Bernd Heinemann: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Bernd Heinemann''', * [[25. Februar]] [[1952]] in Kiel; Elektromechaniker, Diplom-Sozialpädagoge. Verheiratet, Kinder. Mitglied im [[Kreisverband Kiel]].
'''Bernd Heinemann''', * [[25. Februar]] [[1952]] in Kiel; Elektromechaniker, Diplom-Sozialpädagoge. Verheiratet, Kinder. Mitglied im [[Kreisverband Kiel]].


== Werdegang ==
== Leben & Beruf ==
Bernd Heinemann bezeichnet sich selbst als "mittelmäßigen Volksschüler und Sohn armer Eltern"<ref>''Heinemann will das Ostufer rocken'', ''Kieler Nachrichten'', 9.7.2016</ref>. Nach dem Volksschulabschluss machte er zunächst im Marinearsenal eine Lehre als Elektromechaniker und arbeitete einige Zeit auf HDW.
Bernd Heinemann bezeichnet sich selbst als "mittelmäßigen Volksschüler und Sohn armer Eltern"<ref>''Heinemann will das Ostufer rocken'', ''Kieler Nachrichten'', 9.7.2016</ref>. Nach dem Volksschulabschluss machte er zunächst im Marinearsenal eine Lehre als Elektromechaniker und arbeitete einige Zeit auf HDW.


Auf dem 2. Bildungsweg erwarb er die Fachhochschulreife.<ref>''Heinemann will das Ostufer rocken'', ''Kieler Nachrichten'', 9.7.2016</ref> Nach seinem Studium der Sozialpädagogik war er ab [[1978]] als Stadtjugendpfleger in Nortorf, ab [[1982]] als Bildungsreferent tätig. Von [[1989]] bis zur Übernahme seines Landtagsmandats leitete er als Geschäftsführer die Landesstelle für Suchtfragen.
Auf dem 2. Bildungsweg erwarb er die Fachhochschulreife.<ref>''Heinemann will das Ostufer rocken'', ''Kieler Nachrichten'', 9.7.2016</ref> Nach seinem Studium der Sozialpädagogik war er ab [[1978]] als Stadtjugendpfleger in Nortorf, ab [[1982]] als Bildungsreferent tätig. Von [[1989]] bis zur Übernahme seines Landtagsmandats leitete er als Geschäftsführer die Landesstelle für Suchtfragen.


[[Datei:Wahlhilfeparty 8 Juni 2012.jpg|thumb|300px|left|Beate Friedrichs und Bernd Heinemann auf der Wahlhilfeparty nach der Landtagswahl 2012]]Er ist in 2. Ehe verheiratet mit [[Beate Friedrichs-Heinemann]].
[[Datei:Wahlhilfeparty 8 Juni 2012.jpg|thumb|300px|left|Beate Friedrichs und Bernd Heinemann auf der Wahlhilfeparty nach der Landtagswahl 2012]]Er ist in 2. Ehe verheiratet mit [[Beate Friedrichs-Heinemann]]. Er hat drei Kinder.


Von [[1994]] bis [[2009]] war er Mitglied der [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Kieler Ratsversammlung]], zeitweise stellvertretender Stadtpräsident.
Von [[1994]] bis [[2009]] war er Mitglied der [[Kreisverband Kiel - Ratsfraktion|Kieler Ratsversammlung]], zeitweise stellvertretender Stadtpräsident.
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Von Januar bis Oktober [[2017]] war er übergangsweise gewählter Vorsitzender des Verwaltungsrates der Barmer Krankenkasse, die nach ihrer Fusion mit der Deutschen BKK im Januar [[2017]] die zweitgrößte deutsche Krankenkasse ist. Er gehörte dem Verwaltungsrat davor bereits mehrere Jahre an.<ref>''Personalien'', DER LANDTAG 01/2017, S. 16</ref>
Von Januar bis Oktober [[2017]] war er übergangsweise gewählter Vorsitzender des Verwaltungsrates der Barmer Krankenkasse, die nach ihrer Fusion mit der Deutschen BKK im Januar [[2017]] die zweitgrößte deutsche Krankenkasse ist. Er gehörte dem Verwaltungsrat davor bereits mehrere Jahre an.<ref>''Personalien'', DER LANDTAG 01/2017, S. 16</ref>


== Landtag ==
== Partei & Politik ==
2009 wurde Bernd Heinemann Landtagsabgeordneter, direkt gewählt im Wahlkreis 17 (Kiel-Ost). Er ist oder war aktiv im Sozial- und Richterwahlausschuss, stellvertretend auch im Europa- und Wirtschaftsausschuss, war gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion und gehörte oder gehört den Fraktionsarbeitskreisen für Arbeit, Soziales, Jugend, Familie und Gesundheit, für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur, für Finanzen, Steuern und Haushalt sowie für Wirtschaft, Technologie, Tourismus und Verkehr an. In der [[18. Wahlperiode 2012-2017]] war er Landtagsvizepräsident.
2009 wurde Bernd Heinemann Landtagsabgeordneter, direkt gewählt im Wahlkreis 17 (Kiel-Ost). Er war aktiv im Sozial- und Richterwahlausschuss, stellvertretend auch im Europa- und Wirtschaftsausschuss, war gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion und gehörte oder gehört den Fraktionsarbeitskreisen für Arbeit, Soziales, Jugend, Familie und Gesundheit, für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur, für Finanzen, Steuern und Haushalt sowie für Wirtschaft, Technologie, Tourismus und Verkehr an.  
 
In der [[18. Wahlperiode 2012-2017]] war er Landtagsvizepräsident.


Am [[9. Juli]] [[2016]] wurde er für die [[Landtagswahl 2017]] ohne Gegenkandidatur erneut als Kandidat im Wahlkreis 17 (Kiel-Ost) nominiert. Seine Schwerpunkte sind Bildungspolitik sowie "bezahlbare Wohnungen, Schaffung von Arbeitsplätzen, kulturelle Vielfalt und gute Integration sowie [der] Ausbau der Forschung und Wissenschaft"<ref>''Heinemann will das Ostufer rocken'', ''Kieler Nachrichten'', 9.7.2016</ref> vor allem auf dem Kieler Ostufer.  
Am [[9. Juli]] [[2016]] wurde er für die [[Landtagswahl 2017]] ohne Gegenkandidatur erneut als Kandidat im Wahlkreis 17 (Kiel-Ost) nominiert. Seine Schwerpunkte sind Bildungspolitik sowie "bezahlbare Wohnungen, Schaffung von Arbeitsplätzen, kulturelle Vielfalt und gute Integration sowie [der] Ausbau der Forschung und Wissenschaft"<ref>''Heinemann will das Ostufer rocken'', ''Kieler Nachrichten'', 9.7.2016</ref> vor allem auf dem Kieler Ostufer.  

Version vom 17. Dezember 2021, 19:52 Uhr

Bernd Heinemann
Bernd Heinemann
Bernd Heinemann
Geboren: 25. Februar 1952

Bernd Heinemann, * 25. Februar 1952 in Kiel; Elektromechaniker, Diplom-Sozialpädagoge. Verheiratet, Kinder. Mitglied im Kreisverband Kiel.

Leben & Beruf

Bernd Heinemann bezeichnet sich selbst als "mittelmäßigen Volksschüler und Sohn armer Eltern"[1]. Nach dem Volksschulabschluss machte er zunächst im Marinearsenal eine Lehre als Elektromechaniker und arbeitete einige Zeit auf HDW.

Auf dem 2. Bildungsweg erwarb er die Fachhochschulreife.[2] Nach seinem Studium der Sozialpädagogik war er ab 1978 als Stadtjugendpfleger in Nortorf, ab 1982 als Bildungsreferent tätig. Von 1989 bis zur Übernahme seines Landtagsmandats leitete er als Geschäftsführer die Landesstelle für Suchtfragen.

Beate Friedrichs und Bernd Heinemann auf der Wahlhilfeparty nach der Landtagswahl 2012

Er ist in 2. Ehe verheiratet mit Beate Friedrichs-Heinemann. Er hat drei Kinder.

Von 1994 bis 2009 war er Mitglied der Kieler Ratsversammlung, zeitweise stellvertretender Stadtpräsident.

Von Januar bis Oktober 2017 war er übergangsweise gewählter Vorsitzender des Verwaltungsrates der Barmer Krankenkasse, die nach ihrer Fusion mit der Deutschen BKK im Januar 2017 die zweitgrößte deutsche Krankenkasse ist. Er gehörte dem Verwaltungsrat davor bereits mehrere Jahre an.[3]

Partei & Politik

2009 wurde Bernd Heinemann Landtagsabgeordneter, direkt gewählt im Wahlkreis 17 (Kiel-Ost). Er war aktiv im Sozial- und Richterwahlausschuss, stellvertretend auch im Europa- und Wirtschaftsausschuss, war gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion und gehörte oder gehört den Fraktionsarbeitskreisen für Arbeit, Soziales, Jugend, Familie und Gesundheit, für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur, für Finanzen, Steuern und Haushalt sowie für Wirtschaft, Technologie, Tourismus und Verkehr an.

In der 18. Wahlperiode 2012-2017 war er Landtagsvizepräsident.

Am 9. Juli 2016 wurde er für die Landtagswahl 2017 ohne Gegenkandidatur erneut als Kandidat im Wahlkreis 17 (Kiel-Ost) nominiert. Seine Schwerpunkte sind Bildungspolitik sowie "bezahlbare Wohnungen, Schaffung von Arbeitsplätzen, kulturelle Vielfalt und gute Integration sowie [der] Ausbau der Forschung und Wissenschaft"[4] vor allem auf dem Kieler Ostufer.

Bernd Heinemann holte am 7. Mai 2017 seinen Wahlkreis Kiel-Ost wiederum direkt, mit 40,4% der Erststimmen. Zur Landtagswahl 2022 trat er nicht wieder an. Im Wahlkreis Kiel-Ost wurde die Serpil Midyatli nominiert.

Videos

Lass mal schnacken (2017)

Links

Einzelnachweise

  1. Heinemann will das Ostufer rocken, Kieler Nachrichten, 9.7.2016
  2. Heinemann will das Ostufer rocken, Kieler Nachrichten, 9.7.2016
  3. Personalien, DER LANDTAG 01/2017, S. 16
  4. Heinemann will das Ostufer rocken, Kieler Nachrichten, 9.7.2016