Bernd Heinemann

Aus SPD Geschichtswerkstatt
Bernd Heinemann
Bernd Heinemann
Geboren: 25. Februar 1952

Bernd Heinemann, * 25. Februar 1952 in Kiel; Elektromechaniker, Diplom-Sozialpädagoge. Verheiratet, Kinder. Mitglied im Kreisverband Kiel.

Werdegang

Bernd Heinemann bezeichnet sich selbst als "mittelmäßigen Volksschüler und Sohn armer Eltern"[1]. Nach dem Volksschulabschluss machte er zunächst im Marinearsenal eine Lehre als Elektromechaniker und arbeitete einige Zeit auf HDW.

Auf dem 2. Bildungsweg erwarb er die Fachhochschulreife.[2] Nach seinem Studium der Sozialpädagogik war er ab 1978 als Stadtjugendpfleger in Nortorf, ab 1982 als Bildungsreferent tätig. Von 1989 bis zur Übernahme seines Landtagsmandats leitete er als Geschäftsführer die Landesstelle für Suchtfragen.

Beate Friedrichs und Bernd Heinemann auf der Wahlhilfeparty nach der Landtagswahl 2012

Er ist in 2. Ehe verheiratet mit Beate Friedrichs-Heinemann.

Von 1994 bis 2009 war er Mitglied der Kieler Ratsversammlung, zeitweise stellvertretender Stadtpräsident.

Von Januar bis Oktober 2017 war er übergangsweise gewählter Vorsitzender des Verwaltungsrates der Barmer Krankenkasse, die nach ihrer Fusion mit der Deutschen BKK im Januar 2017 die zweitgrößte deutsche Krankenkasse ist. Er gehörte dem Verwaltungsrat davor bereits mehrere Jahre an.[3]

Landtag

2009 wurde er Landtagsabgeordneter, direkt gewählt im Wahlkreis 17 (Kiel-Ost). Er ist oder war aktiv im Sozial- und Richterwahlausschuss, stellvertretend auch im Europa- und Wirtschaftsausschuss, war gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion und gehörte oder gehört den Fraktionsarbeitskreisen für Arbeit, Soziales, Jugend, Familie und Gesundheit, für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur, für Finanzen, Steuern und Haushalt sowie für Wirtschaft, Technologie, Tourismus und Verkehr an. Seit 2012 ist er Landtagsvizepräsident.

Am 9. Juli 2016 wurde er für die Landtagswahl 2017 ohne Gegenkandidatur erneut als Kandidat im Wahlkreis 17 (Kiel-Ost) nominiert. Seine Schwerpunkte sind Bildungspolitik sowie "bezahlbare Wohnungen, Schaffung von Arbeitsplätzen, kulturelle Vielfalt und gute Integration sowie [der] Ausbau der Forschung und Wissenschaft"[4] vor allem auf dem Kieler Ostufer.

Bernd Heinemann holte am 7. Mai 2017 seinen Wahlkreis Kiel-Ost wiederum direkt, mit 40,4% der Erststimmen.

Videos

Lass mal schnacken (2017)

Links

Quellen

  1. Heinemann will das Ostufer rocken, Kieler Nachrichten, 9.7.2016
  2. Heinemann will das Ostufer rocken, Kieler Nachrichten, 9.7.2016
  3. Personalien, DER LANDTAG 01/2017, S. 16
  4. Heinemann will das Ostufer rocken, Kieler Nachrichten, 9.7.2016