Rudolf Buschmann: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Rudi Buschmann Straßenfest in der Franckestr. 1977.jpg|200px|thumb|left|Vorn in der Mitte Rudi Buschmann mit Gitarre auf dem wahrscheinlich ersten Kieler Straßenfest in der Franckestr. 1977 ]] | [[Datei:Rudi Buschmann Straßenfest in der Franckestr. 1977.jpg|200px|thumb|left|Vorn in der Mitte Rudi Buschmann mit Gitarre auf dem wahrscheinlich ersten Kieler Straßenfest in der Franckestr. 1977 ]] | ||
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Version vom 19. April 2021, 19:54 Uhr
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| Rudolf Buschmann |
Rudolf 'Rudi' Buschmann, * 25. Dezember 1948 in Lüdenscheid; Jurist, verheiratet, ein Sohn. Mitglied der SPD seit 1967.
Leben, Beruf und Politik
Nach dem Abitur studierte Rudi Buschmann in Freiburg, Genf und Kiel Jura. Das 2. juristsche Staatsexamen legte er 1977 ab. Bis er 1996 aus beruflichen Gründen nach Kassel zog, wohnte er in Kiel.
- Von 1977 - 1978 war er Rechtssekretär des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Kiel.
- Von 1978 - 1992 juristischer Berater des Hauptvorstandes der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV) in Düsseldorf.
- Von 1986 an war er viele Jahre ehrenamtlicher Richter am Bundesarbeitsgericht (BAG) zunächst in Kassel, später in Erfurt.
- Seit 1992 war er mehr als zehn Jahre verantwortlicher Redakteuer der Fachzeitschrift 'Arbeit und Recht'.
- Von 1992 bis heute ist er Lehrbeauftragter für Arbeitsrecht an der Universität Kassel.
- Von 1999 bis zu seinem Ruhestand war er Leiter der DGB-Bundesrechtsstelle.[1]

In den 1980iger Jahren war er Kreisparteitagsdelegierter. Er beteiligte sich an Landtags- und Kommunalwahlkämpfen und unterstützte dabei insbesondere Gerd Börnsen und Gerd Günther. Schwerpunkt seiner politischen Tätigkeit war sein Engagement in der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen (ASJ), deren stellvertretender Landesvorsitzender er von 1977 - 1978 war.

Für mindestens 10 Jahre von 1980 an, war er stellvertretender Vorsitzender der Landesschiedskommission der schleswig-holsteinischen SPD.
Seit den 1990iger Jahren bis heute vertritt er Arbeitnehmer vor dem Europäischen Gerichtshof EuGH in Luxemburg und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte EGMR in Straßburg. Derzeit - 2021 vertritt er vor dem EGMR u.a. Verfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland anläßlich von Streikaktionen beamteter Lehrer aus Schleswig-Holstein. Die Beschwerde richtet sich gegen das pauschale Streikverbot sowie gegen Deziplinarmaßnahmen gegen die betroffenen Lehrerinnen und Lehrer.

