Oldenburg. Sein Nachfolger war Otto Lüth.

Geschichte

Nach der NS-Herrschaft gehörte Karl Panitzki zu denen, die den Ortsverein wieder aufbauten, und übernahm zunächst den Vorsitz.

Schon in der Weimarer Republik war er bis zum Verbot durch die Nazis Vorsitzender des Ortsvereins, außerdem Gemeindevertreter und Stadtrat. Wann genau und warum er nach Oldenburg zog, ist nicht ermittelt.

1875 wurde der Genosse C. Prüst zum örtlichen „Agenten des Vorstands“ der SAPD ernannt.[1]

1874 zählte Oldenburg zu den etwa zwanzig Städten mit den meisten Abonnenten des Neuen Social-Demokrat - 60 Personen lasen hier die Zeitung des ADAV.[2] Johann Heinrich Haß vertrat Oldenburg und Neustadt auf der Generalversammlung des ADAV.

Ende 1872 bereisten sozialdemokratische Wanderredner den ostholsteinischen Güterdistrikt. Angekündigt wurden sie mit dem Thema Die Überschwemmung der Ostseeküste, gesprochen wurde über Politik. In Oldenburg und anderen Orten gab es deswegen Ärger mit Behörden und Gutsherren. Trotzdem hatten sie Erfolg.[3]

Links

Einzelnachweise

  1. Neuer Social-Demokrat, 1.12.1875
  2. Neuer Social-Demokrat, 27.2.1874
  3. Osterroth, Franz: 100 Jahre Sozialdemokratie in Schleswig-Holstein. Ein geschichtlicher Überblick (Kiel o. J. [1963]), Seite 14