Ortsverein Tangstedt: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''Ortsverein Tangstedt''' ist eine Gliederung im [[Kreisverband Stormarn]]. Er wurde am [[7. Dezember]] [[1913]] gegründet.<ref>''[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_19131211/page/6 Wandsbeck und Umgebung - Tangstedt]'', ''Hamburger Echo'', 11.12.1913, S. 6 | Der '''Ortsverein Tangstedt''' ist eine Gliederung im [[Kreisverband Stormarn]]. Er wurde am [[7. Dezember]] [[1913]] gegründet.<ref>''[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_19131211/page/6 Wandsbeck und Umgebung - Tangstedt]'', ''Hamburger Echo'', 11.12.1913, S. 6 - eindeutig Tangstedt in Stormarn, das im 8. & 10. Reichstagswahlkreis lag.</ref> Nach der NS-Herrschaft wurde er neu gegründet. Mitgründer war [[Werner Voß]], bis [[1977]] auch Ortsvereinsvorsitzender.<ref>''Trauer um Werner Voß'', in: ''WIR'' 1/1987</ref> | ||
Im März [[2026]] zeichnete der Kreisverband [[Ingrid Sichau]] mit der [[Schleswig-Holstein-Medaille]] der SPD aus. | |||
Bürgermeister war bis zur [[Kommunalwahl 2023]] [[Norman Hübener]]. Er wurde danach zum stellv. Amtsvorsteher des Amtes [[Ortsverein Itzstedt|Itzstedt]] gewählt.<ref>Scholmann, Nicole: ''Jürgen Lamp ist neuer Amtsvorsteher'', ''Kieler Nachrichten'', Regionalausgabe Kreis Segeberg, 15.7.2023</ref> | Bürgermeister war bis zur [[Kommunalwahl 2023]] [[Norman Hübener]]. Er wurde danach zum stellv. Amtsvorsteher des Amtes [[Ortsverein Itzstedt|Itzstedt]] gewählt.<ref>Scholmann, Nicole: ''Jürgen Lamp ist neuer Amtsvorsteher'', ''Kieler Nachrichten'', Regionalausgabe Kreis Segeberg, 15.7.2023</ref> | ||
Aktuelle Version vom 22. März 2026, 13:56 Uhr
Der Ortsverein Tangstedt ist eine Gliederung im Kreisverband Stormarn. Er wurde am 7. Dezember 1913 gegründet.[1] Nach der NS-Herrschaft wurde er neu gegründet. Mitgründer war Werner Voß, bis 1977 auch Ortsvereinsvorsitzender.[2]
Im März 2026 zeichnete der Kreisverband Ingrid Sichau mit der Schleswig-Holstein-Medaille der SPD aus.
Bürgermeister war bis zur Kommunalwahl 2023 Norman Hübener. Er wurde danach zum stellv. Amtsvorsteher des Amtes Itzstedt gewählt.[3]
Geschichte
Über die Zeit der NS-Herrschaft sagte Klaus Klingner 1982:
"Heute gibt es kaum noch Zeugnisse der Arbeiterbewegung. [...] In Ahrensburg oder Tangstedt verbrannten die Nazis zum Zeichen ihres Sieges alles, was sie an sozialdemokratischen Zeichen finden konnten."[4]
Wie aus anderen Orten auch, wurde ihm von Treffen verbliebener Sozialdemokraten aus Tangstedt berichtet.[5]
Bereits 1875 waren die Genossen A. Schacht und F. Schacht zu „Agenten des Vorstands“ der SAPD für Wiemerskamp (zur Gemeinde Tangstedt gehörig) ernannt worden.[6] Nach dem vorläufigen Verbot der Partei in Preußen im Frühjahr 1876 ließ das Engagement der Genossen im Ort aber deutlich nach.[7]
Literatur
- Klingner, Klaus: Vor 50 Jahren - Hitlers Machtergreifung in Stormarn (Selbstverlag, Bad Oldesloe 1982)
Einzelnachweise
- ↑ Wandsbeck und Umgebung - Tangstedt, Hamburger Echo, 11.12.1913, S. 6 - eindeutig Tangstedt in Stormarn, das im 8. & 10. Reichstagswahlkreis lag.
- ↑ Trauer um Werner Voß, in: WIR 1/1987
- ↑ Scholmann, Nicole: Jürgen Lamp ist neuer Amtsvorsteher, Kieler Nachrichten, Regionalausgabe Kreis Segeberg, 15.7.2023
- ↑ Klingner, S. 7
- ↑ Klingner, S. 26
- ↑ Neuer Social-Demokrat, 10.10.1875
- ↑ Vorwärts, 8.11.1876
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